Bergsteigerin
Aktives Mitglied
Liebe Urmel,
um ehrlich zu sein, kann ich deine Angst vor dem Tod nur bedingt nachvollziehen. Aber vielleicht helfen dir ja meine Fragen und Gedanken, dir über deine Angst klarer zu werden. (Ich find das oft hilfreich...)
Zunächst möchte ich ein wenig von meiner Sicht erzählen.
Früher hat mir eher die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod angst gemacht. Ich hab mir gewünscht, dass irgendwann alles vorbei ist. Endgültig. Damals hatte ich oft Angst. Einfach vor dem Leben, vor dem Morgen... Und das sollte ewig so weitergehen? Nein! Ich wollte, dass irgendwann Schluss ist. Und ich hab gehofft, dass Gott mir diesen Wunsch erfüllt.
Heute hat sich diese grundsätzliche Angst vor dem Leben (ziemlich) gelegt. Und ich kann mir plötzlich vorstellen, dass in einem Leben nach dem Tod tatsächlich alle Mühsal und Sorge vorbei ist. (Kein "Friede-Freude-Eierkuchen-Leben", sondern ein ICH, das wirklich stark ist... Schwer zu beschreiben... Egal...)
Trotz dieser inzwischen positiven Einstellung zu einem Leben nach dem Tod, macht mir der Gedanke, dass danach vielleicht auch einfach nichts kommen könnte, keine Angst. Deshalb an dich die Frage: Was genau macht dir Angst bei dem Gedanken, irgendwann einfach nicht mehr zu existieren? Kannst du das näher beschreiben/erklären? Du schreibst, du wünscht dir sehr, alle deine Lieben wieder zu treffen. Was genau wäre schlimm daran, wenn es nicht so wäre? Ist da irgendwas wichtiges noch offen, ungesagt? Etwas, von dem du hoffst, dass du nach dem Tod noch die Chance hättest, das zu klären? Oder ist es ganz was anderes? Vielleicht magst du da mehr erzählen?
Herzliche Grüße
M.
um ehrlich zu sein, kann ich deine Angst vor dem Tod nur bedingt nachvollziehen. Aber vielleicht helfen dir ja meine Fragen und Gedanken, dir über deine Angst klarer zu werden. (Ich find das oft hilfreich...)
Zunächst möchte ich ein wenig von meiner Sicht erzählen.
Früher hat mir eher die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod angst gemacht. Ich hab mir gewünscht, dass irgendwann alles vorbei ist. Endgültig. Damals hatte ich oft Angst. Einfach vor dem Leben, vor dem Morgen... Und das sollte ewig so weitergehen? Nein! Ich wollte, dass irgendwann Schluss ist. Und ich hab gehofft, dass Gott mir diesen Wunsch erfüllt.
Heute hat sich diese grundsätzliche Angst vor dem Leben (ziemlich) gelegt. Und ich kann mir plötzlich vorstellen, dass in einem Leben nach dem Tod tatsächlich alle Mühsal und Sorge vorbei ist. (Kein "Friede-Freude-Eierkuchen-Leben", sondern ein ICH, das wirklich stark ist... Schwer zu beschreiben... Egal...)
Trotz dieser inzwischen positiven Einstellung zu einem Leben nach dem Tod, macht mir der Gedanke, dass danach vielleicht auch einfach nichts kommen könnte, keine Angst. Deshalb an dich die Frage: Was genau macht dir Angst bei dem Gedanken, irgendwann einfach nicht mehr zu existieren? Kannst du das näher beschreiben/erklären? Du schreibst, du wünscht dir sehr, alle deine Lieben wieder zu treffen. Was genau wäre schlimm daran, wenn es nicht so wäre? Ist da irgendwas wichtiges noch offen, ungesagt? Etwas, von dem du hoffst, dass du nach dem Tod noch die Chance hättest, das zu klären? Oder ist es ganz was anderes? Vielleicht magst du da mehr erzählen?
Herzliche Grüße
M.