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Assistierter Suizid

Bei mir waren meine Gründe meist ein Ausnahmezustand, ein Tag, wo sich alles zuspitzte und mit großer Dramatik und riesem Geplärre antwortete ich halt so drauf, ich bring mich jetzt um, ( das habt ihr davon), weil ihr so gemein seid. Ich wurde mal über längere Frist gemobbt, oder sagen wir, es war jedesmal Mobbing, wenn mir danach war, wenn ich richtig nachdenke, dann war das, wie wenn man mich dazu trieb. Krieg mit anderen, wo ich verlor, so etwa. Davon bin ich jedenfalls geheilt, so reagiere ich nicht mehr. Im Nachhinein betrachtet war das Trotz und eben das Gefühl, verloren zu haben.

Wenn man sich als Junger unterlegen fühlt, dann wird das ähnlich ablaufen, da rastet etwas aus, es kommt zu einem "Akt der Verzweiflung", ein Moment, wo man schwarz sieht, oder? Ein ausgedachtes Leiden, eins, wo man sich ausfantasiert und einbildet, nur noch der Tod bleibt übrig. So wie eine Überreakton auf ein momentanes Geschehen. Bei mir war jedenfalls einen Tag später diese Krise weg. Ich musste nichts weiter machen, als es NICHT zu tun in diesem Moment.

Mit jemand, der das über lange Zeit so plant möchte ich mal sprechen. Was geht in jenem so vor, was denkt jener sich alles aus?
Es ist traurig mit dem Mobbing,das tut mir leid. Und dennoch hast du Glück im Unglück gehabt, wenn die Suizidgedanken von alleine weggehen, dann hast du sogar ziemlich Glück gehabt (wie ich finde).

Weisst du, verschiedene Menschen haben Unterschiedliches erlebt und fühlen sehr unterschiedlich.
Du kannst nicht von dir auf andere schliessen.
 
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Bei mir waren meine Gründe meist ein Ausnahmezustand, ein Tag, wo sich alles zuspitzte und mit großer Dramatik und riesem Geplärre antwortete ich halt so drauf, ich bring mich jetzt um, ( das habt ihr davon), weil ihr so gemein seid. Ich wurde mal über längere Frist gemobbt, oder sagen wir, es war jedesmal Mobbing, wenn mir danach war, wenn ich richtig nachdenke, dann war das, wie wenn man mich dazu trieb. Krieg mit anderen, wo ich verlor, so etwa. Davon bin ich jedenfalls geheilt, so reagiere ich nicht mehr. Im Nachhinein betrachtet war das Trotz und eben das Gefühl, verloren zu haben.

Wenn man sich als Junger unterlegen fühlt, dann wird das ähnlich ablaufen, da rastet etwas aus, es kommt zu einem "Akt der Verzweiflung", ein Moment, wo man schwarz sieht, oder? Ein ausgedachtes Leiden, eins, wo man sich ausfantasiert und einbildet, nur noch der Tod bleibt übrig. So wie eine Überreakton auf ein momentanes Geschehen. Bei mir war jedenfalls einen Tag später diese Krise weg. Ich musste nichts weiter machen, als es NICHT zu tun in diesem Moment.

Mit jemand, der das über lange Zeit so plant möchte ich mal sprechen. Was geht in jenem so vor, was denkt jener sich alles aus?
Hey Holunderzweig,
hierzu wollte ich doch noch einmal etwas sagen. Ich finde es gut, dass dich nun stabiler fühlst und nicht mehr zu einer Überreaktion in eine Überforderung neigen würdest, aber trotzdem.
Sei doch bitte zu deinem früheren Ich nachsichtiger: Dramatik und riesen Geplärre? Du warst einer Mobbing-Situation ausgesetzt und der Druck war dir zu hoch. Nicht jeder hat die Kapazitäten, das alles unbeschadet zu verarbeiten. Ich finde einen Selbstmordversuch sollte man nicht herunterreden, du warst in einer Ausnahmesitutation, da kann man schon einmal überreagieren.
Wenn du mehr Rückhalt gehabt hättest, besseren Rat, zuverlässigere Ansprechpartner, tatkräftige Hilfe, wäre es soweit wohl nicht gekommen? Ein Argument mehr, dass es da mehr Verständis geben sollte, sodass man im Zweifelsfall sagen kann: "Ich kann nicht mehr" und dann andere da sind, die sagen: Ich kann dir, oder wie kann ich dir helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo
Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr erfahren würdet, dass jemand aus eurem Umfeld offiziell sterben würde?
Aus psychischen Gründen?

Wäre euch das lieber als im Nachhinein zu erfahren, dass sich jemand suizidiert hat?
Oder wäre es belastend es zu wissen?

Was würdet ihr dem Menschen sagen?

Glg
Oona
Liebe Oona,

eine Frage, die so eigentlich nicht beantwortet werden kann.

Einige Menschen aus meiner Familie und auch aus meinem Freundeskreis haben leider den Weg gewählt, ihr Leben zu beenden. Eigentlich fast alle aus psychischen Gründen.

Nachdem ein "offizieller Weg" bei uns nicht möglich ist, auf verschiedene Art und Weise, deren Details ich hier nicht schildern möchte. Aber wie heißt das Zitat von Mascha Kaleko: Den eigenen Tod, den stirbt man nur. Doch mit dem Tod der anderen muss leben.

Ich kenne beide Versionen. Suizid, angekündigt und Suizid, unangekündigt. Ganz offen gesagt: Jeder stirbt für sich allein.
 
Nicht böse sein, aber niemand braucht einsam sein, verzweifelt, alleine, wenn er offen ist, willig, eingefügt, liebevoll zu seinem Umfeld.
Enie, egal wie man es dreht und wendet, dein Cousin war tödlich beleidigt, liebte niemanden, mochte niemanden, nichts und niemand mehr fand er wertvoll, alle warf er in die Tonne und ging fort.
Für wen hältst du dich eigentlich, dass du so über einen Menschen schreibst, von dem du NICHTS weißt? Wer bist du, dass du glaubst zu wissen, was der Cousin von @Enie erlebt und erfahren hat, wie es ihm ergangen ist und was ihn zu dieser Entscheidung geführt hat? Was gibt dir das Recht, ihn oder andere Menschen, die sich für Suizid entscheiden, so zu beschreiben und zu beurteilen? Warum formulierst du so, als wäre deine sehr verzerrte und verstrahlte Wahrnehmung eine Tatsache? Das ist sie nicht. Du weißt nichts über Enies Cousin.

Deine ewige Leier, jedes Problem, egal wie groß und schwerwiegend, ist einzig und alleine von dem persönlichen, selbst gewähltem Mindset abhängig , fand ich schon in sehr vielen Threads total unpassend, aber in dem Zusammenhang ist sie an Geschmacklosigkeit und Übergriffigkeit wirklich nicht zu übertreffen. Pfui. Etwas anderes als das fällt mir dazu wirklich nicht ein.
 
Nur ein Beispiel:
Ich befreie die Welt/Umfeld, von meinem unnützen und traurigen Dasein!
Ja, genau diese Formulierung ist mir bekannt, diese Worte habe ich schon oft gehört von jemand, der nicht mehr leben wollte. Ich geh, dann seid ihr mich los, bin eh nur eine Last für euch. ( ua).
Ich glaube, es gibt Parallelen- man überlegt Ähnliches, wie all jene, die das gemacht haben.

Ich kenne diese Gedanken auch, nur damit geklärt ist, auch ich bin nur ein Mensch, der wie jeder andere auch die breite Palette aller Emotionen durchgemacht hat, die man als Mensch ausschöpfen kann, von ganz bunt, bis tiefschwarz und grellweiß, hellrot und dunkelgrau, ich kenne diese Empfindungen und wollte eigentlich wissen, ob ihr da das Gleiche denkt, wie ich damals.
 
Ich will hier wirklich niemanden an den Pranger stellen, das liegt mir fern.
Aber es stimmt schon @Holunderzweig , du scheinst resistent für die Sicht, das Leid anderer. Das empfand ich heute Nachmittag auch so. Keine Reaktion deinerseits auf all meine Erklärungen, die sich auf Posts von dir bezogen, schade.

Deshalb kann ich @Splitterbunt 's Post verstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was gibt dir das Recht mich zu beurteilen?
Das tue ich nicht, so wie du nichts über den Cousin der TE weißt, weiß ich nichts über dich.

Dein hier Geschriebenes kann ich jedoch lesen und darauf habe ich reagiert, weil ich es so unangenehm und unpassend finde. Was - das will ich betonen - nur meine persönliche, subjektive Meinung ist. Andere Menschen sehen das womöglich anders.
 
Es ist traurig mit dem Mobbing,das tut mir leid. Und dennoch hast du Glück im Unglück gehabt, wenn die Suizidgedanken von alleine weggehen, dann hast du sogar ziemlich Glück gehabt (wie ich finde).
Es gab Gründe, warum ich gemobbt wurde und die hatten natürlich mit mir selbst zu tun und meiner Art und Weise, wie ich auf diese Situation hinschaute, wie ich reagierte usw.
Heute bewege ich kurz den Mittelfinger und verlasse solche "Kameraden", meiner nicht würdig.
Ebenso wäre meine Bereitschaft, mich wegen irgendwas und auch irgendwem einzuschließen nicht mehr machbar. Das war aber ein weiter und langer Pfad bis zu diesem Heute.
Man könnte praktisch sagen, ich konnte ein gutes Immunsystem aufbauen. Ja, Glück gehabt, hab überlebt und freu mich darüber sehr, sehr.
 
Das tue ich nicht, so wie du nichts über den Cousin der TE weißt, weiß ich nichts über dich.

Dein hier Geschriebenes kann ich jedoch lesen und darauf habe ich reagiert, weil ich es so unangenehm und unpassend finde. Was - das will ich betonen - nur meine persönliche, subjektive Meinung ist. Andere Menschen sehen das womöglich anders.

Das ist wie mit dem Essen, manches schmeckt, manches nicht.
 

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