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Assistierter Suizid

Manchmal glaube ich auch, daß es Menschen gut tut, wenn sie wissen, daß sie sich umbringen könnten, wenn sie es gar nicht mehr anders ertrügen. Das kann auch Kraft und Mut zum Leben geben...
Das sehe ich auch ähnlich. Man kann ja den Schalter abdrehen, wenn man will, jederzeit und muss nicht andere fragen, ob man darf. Ich würde jedenfalls dezent vorgehen, oder so, dass es nicht wie eine große Anklage gehandhabt wird. Informieren, falls man sehr krank ist, reden darüber mit Kameraden oder Freunden würde ich auch über dieses Thema und hinterlassen, falls, wenn, dann keine Gewissensbisse, ist okay, gut überlegt und mein Wille.
Also das ist ein Thema, da fühle ich mal dies, mal das, wenn ich es näher beleuchte.
Auf Abstand ( also nicht selbst betroffen durch einen Suizid eines Freundes oder geliebten Angehörigen) geht das leicht, darüber zu quatschen.
Würde ich erfahren, dass jemand von uns sich umgebracht hat, weil er "verzweifelt" war, dann wäre ich irrsinnig betroffen, wieso er sich nicht geäussert hat, wieso er nicht mit uns im Vertrauen geredet hat was ihn plagt.
 
Bei mir waren meine Gründe meist ein Ausnahmezustand, ein Tag, wo sich alles zuspitzte und mit großer Dramatik und riesem Geplärre antwortete ich halt so drauf, ich bring mich jetzt um, ( das habt ihr davon), weil ihr so gemein seid. Ich wurde mal über längere Frist gemobbt, oder sagen wir, es war jedesmal Mobbing, wenn mir danach war, wenn ich richtig nachdenke, dann war das, wie wenn man mich dazu trieb. Krieg mit anderen, wo ich verlor, so etwa. Davon bin ich jedenfalls geheilt, so reagiere ich nicht mehr. Im Nachhinein betrachtet war das Trotz und eben das Gefühl, verloren zu haben.

Wenn man sich als Junger unterlegen fühlt, dann wird das ähnlich ablaufen, da rastet etwas aus, es kommt zu einem "Akt der Verzweiflung", ein Moment, wo man schwarz sieht, oder? Ein ausgedachtes Leiden, eins, wo man sich ausfantasiert und einbildet, nur noch der Tod bleibt übrig. So wie eine Überreakton auf ein momentanes Geschehen. Bei mir war jedenfalls einen Tag später diese Krise weg. Ich musste nichts weiter machen, als es NICHT zu tun in diesem Moment.

Mit jemand, der das über lange Zeit so plant möchte ich mal sprechen. Was geht in jenem so vor, was denkt jener sich alles aus?
 
Nur ein Beispiel:
Ich befreie die Welt/Umfeld, von meinem unnützen und traurigen Dasein!
Gutes Beispiel.

Da sieht man doch deutlich die falsche Wahrnehmung. Man muss die Welt nicht von sich befreien, und niemand ist nur unnütz.

Und dafür sind Therapien da um zu versuchen dem Kranken eine andere Sicht auf das Leben zu geben.

Da kann man doch niemals sagen ok bring dich um.
 
Eine absolut intime Frage.
Ich glaube du kannst dir überhaupt nicht vorstellen was so eine Frage, bzw. Antwort darauf mit jemandem machen kann, der schon Jahrzehnte mit diesen Gedanken konfrontiert ist!
Diese Gedanken haben etwas damit zu tun, dass man etwas nicht will, nicht kann, nicht aushält, nicht mag, oder?

Jedenfalls steckt dahinter eine Geschichte, ein Selbstgespräch, in das man versetzt ist, dem man folgt und dem man nachgeht.

Also ich kenn solche Selbstgespräche schon, wo ich "höre" ist eh alles hin, nichts geht mehr..
Vielleicht haben alle, jeder, der so einem Gedankengang folgt eh die ähnlichen Fantasien und unterscheiden sich nicht von den anderen, die an Freitod denken.

Gut möglich, dass das ein Muster ist, das sich millionenfach in den Köpfen der Gesellschaft eingraviert hat und sich ausbreitet mit immer den gleichen Gedanken. Die sind nicht intim, die kennen wir doch alle mehr oder weniger.
 
Bei mir waren meine Gründe meist ein Ausnahmezustand, ein Tag, wo sich alles zuspitzte und mit großer Dramatik und riesem Geplärre antwortete ich halt so drauf, ich bring mich jetzt um, ( das habt ihr davon), weil ihr so gemein seid. Ich wurde mal über längere Frist gemobbt, oder sagen wir, es war jedesmal Mobbing, wenn mir danach war, wenn ich richtig nachdenke, dann war das, wie wenn man mich dazu trieb. Krieg mit anderen, wo ich verlor, so etwa. Davon bin ich jedenfalls geheilt, so reagiere ich nicht mehr. Im Nachhinein betrachtet war das Trotz und eben das Gefühl, verloren zu haben.

Wenn man sich als Junger unterlegen fühlt, dann wird das ähnlich ablaufen, da rastet etwas aus, es kommt zu einem "Akt der Verzweiflung", ein Moment, wo man schwarz sieht, oder? Ein ausgedachtes Leiden, eins, wo man sich ausfantasiert und einbildet, nur noch der Tod bleibt übrig. So wie eine Überreakton auf ein momentanes Geschehen. Bei mir war jedenfalls einen Tag später diese Krise weg. Ich musste nichts weiter machen, als es NICHT zu tun in diesem Moment.

Mit jemand, der das über lange Zeit so plant möchte ich mal sprechen. Was geht in jenem so vor, was denkt jener sich alles aus?
Sterbehilfe auf dem Prüfstand (als Beispiel ein junger Mensch auch)
 
Was ich auf jeden Fall fragen würde wäre, ob ein Organspendeausweis vorhanden ist.
Wenn jemand sein Leben wegwirft, kann vielleicht ein anderer noch etwas mit ein paar Körperteilen anfangen.
Dann war es nicht ganz umsonst.
Ganz nach dem Motto:Ersatzteillager🙂Schütze und schätze dein Leben,es gibt immer einen Grund weiteruuleben
 

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