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Angst an Bahnsteigen

Die Öffis sind dann nach Schulschluss so voll, dass man mal einen Rucksack abbekommt und schon eine Haltestelle früher aufstehen muss, um zum Eingang zu kommen.
In der Hinsicht bin ich froh, dass ich zum Schulschluss normalerweise keinen ÖPNV nutzen muss. Bis ich wieder in Bus und Bahn sitze, sind die Schüler längst weg.

Generell finde ich es manchmal schwierig, wenn Gruppen den ÖPNV benutzen, weil viele Gruppen dazu tendieren, laut und rücksichtslos zu sein. Egal, ob Fußballfans, Junggesellenabschiede oder "heitere" Männergruppen auf dem Weg zum nächsten Volksfest, die ihr Bier schon auf der Anreise mit dabei haben.
 
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Re: Angst an Bahnsteigen
Ja, diese Junggesellenabschiede finde ich richtig aufdringlich, und auf angeheiterte Menschen habe ich auch keine Lust. Meine Eltern waren alkoholkrank und ich kann das gar nicht ab. Und wenn diese Fans auch noch anfangen zu gröhlen, fühle ich mich erst recht unwohl.
 
die man in Deutschland nicht äußern darf.
Zum Glück darf man in Deutschland ziemlich viel äußern, solange es nicht beleidigend oder menschenverachtend ist.

Ja, diese Junggesellenabschiede finde ich richtig aufdringlich, und auf angeheiterte Menschen habe ich auch keine Lust.
Genau, ich finde diese Junggesellen- und Junggesellinnenabschiede ziemlich unangenehm und aufdringlich. Manchmal gibt es eine regelrechte Häufung von denen: kaum ist die eine Gruppe abgezogen, taucht die nächste auf. Und die meisten sind überdreht, penetrant-lustig, und man wird oft auch dann nicht in Ruhe gelassen, wenn man das signalisiert.

Aber gefährlich sind sie natürlich nicht.
 
Nein, gefährlich ist das nicht, eher die Jugendlichen, die dich fast umrennen. Aber es trägt nicht gerade zu einem besseren Image der Öffis bei.
 
https://www.mopo.de/hamburg/polizei/messerattacke-am-hauptbahnhof-mindestens-acht-verletzte/
Das ist heute bzw. gestern abend bei uns passiert. Kein Schubser, "nur" Messer. Eine deutsche Frau, 39 Jahre alt. Geisteszustand wir noch überprüft...

Ich kann das Unbehagen nachvollziehen, und doch kann man inzwischen jederzeit in derartige Situationen geraten. Es muss nicht der Bahnsteig sein. Akut gerechnet habe ich mit so etwas nach dem 11.9.01, und mir überlegt, wie ich mit anderen schnell genug samt Rad aus der S-Bahn komme.

Im Alltag benutze ich inzwischen meistens mein Fahrrad, Öffis nur bei Arztterminen, die weiter weg liegen. Aber ich fahre auch Bahn - am Wochenenden zu Ausflügen, ansonsten zu Urlaubsreisen. Inzwischen ist es Zufall, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Es gibt keinen absoluten Schutz und keine Vorsichtsmaßnahme, es sei denn, man sperrt sich selbst in einen Hochsicherheitstrakt.

Wahrscheinlicher als ein derartiges Attentat ist bei mir täglich ein Unfall auf den Straßen durch Autofahrer oder andere Radler. Da habe ich täglich jede Menge Gefahrensituationen, dass ich oft aus Angst nur noch aufschreie, wenn es besonders knapp wird. Gestern, vorgestern, und so viele Male davor. Vorsicht ist mein täglicher Begleiter. An manchen Tagen bin ich einfach nur froh, wenn ich abends unversehrt wieder nach Hause komme. Ich habe aber keine Angst, morgens aus dem Haus zu gehen und loszufahren. Das Leben ist insgesamt risikoreicher geworden, und damit muss ich eben leben und aufpassen. Mehr habe ich nicht in der Hand.
 
Das wird wohl noch ein Nachspiel geben...

Laut ntv saß die obdachlose Täterin bis einen Tag vor dem Angriff in der geschlossenen Psychiatrie in Bremerhaven wegen diverser Gewaltdelikte, u.a. auch im März 25 im Hamburger Krankenhaus Ochsenzoll. Man hat also eine mehrfach gewalttätige und gewaltbereite Person mit paranoider Schizophrenie schlichtweg ins Nichts entlassen - ohne Nachbetreuung, Unterkunft, Versorgung etc.

Weiteres Bonmot:
Die beiden Männer, die sie. bis zum Eintreffen der Sicherheitskräfte stellten und festhielten, sind Migranten aus Tschetschenien und Syrien. (Quelle Spiegel)

Was zur Hölle läuft alles falsch in unserem Land? Warum versagen unsere Behörden derart, wie auch bei früheren Messerattentaten in Zügen? Es kann einem dabei überall und vor Jedem Angst und Bange werden, nicht nur an Bahnsteigen.
 
Wahrscheinlicher als ein derartiges Attentat ist bei mir täglich ein Unfall auf den Straßen durch Autofahrer oder andere Radler.
Ich habe ehrlich gesagt überall im öffentlichen Raum ähnliche latente Bedenken (die ich aber nur selten wirklich stark spüre). Aber es kann ja letztlich überall was passieren, egal ob am Bahnsteig, in der Bahn, auf dem Zebrastreifen oder dem Gehweg, etc.

Im ÖPNV selbst habe ich übrigens meistens keine Angst. Zumindest ist mir noch nie etwas wirklich Negatives passiert, außer dass es mal enger wird. Und dass jemand ausrastet, das kann einem theoretisch auch in einer Fußgängerzone oder im Café passieren.
 

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