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Angst an Bahnsteigen

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Ein Pauschalisieren über die Kriminalitätsrate von Menschen aus anderen Herkunftsländern ist nicht regelkonform und wird auch nicht freigeschaltet.
 
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Re: Angst an Bahnsteigen
Man sollte an Bahnsteigen immer im eigenen Interesse vorsichtig sein, viel kann da gewollt oder ungewollt passieren.
Seit in meiner Stadt ein Auto nach einem Manöver mit zu hohem Tempo in eine Tramhaltestelle gerast ist (die ich selbst häufiger benutze), bin ich ziemlich vorsichtig geworden, wenn ich an bestimmten Haltestellen warten muss. Besonders gefährdet sind meines Erachtens Haltestellen, die sich in der Straßenmitte einer stark befahrenen Hauptstraße befinden. Insbesondere überhöhte und unangemessene Geschwindigkeit sehe ich als Problem an.

Jedenfalls: früher habe ich an der Haltestelle meistens gelesen, aber momentan beobachte ich immer den Verkehr und versuche abzuschätzen, ob ein Auto gefährlich werden könnte.

An Bahnsteigen in Bahnhöfen habe ich bislang nur unterschwellig die Sorge, geschubst werden zu können, und meistens mache ich es so, dass ich mich mit dem Rücken zu einer Wand oder Plakattafel aufstelle, oder mich auf eine Wartebank setze.
 
Wenn man dicht am Bahnsteig stehen muß weil es halt proppenvoll ist und man als letzter vermutlich gar nicht mehr reinkommt, ist es ratsam sich seitlich zum Bahnsteig zu stellen, denn zur Seite läßt man sich nicht so leicht umwerfen wie wenn einer von hinten schubsen kann.
 
Ich habe nicht nur Angst vor Bahnsteigen, sondern ekele mich seit knapp zehn Jahren so sehr vor dem öffentlichen Nahverkehr, dass ich ihn gar nicht mehr nutze. Kann die Auffassung des TE auf jeden Fall nachvollziehen.
 
Was soll das heissen? Verstehe ich nicht.
Ich auch nicht. Das Wort "deutschlandfrei" ist mir nicht bekannt.
sondern ekele mich seit knapp zehn Jahren so sehr vor dem öffentlichen Nahverkehr, dass ich ihn gar nicht mehr nutze.
Das liest sich für mich wie eine Art von Phobie, kann das sein? Was Sauberkeit betrifft, finde ich den ÖPNV in etwa vergleichbar mit anderen öffentlichen Aufenthaltsbereichen. Es ist mal sauber, mal weniger sauber, mal schmutzig, so wie auch andere öffentliche Räume (Warteräume, Wartezimmer, Kinos, Shoppingcenter, etc.). Meistens kann ich mich aber ehrlich gesagt nicht beklagen, wenn nicht gerade kurz zuvor ein Massenevent den ÖPNV gestürmt hat, oder einige Einzelpersonen ihren Müll nicht weggeräumt haben.
 
Ja, wenn man nicht auf die Öffis angewiesen ist, kann man so etwas machen. Ich kann mir eine solche Angst nicht leisten, da ich aus gesundheitlichen Gründen weder Auto noch andere Fahrzeuge benutzen kann.
 
Ich kann mir eine solche Angst nicht leisten,
Ich auch nicht, weil ich mangels eigenem Auto auf den ÖPNV häufig angewiesen bin.

Andererseits muss ich sagen, dass ich das Bedrohungspotenzial in der Regel nicht größer wahrnehme, als anderswo im öffentlichen Raum. Es ist meinem Eindruck nach nicht so, dass sich speziell in den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders viele Gewalttäter sammeln würden, die es anderswo nicht gibt.

Ich bin fast täglich mit dem ÖPNV unterwegs, aber eine Bedrohungslage habe ich noch nie bewusst wahrgenommen. Klar gibt es mal jemanden, der pöbelt oder stänkert, aber wie gesagt, das hat man auch auf offener Straße oder in Gaststätten etc. hin und wieder.
 
Am schlimmsten finde ich die Schüler im Alter von 12, 13 an der Bushaltestelle. Nach der Schule sind die oft außer Rand und Band, treten und hauen sich gegenseitig, beleidigen sich als "schwul" und "behindert". Beim Einsteigen betitulieren sie auch mal den Busfahrer al "A...loch", weil der nicht hinten aufmacht und rennen einen auch mal beim Einsteigen fast um.

Die Öffis sind dann nach Schulschluss so voll, dass man mal einen Rucksack abbekommt und schon eine Haltestelle früher aufstehen muss, um zum Eingang zu kommen.

Schön ist das alles nicht, aber was soll man tun, wenn man auf die Öffis angewiesen ist?
 

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