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Anonyme Meldestelle für Schwarzarbeit und Bürgergeldmißbrauch

Und wenn wir z.B. von 300 000 Betrugssfällen sprechen, die im Schnitt × 7.280 € im jahr erhalten, ist das ein Schaden von 2,2Mrd € für die anständigen Menschen.
Das ist eine Milchmädchenrechnung. Zunächst einmal heisst Betrug ja nicht, dass dem Bürgergeldempfänger gar nichts mehr zustände. Wer 100€ schwarz hinzuverdient, bekommt bei Meldung dieser Einkünfte auch nur diese 100€ vom Regelsatz abgezogen.

Wenn diese hinterzogenen 100€ nun ausgegeben werden, verdient der Staat sofort wieder daran in Form von Mehrwertsteuer und aller anderer Verbrauchssteuern. Er nimmt also ca. 25 Euro von diesen 100 verlorenen Euro sofort wieder ein. Verlust für den Staat also nur 75€.

Und diese 75€ werden nun in den allgemeinen Wirtschaftskreislauf eingespeist. Davon leben der Supermarkt, die Kneipe und hundert andere Verkäufer von irgendwas. Wenn dieses Geld fehlt, da es nicht verdient bzw. Beim Bürgergeld angerechnet wurde, machen die alle weniger Umsatz.

Rechnet man das nun auf hunderttausende Bürgergeldbezieher hoch, ergibt sich, daß so und so viele Arbeitsplätze von diesem schwarz verdienten Geld abhängen. Ohne dieses Geld verdienen die Verkäufer weniger und es gibt ein paar mehr Arbeitsplätze.

Dem Staat entsteht durch die nicht gemeldeten Bezüge durchaus Schaden, aber der ist weitaus geringer als der auf dem Papier hinterzogene Betrag.
 
Das ist eine Milchmädchenrechnung. Zunächst einmal heisst Betrug ja nicht, dass dem Bürgergeldempfänger gar nichts mehr zustände. Wer 100€ schwarz hinzuverdient, bekommt bei Meldung dieser Einkünfte auch nur diese 100€ vom Regelsatz abgezogen.

Wenn diese hinterzogenen 100€ nun ausgegeben werden, verdient der Staat sofort wieder daran in Form von Mehrwertsteuer und aller anderer Verbrauchssteuern. Er nimmt also ca. 25 Euro von diesen 100 verlorenen Euro sofort wieder ein. Verlust für den Staat also nur 75€.

Und diese 75€ werden nun in den allgemeinen Wirtschaftskreislauf eingespeist. Davon leben der Supermarkt, die Kneipe und hundert andere Verkäufer von irgendwas. Wenn dieses Geld fehlt, da es nicht verdient bzw. Beim Bürgergeld angerechnet wurde, machen die alle weniger Umsatz.

Rechnet man das nun auf hunderttausende Bürgergeldbezieher hoch, ergibt sich, daß so und so viele Arbeitsplätze von diesem schwarz verdienten Geld abhängen. Ohne dieses Geld verdienen die Verkäufer weniger und es gibt ein paar mehr Arbeitsplätze.

Dem Staat entsteht durch die nicht gemeldeten Bezüge durchaus Schaden, aber der ist weitaus geringer als der auf dem Papier hinterzogene Betrag.
Diese waghalsige Argumente kannst Du aber auch bei Steuerhinterziehern und sogar cum-ex Betrügern anführen. Auch die geben das Geld wieder aus.
Alles nicht so schlimm?
 
Du hast völlig Recht, dass unsere Behörden wirklich schlimm sind (das sage ich als Beamtin auf Lebenszeit), aber es kann eben auch nicht angehen, wie wir beim Mißbrauch des Bürgergeldes wegsehen.

Wir müssen den Druck auf Menschen, die einfach keine Lust auf ehrliche Arbeit haben, erhöhen und engmaschig kontrollieren, dass sich diese auch für die vielen freien Stellen im Hotel oder in der Gastronomie ordentlich bewerben. Wer sich zu fein ist, im Hotel Zimmer zu reinigen, der soll dann bitte keine Unterstützung auf Kosten derjenigen kassieren, die jeden morgen früh aufstehen.

Das Problem dieses sanktionslosen Bürgergeldes sind ja nicht nur die hohen Kosten für die Gesellschaft sondern auch, dass viele Jobs unbesetzt sind und viele Abläufe in Betrieben kaum noch funktionieren. Ich wünsche mir die gute alte Zeit zurück, als noch jeder arbeiten wollte und auch mußte und Abläufe bei Betrieben und im öffentlichen Dienst noch gut funktioniert haben.
So eine "gute alte Zeit" hat es niemals gegeben.
Und sagt dir der Begriff "Arbeitslosenhilfe" noch was?
Davon haben in der guten alten Zeit vor Hartz4 und Bürgergeld viele Leute über Jahre hindurch gelebt!

Das war etwas weniger als 50% vom letzten Gehalt, und das bekam jeder, der als länger als ein Jahr Arbeitslose kein Vermögen oder Haus besaß, und zwar ohne zeitliche Beschränkung.
Und vor allem: fast ohne Kontrollen und ohne Sachbearbeiter, die einem irgendwelche Jobs angeboten haben, die man nicht ablehnen durfte.

Das gibt's heute nicht mehr, wer heutzutage einen angebotenen Job vom Jobcenter ablehnt, muss schon wirklich gute Gründe nennen können.
Sonst wird man nämlich sanktioniert, auch wenn da irgendwelche Leute was anderes erzählen...

Und was meinst du wie viele Leute das früher vorübergehend mal diese Arbeitslosenhilfe bezogen haben, so quasi als eine Art Auszeit?
Und das alles ohne Kontrolle, ob die Wohnung zu groß oder zu teuer ist, oder ob man nun arbeiten kann oder nicht.
 
Diese waghalsige Argumente kannst Du aber auch bei Steuerhinterziehern und sogar cum-ex Betrügern anführen. Auch die geben das Geld wieder aus.
Alles nicht so schlimm?
Die parken das Schwarzgeld aber eher auf Auslandskonten, vor allem dort, wo die Steuerfahndung keinen Zugriff hat.
Also ist dieses Geld meistens definitiv für unseren Wirtschaftskreislauf futsch.
Im nächsten Laden am Ort wird das Cum-ex- Geld jedenfalls nicht ausgegeben...
 
Die parken das Schwarzgeld aber eher auf Auslandskonten, vor allem dort, wo die Steuerfahndung keinen Zugriff hat.
Also ist dieses Geld meistens definitiv für unseren Wirtschaftskreislauf futsch.
Im nächsten Laden am Ort wird das Cum-ex- Geld jedenfalls nicht ausgegeben...
Wenn Du schon aus dieser Richtung argumentierst, dann sind Bürgergeldzahlungen an Flüchtlinge am aller schlimmsten, weil diese das Geld zu einem hohen Anteil ins Heimatland schicken und es gar nicht bei uns im Kreislauf landet.

Nicht meine Argumentation, aber das wäre die logische Folge Deiner Argumente.
 
Auch die geben das Geld wieder aus.
Komme drauf an. Zunächst haben sie im Gegensatz zum schwarz arbeitenden Bürgergeldempfänger keine Gegenleistung erbracht. Beim cum-ex wurden Steuern erstattet, obwohl gar keine Steuer bezahlt wurde.

Und ob die ihr Geld reinverstieren und wohin, steht in den Sternen. Das kann genausogut für den symbolischen Euro auf den Bahamas geparkt werden.
 
Wenn Du schon aus dieser Richtung argumentierst, dann sind Bürgergeldzahlungen an Flüchtlinge am aller schlimmsten, weil diese das Geld zu einem hohen Anteil ins Heimatland schicken und es gar nicht bei uns im Kreislauf landet.

Nicht meine Argumentation, aber das wäre die logische Folge Deiner Argumente.
Selbstverständlich bin ich dagegen, daß deutsche Sozialleistungen auf ausländischen Konten landen.
Da hätte man schon viel früher gegen vorgehen sollen...

Die Behörden haben ja z.B. das Recht, von den BG-Beziehern bei jedem neuen Antrag die Kontoauszüge einzusehen, und dabei kommt dann oft raus, wie das Geld wirklich verwendet wird.
Bisher haben die Behörden immer nur stichprobenartig die Kontoauszüge eingesehen, und höchstens bei Verdacht auf Mißbrauch, und beim allerersten Antrag auf BG.

Aber jetzt ist es so, daß das in Zukunft für die JC-Sachbearbeiter Pflicht wird, sich bei jedem Weiterbewilligungsantrag mindestens die letzten drei Auszüge vom Antragsteller vorlegen zu lassen. So können die Behörden zumindest einen gewissen Überblick haben, wo das Geld hingeht.

Und wer das nicht macht, dem wird das Geld nicht mehr weiter bewilligt.
Außerdem wird momentan ja gerade sehr gegen Mißbrauch und Betrug bei Migranten vorgegangen, die angeblich nur stundenweise arbeiten, aber in Wirklichkeit Vollzeit bei irgendwelchen kriminellen Firmen beschäftigt sind.

Ich hoffe nur, daß es nicht nur die betroffenen Migranten aus Ländern wie Bulgarien und Rumänien trifft, sondern vor allem auch die entsprechenden Firmen, die mit solchen Aktionen nicht nur das Jobcenter und den Staat, sondern auch diese Migranten betrügen und ausbeuten.
 

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