Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Hallo juka,
schau mal hier: Anhaltende Depression. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Beim direktem Grooming wohl ja. Aber ich frage mich, ob es als grooming zählt, wenn man Faszination für ein Medium aufbaut, das irgendwann dafür sorgt, dass man zu der eigentlichen Zielgruppe gehören will und sich immer mehr von sich abspaltet, obwohl man vorher ein ganz normaler Mensch war. Praktisch über Transition und co nachdenkt, nur wegen diesem Medium. Vorher war aber alles völlig normalBraucht es für Grooming nicht eine erwachsene und eine minderjährige Person?
Sprichst du von dir? Ich verstehe den Zusammenhang mit Grooming irgendwie noch nicht.wenn man Faszination für ein Medium aufbaut, das irgendwann dafür sorgt, dass man zu der eigentlichen Zielgruppe gehören will und sich immer mehr von sich abspaltet, obwohl man vorher ein ganz normaler Mensch war.
Ich spreche tatsächlich von mir selbst. Ich habe mir lang vorgestellt, das andere Geschlecht zu haben, aufgrund eines Mediums. Bevor ich es kannte, gab es das Verlangen faktisch nicht. Inzwischen war das der Auslöser für meine schwere Depression. Ich wünsche mir sehr, ich hätte das alles nie kennen gelerntSolltest du von dir sprechen, könnte ich jedenfalls gut verstehen, wenn du Teile von dir abspaltest, um eine andere, vielleicht unbeschwertere Identität zu erlangen.
Ja, das glaub ich dir sofort. Und von dem her, was ich bisher für Berührung hatte mit schwerer Depression, würde ich sagen, dass ist leider das Symptom und das hat jemand mit der Stufe schwer diagnostizierte Depression auch nicht mehr wirklich in der Hand. Da hat sich längst eine entsprechende Veränderung im Stoffwechsel vollzogen.Ich weiß, dass meine Gedanken schon so lange dunkel sind, dass ich inzwischen kein anderes "normal" mehr kenne. Grübeln gehört selbst im Positivem zur meiner Persönlichkeit. Das ist, was es so schwer macht, da Halt in der sensorischen "echten" Welt fast vollkommen wegfällt. Ich hoffe nur mein Geist beruhigt sich.
Ich weiß, was ich machen könnte, damit es besser geht, aber das ist inzwischen unmöglich.
Ich bin nur traurig, das ich nicht kann, was alle anderen können. Das es von super depressiv nur in vernebelte Gleichgültigkeit übergeht. Dass Freude nur wie eine entfernte Frequenz durch einen dichten Nebel ankommt. Und dass der Zugang dazu nicht so einfach ist. Ich will nicht behaupten, da war nie Freude an etwas, aber es war nur seicht. Dann fragen einen Leute "freust du dich denn gar nicht?" Doch. Aber nicht so wie du es tust. Emotionale Unkonformität führt zur Ausgrenzung, gerade bei Frauen. Aber das weicht vom Thema ab.
Wenn ich das noch da lassen darf als Gedanken. Ja, vielleicht hilft es, sich nach einem anderen Psychiater umzuschauen. Aber vielleicht könnte auch zusätzliche Hilfe durch psychiatrische Pflege oder hieß vorher ambulante Pflege helfen. Die kann der Psychiater verordnen. Oder ambulante Betreuung / Assistenz, weiß jetzt nicht, was die aktuelle Bezeichnung ist. Unterstützung im Alltag. Wenn du das erwägen willst, kannst du das in der Klinik sicher besprechen.Ich glaube, ich habe auch Dysthymie. Ich hatte noch nie Interesse an der Welt, an anderen Menschen, nichts. Mir ist die komplette äußere Welt völlig egal. Mir ist wirklich alles daran egal, seit Kind an. Ich hatte nur Interesse an maladaptiven Denken, sonst nichts. Wirklich nichts. Ich wollte mich als Kind lange nicht alleine anziehen, lange keine Schleife lernen, ich kann bis heute hin nicht Pfeifen, kein Seilspringen, kein Autofahren und mich interessiert nichts, abseits meiner Fantasiewelt und vielleicht zwei Hobbys. Kein Bock. Kein Interesse. Keine Ahnung ob das normal ist und wie normale Menschen das empfinden. Meine Schwester fliegt in den Urlaub und ihr gehts besser. Mich juckt ein Urlaub gar nicht. Null. Da ist nichts.
Von daher keine Ahnung, was ich von den Tabletten erwarten kann. Mirtazapin soll mit Venaflaxin kombiniert werden. Ich bin ja schon stationär. Zu viele Tabletten sind echt nicht gut, aber mir ist das nun egal. Das fröhliche Mädchen, das plötzlich nicht mehr shoppen ging, war ich noch nie. Vielleicht denken die das dank meiner Maske. Ich bin nicht nur Schüchtern, sondern auch Desinteressiert.
Vielleicht brauche ich einen neuen Psychater, meiner hat auch kaum Fragen gestellt, nur Tabletten verschrieben. Klingt schwierig, da was Gutes zu finden
Ich spüre die Trauer über meinen Verlust immer noch sehr deutlich. Es ist etwas, das ich niemals wieder bekomme. Da kann mich leider nichts mehr trösten.Ja, das glaub ich dir sofort. Und von dem her, was ich bisher für Berührung hatte mit schwerer Depression, würde ich sagen, dass ist leider das Symptom und das hat jemand mit der Stufe schwer diagnostizierte Depression auch nicht mehr wirklich in der Hand. Da hat sich längst eine entsprechende Veränderung im Stoffwechsel vollzogen.
Das soll, hoffentlich, nicht total hoffnungslos stimmen.
Ich weiß ja, aus Erfahrung selber nicht, was da möglich ist.
Vielleicht können Dinge trotzdem helfen, die sonst bei Depressionen helfen. Z. Bsp. wurde erforscht und bewiesen, dass regelmäßiges Gehen draußen an der frischen Luft im Stoffwechsel da ansetzt und positiv wirkt. Also, theoretisch, kann es vielleicht helfen.
Falls Du das selber nicht hinkriegst, könnte da eine Betreuung oder pflegerische Hilfe ansetzen.
Weißt du, ich habe das Jahrelang gemacht mit dem Gehen und kann daher sogar von mir noch beisteuern, dass es hilft.
So, jetzt les ich nochmal nach.
Ich wollte immer an die See ziehen, weil ich überzeugt bin, dass Städte einfach nur krank machen. Aber das bleibt wohl zunächst ein Traum. Wälder sind auch schön. Wenn bloß die Zeit da wäre, sich dort viel aufzuhaltenEs gibt eine Waldtherapie , da setzen die Japaner an, nicht ohne Grund , das Spazierengehen in einem Wald ist aufgrund des Waldes positiv, der Wald heilt aktiv , auch wenn man es nicht glauben mag , es ist nun wissenschaftlich bewiesen.
Vielleicht ist es aber auch wichtig , mit wem man wann und wo spazieren geht und wie das auf einen wirkt.
Faun - Aschenbrödel (Offizielles Video)
Anzeige (6)
Anzeige (6)
Anzeige(8)