E
ein Mensch
Gast
Hallo ein Mensch,
Kolosser 1:20 spricht davon, dass „alle Dinge“ mit Jesus versöhnt werden (Elberfelder Bibel).
Alle "Dinge" entspricht nicht dem griechischen Text, ta panta bedeutet "das All" - Geschöpfe die ewig Verdammt sind, sind wohl kaum mit Gott versöhnt, oder wörtlicher ausgesöhnt (beidseitige Versöhnung)
Wenn ich nun als Überschrift setze KEINE ALLVERSÖHNUNGSLEHRE sondern GERICHT, EWIGE Verdammnis und ewiges Leben passt der Text genauso, denn Jesus hat ja alle Dinge mit sich versöhnt und der der es wahrnimmt, darauf einzugehen, trägt den Nutzen davon. Vor allem hat er die Dinge versöhnt, die im Weg standen, nämlich das Todesurteil Gottes in Eden. Vorher war nichts versöhnt, alles standen unter dem Urteil Gottes, dann aber, war diese Sperre weg und wer möchte, kann den Weg hinüber zur Rettung gehen.
Was "Dinge" angeht siehe oben
Gemäß 1. Kor. 15:22, werden „alle“ lebendig gemacht werden, damit meinst du wohl, dass sei ein weiterer Hinweis, weil da alle steht. Na ja, es werden ja auch Gerechte und Ungerechte auferstehen, heißt es in Johannes, die einen zum Leben, die anderen zum Gericht, was dann gem. Offenbarung wiederum den Feuersee bedeuten kann.
"Lebendig machen" besagt mehr als nur auferstehen, hier ist dem Kontext nach nicht von der Auferstehung zum Gericht die Rede, von jenen die in den See des Feuers geworfen werden, heißt es sie erleiden einen zweiten Tod (Off. 20🤐4), wer einen zweiten Tod erleidet, kann kaum lebendig gemacht worden sein.
Ich erinnere mich, du behauptest evtl. zwar, die im Feuersee werden doch wieder kommen und dann nochmal eine Chance bekommen, aber das steht ja nirgends, du leitest es aber wohl ab aus Erklärungen über gewisse Worte über Zeiten usw. , was mir zu vage ist, aber was du natürlich tun kannst. Dochen sehen wir weiter deine Texte an, die auf die Allversöhnung deuten sollen.
Die Offenbarung spricht viel in Bildern, vll. sollte man sie in Hinblick auf allerletzte Dinge nicht überbewerten.
Lukas 3:6 bezieht sich ja wohl in erster Linie darauf, dass die Menschen damals „alles Fleisch“ Jesus als Messias erkennen konnten, mehr lese ich da nicht heraus.
Die Stelle ist zugegeben sehr vage
Johannes 1:9 ist eine allgemeine Aussage, dass Jesu Licht jedem in der Welt zugänglich sein würde.
Für mich ist die Stelle sehr explizit, - alle Menschen
Das ist wieder so ein Text ein Mensch, je nachdem unter welche Überschrift ich ihn setze, passt er dazu und dazu, zur Allversöhnungslehre, aber er widerspricht auch der anderen Sichtweise nicht. Das heißt für mich, ob es eine Allversöhnung gibt, kann ich nicht an solchen Texten ablesen, ich muss andere Kriterien finden.
Johannes 12:32, ja klingt verführerisch. Wir hatten schon mal die Diskussion, dass es Übersetzungen gibt, die statt „alle Menschen“ alle Arten von Menschen schreiben und das auch begründen.
"Alle Menschen" steht garnicht im Text, sondern nur "alle", was den Vers etwas abschwächt, die Übersetztung die du meinst ist offenbar die Neue Welt Übersetzung, auch wenn sie stellenweise sehr präzise ist, nimmt sich an anderen Stellen große Freiheiten, die den Sinn gerade zu entstellen, so z.B. in 1. Timotheus 4🤐0.
Entweder von dieser Begründung hängt es ab oder Jesus sagte dies verallgemeinernd, nicht um diese Lehre zu stützen, denn tatsächlich zieht er ja auch alle Menschen, darum hat er den heiligen Geist verheißen und das Predigen der guten Botschaft (Matth. 24🤐4 und Kap. 28) vorausgesagt. Ja, er zieht alle, aber die Entscheidung bleibt trotzdem bei jedem.
1. Johannes 2:2 zeigt m. E. lediglich, dass Jesus Opfer auch Menschen, die nicht zur „kleinen Herde“ (Luk. 12:32; Offenb. 3:21) gehören, zu denen, die Jesus damals im Urchristentum ansprach, abdeckt, wie Offenbarung 21 und 22 (Heilung der Nationen) zeigt.
In Römer 5 zeigt Paulus, dass durch das Opfer Jesu „viele“ (Elberfelder) in einen gerechten Stand gesetzt werden, was ja auch stimmt. Nicht alle werden in dem Stand bleiben oder ihn annehmen.
Römer 5🤐8 spricht von allen, Vers 19 von "den Vielen", mit bestimmten Artikel, "diese Vielen" sind analog zu "allen" in Vers 18 und meinen dementsprechend ebenfalls ausnahmslos alle.
Galater 6:8-10 oder Hebräer 2 oder Hebräer 10:26-31 zeigt m. E., dass es keien automatische Allversöhnung bedeuten kann, was du aus den Texten herausliest.
In Römer 11:32 wird ja auch nur berichtet, dass Gott allen Barmherzigkeit erweist. Das tut er, indem er allen das Angebot ewigen Lebens vorlegt. Das allein ist der Akt der Barmherzigkeit, den man annehmen kann oder nicht und darin kommt der "Wille Gottes", das was er gern hätte zum Ausdruck, mehr steckt da m. E. nicht dahinter. Er hat noch nie seinen Willen Geschöpfen ausgezwungen oder sie solange gedriezt, bis sie zur Einsicht kommen, das erscheint mir abwegig. Hingegen hat er viel Zeit eingeräumt, und viele Möglichkeiten, dass jemand seine Hand ergreifen kann (so die Bibel).
Der letzte von dir angeführte Text zeigt ja schon, dass er „besonders“ Treue rettet, aber eben auch andere, wenn sie.... usw.
Da man also anhand der Text nicht sicher gehen kann, weil sie unter einer anderen Überschrift auch nicht stören würden, muss man die Frage Allversöhnung oder nicht mit anderen Kriterien entscheiden, meine ich.
Laut Allversöhnung wäre der Tod dann Gottes Zuchtmittel, um letztlich doch noch alle.... usw.
Aber der Tod ist vom Teufel verursacht und dieser wird in den Feuersee geschleudert und auch seine Mittel.
Es ist nirgends in der Bibel ein immer wieder auferstehen gepredigt, durch dass dann die, die laut Offenbarung 21., 22 in den Feuersee kommen wieder kommen.
In 1. Mose 3🤐5 steht auch das Urteil über Satan und die Dämonenengel, nämlich „Kopf zermalmen“ ewiger Tod, also Feuersee. Schon das zeigt, dass die Texte, wo steht, das Jesus allen Rettung bietet, nicht so zu verstehen sind, dass allen Rettung aufgezwungen wird, sondern geboten wird, alle könnten, wenn sie wollten, nicht aber der Teufel und seine Dämonen, denen wurde das Todesurteil schon damals gesprochen. Sie waren ja auch nicht „unvollkommene Sünder“, die unabsichtlich Sünder wurden, weil sie Adams Nachkommen waren. Nein, sie sündigten bewusst, nicht aus Unvollkommenheit und jeder, der nach der in der Offenbarung benannten Heilung der Nationen am Ende der Dinge wieder sündigt, ist wieder vollkommen, wie der Engel Satan es auch war, für diese gibt es kein zweites Opfer (Hebräer 9:28), sie kommen und bleiben daher im Feuersee (ewiger Vernichtung). Nur aus dem Scheol gibt es eine Wiederkehr, nicht aus dem Feuersee, darum heißt es ja Feuersee.
Ein Mensch, les auch mal Matthäus 12:32. Dort wird doch deutlich, dass nicht alle gerettet werden, sondern, dass es einen ewigen Tod gibt. Auch in Matthäus 20:28 erschient nicht dieses „alle“, sondern das Wort „viele“, was m. E. zeigt, dass die Wortwendugnen alle nur das Angebot an alle sind, die Möglichkeit.
Na ja, ich hör erst mal auf, ist ein harter Brocken dieses Thema. Und es würde mich nicht wundern, wenn dir diese Hinweise nicht genügen. Meine Gefühle dazu gehen aber in die Richtung, die ich darzulegen versuchte. Zum Glück ist das ein Thema, was keinem irre machen muss, was er heute tun kann, um zu Gott zu finden und ob so oder so, ist es, wie du selbst schon schriebst keien gottentehrende Lehre, weder das eine noch das andere.
Von daher . . . 🙂
Sigi
ich bin auf ein paar deiner Argumente eingegangen und hab sie in blauer Farbe in deinen Post geschrieben, aber es ist keine Angelegenheit wegen der wir uns streiten sollten.