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arbeiten an den Nagel hängen?

Welche Unterstützung stünde dir denn zu? Gar keine durch das recht gute Einkommen deines Mannes?

Und macht der Antrag auf EM-Rente überhaupt Sinn, wenn man weiter einen Job suchen will? Falls nicht (und das war bisher mein Verständnis) fänd ich angebracht, das Thema nicht immer wieder aufs Tapet zu bringen, zumal die TE doch eigentlich arbeiten möchte und weder intelligenzgemindert noch körperlich eingeschränkt ist.

Denke, es würde eher helfen zu überlegen, welche Art von Job passen könnte statt zu signalisieren, es sei an der Zeit zu resignieren.
 
Welche Unterstützung stünde dir denn zu? Gar keine durch das recht gute Einkommen deines Mannes?

Und macht der Antrag auf EM-Rente überhaupt Sinn, wenn man weiter einen Job suchen will? Falls nicht (und das war bisher mein Verständnis) fänd ich angebracht, das Thema nicht immer wieder aufs Tapet zu bringen, zumal die TE doch eigentlich arbeiten möchte und weder intelligenzgemindert noch körperlich eingeschränkt ist.

Denke, es würde eher helfen zu überlegen, welche Art von Job passen könnte statt zu signalisieren, es sei an der Zeit zu resignieren.
Ich gebe auf
 
Zuletzt bearbeitet:
Lass dich doch nicht noch zusätzlich hier so runterziehen.
Du bist doch um die 40, wenn ich das richtig im Kopf habe, hast ein Studium geschafft und physisch beeinträchtigt bist du auch nicht. Möchtest du die restlichen (wahrscheinlich zig Jahrzehnte (!!!) ) selbstmitleidig auf dem Sofa fristen und das Gefühl haben, eigentlich überflüssig zu sein? Ja, dann musst du aufgeben.
Ich kann verstehen, dass dieses erneut Misserfolgserlebnis erst einmal frustriert. Es zeigt m. E. aber auch, dass du dich noch nicht wirklich damit auseinandergesetzt hast, welche Jobs noch für dich passend sind. Und ganz sicher gibt es sie.

Kannst du dazu nicht einmal mit der Integrationsfachkraft in den Austausch gehen? Oder vielleicht gibt es hierfür auch jemanden vom Jobcenter, der dich entsprechend beraten kann.
Du musst dazu allerdings mal ehrlich zusammenstellen, was du nicht kannst, was du nur sehr begrenzt kannst und den Job generisch beschreiben, von dem du dir vorstellst, dass du ihn erledigen könntest.

Träum doch mal "Ich wünsche mir einen Job, in dem es nicht laut und hektisch zugeht, in dem ich keine Geschwindigkeit X für die Verrichtung erreichen muss, in dem man mir Verständnis entgegen bringt, dass ich nicht immer gleich konzentriert bin, ..." und wenn du dann das Ideal zusammengestellt hast, dann schau, wo du Zugeständnisse machen könntest. Niemand kann in deinen Kopf schauen, da musst du die Infos schon deinerseits preisgeben.

Vielleicht denkst du mal "out of the box" - wenn z. B. die Zusammenarbeit mit Tieren oder auch Pflanzen bisher kein Thema war, vielleicht wäre auch das etwas? Ich erwähnte auch schon den Wachdienst. Was ist z. B. mit der Arbeit in Museen? Da geht es i. d. R. ruhig zu.

Hier in diesem Thread finde ich es jedenfalls gerade schlimm, dass dir nicht im Kollektiv Mut gemacht wird, stattdessen eher in Einbahnstraßen gedacht. Du bist zu jung, um aufzugeben - vor allem mit den Voraussetzungen, die du noch erfüllen könntest.
 
Du musst doch jetzt noch gar nichts entscheiden. Lass es sacken.

Wenn du meinst das würde dir helfen, dann kannst du ja für dich nachvollziehen, was gut lief und was nicht so gut lief, was Stärken und Schwächen sind. Es hätte aus meiner Sicht auch nicht mehr gebracht, wenn du offensiver mit deiner Behinderung umgegangen wärst. Die Einarbeitung wäre vielleicht verständnisvoller gelaufen, aber am Ende zählt doch, ob man die Arbeit auch schafft, wie es vorgesehen ist.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass du was machst und dabei im Bereich Kultur bleibst.
Aber wie ist es für dich: einfache Tätigkeiten kämen für dich nicht in Frage?
 
@Nyu: Ich glaube, du brauchst dir wirklich überhaupt keine Sorgen zu machen, dass du zu langsam bist. Hier mal etwas zur Erheiterung oder gerne auch etwas, um vom Stuhl zu kippen, wie es mir gerade beinahe passiert ist:

Ich habe Mitte Oktober einen Verschlechterungsantrag für meinen GdB beim Versorgungsamt gestellt. 6 Nachfrage-E-Mails später, auf die ich keine einzige Antwort erhalten habe (und ja, die E-Mail-Adresse/n stimmten allesamt) habe ich jetzt meinen Mann gebeten, dort einmal anzurufen.
Nach Überbrückung der Warteschleifendüdelei hatte mein Mann dann eine Sachbearbeiterin an der Strippe, die zwar nicht für meinen Fall zuständig ist, sich aber zumindet bis zu meinem Vorgang durchklicken konnte. Sie meinte dann, man würde im Schnitt nach 8 Wochen eine Antwort erhalten. Da hab ich fix durchgerechnet und meinem Mann bedeutet, dass ich da schon drüber sei. Mein Mann "Es kann doch nicht sein, dass Sie für einen simplen Antrag 8 Wochen benötigen, um den zu bearbeiten!" Die Sachbearbeiterin: "Wieso bearbeiten?! Sie erhalten innerhalb von 8 Wochen eine Eingangsbestätigung!" Mein Mann meinte dann nur zu ihr, wenn er in der Privatwirtschaft in dem Tempo arbeiten würden, dann hätte er die längste Zeit seinen Job gehabt. So etwas können sich wirklich nur Behörden leisten. Ohne weitere Worte... 🤦‍♀️

Abgeleitet für dich: Bewirb dich doch mal bei der Stadt. Sicherlich findet sich dort eine Einsatzstelle für dich, wo du bis zur Rente ganz gemütlich dein Dasein fristen kannst. Armes Deutschland. Da braucht man sich wirklich über nichts mehr zu wundern. Und ganz ehrlich: Mir kann keiner erzählen, dass das irgendwelche Gesetze und Regularien Schuld sind. Man sollte den MA da mal richtig Feuer unterm Hintern machen. Die haben ihren grottigen Ruf wirklich zurecht.
 
Hallo Nyu,
es tut mir leid, dass du so erschöpft bist.

Was mir direkt in den Sinn gekommen ist:
Kann es sein, dass du Autistin / Asperger-Autistin bist? Im deutschsprachigen Raum herrscht irgendwie die Meinung, dass Autismus nicht bei Frauen auftritt, in Wirklichkeit zeigt er sich einfach nur anders.

Sei nicht so streng mit dir. Wünsche dir alles gute.
 
Hallo Nyu,
es tut mir leid, dass du so erschöpft bist.

Was mir direkt in den Sinn gekommen ist:
Kann es sein, dass du Autistin / Asperger-Autistin bist? Im deutschsprachigen Raum herrscht irgendwie die Meinung, dass Autismus nicht bei Frauen auftritt, in Wirklichkeit zeigt er sich einfach nur anders.

Sei nicht so streng mit dir. Wünsche dir alles gute.
Mein arzt hat das auch mal angesprochen, aber bisher keine Testung gemacht. Denke eher dass das an meiner PTBS liegt. Was an meinen Texten lässt dich an ASS denken? Würde mich mal interessieren
 
Du musst doch jetzt noch gar nichts entscheiden. Lass es sacken.

Wenn du meinst das würde dir helfen, dann kannst du ja für dich nachvollziehen, was gut lief und was nicht so gut lief, was Stärken und Schwächen sind. Es hätte aus meiner Sicht auch nicht mehr gebracht, wenn du offensiver mit deiner Behinderung umgegangen wärst. Die Einarbeitung wäre vielleicht verständnisvoller gelaufen, aber am Ende zählt doch, ob man die Arbeit auch schafft, wie es vorgesehen ist.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass du was machst und dabei im Bereich Kultur bleibst.
Aber wie ist es für dich: einfache Tätigkeiten kämen für dich nicht in Frage?
An was denkst du da?
 

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