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Antriebslos und trotzdem innere Unruhe

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 63394
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Das Problem ist, dass man es sich doch gar nicht raussuchen kann welche Arbeitsbedingungen man bräuchte.
Ich kann überhaupt keine Ansprüche stellen, da ich sowieso nur Absagen bekomme.
 
Ich weiß nicht mehr, ob Berufliche Reha schon mal ein Thema bei dir war. Eventuell wäre das eine Möglichkeit. Ansonsten, vielleicht probierst du dich mal als Quereinsteiger, ggfls. auch in Teilzeit. Manchmal ergibt sich dadurch etwas.

Die bisher unbekannten Verwandten... du könntest versuchen, sie ausfindig zu machen, falls du sie kennenlernen willst. Zu meinen Großeltern väterlicherseits habe ich auch keinen Kontakt mehr und ja, manchmal fehlen sie mir.
 
Es geht doch nicht um Ansprüche an die Arbeit, resp. man hat doch an jede Arbeitsstelle Ansprüche, das ist normal. Zum Beispiel, dass man dafür bezahlt wird.
Ist bereits ein Anspruch.
Und "keine Arbeit" - das ist so eine Aussage... Denn es kommt darauf an, was man sucht. Bestatter oder Busfahrer, das macht doch schon einen riesigen Unterschied.

Behandelst du deine Depression denn? Und falls ja, wie?
 
Ich habe keine Familie, weil in meiner Familie vielerlei Kontaktabbrüche bestehen. War schon bei den Eltern so, wodurch ich Verwandte gar nicht kennenlernte. Die Familie ist komplett zerrüttet. Ich stehe ohne familiäre Unterstützung da, sowohl finanziell, emotional oder was praktische Hilfe angeht.
Ich war in Behandlung bzw ich nenne das Behandlungsversuche, denn gebracht hat das alles gar nichts.

Das berufliche Thema belastet mich am meisten. Ohne Beruf kein Geld und den Ämtern und ihren Schikanen ausgeliefert sein, wodurch man die Kontrolle über sein eigenes Leben ein Stück genommen bekommt. Nur ist das Dilemma, dass ich gar nicht arbeitsfähig fühle. Die Maßnahmen durch die Ämter verbessern die Arbeitsfähigkeit aber auch gar nicht, ganz im Gegenteil.
Ich hatte die letzten Jahre immer wieder nach Umschulung gefragt. Da wurde ich im Regen stehen gelassen, weil ich ein abgeschlossenes Studium habe.
Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr ob ich dazu fähig wäre etwas Neues zu machen. Diese Mühlen des Ämter zermürben.
Warum entschließt Du Dich nicht zu einer Lehre? Das ist keine Schande.
Und es sind nicht immer die Ämter Schuld, wenn man planlos im Leben herumgondelt.
Vielleicht solltest Du Dir mal überlegen was und wohin Du willst und wie Du das erreichen kannst.
 
Ich weiß nicht mehr, ob Berufliche Reha schon mal ein Thema bei dir war. Eventuell wäre das eine Möglichkeit. Ansonsten, vielleicht probierst du dich mal als Quereinsteiger, ggfls. auch in Teilzeit. Manchmal ergibt sich dadurch etwas.

Die bisher unbekannten Verwandten... du könntest versuchen, sie ausfindig zu machen, falls du sie kennenlernen willst. Zu meinen Großeltern väterlicherseits habe ich auch keinen Kontakt mehr und ja, manchmal fehlen sie mir.
Eine berufliche Reha habe ich schon gemacht.

Quereinstieg funktioniert nicht. Ich habe das seit Jahren versucht. Nur Absagen.
 
Hast du auch Depressionen?
Ich habe welche, wobei ich sie langsam überwinde.
Und ich kenne daher das Gefühl, dass einerseits alles zu viel ist, und man andererseits absolut rein gar keinen Plan hat. Man weiss nicht, was man gerne tut, was man will, etc.

Quereinsteigen ist immer so eine Sache. Entweder muss man da schon der Held auf dem Gebiet sein, oder es muss Mangel an Arbeitskraft herrschen.

Was hast du denn studiert?
 
Es geht doch nicht um Ansprüche an die Arbeit, resp. man hat doch an jede Arbeitsstelle Ansprüche, das ist normal. Zum Beispiel, dass man dafür bezahlt wird.
Ist bereits ein Anspruch.
Und "keine Arbeit" - das ist so eine Aussage... Denn es kommt darauf an, was man sucht. Bestatter oder Busfahrer, das macht doch schon einen riesigen Unterschied.

Behandelst du deine Depression denn? Und falls ja, wie?
Ich habe schon alles mögliche versucht. Klinikaufenthalte, verschiedene Medikamente, regelmäßige Termine beim Facharzt, Gruppentherapie, sozialpsychiatrischer Dienst, Arbeitskreis Leben, ambulante Therapieversuche, Reha, online Therapie über die Krankenkasse.
Ich selbst nehme regelmäßig an Sportkursen teil, gehe viel raus, versuche die wenigen verbliebenen Sozialkontakte zu halten.
 
Ich habe welche, wobei ich sie langsam überwinde.
Und ich kenne daher das Gefühl, dass einerseits alles zu viel ist, und man andererseits absolut rein gar keinen Plan hat. Man weiss nicht, was man gerne tut, was man will, etc.

Quereinsteigen ist immer so eine Sache. Entweder muss man da schon der Held auf dem Gebiet sein, oder es muss Mangel an Arbeitskraft herrschen.

Was hast du denn studiert?
Wie überwindest du sie? Was hilft dir?
 

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