• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

An Gott glauben?

  • Starter*in Starter*in Pasquale
  • Datum Start Datum Start
Hallo!
Ich glaube nicht an Gott. Es gibt keinen. punkt
Das sind doch alles nur Hirngespinste.
Ich versuche an mich selbst zu glauben, das reicht.
Ich weiss nicht was dieses Gott geschwafel soll.
Wenn man was erreichen will, dann muss man was tun um es zu erreichen.
Hoffen und beten, alles quatsch.
Jeden morgen um 6 kommt im Radio ein religiöses Programm.
Das weiss ich zufällig.
Immer wenn ich zappe komme ich auch dort vorbei bei den Sendern.
Jedesmal bricht mir das Wasser wenn ich diese gequirlte Scheisse höre.
Sowie neulich als der Sprecher im Radio erzählt hat, dass Gott es geschaft hat Drogenabhängige von ihrer Sucht usw. zu befreien.
Das wäre dann Gotteskraft.
So ein Schwachsinn.

Der selbe Blödsinn spielte sich doch in Marpingen ab.
Mit diesen Marienerscheinungen.
Die totale Verarschung.
Da hörte man nur eine Stimme über Lautsprecher.
Und alle Jubeln und sind regelrecht euphorisch.
Tzzz. Vogel zeigt.

Gruß
Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Der selbe Blödsinn spielte sich doch in Marpingen ab.
Mit diesen Marienerscheinungen.
Die totale Verarschung.
Da hörte man nur eine Stimme über Lautsprecher.
Und alle Jubeln und sind regelrecht euphorisch.
Tzzz. Vogel zeigt.

Da muß aber ein Werbefachmann in die Hände klatschen, wie die das da hinten gemacht haben. Absolut clever nämlich. Ich habe es damals verfolgt - wußte aber nicht, das damit immer noch Geld verdient wird.

Ich denke auch, dass man sich "Gott" nicht vorstellen kann, aber wenn man wie Mikenull beschreibt so ein Erlebnis hat, dann finde ich kann man sich zumindest besser vorstellen, dass es doch einen Gott geben müsse

Ich hatte am vergangenen Donnerstag morgens um halbzehn sowas wie einen Blitzeinschlag, bei dem alle meine elektrischen Geräte Überspannung erhielten und defekt wurden.
Wenn ich in diesem Augenblick in einer früheren Zeit gewesen wäre, dann
hätte ich vermutlich - bei diesem Wahnsinnsknall - geglaubt, Gott hätte mir eine Strafe geschickt. Insofern ist es für mich nachvollziehbar, warum die Leute früher an einen Gott geglaubt haben, der Blitz und Donner auf die Erde schickt.
Es ist ein Beweis dafür, wie sich der Begriff "Gott" verändert hat und sich mühsam ( in allen möglichen seltsamen Verklausolierungen - man muß ja nur hier lesen - in die heutige Zeit retten konnte.
 
Ein Text, der mir vor kurzem begegnete
und mich nachdenklich gemacht hat.
Vielleicht ist er ja auch für den ein
oder anderen hier zum Thema:
"An Gott glauben?" von Interesse.
LG Elisa


Wenn ich der Teufel wäre ...

... würde ich den Menschen einreden, dass es Gott nicht gibt.
... ich würde sie glauben machen, dass sie alles aus sich allein heraus schaffen können, und ihnen große Beweise und Zeichen dafür liefern.
... Ich würde sie in Ängsten, Sorgen und Nöten gefangen halten, und ihnen einen starken gesellschaftlichen Druck auferlegen - damit sie ja nicht aus sich selbst heraus handeln.
... Ich würde ihnen einreden, dass Gefühle Schwachheit bedeuten und man sich auf sie nicht verlassen kann.
... ich würde den Menschen großartige Ideen und Prinzipien eingeben, deren schwere Verwirklichung sie gefangen halten soll.
... Ich würde den Menschen einreden, dass sie sündig und schuldig sind, und keine Chance haben, ihr Leben zu ändern.
... Ich würde den Menschen einreden, dass sie irgend etwas benötigen, um heil und ganz zu werden: ein Persönlichkeits-Seminar, einen Esoterik Kurs, ein Jahr in Tibet.
... Ich würde ihnen helfen, alles zu vergessen, was sie ihren stärksten Gefühlen und Erfahrungen näherbringen könnte.
... Ich würde sie mit einem Strom an Visionen und Gedanken vom Augenblick fernhalten.
... Ich würde sie daran hindern, ihren Brüdern und Schwestern tief und fest in die Augen zu sehen.
... Ich würde den Menschen glauben machen, dass es solche unter ihnen gibt, die mehr wert sind als andere.
... Ich würde ihnen einreden, dass Wissenschaft und Technik alles erklären und alle Probleme lösen können.
... Ich würde ihnen den Wahn eingeben, selbst Leben zu erschaffen und zu konstruieren - und ihnen erste Erfolge mit auf den Weg geben.
... Ich würde ihnen einreden, dass sie sicher sein können vor allem Leid.
... Ich würde Ungerechtigkeit und Leid aus ihrem Leben fernhalten und ihnen möglichst viele Bestätigungen durch andere Menschen liefern, dass alles in Ordnung ist.
... Ich würde ihnen einreden, dass sie immer gut und brav sein müssen.
... Ich würde sie mit Wohlstand, Geborgenheit und Luxus einlullen.
... Ich würde ihnen Drogen geben, damit sie ihren Schmerz und ihre Sehnsucht nicht mehr spüren.
... Ich würde Ihnen einreden, dass an ihren Lebensumständen nur ihre Lehrer, Priester, Eltern, Freunde und der Zufall schuld sind - und Gott.
... Ich würde jene, die das geistige Leben entdecken, mit Wahnvorstellungen über ihre Größe und Macht belasten.
... Ich würde den Menschen einreden, dass andere ohne ihre Hilfe nicht auskommen können.
... Und den anderen würde ich einreden, dass sie auf die Hilfe der anderen angewiesen sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Threadstarterin! Am Anfang hast Du geschrieben:

Und der Notarzt der herbeigerufen wurde lieferte mich einfach ins Krankehaus ein. und Plötzlich war dieses Szenarium das mich ein Lebenlang begleitete vorbei. Ich war so was von glücklich nicht mehr alle paar Wochen in ein Krankehaus zu müssen, das war schon seit Jahrzehnte die Geisel meines Lebens. Für mich war es ein Wunder und der Beginn meines Glaubens an Eine Gott der nicht viel mit der Kirche zu tun hat.
Den ich lernte einen Gott kennen der pure liebe ist und eine Tiefe Demut ergriff mich und eine unerschüttert Glaube an den Gott der Menschen liebt

Danke für Deinen Beitrag.
Was das unterstrichene betrifft, so stimme ich mit Dir darin vollkommen überein.
Auch Deine hier geschilderten Erfahrungen möchte ich nicht bezweifeln, erst recht nicht, daß Gott dazu in der Lage ist, so etwas zu tun. Er kann es, jederzeit. Es gibt für ihn keine Grenzen.

Schön ist zu sehen, daß dieses Handeln Dich beeindruckt hat und zur Demut geführt hat, eben das Gegenteil von Hochmut, die uns tatsächlich von Gott distanziert.
-http://www.biblegateway.com/passage/?search=Jesaja%2057.15;&version=54;
-http://www.biblegateway.com/passage/?search=Sprueche 3.34;&version=54;

Auch Deine Feststellung, daß Gott mit den Kirchen nicht viel am Hut hat, ist sicher richtig.
Wir brauchen uns in der Tat nur anzusehen, was dort alles -angeblich in "seinem Namen"- getan wurde. Nicht nur in der katholischen Kirche, sondern etwa auch von Luther, dem "grossen Reformator".
Trotzdem sollten wir vorsichtig sein, das zu verallgemeinern, denn es könnte Ausnahmen geben.
Aber: Gott benötigt kein Gebäude als Wohnstätte oder irgendeine menschliche Organisation. Im Gegenteil, seine Kirche besteht aus den Menschen, die tatsächlich tun, was er gesagt hat. Diese sind die Steine seiner Kirche. Vgl.:
http://www.biblegateway.com/passage/?search=Apostelgeschichte 17.24-25;&version=54;
und: Eph 2,19-22; Joh 2,20-21; 1.Kor 3,16; Offb 3,12; 2.Kor 6,16

(in der angegeb. Onlinebibel nicht Eph 2,19-22, sondern Eph 2.19-22 schreiben, den Punkt (etwa bei 1.Korinther) weglassen, und Ö durch oe , ä durch ae u.s.w. ersetzen. Sonst funktioniert es nicht. Alternativ: www.diebibel.de)

Und Vorsicht, differenziere:

Das was die christlichen Kirchen als ihre Grundlage ansehen -nämlich die Bibel als das Wort Gottes- berichtet genau davon, was Du oben beschreibst.
Von einem Gott der Liebe, der sich (seinen Charakter, seine Art, sein Denken und Handeln) durch Jesus Christus, seinem Sohn, gezeigt hat:
-http://www.biblegateway.com/passage/?search=Johannes 1.14,18;&version=54;
-http://www.biblegateway.com/passage/?search=1 Johannes 4.7-11;&version=54;

Das Problem ist nur: Sie tun nicht, was in diesem Wort, dem Wort Gottes, steht. Sie tun nicht, was Jesus Christus gesagt hat. Sie sagen nur, daß sie es für wahr halten, doch durch ihr Verhalten beweisen sie das Gegenteil. Mittlerweile zweifeln sie es sogar teilweise selbst öffentlich an.
In ihren Predigten und Schriften vermischen sie die Wahrheit (das Wort Gottes) mit eigener Unwahrheit und nennen es dann "Auslegung".

Vor solchen theologischen Schriften und Auslegungen (etwa Katechismen) kann ich nur warnen, doch die Bibel ist tatsächlich das Wort Gottes. Sie wird nur entstellt und missbraucht, ihre Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen, vielfach ist man nicht bemüht, die Wahrheit zu finden. Genau dieser Umstand wird (man beachte!) in der Bibel beschrieben. Der Apostel Petrus (Nachfolger Jesu) schreibt über den Apostel Paulus:

"Und seht in der Langmut unseres Herrn die Rettung, wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat,
wie auch in allen Briefen, wenn er in ihnen von diesen Dingen redet. In diesen <Briefen> ist einiges schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen wie auch die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben.
Da ihr, Geliebte, es nun vorher wißt, so hütet euch, daß ihr nicht durch den Irrwahn der Ruchlosen mitfortgerissen werdet und aus eurer eigenen Festigkeit fallt!"
(2.Petrus 3,15-17)

Anmerkung: "Langmut" wird in anderen Übersetzungen hier etwa mit "warten" oder "zögern" übersetzt.


"...und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, daß sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Errettung nicht angenommen haben.
Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben,
damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit."
(2.Thessalonicher 2,10-12)

Dementsprechend sagt Jesus auch:

"Wer den Willen Gottes tun will, wird erkennen, ob meine Lehre von Gott kommt oder ob ich aus mir selbst heraus rede."
(Johannes 7,17)

Da können wir ihn beim Wort nehmen, wie bei allem! Auch Du, Pasquale...

Alle Deine anfänglichen Beschreibungen seines Charakters sind in diesem, seinem Wort zu finden, alles was Du im Anfang als Deine Erlebnisse beschreibst, wird dort in gleicher Weise beschrieben. Ich gebe Dir den Rat, hier (im Johannesevangelium, oder Lukas) mit dem Lesen anzufangen:
http://www.die-bibel.de/nc/online-b...ltext/bibelstelle/Johannes/anzeige/single/#iv
 
Nabend,

jetzt stell ich hier nochmals meine Frage an Euch, in einem anderen Bereich wurde es ja taktisch umgangen.

Warum wird das da Oben Gott genannt?
Gibt es überhaupt Gott?

Wenn ja, warum lässt er dann so viele Leiden?
Ist der Glaube was für Menschen die eine Art Nahtoderfahrung machen mussten?
 
Wenn ja, warum lässt er dann so viele Leiden?

Die Menschen waren bei Gott, doch dort sind sie aus gutem Grund nicht mehr. Denn sie nutzten ihren freien Willen, sich von Gottes Heiligkeit (Vollkommenheit etc.) durch boshaftes Handeln zu distanzieren. Daraufhin gelangten sie dorthin, wo sie (wir) noch immer sind.

Es ist eine Illusion zu glauben, wir wären hier, um das Leben zu geniessen. Daß es einige trotz allem tun, gelingt ihnen nur, weil sie es auf Kosten anderer tun. Tatsächlich sind wir hier zur Probe, im Hinblick auf das Zukünftige, das ewig ist.
Leid und Ungerechtigkeit ist schlicht eine beherrschende Eigenschaft dieser Welt, die unter der (zeitlich befristeten) Herrschaft Satans steht.

Das (zeitlich befristete) gemeinsame Leben derjenigen Menschen, die Gottes Willen tun wollen und sich bemühen selbstlos zu leben mit denjenigen, die dies nicht tun wollen und selbstsüchtig (im Egoismus) leben, ist aus gutem Grund so von Gott beschlossen worden.
Er möchte jedem und jeder die Gelegenheit geben, sein Leben noch zu ändern und gerettet zu werden.
Gleichzeitig kann dadurch das Vertrauen der Nachfolger seines Sohnes (Jesus Christus) erprobt werden. Durch Leiden wird es gestärkt und kann wachsen. Denn wenn mir Leid geschieht und ich mein Vertrauen behalte, dann wird es gestärkt (durch Erfahrung auf die ich zurückblicken kann) und ich kann das folgende umso leichter bestehen.

Ist der Glaube was für Menschen die eine Art Nahtoderfahrung machen mussten?

Einschneidende Erlebnisse wie eine Krankheit, ein Unfall, Grosse Verluste etc. können uns Gott näherbringen. Wenn es den Menschen gut geht, vergessen sie Gott meistens. Sie verlassen sich auf sich selbst. Glaube ist Vertrauen. Ich vertraue Gott, und es wurde noch niemals enttäuscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das (zeitlich befristete) gemeinsame Leben derjenigen Menschen, die Gottes Willen tun wollen und sich bemühen selbstlos zu leben mit denjenigen, die dies nicht tun wollen und selbstsüchtig (im Egoismus) leben, ist aus gutem Grund so von Gott beschlossen worden.
Er möchte jedem und jeder die Gelegenheit geben, sein Leben noch zu ändern und gerettet zu werden.

Guten Morgen soundso,
guten Morgen an Alle anderen,

glaubst Du Gott hat einfach mal so beschlossen, dass es ein paar Leute gibt die dafür Leben um nicht an Gott zu glauben?
Jetzt kommt wieder mal eine doofe Frage von mir sorry: Aber wo ist Gott? Ich sehe ihn nicht, ich spüre ihn nicht.

Ich denke nicht das "Gott" einfach mal sagt, "Ach Du hast jetzt noch die Gelegenheit Dich zu ändern". Es liegt an jedem selbst sich zu ändern. Das hat weder was mit dem Glauben noch mit sonst was zu tun.
Man muss es ändern wollen.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben