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Assistierter Suizid

Ich will hier wirklich niemanden an den Pranger stellen, das liegt mir fern.
Aber es stimmt schon @Holunderzweig , du scheinst resistent für die Sicht, das Leid anderer. Das empfand ich heute Nachmittag auch so. Keine Reaktion deinerseits auf all meine Erklärungen, die sich auf Posts von dir bezogen, schade.

Deshalb kann ich @Splitterbunt 's Post verstehen.

Welche Postings meinst du?

Mir scheint, es könnte grundsätzlich daran liegen, dass man etwas sagen will und nicht verstanden und begriffen wird und deshalb aufgibt?
Liebe Oona, wie sollte die ideale Reaktion ausfallen? ( bei deinem Umfeld, nicht bloß hier bei mir).

Wie muss man umgehen mit jemand, der sagt, er kann nicht mehr, er will Suizid begehen. Bitte antwortet so, dass man nicht immer den gleichen Fehler begeht, ohne zu merken, dass das eine Fehlreaktion ist, die nicht erwünscht und erhofft wurde. Ich weiß ja nicht, was ich falsch mache!
 
A

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Re: Assistierter Suizid
Wieso hinterfragt ihr nicht eure Einstellung? Diese führt euch in den Tod!!! Diese lässt euch leiden!!!! Meine nicht!!! Ich möchte diesem Selbstmörderverein nicht weiter beiwohnen, die sind alle so eklig zu mir, nur weil ich andersrum denke. Mobbing ist das. Ihr ekelt mich raus, weil ich kein Schniefer bin.
 
Ich finde es gut und wichtig, darüber zu reden. Denn es geht uns alle was an, selbst dann, wenn der Nachbar Suizid begeht. Es ist ein letztes Tabu in unserer Gesellschaft.
Wichtig ja. Ich vermute, dass sich meine Nachbarin umgebracht hat. Sie hat sich zurecht gemacht und wurde tot im Bett gefunden. Sie war lange krank und hatte wegen ihrer Gebrechen keine Freude mehr am Leben. Aber ansonsten hat sie davor ihr eigenes Leben geführt. Ich würde jetzt auch im Nachhinein nicht behaupten, dass es mich etwas angeht, ob sie wirklich Suizid begangen hat.
 
Ich denke, dass ein assistierter Suizid eine Möglichkeit sein sollte.
Im Prinzip ja.
Aber wer führt die "Einschläferung" aus? Ein kommerzielles, gewinnorientiertes Unternehmen? Und macht Werbung dafür?
Wer entscheidet, ob jemand "lebensmüde genug" ist? Ein ärztliches Attest?
Ich denke, man steht damit vor sehr schwierigen ethischen Fragen.
 
Ansonsten gilt meiner Ansicht nach: Wer sterben will, soll machen.
Ich weiß nicht, warum man dazu der "Begleitung" bedarf. Wäre ich suizidal, würde mich irgendein Verbot sicher nicht von der Selbsttötung abhalten.
Gifte, Hochhäuser und tiefe Gewässer finde ich auch ohne Assistenz.
Ich finde es schon wichtig, daß man Menschen die Möglichkeit einer ärztlichen Hilfe zukommen läßt. Gifte, Hochhäuser und tiefe Gewässer sind keine schöne und vor allem sichere! Art um aus dem Leben zu scheiden. Und für viele schwerst kranke Menschen auch nicht unbedingt zu erreichen (man denke an schwere körperliche Beeinträchtigungen).
Man stellt sich das mit Selbstmord manchmal zu einfach vor...
 
Die Menschen,die sich dazu entscheiden,sind wohl an dem Punkt,wo ihnen alles egal ist.
Sie haben anscheinend nicht mehr die Kraft,zu denken,was sie den anderen antun ( nahestehende Menschen oder denen die sie tot auffinden oder ähnliches).
 
Und wird dann von ahnungslosen Spaziergängern gefunden. Ne Freundin von mir hat mal als Teen ne Leiche im Wald gefunden. Das war nicht schön.

Nein, wenn jemand sterben möchte, so wende er/sie sich an Sterbehilfeorganisationen, die begleiteten professionell und für den Verbleib des Leichnams ist auch gesorgt.
 

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