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Angst vor dem Tod und dem nichts

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Ich kann die Gefühle des TE sehr gut nachvollziehen. Zu der Angst kommt bei mir noch die Traurigkeit über all das dazu, was mit dem Tod verloren geht.

Beispielsweise mein kleinster Sohn, der gerade das erste mal auf Klassenfahrt war. Mein größerer Sohn, der bald in die Pubertät kommt. All die Menschen und Leben mit ihren Besonderheiten und Eigenheiten, die alle sterben und verschwinden werden.
Ein kleines Kind zu sehen und zu wissen, dass es in 80 Jahren nicht mehr leben wird und man selbst es dann auch nicht wird unterstützen können tut mir persönlich oft sehr sehr weh.
 
Hallo zusammen
Weiß nicht ob ich damit hier richtig bin, aber seit dem meine Großeltern gestorben sind Versuche ich das ganze selber zu verstehen, recherchiere viel und
Ich habe versucht über Seiten etwas das zu verstehen was in der Bibel steht über meine Fragen zu dem Thema leben nach dem Tod, haben wir ein Bewusstsein genauso wie jetzt, sehen wir uns wieder sobald der Sterbeprozess eingetroffen ist, oder ist man für immer weg und hört auf komplett auf zu existieren ohne Bewusstsein und sieht sich nicht mehr.

Da bin ich auf die folgende Seite gestoßen


Als ich dort es gelesen hab, dann ist meine Angst so wie bestätigt worden, das wir tatsächlich aufhören zu existieren, für immer weg sind, kein Bewusstsein haben sobald unsere Körper stirbt und man sieht sich nicht wieder... Das alles macht mir große Angst wenn es stimmt dann was hat das Leben für einen Sinn wenn man geboren wird um zu sterben und wo man aufhört zu existieren und sieht sich nicht mehr bzw sieht nicht mehr die Menschen die man liebt 🙁wie kann man da eine glaubwürdige Gewissheit haben, dass man nach dem Sterbeprozess weiterlebt, ein Bewusstsein hat und sich sieht 🙁

Dazu müsstest du einen Toten befragen dh. das du dazu selber erst sterben musst, kein Lebender kann diese Frage beantworten
 
Der Tod ist etwas,was wir nicht vermeiden können.
Wenn der Glaube einem die Angst davor nimmt,dann finde ich das schön.
Egal,was für ein Glaube.Wiedergeburt? Ein Wiedersehen mit Menschen,die vor uns gegangen sind?Ein schmerzlosen Treiben der Seele in der Unendlichkeit?
Fakt ist,wir wissen es nicht genau.
Beeinflussen können wir es nicht.
Aber wir können unser Leben so gestalten,dass wenn unsere Zeit gekommen ist,wir sagen könnten " Es war schön.Ich hatte viele schöne Momente."
Solange man lebt,hat man Chancen.
Als ich 7 war,ist meine damalige Freundin bei einem schrecklichen Unfall ums Leben gekommen.
Oft habe ich später an sie gedacht.Wenn es mir gut ging,dass ich es für sie miterlebt habe,weil sie ähnliches nicht erleben durfte.
Und ,als es mir schlecht ging,dass ich weitermachte auch für sie,weil sie nicht weiterleben durfte.
 
Oft habe ich später an sie gedacht.Wenn es mir gut ging,dass ich es für sie miterlebt habe,weil sie ähnliches nicht erleben durfte.
Das finde ich ist ein schöner Gedanke.
Ging mir ähnlich als meine Schwester durch einen Unfall verunglückte.
Sie wo so gerne lebte und ich wo in depri Gedanken versank, das war nicht fair. Ich hatte mein Leben ja noch.
Ein bisschen half mir das, wenigstens ihr zu liebe zu versuchen es zu genießen.

Vorhin las ich, vielleicht sollten wir nicht immer fragen, sondern antworten geben. Was erwartet das Leben von uns?
 
Die gute Nachricht.
Nach Forschenden der Universität Heidelberg haben ältere Menschen weniger Angst vor dem Tod.

Also, wenn man über 87 ist, geht es leichter. 🙂 Eine Vermutung ist, dass Menschen dazu neigen,
sich mit zunehmenden Alter auf das Positive zu konzentrieren.
Selber hätte ich ja, gedacht der Tod wird mit Greisenalter irgendwann als Erlösung angesehen.

Also könnte man einfach daran denken, dass man steinalt wird und dann eine positive Sicht
auf den Tod entwickelt.
 
Den Tod kann man schließlich nicht " umgehen".
Irgendwann kommt er, für uns alle.
Wir können ihn gedanklich in weiter Ferne setzen( je nachdem wie alt wir sind,z.B.),eine gewisse Angst ist verständlich und vllt kann diese verursachen,dass man gut auf sich aufpasst.Dann ist sie " gut".
Wenn sie unser Leben negativ beeinflusst,weil sie unser Leben beherrscht,ist sie nicht gut.
Den Tod können wir nicht vermeiden,aber wir können unser Leben wertvoll machen,anfüllen mit schönen Momenten.
Darauf sollten wir unsere Blicke lenken.
 
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