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Angst dass das Jugendamt kommt

Ich würde immer Angst haben bei diesem Jugendamt! Das sind Kinderklauer! Und jetzt ist die Frau die mein Sohn weggenommen hat auch noch aufgestiegen! Die macht jetzt Adoption und Pflegefamilien! Das hat doch was! Erst weg nehmen und dann weiter geben! Und das rechtlich abgesichert! Das Jugendamt Paderborn ist das korrupteste Amt was ich kenne! Infos für Missbrauchsfälle werden ignoriert und sogar noch geschützt! Sollte es ein Mitarbeiter wagen da mal nachzuforschen wird er gleich versetzt! Habe die Erfahrung machen müssen! Die drehen Richter und Anwälte um! Auch die Erfahrung gemacht! Also immer schön aufpassen wenn von dem Jugendamt gesprochen wird!

Was für ein Quatsch das Jugendamt klaut keine Kinder. Das Jugendamt hilft Familien und unterstützt diese. Und wenn Kinder aus den Familien genommen werden hat es immer einen Grund. Die Eltern stellen es so hin als sei das Jugendamt daran schuld und sind nicht im Stande ihre Taten zu reflektieren. Es wird einen Grund haben warum man dir deinen Sohn weg genommen hat. Und anstatt der Sachbearbeiterin die Schuld zu geben, solltest du die Fehler bei dir suchen. Nur in dem du dich verbessert bekommst du dein Kind zurück.
 
Und wenn Kinder aus den Familien genommen werden hat es immer einen Grund.
Naja, wenn es alles nur so rosig wäre...
Solche Aussagen sollte man mit Vorsicht genießen, denn inzwischen ist es ja schon fast Allgemeinwissen, dass eben beim Jugendamt NICHT immer alles rund läuft und besonnen zum Wohl des Kindes gehandelt wird.
Wir haben/hatten hier im Forum auch schon "Insider", welche selber beruflich mit dem JA zu tun hatten und die malten leider auch kein durchweg rosiges Bild vom Jugendamt.
Natürlich machen die meisten ihre Job gewissenhaft, aber leider sind dort auch viele schwarze Schafe: Immer dort, wo jemand Macht hat, die wenig kontrolliert wird, kommt es natürlich auch zum Missbrauch dieser Macht.
Das deutsche Jugendamt ist nicht umsonst in ganz Europa sehr verrufen und hat sich Haufenweise Klagen vorm europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zugezogen. Wenn alles dort so sauber wäre, kämen die Klagen garnicht erst dort durch.
Sobald man mit dem Jugendamt zu tun hat, sollte deswegen unbedingt ein Anwalt die Sache im Blick haben: Selbst wenn das JA nur guten Tag sagt würde ich mir einen Anwalt holen: Vorsicht ist besser als Nachsicht!
 
Ja ich stimme Violetta zu.
Außerdem wenn böswillige Nachbarn unsinnige Dinge beim JA erzählen und eine Familie verleumden, dann wird es schon etwas brenzlig. Denn die sind verflichtet bei der Familie aufzutauchen und sich ein Bild zu machen ob das Kindeswohl gefährdet ist oder nicht.
Viele JA Mitarbeiter stehen einfach vor der Tür, das ist nicht rechtens, und man muß die nicht reinlassen. Die müssen sich schriftlich anmelden. Es sei denn es ist Gefahr im Verzug.

Aber bei einer Familie die noch keinen Kontakt zum JA hatte, wird das eher weniger stattfinden.
 
Viele JA Mitarbeiter stehen einfach vor der Tür, das ist nicht rechtens, und man muß die nicht reinlassen. Die müssen sich schriftlich anmelden. Es sei denn es ist Gefahr im Verzug.

Eben...und wenn man jetzt mal einen ganz "normalen" Tag im Leben einer Familie annimmt...sorry, aber wer ist immer so tiptop, dass das JA absolut zufrieden wieder gehen kann?
Was, wenn sich das JA gerade den Moment aussucht, wo die Mutter vielleicht erkältet ist und deswegen nicht so adrett aussieht, die Wäsche noch unaufgehängt im Flur rumsteht, der Kleine gerade sein Essen über den Küchenboden verteilt und die Große einen Wutanfall hat: Solche Momente sind doch Alltag im Leben einer Familie...und genau dann klingelt vielleicht das JA.
Und wer naiv genug ist, lässt sie vielleicht dann rein (weil er sich ja nichts vorzuwerfen hat) und schon kann es passiert sein, dass man eine schlechte Bewertung hat, die man nicht mehr los wird!
 
Naja, wenn es alles nur so rosig wäre...
Solche Aussagen sollte man mit Vorsicht genießen, denn inzwischen ist es ja schon fast Allgemeinwissen, dass eben beim Jugendamt NICHT immer alles rund läuft und besonnen zum Wohl des Kindes gehandelt wird.
Wir haben/hatten hier im Forum auch schon "Insider", welche selber beruflich mit dem JA zu tun hatten und die malten leider auch kein durchweg rosiges Bild vom Jugendamt.
Natürlich machen die meisten ihre Job gewissenhaft, aber leider sind dort auch viele schwarze Schafe: Immer dort, wo jemand Macht hat, die wenig kontrolliert wird, kommt es natürlich auch zum Missbrauch dieser Macht.
Das deutsche Jugendamt ist nicht umsonst in ganz Europa sehr verrufen und hat sich Haufenweise Klagen vorm europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zugezogen. Wenn alles dort so sauber wäre, kämen die Klagen garnicht erst dort durch.
Sobald man mit dem Jugendamt zu tun hat, sollte deswegen unbedingt ein Anwalt die Sache im Blick haben: Selbst wenn das JA nur guten Tag sagt würde ich mir einen Anwalt holen: Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Diese Insider erzählen Schwachsinn. Natürlich gibt es schwarze Scharfe aber diese haben dann ihren Job schneller los als man schauen kann. Fakt ist das Jugendamt nimmt nicht einfach so ein Kind aus der Famile weg. Sie stellen auch immer Forderungen an den Eltern und wenn diese erfüllt wurden bekommen die Eltern ihre Kinder auch wieder.
 
Diese Insider erzählen Schwachsinn.

Naja, das ist ja schön, dass Du da solche Gewissheit hast und genau sagen kannst, wer wann und wo Schwachsinn erzählt.
Ein bißchen überheblich, findest Du nicht? (ich denke mal nicht, Du kennst alles Jugendämter und Insider persönlich und kannst das mit absoluter Gewissheit sagen, dass Machtmissbrauch und Fehler im JA so gut wie unmöglich sind und wenn sie passieren natürlich sofort aufgedeckt werden, so dass KEIN Kind zu Unrecht seiner Familie genommen wurde.)
Da wäre das JA ja wirklich die erste Behörde, in der ein keine Fehler gibt und in der alles immer korrekt läuft!

Fakt ist: Es gibt eine Menge Klagen gegen das Deutsche JA, es gibt eine Menge Urteile in denen betroffenen Eltern recht gegeben wurde usw (leider ist das oftmals zu spät für die betroffenen Kinder, denn so ein Klageweg dauert Jahre- da ist der Schaden schon passiert.): Das alles kommt nicht aus dem Nichts.
Wäre das alles so sicher und Missbrauch so gut wie ausgeschlossen, käme es garnicht zu solchen Klagen (und schon garnicht in dieser Menge). Dann würde eine einfache Beschwerde beim Vorgesetzten ausreichen und die schwarzen Schafe würden auffliegen.
Scheint aber wohl doch nicht so einfach zu sein: Sonst gäbe es diese Klagen und Verfahren- wie gesagt- nicht!

ich würde mich niemals so weit aus dem Fenster lehnen, und meine Hand dafür ins Feuer legen, dass natürlich immer alles seine Richtigkeit hat.
Mich wundert dieses blinde Vertrauen gegenüber dem JA: Kein Mensch vertraut dem Finanzamt blind, oder dem Arbeitsamt: Da sicher sicht jeder ab und niemand würde wohl die Hand ins Feuer legen, dass diese Ämter keine Fehler machen oder gar ihre Macht missbrauchen: Und diese Ämter unterliegen sehr viel strengerer und unabhängigerer Kontrolle als das JA: Also warum sollte man ausgerechnet beim JA plötzlich blind vertrauen und die Faktenlage ignorieren?
Es ist immer richtig, sich abzusichern, wenn das JA im Spiel ist. Da muss einfach ein Anwalt her.

Im JA arbeiten Menschen. Kein Mensch ist unfehlbar und ich würde auch nicht blind in die absolute Ehrlichkeit eines fremden Menschen vertrauen. Mir wäre auch neu, dass Menschen (mit all ihren Schwächen) plötzlich zu perfekten Menschen werden, sobald sie im JA arbeiten: Dort gibt es eben wie überall: Idioten, zertreute und überarbeitete Menschen und auch schlicht unredliche oder korrupte Menschen: Wie überall eben.
Ich würde mein Kind auch nicht blind einem Menschen auf der Straße anvertrauen, auch wenn die meisten Menschen sicher gut sind. Genauso wenig würde ich einem JA-Mitarbeiter blind vertrauen, wenn es um mein Kind geht.
Mensch bleibt Mensch: Gutes und Böses ist immer möglich!
 
Unabhängig von den Ansichten die hier geäußert werden, möchte ich doch eines klarstellen.

Es gibt kein Deutsches Jugendamt, so wenig, wie es ein Deutsches Sozialamt gibt.

Jugendhilfeträger ist der Landkreis oder die kreisfreie Stadt. Das Jugendamt setzt sich zusammen aus der Verwaltung und dem Jugendhilfeausschuss, ein Sammelsurium von sogenannten sozial erfahrenen Personen, die parlamentarisch bestimmen, wo der Hase hinhoppelt.

Ich will nicht ausschließen, dass es in den Jugendämtern Fehlentscheidungen bei Inobhutnahmen gegeben hat und sicherlich noch geben wird, wie in allen Bereichen des menschlichen Darseins, aber man sollte den Mitarbeitern keine böse Absicht unterstellen, so wie ich auch den Eltern keine böse Absicht unterstelle. Aber letztendlich entscheidet das Gericht über den Fall und nicht das Amt.

Es kamen schon genug Kinder ums Leben, weil das Amt nicht rechtzeitig eingegriffen hatte. Man sollte nur mal an den Fall Kevin denken.

Aus Befangenheitsgründen werde ich mich ansonsten in dieser Thematik bewusst nicht beteiligen.
 
"Das Jugendamt" kann sowieso keine Kinder aus Familien nehmen. Man macht es sich etwas einfach, wenn man denen den schwarzen Peter zuschiebt.
Die Jugendämter können einen Antrag vor Gericht stellen, der dann von einem Richter entschieden wird. Und grade bei einer dauerhaften... "Entnahme"? gibt es tatsächlich auch Verhandlungen mit Gutachten und Zeugen, nicht einfach nur eine schnelle Entscheidung.

Und ja, dabei kann durchaus auch mal was schief laufen. Will ich gar nicht ausschließen. Justizirrtümer passieren (leider), in allen Bereichen.
 
naja, so einfach ist es halt nicht: Meist folgen die Gerichte unbesehen der Empfehlung des JA.

Außerdem:
Andererseits soll sie (das JA) gegebenfalls Kind und Eltern durch eine Inobhutnahme ohne vorherige richterliche Überprüfung oder Anordnung voneinander trennen. Dafür reicht, dass die Mitarbeiter in quasi richterlicher Funktion eine Situation als »Gefahr« für das Kind einschätzen. Eine richterliche Kontrolle findet auch im Nachhinein dann nicht statt, wenn die betroffenen Eltern gegen dieses Verfahren keinen Einspruch erheben – was sie oft nicht tun, weil sie ohnehin keine Chance sehen.
(Aussage eines Familienrichters) (Fettung und Klammer von mir)
Versagen im Jugendamt - der große Report - Familie

Genau da sehe ich den Knackpunkt: Es ist keine richterliche Überprüfung VORGESCHRIEBEN (so wie es zB bei Haftsachen der Fall wäre). Das öffnet doch der Willkür und diversene Fehlern Tür und Tor.

Und ja, dabei kann durchaus auch mal was schief laufen. Will ich gar nicht ausschließen. Justizirrtümer passieren (leider), in allen Bereichen.
Eben: Deswegen: Kein blindes Vertrauen, sondern rechtliche Absicherung durch einen Anwalt!
 
Naja, das ist ja schön, dass Du da solche Gewissheit hast und genau sagen kannst, wer wann und wo Schwachsinn erzählt.
Ein bißchen überheblich, findest Du nicht? (ich denke mal nicht, Du kennst alles Jugendämter und Insider persönlich und kannst das mit absoluter Gewissheit sagen, dass Machtmissbrauch und Fehler im JA so gut wie unmöglich sind und wenn sie passieren natürlich sofort aufgedeckt werden, so dass KEIN Kind zu Unrecht seiner Familie genommen wurde.)
Da wäre das JA ja wirklich die erste Behörde, in der ein keine Fehler gibt und in der alles immer korrekt läuft!

Fakt ist: Es gibt eine Menge Klagen gegen das Deutsche JA, es gibt eine Menge Urteile in denen betroffenen Eltern recht gegeben wurde usw (leider ist das oftmals zu spät für die betroffenen Kinder, denn so ein Klageweg dauert Jahre- da ist der Schaden schon passiert.): Das alles kommt nicht aus dem Nichts.
Wäre das alles so sicher und Missbrauch so gut wie ausgeschlossen, käme es garnicht zu solchen Klagen (und schon garnicht in dieser Menge). Dann würde eine einfache Beschwerde beim Vorgesetzten ausreichen und die schwarzen Schafe würden auffliegen.
Scheint aber wohl doch nicht so einfach zu sein: Sonst gäbe es diese Klagen und Verfahren- wie gesagt- nicht!

ich würde mich niemals so weit aus dem Fenster lehnen, und meine Hand dafür ins Feuer legen, dass natürlich immer alles seine Richtigkeit hat.
Mich wundert dieses blinde Vertrauen gegenüber dem JA: Kein Mensch vertraut dem Finanzamt blind, oder dem Arbeitsamt: Da sicher sicht jeder ab und niemand würde wohl die Hand ins Feuer legen, dass diese Ämter keine Fehler machen oder gar ihre Macht missbrauchen: Und diese Ämter unterliegen sehr viel strengerer und unabhängigerer Kontrolle als das JA: Also warum sollte man ausgerechnet beim JA plötzlich blind vertrauen und die Faktenlage ignorieren?
Es ist immer richtig, sich abzusichern, wenn das JA im Spiel ist. Da muss einfach ein Anwalt her.

Im JA arbeiten Menschen. Kein Mensch ist unfehlbar und ich würde auch nicht blind in die absolute Ehrlichkeit eines fremden Menschen vertrauen. Mir wäre auch neu, dass Menschen (mit all ihren Schwächen) plötzlich zu perfekten Menschen werden, sobald sie im JA arbeiten: Dort gibt es eben wie überall: Idioten, zertreute und überarbeitete Menschen und auch schlicht unredliche oder korrupte Menschen: Wie überall eben.
Ich würde mein Kind auch nicht blind einem Menschen auf der Straße anvertrauen, auch wenn die meisten Menschen sicher gut sind. Genauso wenig würde ich einem JA-Mitarbeiter blind vertrauen, wenn es um mein Kind geht.
Mensch bleibt Mensch: Gutes und Böses ist immer möglich!

Habe ich gesagt das man dem Jugendamt blind vertrauen Soll?
Die Antwort ist einfach nein. Und natürlich sollte man einen Anwalt anziehen. Aber wenn es schon einen gerichtlichen Beschluss gab das ein Kind besser im Heim aufgehoben ist. Rät jeder Anwalt mit dem Jugendamt zusammen zu arbeiten. Und es Jugendämter können nicht so einfach Kinder weg nehmen die Fälle müssen vor einem Familiengericht und dort wird es überprüft und wenn das Kind schon alt genug ist auch selbst befragt. Es gibt genug Fälle die Beweisen wo die Richter sich für die Eltern entschieden haben und gegen das Jugendamt. Außerdem finde ich dieses Rumgeknatche albern. Wenn das Jugendamt nichts macht und ein Kind stirbt ist es böse dann heißt es sie kümmern sich nicht um misshandelnde Kinder. Aber sobald sie eingreifen sind das Kinder klauer. An der Denkweise stimmt so einiges nicht. Und wie schon gesagt wenn ein Kind aus der Familie entfernt wird sollten die Eltern die Schuld bei sich suchen und es nicht dem Jugendamt in die Schuhe schieben.
 

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