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Arbeit unter Frauen

Ice

Aktives Mitglied
Hi zusammen

Ich wollte mal fragen, welche Erfahrungen ihr in Zusammenarbeit mit Frauengruppen gemacht habt.
Also als Frau und natürlich auch als Mann.

Wie nehmt ihr das wahr, wie Frauen miteinander arbeiten und ob es Unterschiede gibt zu gemischten Berufsgruppen oder zu reinen Männergruppen.

Wer alles kennt, kann ja mal resümieren, in welchen Konstellationen es sich am Angenehmsten arbeiten lässt.
Oh, achso und natürlich, ob es einen Unterschied macht, ob man einen Mann als Chef oder eine Frau als Chefin hat, bzw. ob ein Chef mehr Sinn macht oder eine ganze Chefetage.

Viele Grüße
Ice
 
Hi zusammen

Ich wollte mal fragen, welche Erfahrungen ihr in Zusammenarbeit mit Frauengruppen gemacht habt.
Also als Frau und natürlich auch als Mann.

Wie nehmt ihr das wahr, wie Frauen miteinander arbeiten und ob es Unterschiede gibt zu gemischten Berufsgruppen oder zu reinen Männergruppen.

Wer alles kennt, kann ja mal resümieren, in welchen Konstellationen es sich am Angenehmsten arbeiten lässt.
Oh, achso und natürlich, ob es einen Unterschied macht, ob man einen Mann als Chef oder eine Frau als Chefin hat, bzw. ob ein Chef mehr Sinn macht oder eine ganze Chefetage.

Viele Grüße
Ice

Ich finde, es kommt drauf an. Ich arbeite in einem kleinen 4er Frauen-Team und es ist auf jeden Fall die beste Zusammenarbeit, die ich je hatte. Wir sind aber auch alle ziemlich reflektiert und wenn es mal knallt, können wir großteils gut über Probleme und Konflikte sprechen und unsere eigenen Anteile darin erkennen. Außerdem sind wir sehr offen mit eigenen Bedürfnissen, also damit, was wir brauchen, um gut arbeiten zu können, etc.
Wir 4 sind aber auch alles Menschen, die uns viel mit uns selbst, mit Solidarität, mit Feminismus etc. auseinandergesetzt haben und dadurch vielleicht nicht grundsätzlich repräsentativ.
 
Habe in meinen Jobs oft nur in Frauengruppen arbeiten dürfen- müssen, auch VORgesetzte waren oft Frauen, das war nicht selten schlimm, schlimmer als die Arbeit dann mal in gemischten Gruppen und auch einen Mann als VORgesetzten. Die Frauen mussten sich wohl besonders bestätigen als Chefs, wollten besser sein als Männer, auch als Kolleginnen war da zu oft Klatsch, Tratsch und Intrigen angesagt. Die Damen wollten ihren Job ja behalten, zeigen, dass sie die Besten sind. War oft froh, wenn eine Befristung bei mir endete.
 
Bei mir hat es sich bisher noch nie ergeben, dass ich beruflich in reinen Frauengruppen gearbeitet hätte, allerdings hatte ich während meines nebenberuflichen kleinen Studiengangs häufiger mal Seminare, in denen ich der einzige Mann war.

Ich persönlich muss zugeben, dass ich mich als einziger Mann in einer Frauengruppe meistens unwohl gefühlt hatte, irgendwie "fehl am Platz". Allerdings kam auch noch der Altersunterschied dazu, die anderen Teilnehmerinnen waren mindestens 15 bis 20 Jahre jünger als ich.

Jedenfalls fühlte ich mich da meistens eher wie ein "Fremdkörper", und ich war bei Pausengesprächen etc. meistens außen vor. Bei Gruppenaufgaben war es manchmal nicht einfach, Teilnehmerinnen zu finden, die die Aufgabe gemeinsam mit mir bearbeiten wollten. In gemischten Seminargruppen habe ich mich immer wesentlich wohler und entspannter gefühlt.
 
Ich habe mein ganzes Berufsleben über fast nur mit Frauen zusammengearbeitet.
Es gab gute, weniger gute und katastrophale Teams,
drei mal erlebte ich Mobbing, zwei mal an mir selbst, ausgeübt von Frauen.
Wenn dann doch mal ein Mann mit im Team war, habe ich das jedes Mal als entspannend und bereichernd empfunden.
Aber Verallgemeinerungen möchte ich mir nicht anmaßen.

Ich hatte auch super nette Kolleginnen.
Letztlich kommt es auf den Menschen an, nicht auf‘s Geschlecht.
 
Letztlich kommt es auf den Menschen an, nicht auf‘s Geschlecht.
Das sehe ich auch so. Auch in reinen Männergruppen käme es auf die jeweiligen Personen an, ob ich mich da wohl fühlen würde oder nicht.

Zurzeit arbeite ich in einem Team, das zu 90% aus Männern besteht, und für mich ist das in der gegenwärtigen Zusammenstellung okay. Es könnte aber auch anders sein (wenn es z.B. lauter lautstarke Alphatypen wären).
 
Ich hatte über viele Jahre unterschiedliche Männer als Chef, waren alle mehr oder weniger in Ordnung. Hatten alle natürlich ihre Stärken und Schwächen, aber man konnte mit ihnen reden, sich einbringen und über Entscheidungen debattieren. Zum Schluss hatte ich eine Frau als Chefin, sie war deutlich besser als ihre Vorgänger, Führungsstark, Empathisch, Zielorientiert. Sie hat es viel besser hinbekommen alle zu überzeugen, das sie den von ihr gewählten Weg mitgehen und unterstützen. Ich weiß aber bis heute nicht ob es am Geschlecht oder doch einfach nur an der Person liegt . .
 

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