Das ist eine Definition aus dem Märchenbuch und nicht praxistauglich. Bei der Mehrheit sieht das anders aus. Oder woher meinst du kommt die hohe Burn out Quote? Und das sind wahrlich keine Leute, die das nicht hatten. Der Job heute ist auf Verschleiß angelegt und deshalb scheiden viele schon vorab aus. Keiner meiner Kollegen arbeitet bis 65. Die werden entweder vorher krank oder gehen weit vorher freiwillig.
Ja genau deshalb ist es ja wichtig, dass man eine gute Resilienz entwickelt.
Es bringt dir doch nichts nach der Mehrheit zu gehen. Du hast die Entscheidung diese für dich zu entwickeln. Eine Therapie ist vielleicht hilfreich um einen Startschuss zu geben etwas zu ändern und daran zu arbeiten. Sachen aufarbeiten, dass dein Kopf frei ist für Neues.
Und es ist praxistauglich, wenn man es probiert. Ich kann dir nur sagen, dass ich meinen alten Verschleiß Job hinter mir gelassen habe und was Neues begonnen habe.
Aus anderen Gründen war ich vorher in Therapie, konnte da eine Menge lernen und meine Resilienz ist stärker als je zuvor.
Was du tun willst ist deine Sache und deine Entscheidung.
Du hast die Möglichkeit den Weg der Mehrheit zu gehen und zu jammern oder anstatt zu jammern überlegen, was du für dich tun kannst ( nach Lösungen suchen).
Das klingt hart gesagt, ist auch nicht leicht aber möglich.
Und es ist auch kein Märchen, es ist Realität, dass es sinnvoll ist sich ein dickes Fell wachsen zu lassen, es wird wohl nicht schaden.
Wenn du denkst, dass es doch so ist, dann gib mir ein Argument.
Mobbing ist absolut nicht ok, das ist das Hintervorletzte und das tut mir leid, dass dir das auf der Arbeit widerfährt.
Aber gerade deshalb ist es wichtig sich für die Zukunft eine gute Resilienz zu schaffen.