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Arbeitsamt ignoriert Gutachten Schwer vermittelbar Wie damit umgehen?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 120699
  • Datum Start Datum Start
Ach liebe TE, leider sagst du ja weiterhin nicht was nun genau in diesem Gutachten drinne steht, da muss ja noch mehr drin stehen als ist nicht für Publikumsverkehr geeignet und vor allem auch eine Diagnose, die zu der Tatsache führt.

Da aber alle das noch immer vage ist, kann man auch nichts groß sagen.

Es kommt für mich aber schon so rüber als ruhst du dich sehr auf dem Gutachten aus, ist das dann wenigstens was wasserdichtes oder hat lediglich dein Hausarzt netterweise mal was aufgeschrieben.

Ich sehe halt immer noch nicht wo sich Büroarbeit vom Verkauf groß unterschieden soll auf dein Problem bezogen, aber das steht wieder auf einem anderen Blatt. Und eine Umschulung ist auch keine Ausbildung, so leid es mir tut.

Wie schaut es mit EU-Rente aus?
 
Nicht zumutbar ist das Heben und Tragen schwerer Lasten ohne mechanische Hilfen sowie Tätigkeiten in länger anhaltender Rumpfzwangshaltung.
-Fahr, Steuer und Überwachungstätigkeiten sollten zurückgestellt werden
-Tätigkeiten mit besonderer Stressbelastung unter dauerndem Zeitdruck mit hoher Eigenverantwortung kommen nicht in Betracht
-Arbeiten mit intensivem Publikumsverkehr und Anforderungen an Umstellungsfähigkeit und Konzentrationsvermögen sollten zurückgestellt werden
-Zumutbar sind leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit der Möglichkeit zu einem gelegentlichen Wechsel der Körperhaltung vollschichtig.
-Tätigkeiten die mit besonderen statischen und dynamischen Rückenbelastungen wie zum Beispiel durch Heben und Tragen schwerer Lasten oder durch Rumpfzwangshaltung verbunden sind müssten vermieden werden, ebenso wie starke psychische Belastungen
 
Hmmm, also ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass sie in Rente gehen möchte, nur eben eine Stelle oder ein Praktikum dass Ihrem Gutachten entspricht.
Das mag vielleicht auf Außenstehende wählerisch wirken, aber meiner Erfahrung nach werden solche Gutachten VOR einer Umschulung vom Arbeitsamt bzw. JobCenter von einer unabhängigen Stelle bzw. von der Rentenversicherung (war bei mir so) gemacht. Ich kenne keinen Fall bei dem ein nettes Schreiben vom Hausarzt ausgereicht hätte.
 
Aber hat sich jetzt eh erledigt.
Der Betrieb sieht mich eh als nicht geeignet an.
Dann hatte das Gutachten doch Recht.

Du musst dich doch nur entsprechend lustlos anstellen, dann wollen die nicht, dass du da Praktikum machst. Bei Hartz musst du ja jede Arbeit annehmen. Aber du willst das ja nicht.
 
Ein jeder den ein Kostenträger zur eine Arbeitserprobung in eine bfw schickt, da eine sehr ähnliches Gutachten. Die bfw und andere BIldungsträger machen die Leute nur passen für ihre Angebote. Und es kann sein das demnächst eine Kostenträger zu den Arzt, der andere zu einen anderen Arzt schickt und kommen völiig verschiedene Ergebnise draus. Und da geht es um ist man erwerbsfähig oder nicht erwerbsfähig. Bei Bezug von ALG-II ist jede Arbeit zumutbar, ausser man kann nachweisen und dazu benötigt man einen Arzt bei den schon seit längere Zeit in Behandlung ist. Und zu lange zu machen das ein Kostenträger die Frührente zahlt kann gut gehen, der schuß kann auch nach hinten los gehen.
Und warum bemüht sich nicht um einen Minijob, um Berufserfahrung zu bekommen und dadurch in reguläre Erwerbstätigkeit zu gelangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ist das im Leben; "wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus".


Kann das Kommentar nicht ganz nachvollziehen. Nicht wenige Sachbearbeiter die bei diesen Behörden tätig sind machen einem wirklich das Leben schwer.

Ich habe empathische Charaktere kennengelernt, die angeschlossen an oder mit dem JC arbeiteten und dadurch ungeheure Geschichten erfahren, was manche dieser „Kollegen“ so verzapfen. Und mit denen auch nicht arbeiten konnten.
Ein junger Mann in meiner Heimatstadt wurde von einer Jobvermittlerin in den Suizid getrieben (hat sich mit Gewichten im Fluss ertränkt). Eine andere sabortierte jemanden, der alles dafür tat um eine Ausbildung zu bekommen oder das Abitur nachzuholen. Sanktionen, Drohungen und miese Jobangebote die kaum einer machen würde. Der brach zusammen und landete in der Psychiatrie. Diese Sachbearbeiterin arbeitete in der JVA bevor sie zum Jobcenter kam. Sie brachte wohl dementsprechende Umgangsformen mit. Konsequenzen haben diese Geschichten meines Wissens nicht. Da kann es einem auch richtig vergehen wenn man motiviert an die Jobsuche geht.
 
Bei Hartz musst du ja jede Arbeit annehmen
Nein, muss man nicht. Auch bei HartzIV muss die Arbeit leidensgerecht sein. Ist sie das nicht, darf man die Arbeitsstelle problem- und folgenlos ablehnen.

Und da geht es um ist man erwerbsfähig oder nicht erwerbsfähig.
Es geht um arbeitsfähig oder nicht arbeitsfähig. Die Erwerbsunfähigkeit kann nur die DRV feststellen.

Bei Bezug von ALG-II ist jede Arbeit zumutbar, ausser man kann nachweisen und dazu benötigt man einen Arzt bei den schon seit längere Zeit in Behandlung ist.
Ist die Arbeitsfähigkeit fraghaft, schickt das Jobcenter einen in der Regel eh zum ärztlichen Dienst und die machen sich dann ihr eigenes Bild. Kann man das mit ärztlichen Unterlagen untermauern, umso besser. An das erstellte Gutachten muss das Jobcenter sich dann aber auch halten.
 
Eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu erhalten ist extrem schwierig.
Jeder der mindestens 3 Stunden pro Tag arbeitsfähig ist gilt als erwerbfähig.
Ob es eine passende Arbeitsstelle überhaupt gibt, spielt dabei keine Rolle.
 

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