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Antrieb ohne Angst vor Selbstwertverlust?

Auch ist Selbstwert niemals ein Ersatz für den Wert innerhalb einer Gesellschaft und umgekehrt. Das sind beides grundverschiedene Ansätze. Und genau hier liegt der Denkfehler von dir @Umaro ? Dein Selbstwert wird den Wert der Arbeit die du im gesellschaftlichen Kontext arbeitet nicht ausgleichen, erst recht nicht im materiellen Sinne.
Bedenke das bitte immer.
Den Selbstwert und den gesellschaftlichen Wert voneinander zu "trennen", erscheint mir sehr sinnvoll. Bisher bin ich selbst immer davon ausgegangen, dass es nur einen Wert gibt, den man eigentlich selbst festlegt (wer kann schon über den Wert eines Menschen urteilen? Man entscheidet sich selbst, was man wert ist. Oft unterbewusst.) Aber so eine Dualität zwischen Selbstwert und Gesellschaftswert ist eine sehr gute Lösung, um im Selbstwert stabil zu bleiben, auch wenn der Gesellschaftswert Schwankungen unterliegt. Danke für diesen Denkanstoß!
 
Sich vielleicht dem psychischen Druck des Resignierens hingeben und Geld von Staat nehmen?

Man gibt sich nicht hin, sondern resigniert aufgrund des psychischen Drucks. Gibt es zig Abhandlungen zu, dass etwa Perspektivlosigkeit selbst bei psychisch stabilen Menschen zu Resignation führt. Das Verb "hingeben" ist in dem Zusammenhang irgendwie seltsam. Viele Unternehmen nehmen Geld vom Staat, Daimler jüngst erst knapp eine Milliarde. In einem zivilisierten Gemeinweisen hat der Bürger Ansprüche. Und besonders hoch sind die gerade in D sicher nicht (mehr).

Ob es gefällt oder nicht, die gesellschaftliche Uhr mit ihren Grundregeln wird auf absehbare Zeit genau so weiterticken wie bisher. Für Schwache wird es in Zukunft eher schwerer als besser. Daher sollte man sich tunlichst darum bemühen, eine schwache Position zu verlassen, wenn man eine solche innehat, was bei @Umaro übrigens NICHT der Fall ist, solange er er am Ball bleibt.

Mir wäre neu, dass etwa die Arbeitswelt oder der Arbeitsmarkt eine gesellschaftliche Uhr ist und dass die Regeln der Profit- und Konkurrenzlogik Grundregeln wären. Dass es für "Schwache" noch schwerer wird, ist klar. Deshalb sollten auch die Regeln auf dem Arbeitsmarkt zugunsten von Lohnabhängigen verändert und diverse "Reformen", die ausschließlich Arbeitgebern dienen, rückabgewickelt werden. Aber wenn @Umaro gar nicht "schwach" ist und irgendwie am Ball bleibt, ist das doch wunderbar.

Auch ist Selbstwert niemals ein Ersatz für den Wert innerhalb einer Gesellschaft und umgekehrt. Das sind beides grundverschiedene Ansätze.

Der Mensch ist ein Sozialwesen, gesellschaftlicher Beitrag liegt in der Natur des Menschen. Viele gerade auch mehr als gut entlohnte Positionen in der heutigen Arbeitswelt leisten aber weder einen gesellschaftlichen Beitrag, noch kann ich beim ausgebeuteten Paketfahrer oder der völlig unterbezahlten Pflegekraft im privatisierten Krankenhaus eine gesellschaftliche Anerkennung erkennen. Bisschen Klatschen in der Corona-Zeit reicht eben nicht.
 
Man gibt sich nicht hin, sondern resigniert aufgrund des psychischen Drucks. Gibt es zig Abhandlungen zu, dass etwa Perspektivlosigkeit selbst bei psychisch stabilen Menschen zu Resignation führt. Das Verb "hingeben" ist in dem Zusammenhang irgendwie seltsam. Viele Unternehmen nehmen Geld vom Staat, Daimler jüngst erst knapp eine Milliarde. In einem zivilisierten Gemeinweisen hat der Bürger Ansprüche. Und besonders hoch sind die gerade in D sicher nicht (mehr).



Mir wäre neu, dass etwa die Arbeitswelt oder der Arbeitsmarkt eine gesellschaftliche Uhr ist und dass die Regeln der Profit- und Konkurrenzlogik Grundregeln wären. Dass es für "Schwache" noch schwerer wird, ist klar. Deshalb sollten auch die Regeln auf dem Arbeitsmarkt zugunsten von Lohnabhängigen verändert und diverse "Reformen", die ausschließlich Arbeitgebern dienen, rückabgewickelt werden. Aber wenn @Umaro gar nicht "schwach" ist und irgendwie am Ball bleibt, ist das doch wunderbar.



Der Mensch ist ein Sozialwesen, gesellschaftlicher Beitrag liegt in der Natur des Menschen. Viele gerade auch mehr als gut entlohnte Positionen in der heutigen Arbeitswelt leisten aber weder einen gesellschaftlichen Beitrag, noch kann ich beim ausgebeuteten Paketfahrer oder der völlig unterbezahlten Pflegekraft im privatisierten Krankenhaus eine gesellschaftliche Anerkennung erkennen. Bisschen Klatschen in der Corona-Zeit reicht eben nicht.

Einen Ratschlag kann ich aus dieser persönlichen (äußerst einschränkenden) Weltsicht aber immer noch nicht erkennen... nur den Wunsch nach Anerkennung des Weltschmerzes und der Schuldfrage im Verbund mit der heutigen Gesellschaft.
Darüber hinaus ein verklärtes Weltbild und eine sehr individuelle Einschätzung, was einem Menschen denn so zusteht.
 

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