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angst vor dem tod und kommt da noch was?

  • Starter*in Starter*in urmel56
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Nee, also die Angst als guten Freund auffassen, kann ich nur dann, wenn sie mich hindert, etwas Dummes zu tun, wie blindlings auf eine stark befahrene Strasse zu laufen. Ansonsten ist Angst lebensfeindlich, von der es sich zu befreien gilt.

Wenn Du an einem kleinen Bach spazieren gehst und auf der anderen Seite einen Apfelbaum siehst von dem aus Dich ein herrlich roter Apfel anlacht, dann ist es nicht die Angst die Dich davon abhält hinüber zu springen und Dir einen Apfel zu pflücken, sondern entweder Dein auf Erfahrung beruhendes Wissen, dass Du die Entfernung nicht überwinden kannst, oder Dein Mangel an Selbstvertrauen weil Du Deine Fähigkeiten nicht einschätzen kannst.
 
Dein Beispiel - der um den Baum tanzt - ist richtig, beantwortet aber nicht die Frage, wie ich mit Angst umgehen soll, die ich mit meinen bisherigen Mitteln nicht abstellen kann? Und es gibt viele Situationen, in denen Angst berechtigt ist, weil wir mit diesen Situationen nicht erfolgreich und mit eigenen Mitteln, Kräften, realistische Lösungen finden. Beispiel Menschen, die durch unheilbare Krankheit oder Krieg unmittelbar vom Tod bedroht sind.
 
Dein Beispiel - der um den Baum tanzt - ist richtig, beantwortet aber nicht die Frage, wie ich mit Angst umgehen soll, die ich mit meinen bisherigen Mitteln nicht abstellen kann? Und es gibt viele Situationen, in denen Angst berechtigt ist, weil wir mit diesen Situationen nicht erfolgreich und mit eigenen Mitteln, Kräften, realistische Lösungen finden. Beispiel Menschen, die durch unheilbare Krankheit oder Krieg unmittelbar vom Tod bedroht sind.

Ich weiß es nicht ..... wahrscheinlich gibt es einfach kein Patentrezept.

Letztlich ist das Unvermeidliche nicht zu vermeiden und wir müssen einen Weg finden uns mit dem Unvermeidlichen zu arrangieren - und dies funktioniert meiner Ansicht nach über das Antrainieren einer Geisteshaltung, die den lenkenden Geist in eine beobachtende Position versetzt, ihn auf jenen Thron setzt, der über der agierenden und reagierenden Persönlichkeit auf körperlicher und emotionaler Ebene steht.

Aber wie auch ein Mensch der vor einem Graben steht und die Entscheidung zu treffen hat ob er trotz seiner Angst hinüber springt, schon im Vorfeld dieses Geschehens gelernt haben sollte zu springen, erfolgt auch das Antrainieren einer solchen Geisteshaltung im Vorfeld des Geschehens durch ein entsprechendes Training, wie etwa der regelmäßigen Anwendung bestimmter Techniken der Meditation die den Geist dazu befähigen.
 
"Angst vor dem Tod ist eine Folge der Angst vor dem Leben. Wer aus vollem Herzen lebt, ist darauf gefasst, dass es jede Minute vorbei sein kann." - Mark Twain
 
Yep, und Herr Epikur soll ähnliches gesagt haben; "Warum sollte ich Angst vor dem Tod haben? Wenn ich hier bin, ist der Tod nicht da, wenn der Tod da ist, bin ich nicht da."
 
hallo ihr lieben,

könnte mir vorstellen das mark twain recht hat oder ich habe angst zu sterben ohne vorher gelebt zu haben,meinte einmal eine therapeutin zu mir.
da mag was dran sein obschon ich mich als glücklich empfinde und auch zufrieden.
sicher habe ich wünsche wie jeder andere mensch sicher auch!!!
irgendwie komme ich mir vor wie ein buch mit 7 siegeln mit meiner angst seit über 20 jahren vor allem und jedem,meinem mangelndem selbstbewußtsein,den verlustängsten usw.


l.g.urmel
 
vor dem tod hab ich keine angst,
ich hoffe nur, dass ich dabei keine zu schlechte figur abgebe...
o-ton- mein papa
 
Ich denke fast alle Menschen haben Angst zu sterben. Außer schwerst depressive vielleicht.

Ist denke ich völlig normal und die meisten, die sagen sie hätten keine Angst, denken einfach nicht wirklich drüber nach. Der Tod ist immer noch eines der größten Tabuthemen, was absolut verrückt ist wenn man bedenkt, was für ein essentieller Teil des Lebens er ist.

Man sollte es sich aktiv zur Aufgabe machen so gut wie möglich seinen Frieden mit der Tatsache zu machen und sich wirklich damit auseinander setzen. Sonst gibt es eventuell ein böses erwachen, denn irgendwann kann man es nicht mehr wegschieben und dann will man lieber nicht unvorbereitet sein.

Als logisch und rational denkender Mensch hat man es besonders schwer denn man kann sich nicht in irgendwelche Märchen flüchten um sich nicht mit seinen Ängsten auseinandersetzen zu müssen vor der eventuellen/wahrscheinlichen Sinnlosigkeit allen Lebens in Anbetracht der Tatsache, dass es endet und danach nix kommt.

Klingt furchtbar aber ich empfinde es als befreiend. Ich versuche das Leben als großes Spiel zu sehen in dem außer der "goldenen" keine anderen Regeln gelten. Es hilft mir sehr alles nicht so ernst zu nehmen. Auch wenn ich noch lange nicht "fertig" bin mit dem Auseinandersetzen.
 
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vor der eventuellen/wahrscheinlichen Sinnlosigkeit allen Lebens in Anbetracht der Tatsache, dass es endet und danach nix kommt.


Das Leben muss nicht sinnlos sein, nur weil es endlich ist. Sogar das Gegenteil ist möglich.

Wenn man aber das Diktat des Endes als etwas empfindet, dass jegliche Sinngebung verunmöglicht oder im Keim erstickt, dann wird es schwierig.
 
Das Leben muss nicht sinnlos sein, nur weil es endlich ist. Sogar das Gegenteil ist möglich.

Wenn man aber das Diktat des Endes als etwas empfindet, dass jegliche Sinngebung verunmöglicht oder im Keim erstickt, dann wird es schwierig.

Wer nach einem größeren Sinn sucht wird wohl kaum mit "der Weg ist das Ziel" zufrieden sein.
Aber allgemein kann man sagen, dass die Existenz zur Erhaltung der Existenz (Natur) ziemlich sinnlos ist.

Etwas aufzubauen von dem von Anfang an klar ist, dass es nie fertig ist und in absehbarer Zeit wieder komplett zerstört wird ist nur dann sinnvoll wenn man während des Bauens extrem Spaß hat und man es vor allem auch als das sieht was es ist.
 
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