_Phoenix2_
Aktives Mitglied
Ich bin Opfer von Gewalt geworden und ich war im Krankenhaus. Meine Familie und ich wir sind für Täter-Opfer-Ausgleich und Mediation. Ich spreche für die ganze Familie, dass wir das so sehen.Hier muss ich @Rose Recht geben mit dem Denken an die Opfer.
Wie ich schon in einem Beitrag zuvor geschrieben habe: stellt Euch vor, ein Angehöriger von Euch wäre in Hamburg als Opfer dabei gewesen.
Nein, ich persönlich habe kein Verständnis wenn jemand zu einem gewalttätigen Täter wird und bspw. mit einer Waffe auf einen Menschen losgeht. Derjenige hatte die Waffe dabei - also zuvor sehr wohl Gedanken an diese Gewalt verschwendet!! Und er/sie ist bewusst mit dieser Waffe auf Menschen losgegangen.
Sollte so ein Mensch tatsächlich zu innerer Reife gelangen, dann kann das über Jahrzehnte in einer entsprechenden Einrichtung nach verfolgt werden. Wenn nicht, dann ist eine solche Einrichtung wichtig um solche Menschen von anderen - nicht gewalttätigen - fern zu halten. Egal, ob Kinder oder Erwachsene! Wer heute eine Gefahr darstellt, der darf nicht morgen in Friede, Freude, Eierkuchen um die Häuser streichen während die Angehörigen noch um das Leben der Opfer bangen oder trauern.
Ja, wir haben als Jugendliche auch Mist gebaut. Ich kann mich aber erinnern, wenn wir hintenrum erfahren haben welche Folgen das haben könnte, haben wir es ganz schnell gelassen. Wir haben es nämlich nicht aus Wut gemacht oder um jemanden zu schaden sondern aus Dummheit ohne die wirklichen Folgen zu überdenken, so zumindest war es bei mir und meinem Freundeskreis.
Gruß von Grisu
Natürlich aber muss es Psychiatrien und Knäste geben, für Menschen die eine Gefahr für die Allgemeinheit sind.