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Arbeit unter Frauen

Ich hatte über viele Jahre unterschiedliche Männer als Chef, waren alle mehr oder weniger in Ordnung. Hatten alle natürlich ihre Stärken und Schwächen, aber man konnte mit ihnen reden, sich einbringen und über Entscheidungen debattieren. Zum Schluss hatte ich eine Frau als Chefin, sie war deutlich besser als ihre Vorgänger, Führungsstark, Empathisch, Zielorientiert. Sie hat es viel besser hinbekommen alle zu überzeugen, das sie den von ihr gewählten Weg mitgehen und unterstützen. Ich weiß aber bis heute nicht ob es am Geschlecht oder doch einfach nur an der Person liegt . .

Halte ich für ein Gerücht. Ich hatte in meinem Arbeitsleben zwei menschlich einwandfreie Chefs, die sich auch um den Mitarbeiter als Menschen gekümmert haben und denen ich zu 100% vertrauen konnte. Das war ein älterer Mann und eine junge Chefin mit Mitte 40. Das liegt null am Geschlecht.
 
Wer alles kennt, kann ja mal resümieren, in welchen Konstellationen es sich am Angenehmsten arbeiten lässt.
Oh, achso und natürlich, ob es einen Unterschied macht, ob man einen Mann als Chef oder eine Frau als Chefin hat, bzw. ob ein Chef mehr Sinn macht oder eine ganze Chefetage.
Nach meiner Auffassung hängt das von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren ab.
Was bin ich selber für ein Typ? Eher Einzelkämpfer oder solidarisiere ich mich gern? Bin ich sehr kommunikativ, fühlend, total strukturiert oder ein Zahlen-Daten-Fakten Mensch.
Welcher Bereich, welche Branche, Größe und Struktur des Arbeitgebers.
 
Halte ich für ein Gerücht. Ich hatte in meinem Arbeitsleben zwei menschlich einwandfreie Chefs, die sich auch um den Mitarbeiter als Menschen gekümmert haben und denen ich zu 100% vertrauen konnte. Das war ein älterer Mann und eine junge Chefin mit Mitte 40. Das liegt null am Geschlecht.
Da kannst du ja auch durchaus Recht mit haben, deshalb ja auch der letzte Satz! Sie war super, aber das heißt natürlich nicht das es am Geschlecht liegt. Der nächste Chef hätte auch super sein können als Mann....
 
Da kannst du ja auch durchaus Recht mit haben, deshalb ja auch der letzte Satz! Sie war super, aber das heißt natürlich nicht das es am Geschlecht liegt. Der nächste Chef hätte auch super sein können als Mann....
Eben. Deswegen frage ich ja, was der Sinn dieses Threads beziehungsweise der Anlass ist?
 
Es gibt solche und solche. Leider hatte ich bisher fast an jedem Arbeitsplatz Pech mit Arbeitskolleginnen. Da waren Mobbing, Schikane, Konkurrenzkampf und Stutenbissigkeit an der Tagesordnung ^^. Natürlich gab es auch nette, aber das wurde dann irgendwie im Keim erstickt. Mit Männern hatte ich noch nie Probleme (da war das irgendwie immer locker und entspannt). Aber wie gesagt...Man kann nicht alle in einen Topf schmeißen und die Arbeitswelt ist insgesamt einfach ein hartes Pflaster.
 
Ich kann meine Erfahrungen nicht so sehr am Geschlecht festmachen, sondern eher an der Branche. Meine besten Berufsjahre habe ich in einem technischen Umfeld verbracht, da klappte die Zusammenarbeit mit fast allen gut bis sehr gut - eher sachlich und klar. Ein paar Ausfälle gibt's immer, egal, wo man ist. Wenn ich da mal vergleiche, was Bekannte aus sozialen Berufen so erzählen, gruselt's mich. Ob das nun was damit zu tun hat, dass da der Frauenanteil höher ist, ich weiß es nicht. Es gibt immer solche und solche, aber allgemein scheinen Männer eher mit dem eigenen Ego und Frauen mit ihren sozialen Beziehungen beschäftigt zu sein. Mal übertrieben gesagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da kannst du ja auch durchaus Recht mit haben, deshalb ja auch der letzte Satz! Sie war super, aber das heißt natürlich nicht das es am Geschlecht liegt. Der nächste Chef hätte auch super sein können als Mann....
Ich überlege gerade, dass es vielleicht so gut geklappt hat, weil sie praktisch eine Allein-Position inne hatte und dann ggf auch souveräner reagieren konnte, wenn ein Mann in etwas besser war als sie selbst?
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Chefin auch Lob ausgesprochen hat. Vielleicht hätte sie das gelassen, wenn es lauter Frauen gewesen wären.
 
Ich habe schon in einem fantastischen Frauenteam gearbeitet, in einem reinen Männerteam noch nicht, aber in hetreogenen Teams.

Mein Fazit: Frauen sind supi und scheixxe und Männer auch. Tratsch, Intrigen und Spielchen gibt es überall. Respekt, Freundlichkeit und Teamgeist aber auch. Da geht Individualität vor Chromosomen.
Ich habe auch ganz unterschiedlich erlebt. Mobbing vom Höchsten in einer Frauengruppe - da passte ich aber nicht hin, selber schuld. Dann supi gut wo anders, wo es auch für mich und mein Naturell wirklich stimmig war.
Ich denke, wo gefieselt wird, da gibts kein Anwachsen, für mich eher ein Hinweis, dass dort der falsche Ort ist. Derzeit bin ich in einem Team mit fast nur Frauen, klappt super. Das hat auch mit mir selbst zu tun, weil ich inzwischen auch "älter" geworden bin, mehr gelassener, weniger kritisch.
 

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