Liebe Threadstarterin! Am Anfang hast Du geschrieben:
Und der Notarzt der herbeigerufen wurde lieferte mich einfach ins Krankehaus ein. und Plötzlich war dieses Szenarium das mich ein Lebenlang begleitete vorbei. Ich war so was von glücklich nicht mehr alle paar Wochen in ein Krankehaus zu müssen, das war schon seit Jahrzehnte die Geisel meines Lebens. Für mich war es ein Wunder und der Beginn meines Glaubens an Eine Gott der nicht viel mit der Kirche zu tun hat.
Den ich lernte einen Gott kennen der pure liebe ist und eine Tiefe Demut ergriff mich und eine unerschüttert Glaube an den Gott der Menschen liebt
Danke für Deinen Beitrag.
Was das unterstrichene betrifft, so stimme ich mit Dir darin vollkommen überein.
Auch Deine hier geschilderten Erfahrungen möchte ich nicht bezweifeln, erst recht nicht, daß Gott dazu in der Lage ist, so etwas zu tun. Er kann es, jederzeit. Es gibt für ihn keine Grenzen.
Schön ist zu sehen, daß dieses Handeln Dich beeindruckt hat und zur Demut geführt hat, eben das Gegenteil von Hochmut, die uns tatsächlich von Gott distanziert.
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http://www.biblegateway.com/passage/?search=Jesaja%2057.15;&version=54;
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http://www.biblegateway.com/passage/?search=Sprueche 3.34;&version=54;
Auch Deine Feststellung, daß Gott mit den Kirchen nicht viel am Hut hat, ist sicher richtig.
Wir brauchen uns in der Tat nur anzusehen, was dort alles -angeblich in "
seinem Namen"- getan wurde. Nicht nur in der katholischen Kirche, sondern etwa auch von Luther, dem "grossen Reformator".
Trotzdem sollten wir vorsichtig sein, das zu verallgemeinern, denn es könnte Ausnahmen geben.
Aber: Gott benötigt kein Gebäude als Wohnstätte oder irgendeine menschliche Organisation. Im Gegenteil, seine Kirche besteht aus den Menschen, die tatsächlich tun, was er gesagt hat. Diese sind die Steine seiner Kirche. Vgl.:
http://www.biblegateway.com/passage/?search=Apostelgeschichte 17.24-25;&version=54;
und:
Eph 2,19-22; Joh 2,20-21; 1.Kor 3,16; Offb 3,12; 2.Kor 6,16
(in der angegeb. Onlinebibel nicht Eph 2,19-22, sondern Eph 2.19-22 schreiben, den Punkt (etwa bei 1.Korinther) weglassen, und Ö durch oe , ä durch ae u.s.w. ersetzen. Sonst funktioniert es nicht. Alternativ:
www.diebibel.de)
Und Vorsicht, differenziere:
Das was die christlichen Kirchen als ihre Grundlage ansehen -nämlich die Bibel als das Wort Gottes-
berichtet genau davon, was Du oben beschreibst.
Von einem Gott der Liebe, der sich (seinen Charakter, seine Art, sein Denken und Handeln) durch Jesus Christus, seinem Sohn, gezeigt hat:
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http://www.biblegateway.com/passage/?search=Johannes 1.14,18;&version=54;
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http://www.biblegateway.com/passage/?search=1 Johannes 4.7-11;&version=54;
Das Problem ist nur:
Sie tun nicht, was in diesem Wort, dem Wort Gottes, steht. Sie
tun nicht, was Jesus Christus gesagt hat. Sie sagen nur, daß sie es für wahr halten, doch durch ihr Verhalten beweisen sie das Gegenteil. Mittlerweile zweifeln sie es sogar teilweise selbst öffentlich an.
In ihren Predigten und Schriften
vermischen sie die Wahrheit (das Wort Gottes) mit eigener Unwahrheit und nennen es dann "Auslegung".
Vor solchen theologischen Schriften und Auslegungen (etwa Katechismen) kann ich nur warnen, doch die Bibel ist tatsächlich das Wort Gottes. Sie wird nur entstellt und missbraucht, ihre Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen, vielfach ist man nicht bemüht, die Wahrheit zu finden. Genau dieser Umstand wird (man beachte!) in der Bibel beschrieben. Der Apostel Petrus (Nachfolger Jesu) schreibt über den Apostel Paulus:
"Und seht in der Langmut unseres Herrn die Rettung, wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat,
wie auch in allen Briefen, wenn er in ihnen von diesen Dingen redet. In diesen <Briefen> ist einiges schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen wie auch die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben.
Da ihr, Geliebte, es nun vorher wißt, so hütet euch, daß ihr nicht durch den Irrwahn der Ruchlosen mitfortgerissen werdet und aus eurer eigenen Festigkeit fallt!"
(2.Petrus 3,15-17)
Anmerkung: "Langmut" wird in anderen Übersetzungen hier etwa mit "warten" oder "zögern" übersetzt.
"...und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, daß sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Errettung nicht angenommen haben.
Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben,
damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit."
(2.Thessalonicher 2,10-12)
Dementsprechend sagt Jesus auch:
"
Wer den Willen Gottes tun will, wird erkennen, ob meine Lehre von Gott kommt oder ob ich aus mir selbst heraus rede."
(Johannes 7,17)
Da können wir ihn beim Wort nehmen, wie bei allem! Auch Du, Pasquale...
Alle Deine anfänglichen Beschreibungen seines Charakters sind in diesem, seinem Wort zu finden, alles was Du im Anfang als Deine Erlebnisse beschreibst, wird dort in gleicher Weise beschrieben. Ich gebe Dir den Rat, hier (im Johannesevangelium, oder Lukas) mit dem Lesen anzufangen:
http://www.die-bibel.de/nc/online-b...ltext/bibelstelle/Johannes/anzeige/single/#iv