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Anhaltende Depression

Ich lebe schon mein ganzes Leben mit schweren Depressionen. Und habe überlebt. Auch bei mir haben Theras und Medis nichts geholfen.
Wünsch dir viel Kraft.
 
Ich weiß auch nicht mehr weiter. Bin an dem Ausbruch aber selbst Schuld. Danke dir dennoch, dir auch viel Kraft
Du schriebst, es besteht eine Sehnsucht nach einem Menschen mit dem du dich verbunden fühlst.
Ich finde das sieht man gut, dass es eine Lösung gibt.
Evtl so einen Menschen zu finden oder sich von dieser Sehnsucht zu lösen.

So lange es etwas gibt nach dem wir uns sehnen und dessen Entbehrung es uns schlecht gehen lässt, lässt sich etwas tun finde ich 😉

Man kann ja sein glücklich sein von allem möglichen abhängig machen, der eine braucht die Million, jemand anders die Bikini-Figur, ein Haus, ein Partner, ein Kind, Erfolg usw.
Jemand sagte, das ist alles nettes Zubehör. Wir können auch ohne all dem glücklich sein.
 
Du schriebst, es besteht eine Sehnsucht nach einem Menschen mit dem du dich verbunden fühlst.
Ich finde das sieht man gut, dass es eine Lösung gibt.
Evtl so einen Menschen zu finden oder sich von dieser Sehnsucht zu lösen.

So lange es etwas gibt nach dem wir uns sehnen und dessen Entbehrung es uns schlecht gehen lässt, lässt sich etwas tun finde ich 😉

Man kann ja sein glücklich sein von allem möglichen abhängig machen, der eine braucht die Million, jemand anders die Bikini-Figur, ein Haus, ein Partner, ein Kind, Erfolg usw.
Jemand sagte, das ist alles nettes Zubehör. Wir können auch ohne all dem glücklich sein.
Ich kann nicht ohne glücklich sein, sonst wäre ich ja nicht unglücklich. Aber ich werde nie bekommen, wonach ich mich sehne. Es ist nun einmal so.
 
Bei mir wars aufgrund eines Ereignisses, das ich nicht akzeptieren kann. Meine Mutter hat allerdings ein Kindheitstrauma

Hallo Blackness,
ich mische mich mal ins Gespräch ein, weil deine Aussagen ziemlich ähnlich wie die meines jüngeren Bruders klingen. Der konnte nicht akzeptieren, dass ihn eine langjährige Bekannte nicht auch als Freundin haben wollte. So fing es an und endete auf dem Umweg über Therapieversuche und Klinikaufenthalt im Suizid. Jahre später fand ich heraus, dass er (ausgelöst durch den Stress, mangelhafte Ernährung, zu viel Computerarbeit etc.) wahrscheinlich schon länger an Zinkmangel litt. Der führt u. a. dazu, dass man weniger stressresilitent ist und bei entsprechenden äußeren Umständen dann in eine Depression gleitet und daraus (weil nichts hilft) in Suizidgedanken bzw. -wünsche.

Zu deiner Mutter: die Wissenschaft hat in den letzten Jahren herausgefunden, dass traumatische Erlebnisse der Eltern und Großeltern auf epigenetischem Weg ins Erbgut eingeschrieben werden können. Ich halte es für denkbar, dass das Ereignis, das bei dir die Beschwerden ausgelöst hat, auch durch diese epigenetischen Einprägungen verstärkt wurde, so dass du "über die Maßen" leidest.

Tipp daher von meiner Seite: Erstmal testen, ob Zinkmangel in Frage kommt (geht nicht im Blut!), da gibt es einen guten, kostenlosen, anonymen Test im Netz (www.zinktest.de) – und falls das Risiko besteht, eine Zinkkur (ist dort beschrieben, kostet ein paar Euro) und binnen 3-4 Wochen bist du schlauer. Ich habe in den letzten Jahrzehnten viele Fälle beobachten können bzw. davon gehört, wo ein bisschen Zink tatsächlich einen Unterschied zum Besseren gemacht hat – oft auch die Therapiefähigkeit verbessert wurde.

Zweiter Mineralstoff, der mit Suizidgedanken zusammenhängt, ist Lithium. Hier kann eine Ärztin problemlos und preiswert den Wert im Blut messen und dann ggf. mit einem Präparat gegensteuern.

Melde dich gerne hier wieder, wenn du etwas Neues herausgefunden hast oder falls Fragen auftauchen.

Alles Gute!
Werner
 
Hallo Blackness,
ich mische mich mal ins Gespräch ein, weil deine Aussagen ziemlich ähnlich wie die meines jüngeren Bruders klingen. Der konnte nicht akzeptieren, dass ihn eine langjährige Bekannte nicht auch als Freundin haben wollte. So fing es an und endete auf dem Umweg über Therapieversuche und Klinikaufenthalt im Suizid. Jahre später fand ich heraus, dass er (ausgelöst durch den Stress, mangelhafte Ernährung, zu viel Computerarbeit etc.) wahrscheinlich schon länger an Zinkmangel litt. Der führt u. a. dazu, dass man weniger stressresilitent ist und bei entsprechenden äußeren Umständen dann in eine Depression gleitet und daraus (weil nichts hilft) in Suizidgedanken bzw. -wünsche.

Zu deiner Mutter: die Wissenschaft hat in den letzten Jahren herausgefunden, dass traumatische Erlebnisse der Eltern und Großeltern auf epigenetischem Weg ins Erbgut eingeschrieben werden können. Ich halte es für denkbar, dass das Ereignis, das bei dir die Beschwerden ausgelöst hat, auch durch diese epigenetischen Einprägungen verstärkt wurde, so dass du "über die Maßen" leidest.

Tipp daher von meiner Seite: Erstmal testen, ob Zinkmangel in Frage kommt (geht nicht im Blut!), da gibt es einen guten, kostenlosen, anonymen Test im Netz (www.zinktest.de) – und falls das Risiko besteht, eine Zinkkur (ist dort beschrieben, kostet ein paar Euro) und binnen 3-4 Wochen bist du schlauer. Ich habe in den letzten Jahrzehnten viele Fälle beobachten können bzw. davon gehört, wo ein bisschen Zink tatsächlich einen Unterschied zum Besseren gemacht hat – oft auch die Therapiefähigkeit verbessert wurde.

Zweiter Mineralstoff, der mit Suizidgedanken zusammenhängt, ist Lithium. Hier kann eine Ärztin problemlos und preiswert den Wert im Blut messen und dann ggf. mit einem Präparat gegensteuern.

Melde dich gerne hier wieder, wenn du etwas Neues herausgefunden hast oder falls Fragen auftauchen.

Alles Gute!
Werner
Darf man Zink denn mit Antidepressiva einnehmen? Sonst würde ichs versuchen, danke für den Tipp. Zinkmangel ist bei mir nicht so unwahrscheinlich. Mich hat das Ereignis psychisch völlig aus der Bahn geworfen, ich kann inzwischen nichts mehr tun und nichts hilft mir wirklich
 
Darf man Zink denn mit Antidepressiva einnehmen? Sonst würde ichs versuchen, danke für den Tipp. Zinkmangel ist bei mir nicht so unwahrscheinlich. Mich hat das Ereignis psychisch völlig aus der Bahn geworfen, ich kann inzwischen nichts mehr tun und nichts hilft mir wirklich
da solltest du unbedingt mit deinem Apotheker drüber sprechen.
 
Werde das Venlafaxin auch wieder absetzen lassen. Mir gehts wieder so scheiße damit.
Ich werd mal nachfragen dann, hab mal gehört, man soll nichts zusätzlich nehmen an Nahrungsergänzungsmitteln.
okay, also ja, der Apotheker ist da der beste Ansprechpartner. Mir ging's mit dem Venlafaxin so gut... aber das ging in Kombi mit dem Neuroleptikum leider aufs Herz, so schade.
 
okay, also ja, der Apotheker ist da der beste Ansprechpartner. Mir ging's mit dem Venlafaxin so gut... aber das ging in Kombi mit dem Neuroleptikum leider aufs Herz, so schade.
Ich krieg drei verschiedene Sachen. Venlafaxin, Mirtazapin, Aripiparzol. Nichts bringt etwas und ich habe die Vermutung Serotoninhemer machen es nur schlimmer bei mir.
Ich werde dort mal nachfragen, danke für die Info
 

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H Anhaltende Angst und Trauer Trauer 21

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