AW: Reinheit als hobbyhure?
Ich denke, es geht hier mehr darum, dass du auch als Hobbyhure ein Gewerbe anmelden musst. Und sich die Steuerpflicht nicht nur bei deiner Steuererklärung entscheidet, sondern du prinzipiell klarmachen musst, dass du ein Gewerbe betreibst, wo du mal 500 Euro einziehst.
Meldest du kein Gewerbe an, machst du das schwarz. Punkt. Oder du müsstest bei einem Bordell oder Escort-Service arbeiten. Selbst als Mini-Job.
Sonst könnte ja der Handwerker, der das auf eigene Faust nebenher macht, auch sagen "Entscheidet sich dann bei meiner Steuererklärung, ob ich das, was ich nebenher zusätzlich an Geld verdiene ohne Arbeitgeber, versteuern muss oder nicht." Der Handwerker macht das aber in dem Moment schwarz, wo er für seine Arbeit nebenher Geld einkassiert, ohne ein eigenes Gewerbe angemeldet zu haben oder das nicht für seinen Arbeitgeber macht.
Ich sehe noch eine weitere Gefahr: Das Aufhören. Wann soll Schluss sein? Wenn das Studium fertig ist? Was ist, wenn es mit dem Job nicht so läuft? Oder das große Geld weiterhin lockt?
Vielleicht hast du dann schlimmstenfalls umsonst studiert. Weil du dann von der Hobbyhure mit Reinheit zur Profihure wirst. Und irgendwann, wenn die Freier dich nicht mehr wollen, weil du zu alt geworden bist ... Uuuups. Sieht doof für den Lebensauf aus.
Oder willst du das dann "nebenbei" machen, neben deinem Hauptjob? Weiterhin schwarz?
Und was machst du, wenn du einen Mann kennenlernst, mit dem du eine ernsthafte Partnerschaft anstrebst?