Holunderzweig
Sehr aktives Mitglied
Das sehe ich auch ähnlich. Man kann ja den Schalter abdrehen, wenn man will, jederzeit und muss nicht andere fragen, ob man darf. Ich würde jedenfalls dezent vorgehen, oder so, dass es nicht wie eine große Anklage gehandhabt wird. Informieren, falls man sehr krank ist, reden darüber mit Kameraden oder Freunden würde ich auch über dieses Thema und hinterlassen, falls, wenn, dann keine Gewissensbisse, ist okay, gut überlegt und mein Wille.Manchmal glaube ich auch, daß es Menschen gut tut, wenn sie wissen, daß sie sich umbringen könnten, wenn sie es gar nicht mehr anders ertrügen. Das kann auch Kraft und Mut zum Leben geben...
Also das ist ein Thema, da fühle ich mal dies, mal das, wenn ich es näher beleuchte.
Auf Abstand ( also nicht selbst betroffen durch einen Suizid eines Freundes oder geliebten Angehörigen) geht das leicht, darüber zu quatschen.
Würde ich erfahren, dass jemand von uns sich umgebracht hat, weil er "verzweifelt" war, dann wäre ich irrsinnig betroffen, wieso er sich nicht geäussert hat, wieso er nicht mit uns im Vertrauen geredet hat was ihn plagt.