Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Antriebslos und trotzdem innere Unruhe

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 63394
  • Datum Start Datum Start
Nein, zum Glück, nicht.
Aber ich kann mir vorstellen, dass es ohne Ausbildung und Tätigkeit nicht besser wird.
Irgendwie braucht man doch eine Aufgabe.
Sonst fühlt man sich doch noch viel nutzloser, oder nicht?
Da kannst du froh sein.

Ich möchte dich nicht angreifen, aber dein vorheriger Kommentar war nicht besonders verständnisvoll. Depressionen werden oft nicht als Krankheit angesehen. Das Verständnis fehlt sogar manchmal Betroffenen in einer Phase, in der es ihnen gut geht.
 
Wie überwindest du sie? Was hilft dir?
Medikamente, Gesprächstherapien, Bewegung, Ernährung.
Und ich werde in den kommenden Monaten eine Art Aufbaukurs mitmachen dürfen, wo ich hoffentlich herausfinde, wie ich in der Arbeitswelt längerfristig (mehr als drei Monate) bestehen kann.

Helfen deine Therapien denn gar nicht? Bist ja auch schon lange auf diesem Weg unterwegs...
 
Medikamente, Gesprächstherapien, Bewegung, Ernährung.
Und ich werde in den kommenden Monaten eine Art Aufbaukurs mitmachen dürfen, wo ich hoffentlich herausfinde, wie ich in der Arbeitswelt längerfristig (mehr als drei Monate) bestehen kann.

Helfen deine Therapien denn gar nicht? Bist ja auch schon lange auf diesem Weg unterwegs...
Hast du schon eine Ausbildung?
Und was machst du bezüglich Ernährung?

Leider hat mir das alles nicht wirklich geholfen. Eine zerrüttete Familie kann niemand heil machen und fehlende familiäre Unterstützung kann auch niemand ersetzen. Beruflich habe ich eine Umschulung machen wollen. Für etwas passendes. Nur schaffe ich Vollzeit nicht mehr. Da ich ein abgeschlossenes Studium habe, wurde mir nicht geholfen.
 
Hast du schon eine Ausbildung?
Und was machst du bezüglich Ernährung?

Leider hat mir das alles nicht wirklich geholfen. Eine zerrüttete Familie kann niemand heil machen und fehlende familiäre Unterstützung kann auch niemand ersetzen. Beruflich habe ich eine Umschulung machen wollen. Für etwas passendes. Nur schaffe ich Vollzeit nicht mehr. Da ich ein abgeschlossenes Studium habe, wurde mir nicht geholfen.
Ja, ich habe eine abgeschlossene Ausbildung. Zwei angefangene davor ebenfalls. Und danach ca zehn verschiedene Anstellungen in vollkommen unterschiedlichen Berufen.
Ja, eine Familie kann man nicht einfach ersetzen, das ist wahr. Man kann sie nur erweitern, durch Freunde, und auch das ist oft schwer, gerade in DE & der Schweiz.
Ernährungstechnisch hat mir geholfen, dass ich vor einem Jahr komplett auf zuckerfrei umgestellt habe. Kein Fertigessen mehr. Nur noch "richtige" Lebensmittel. Keine Milch mehr (die Hormone darin sind für mich echt nicht gut). Aktuell versuche ich, Fleisch so weit wie möglich aus dem Essensplan zu schleichen, und dafür meinen Nusskonsum zu erhöhen, was schwierig ist.
Ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, vor allem beim Einkaufen, aber wenn man den Dreh raus hat, einfach. Und gesund sowieso.

Was hast du denn für ein Studium abgeschlossen?
 
Ja, ich habe eine abgeschlossene Ausbildung. Zwei angefangene davor ebenfalls. Und danach ca zehn verschiedene Anstellungen in vollkommen unterschiedlichen Berufen.
Ja, eine Familie kann man nicht einfach ersetzen, das ist wahr. Man kann sie nur erweitern, durch Freunde, und auch das ist oft schwer, gerade in DE & der Schweiz.
Ernährungstechnisch hat mir geholfen, dass ich vor einem Jahr komplett auf zuckerfrei umgestellt habe. Kein Fertigessen mehr. Nur noch "richtige" Lebensmittel. Keine Milch mehr (die Hormone darin sind für mich echt nicht gut). Aktuell versuche ich, Fleisch so weit wie möglich aus dem Essensplan zu schleichen, und dafür meinen Nusskonsum zu erhöhen, was schwierig ist.
Ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, vor allem beim Einkaufen, aber wenn man den Dreh raus hat, einfach. Und gesund sowieso.

Was hast du denn für ein Studium abgeschlossen?
Das kann ich dir per PM schreiben. Ich möchte nicht zu viel persönliches im Detail öffentlich schreiben.
 
Kannst du nicht dauerhaft in Grundsicherung? Also immer wieder verlängern, aber gleichwohl.
Ja, das stimmt. Bzw Grundsicherung ist ja für Rentner soweit ich weiß, aber du meinst wohl Hartz IV.
Das ginge wohl. Es macht mir aber Angst da dann nie wieder rauszukommen. Und dass ich dann psychisch noch tiefer rutsche und gar nie wieder hochkomme. Ich merke wie man abgestempelt wird mit Hartz IV, Freunde und Bekannte einen irgendwann meiden.
 
Nein, ich meinte nicht ALG 2. Ich meinte Grundsicherung für Leute, die nicht arbeitsfähig sind (und zuwenig Beitragsjahre haben für die Erwerbsminderungsrente).

Ob du arbeitsfähig bist oder nicht, musst du selber (bzw. der Amtsarzt) wissen. Aber vielleicht würde das nochmal Druck runternehmen unbedingt leisten zu müssen, obwohl du nicht leisten kannst.
Achso, davon wusste ich noch nichts. Ich dachte man bekommt Hartz IV, wenn man keine Erwerbsminderungsrente bekommt.
Es würde Druck rausnehmen, das stimmt. Ich möchte nur nicht auf Dauer da nie wieder rauskommen. Irgendwann kommt man aber gar nicht mehr in die Arbeitswelt, schon allein wenn die Lücken im Lebenslauf zu groß sind und dann noch eine Krankheitsgeschichte der Grund dafür.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben