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Angst- und Panikattacken

Doch. Es geht mir hier rein um praktische Tipps und ich bitte von Sachen wie "geh halt nie wieder hin" abzusehen.
Das ist unrealistisch und bringt mich leider vorübergehend auch wenig weiter. Als Lehrkraft geht das nicht. Selbst wenn ich es wollte habe ich Arbeiten von den Schülern, ich habe Bücher, Schlüssel und kann aus den besagten Gründen auch nicht einfach kündigen.
Ich erhoffe mir von diesem Faden rein praktische Tipps. Danke.
Wenn es Dir darum geht, dann bin ich total für eine Therapie bezogen auf Panikattacken und Angstzustände. Das kam auch in meinen Therapien vor, und da habe ich sehr hilfreiche Tipps gelernt. Nur kann ich Dir hier nichts raten, weil ich nicht direkt betroffen bin.
 
A

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Re: Angst- und Panikattacken
Ich werde mal yoga und autogenes Training versuchen, wenn meine Kleine morgen in der Schule ist und ich die Ruhe dafür habe. Lieben Dank dafür.

Nicht gleich aufgeben, wenn es beim ersten Mal nicht klappt.
Da muss man sich erst bisschen einfuchsen und üben sich wirklich drauf einzulassen.
PMR (progressives Muskeltraining) könntest du auch mal versuchen.

Andere Tricks wären, dass du dich auf einen deiner Sinne konzentrierst, um dich abzulenken, zum Beispiel ganz gezielt Hören, was gerade um dich rum ist.
Oder du stellst dir eine Aufgabe, wie "ich suche jetzt 5 grüne Sachen im Raum".

Und wenn du Nachts nichts Schlafen kannst, frag mal deinen Hausarzt nach einem leichten Beruhigungsmittel. Ich hab eins, wenn ich das nehme, penne ich wirklich nach spätestens 10 Minuten und penne dann auch durch. Man darf hier ja nichts konkreit empfehlen, aber frage mal den Arzt.
Man muss es auch nicht immer nehmen. Es ist schon beruhigend zu wissen, dass man für den Notfall etwas im Haus hat, was einem da hilft.
 
Mir hat auch der Tipp von einer Psychologin geholfen:
Wenn die Angstattacke da ist, dann akzeptiere sie.
Also nicht noch damit hadern , nach dem Motto "och, mann , nicht schon wieder. Wieso kriege ich das nicht gebacken, "normal" zu reagieren. Das ist alles so schlimm und macht mein Leben kaputt""
Sondern stattdessen denken : "Okay, die Angst ist jetzt da. Mein Körper/Hirn kann gerade nicht anders , aber das ist okay. Und mir passiert nichts. Das ist jetzt kurz unangenehm aber es geht schnell wieder weg und dann gehts mir wieder besser."
Das mit der Akzeptanz hat mir sehr geholfen. Manchmal sage ich mir im Kopf auch nur mehrmals dieses Schlagwort "Akzeptanz!" , atme dabei bewusst tief und ruhig und dann ist es auch gleich besser.
 
Hör deine Lieblingsmusik, wenn du Angst hast oder summe sie.

Tob dich körperlich aus. Mach Sport, danach bist du müde. Danach Entspannung, Horbach, progressive Muskel Entspannung.
Geführte Atemübungen auf yt oder so.

Oder einfach in Akut Situationen. Mit Menschen des Vertrauens reden, wenn es dir hilft.
 
Update: Ich merke, dass auch der Tod meines Vaters hochkommt, den ich nicht wirklich verarbeitet habe.
Mein Vater starb vor 10 Monaten.
Ich war damals mitten in der Ausbildung. Er lag morgens tot im Bett und hatte über Nacht einen tödlichen Herzanfall.
Ich habe lange funktioniert und mich in die Arbeit gestürzt. Nach 2 Wochen war ich wieder in der Schule. Kommentar der Oberstufenleitung: Herzliches Beileid und jetzt müssen wir erstmal schauen wie es mit Ihnen weitergeht.
Empathie oder Anteilnahme waren gleich null. Im Gegenteil.
Man hätte mich am Tag der Beerdigung am liebsten zur Vertretung eingesetzt.
Jetzt wo ich verstärkt zu Hause bin merke ich, dass ich mir gar nicht die Zeit zum trauern genommen habe,
 
Update: Ich merke, dass auch der Tod meines Vaters hochkommt, den ich nicht wirklich verarbeitet habe.
Mein Vater starb vor 10 Monaten.
Ich war damals mitten in der Ausbildung. Er lag morgens tot im Bett und hatte über Nacht einen tödlichen Herzanfall.
Ich habe lange funktioniert und mich in die Arbeit gestürzt. Nach 2 Wochen war ich wieder in der Schule. Kommentar der Oberstufenleitung: Herzliches Beileid und jetzt müssen wir erstmal schauen wie es mit Ihnen weitergeht.
Empathie oder Anteilnahme waren gleich null. Im Gegenteil.
Man hätte mich am Tag der Beerdigung am liebsten zur Vertretung eingesetzt.
Jetzt wo ich verstärkt zu Hause bin merke ich, dass ich mir gar nicht die Zeit zum trauern genommen habe,
Mein Beileid.
So ist das im Hamsterrad. Ich denke nicht, dass bei mir hier im Job die Kolleginnen groß Empathie und Anteilnahme zeigen würden, dazu ist man viel zu stark auf sich fixiert. Also in Ausnahme die Kolleginnen, mit denen ich mehr zu tun habe und befreundet bin. Da haben wir zusammen die eine Kollegin nach der Trennung von ihrem Ex. auch aus dem Tief geholt, aber ich denke mal, das ist sehr selten. Vor allem, wenn man emotional nicht betroffen ist.
 
Der Tod deines Vaters tut mir leid.

Im Job wirst du als Arbeitskraft benutzt.
Die Leistung zählt.
Empathie wird selten im Berufsleben gezeigt.
Ausser du hast einen sympathischen Chef und sympathische Kollegen.

Für den Lehrer Job muss du sehr belastbar sein, selbstbewusst, psychisch stabil, innerlich bei dir ruhen (am besten durch eine glückliche und sichere Partnerschaft ), durchsetzungsfähig und schlagfertig solltest du sein und du brauchst ein dickes Fell.

Es ist wichtig konstruktive Kritik annehmen zu können.

Fiese Mobber sollte man vermeiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil ich es bizarr finde, dass du von den Leuten auf der Arbeit Empathie und Anteilnahme wegen des Verlustes deines Vaters scheinbar erwartest.

Ja, du hast also auch eine unangenehm kratzbürstige Seite. Ob dir das im Gespräch dann hilft, bleibt abzuwarten. Aber mach es dir in der Opferrolle nur bequem.
Wie armselig.
Manchen Menschen wünschte man sich dass sie sich selbst begegnen. Sie würden schreiend vor sich weglaufen.
Für den Lehrer Job muss du sehr belastbar sein, selbstbewusst, psychisch stabil, innerlich bei dir ruhen (am besten durch eine glückliche und sichere Partnerschaft ), durchsetzungsfähig und schlagfertig solltest du sein und du brauchst ein dickes Fell.
Aha, wie lange hast du denn als Lehrkraft gearbeitet, dass du das hier so effizient einzuschätzend vermagst? Das wäre ja mal interessant zu wissen. Wo du so wunderbar belehrende Beiträge verfasst und offenbar schon 30 Jahre im Schuldienst bist. Spannend ist auch diese Pseudozuschreibung, so wie du dir Lehrkräfte vorstellst. Ich muss dich enttäuschen. Diese Beschreibung ist mir in verschiedenen Schulen in Lehrerzimmern nie begegnet. Was nun, wo das nicht mehr ins Raster passt?
Im Job wirst du als Arbeitskraft benutzt.
Die Leistung zählt.
Was denkst du, wie lange ich schon arbeite?
Richtig. Länger als du dir vorstellen kannst.
Dass man die Menschlichkeit an sich nicht verliert hat nichts mit der Ausbeutung als Arbeitskraft zu tun. Das hier war nicht mein erster Verlust. Es geht anders. Und wenn das deine Vorstellung von Arbeit ist, hast du mein Mitleid. Glücklicherweise ist das beschriebene Verhalten die Ausnahme und nicht die Regel. Es passt nur wunderbar ins Bild einer fragwürdigen Einrichtung.
 
Wie armselig.
Manchen Menschen wünschte man sich dass sie sich selbst begegnen. Sie würden schreiend vor sich weglaufen.

Aha, wie lange hast du denn als Lehrkraft gearbeitet, dass du das hier so effizient einzuschätzend vermagst? Das wäre ja mal interessant zu wissen. Wo du so wunderbar belehrende Beiträge verfasst und offenbar schon 30 Jahre im Schuldienst bist. Spannend ist auch diese Pseudozuschreibung, so wie du dir Lehrkräfte vorstellst. Ich muss dich enttäuschen. Diese Beschreibung ist mir in verschiedenen Schulen in Lehrerzimmern nie begegnet. Was nun, wo das nicht mehr ins Raster passt?

Was denkst du, wie lange ich schon arbeite?
Richtig. Länger als du dir vorstellen kannst.
Dass man die Menschlichkeit an sich nicht verliert hat nichts mit der Ausbeutung als Arbeitskraft zu tun. Das hier war nicht mein erster Verlust. Es geht anders. Und wenn das deine Vorstellung von Arbeit ist, hast du mein Mitleid.
Jetzt hast du dich endgültig als ernstzunehmende Gesprächspartnerin disqualifiziert. Wir schreiben Fakten, sind realistisch, du kannst nur verbal um dich schlagen. Schwach.

Es war nie von "Ausbeutung" die Rede. Du liest auch nicht richtig. Es war eine realistische Einschätzung vom Arbeitsalltag. Ob man dich auf Kinder loslassen muss, fraglich.
 

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