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Angst vor dem Tod

Jap, so geht's mir auch. Ich habe schon viele Nachteile dadurch verspürt. Darf ich fragen, ob du gläubig bist und wie deine Befreiung von der Angst passiert ist?


Dazu gibts hier irgendwo einen ausführlichen Beitrag; ich finde hier ja nie was wieder 😀 , aber es gibt genug andere, die immer wissen, wo was ist - vielleicht mag einer von denen dies hier nochmal einstellen?

Hier nur in Kürze: Ja, ich bin gläubig und ich war damals kurz vor einem Suizid, weil nichts mehr ging. Der Schrei zu Jesus brachte die Befreiung - mag seltsam klingen, aber war und ist so, denn diese grauenvolle Todesangst ist seitdem nie wieder gekommen, immerhin nun schon über 20 Jahre.

Depris hab ich dennoch weiterhin, soziale Phobie, CFS - alles noch vorhanden, ich bin nicht gesund geworden rundum.

Aber das, was mich am meisten gequält hat, diese tägliche Todesangst - weg. Ganz weg. Dank sei Gott.
 
Hey Marie,

ich kenne dieses Gefühl, bei mir hat es sich in Form einer Herzangstneurose über viele Monate Manifestiert, nach all der langen Zeit voller Panikattacken und des daraus resultierenden Kopfkinos, was passieren könnte, ob ich alles mir mögliche versucht habe um einen Herzinfarkt zu verhindern usw., bin ich letztendlich zu dem Entschluss gekommen, dass egal wie sehr man sich mit dem Leben und dem was danach kommt befasst, man diese Antworten nicht finden wird. Niemand kann dir genau sagen was kommt, da bis jetzt keiner die Chance hatte zurück zu kommen.

Da mich diese Gedanken geplagt haben und es keine lebenswerte Alternative ist in Angst darauf zu warten was kommen könnte habe ich mich mit meinen Gedanken auseinandergesetzt. Wenn es keine Antworten gibt ist die Suche danach eine Verschwendung. Denn während du dir den Kopf zerbrichst genießen andere das Geschenk des Lebens. Und glaub mir wenn ich dir sage, dass dein Leben zu Wertvoll ist, als dass du dich nicht im hier und jetzt, allgegenwärtig, mit dem befassen solltest, dass dich ein glückliches und erfülltes Leben leben lässt.
Ein weiterer Stützpfeiler meiner Genesung waren Meditation und Richtwerte des Buddhismus.

Sich im hier und jetzt bewusst zu machen was ich bin hat mich dem Ziel ohne Krampf und Schweiß einzuschlafen einen riesen Schritt näher gebracht.

Das wir durch etwas erschaffen wurden, dass uns übernatürlich erscheint steht außer Frage, doch ob sich die Antwort in einer Religion, einem Gott oder einer Überzeugung wiederfindet liegt ganz alleine bei jedem selbst.
Doch wenn du mich fragst, denke ich das der Gedanke, dass diese Kraft, die uns alle hier auf Erden hält danach nichts mehr mit uns anzufangen weiß irgendwie haltlos, in der Relation zu dem Universum und seiner enormen Vielfältigkeit.

Auf jeden Fall..
Wünsche ich dir alles Glück auf deinem Weg und ich bin mir sicher es kommt der Punkt in deinem Leben an dem du dir sagen kannst, dass du die Angst überwunden hast und dein wohl verdientes Glück beginnt.

Liebe Grüße und einen angenehmen Samstag Vormittag wünsche ich dir.
 
Das mit den Nahtoderfahrungen ist so eine Sache. Viele Menschen beschreiben ja, sie würden Lichter sehen etc. Ich sehe da trotzdem ein sehr hohes Risiko, dass das das Gehirn hinzuerfindet ...

Und wie geht es dir mit diesen Ansichten?

Meine Auslebung der Meditation ist das Klarträumen.

Wie kann ich mir das vorstellen? Ich kenne klarträumen nur im Zusammenhang mit Schlaf.

Mit 12 habe ich noch Lego gespielt. Deshalb hab ich gefragt.
 
Und wie geht es dir mit diesen Ansichten?



Wie kann ich mir das vorstellen? Ich kenne klarträumen nur im Zusammenhang mit Schlaf.

Mit 12 habe ich noch Lego gespielt. Deshalb hab ich gefragt.


Ich bin etwas skeptisch, aber werde mich damit auf jeden Fall mal mit beschäftigen 🙂


Ach, Lego hab ich auch. Nur etwas eingestaubt...


-Durch generelle Meditation kann man besser Klarträumen.

- Es gibt auch meditationsähnliche Techniken vor dem Einschlafen, um einen Klartraum zu erzielen.

Groß und Komplex das Thema. Dieses hat mir zum Glück auch etwas die Angst vor dem Tod genommen.

Ich habe eine Traumfigur mal gefragt, was mir die Angst vor dem Tod nehmen kann. Sie hat mich gefragt, ob mir vor meiner Geburt langweilig war, ob ich irgendwas vermisst oder gefühlt habe. Ich habe verneint. Das war auch eine gute Erkenntnis. Lustig, dass das eigentlich alles aus meinem Kopf ist, ich es sozusagen wusste.
 
Ein Teil meiner Angst ist es ja auch, dass ich Angst habe etwas zu verpassen, dass ich etwas nicht erleben kann, was eine andere Generationen erlebt. Als mir sozusagen bewusst wurde, dass mich das in der Vergangenheit ja auch nicht gestört hatte, wurde dieser Teil der Angst weniger.
 

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