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Amerika brennt - beginnt da gerade ein Bürgerkrieg?

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wenn es unseriös ist, warum zitierst du es dann? du machst dich selbst unglaubwürdig.

Weil ich hier nicht in einem Akademikerforum bin und offenbar auch normales verstanden wird


warum ignorierst du den fakt, dass weitere passanten vor ort waren und versucht haben zu helfen? vielleicht hat einer von denen zu ihr gesagt, dass sie filmen soll und sie versuchen den mann zu retten? ohne dieses video wäre keine anklage wegen mord möglich gewesen.

Entschuldige, aber wenn mehrere Leute filmen ist das doch mehr als offensichtlich. Die haben rundherum gestanden und gegafft, so wie das bei Unfällen auch passiert. Ein oder zwei Leute, die etwas Mut haben haben dann mal die Polizisten angesprochen, aber auf die Idee zu kommen mal andere Rettungskräfte hinzuzuziehen ist scheinbar niemand gekommen. Zumal die nächste Feuerwache jetzt nicht 10 Meilen entfernt war und mitten in Minneapolis im Normalfall auch mehrere Paramedics unterwegs sind. Was war das denn? Sollte das gefilmt werden wie eine Attraktion im Freizeitpark?

Ich würde mich noch dahingehend überreden lassen zu verstehen, dass eine 17 Jährige aus Naivität filmt. Aber wenn das mehrere Menschen tun und nicht nur einer, da hört bei mir das Verständnis auf.
Ich habe es auch in anderen noch seriöseren Quellen nachgelesen. Die gleiche Einheit hat den Rettungsdienst nach 9 Minuten geholt (die Polizisten, keine Passanten!!!). Da war der Mann vermutlich schon halb tot. Kein Passant, kein anderer. Die Polizei selbst, nachdem sie gemerkt haben, dass das Eis langsam immer dünner wird.


Ansonsten stellt sich für mich im nachhinein auch die Frage: War das Rassismus oder Machtmissbrauch? Es ist die Rede davon, dass der Cop noch andere Sachen auf dem Kerbholz hat. Wenn der davor schon 5 Weiße zusammengeschlagen hat, ist das für mich kein Rassismus mehr. Da müsste man mal schauen, was die anderen Fälle waren.
Mal daran gedacht dass der Mann eben zufällig schwarz war und der über seine Dienststelle zuvor Bescheid bekommen hat: Das ist ein mehrfach Vorbestrafter. Genau deshalb meine Bemerkung mit den 9 fachen Aktenvermerkungen und dem Überfall. Ami Cops checken im Normalfall zuvor die Personalien über Funk. Vielleicht hat die Dienststelle ja gesagt: Den kennen wir und der ist mehrfach vorbestraft und er hat deshalb gedacht, daran lasse ich jetzt meinen ganzen Frust ab?
Daher würde mich sehr interessieren welche anderen Auffälligkeiten der Polizist vorher hatte und ob darin mehrheitlich Schwarze oder Weiße involviert waren.

Unabhängig von rassistischen Polizisten gibt es übrigens auch welche, die an sich unsagbar brutal sind und denen egal ist, ob die Vorbestraften weiß oder schwarz sind.
 
das wurde hier schon mehrfach geschrieben, wie wichtig dieses video ist. die familie hat öffentlich betont, sie wollen nur eins: gerechtigkeit.

Ja und wie soll die aussehen? Der Mann kommt davon nicht wieder.

für tod wurde floyd erst im krankenhaus erklärt, aber es war zu diesem zeitpunkt schon klar, dass es sehr knapp sein wird. man sieht auf dem video deutlich, der cop geht zur tagesordnung über.

Hat denn irgendjemand überhaupt schon forensische Untersuchungen veröffentlicht, ob er daran wirklich verstorben ist? Mal daran gedacht, dass er in Folge der ganzen Panik einen Herzinfarkt bekommen hat? Nur so eine Idee. Wenn er noch ins Krankenhaus gebracht wurde, war er ja noch nicht tot.
Das ändert nichts an der Situation, aber er ist viel später öffentlich als tot erklärt wurden als zu der Zeit, als der Cop ihm die Luft abdrückte. Was mich sehr verwundert.
Das macht es nicht weniger schlimm, würde aber das Gerichtsurteil ändern.

In Deutschland gab es auch mal einen Fall. Da hat es einen Zugriff gegeben und der Mann hat einen Infarkt in Folge dessen bekommen.
 
Mir ging es eher um die meiner Meinung nach unnötige Bemerkung das Floyd kein Unschuldsengel war. Hörte sich für mich an wie als versucht man das damit zu relativieren, da bringt auch das verachten des Machtmissbrauchs am Ende nicht wirklich etwas.

Siehe meine Bemerkung mit der Dienststelle und der Bekanntgabe der Daten über Funk. Wenn ein Polizist über Funk herausfinet, dass jemand mehrfach kriminell war geht der anders an die Sache heran als wenn er herausfindet, dass er eine reine Weste hat.
 
Mir ging es eher um die meiner Meinung nach unnötige Bemerkung das Floyd kein Unschuldsengel war. Hörte sich für mich an wie als versucht man das damit zu relativieren, da bringt auch das verachten des Machtmissbrauchs am Ende nicht wirklich etwas.

Also falls du mir Rassismus unterstellst: Ich habe über 30 Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak über 3 Jahre bei der Integration geholfen und sie nach Feierabend unterrichtet. Wenn jemand rassistisch ist, dann sicher nicht ich.

Hier drehen sich nur einige Dinge hin, wie sie es gern haben wollen.

Die ganze Diskussion ist sehr einseitig betrachtet. Wenn man hier aufgrund mehrheitlicher Meinungen ein Fazit sehen würde sehe das so aus: Alle amerikanischen Polizisten sind böse und rassistisch. Man hat den Eindruck schwarze Polizisten gibt es da gar nicht. Und dann werden Fakten gesammelt, die genau das belegen. Gewalt geht kaum von den Demonstranten aus, aber von der bösen Polizei, die grundsätzlich weiß ist und für alles verantwortlich. Wenn man darauf hinweist, dass Floyd mehrfach vorbestraft ist (was potenziell die Aggressivität des Polizisten erklärt, aber nicht rechtfertigt) und gleichzeitig klar macht, dass das nichts an der Schwere der Tat ändert ist man sofort rassistisch.
Fragen über Inhalte der blacklivematters Bewegung und deren Ziele werden sofort negiert und überspielt. Die Demonstrationen werden gefeiert. Nebenher gibt es kleine Randnotizen, die ersichtlich machen, dass es Ausschreitungen gibt, was aber damit legitimiert wird, dass es Amerika ja lange genug friedlich probiert hat.

Wüsste ich es nicht ganz genau, ich würde denken, ich bin hier nicht bei hilferuf sondern im Forum einer gewissen Gruppierung.
Das ist keine neutrale Analyse mehr und nicht zweiseitig, sondern viel zu einseitig.

Natürlich ist das was der Polizist gemacht hat brutal, eiskalt und skrupellos. Aber wo fängt Rassismus an und wo Machtmissbrauch? Wie viele Fälle wie diesen hat der vorher schon gehabt? Wegen was hat der Aktenvermerke bekommen? Hätte der bei einem weißen auch so gehandelt? Das können wohl nur der Richter, die Anwälte und der Typ selbst beantworten und das hat das Fass zum überlaufen gebracht, ist aber nicht die Hauptursache dafür.

Im übrigen solltet ihr nicht vergessen, dass auch in Berlin und anderen Städten überwiegend Linksautonome bei den Demos waren und auch nicht welche manipulative Funktion Medien einnehmen und wie viele Sachen aus den USA gefaked und bearbeitet sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist das hier im wahrsten Sinne des Wortes zu schwarz und weiß betrachtet.
Der Sachverhalt wird auf alle weißen Polizisten bezogen. Es wird dabei extrem pauschalisiert und die Demonstranten schön geredet.
Ich finde es an sich schon kritisch diesen einen Sachverhalt auf alle Polizisten zu übertragen. Weil einige ihren Job S**** machen, sind jetzt alle rassistisch.
Das ist das eine. Der nächste Punkt sind die Proteste, die angeblich gegen Rassismus kämpfen, aber durch Ausschreitungen gekennzeichnet sind und grundsätzlich gegen Diskriminierung vorgehen, aber keine konkreten Ziele bekannt machen, wie dieses gegen Diskriminierung in allen Einzelheiten erreicht werden soll und wie überprüfbar ist, dass es erreicht wurde. Wird hier total glorifiziert.
Wie soll das für ein ganzes Land funktionieren?
Die Tatsache, dass ein Großteil von Gewalt in den USA von der schwarzen Bevölkerung ausgeht ist eben problematisch und nicht weg zu reden und wenn man das in Hinblick auf den Einsatz von Polizisten betrachtet, bekommt man Probleme, denn diese Gewalt wird es auch weiterhin geben und ich stelle es mir ehrlich schwer vor, dass es da jetzt kein Massenphänomen von Sensibilität bei der praktizierenden Polizeiarbeit gibt. Wie soll das zukünftig laufen? Angenommen ein Schwarzer überfällt eine Bank. Dürfen die Polizisten jetzt nicht mehr schießen und müssen warten, bis der Geiselnehmer alles in Schutt und Asche legt, nur weil der schwarz ist? Ich sehe da in Zukunft echt eine Übersensibilität.

Nehmen wir mal einen Jungen, der dauerhaft die Schule schwänzt. Der bekommt die Auflage von Sozialstunden, danach schwänzt er nicht mehr. Verbesserung sichtbar, aber wie soll das bei einem ganzen Land funktionieren? Das ist doch vollkommen utopisch.
Wenn mich jemand fragt, dann endet das in einem Bürgerkrieg (wenn der nicht gerade schon am laufen ist).
Rassismus ist doch kein Einzelphänomen sondern ein Massenphänomen und es ist größenwahnsinnig der Vorstellung zu verfallen das komplett einzudämmen.
Das ist genauso als ob man versucht Homophobie einzudämmen.
Solange es Menschen gibt, wird es Vorurteile geben. Was S**** ist und unter aller Kanone, aber Menschen sind so.
Was glaubst du, was ich mir in der Öffentlichkeit habe anhören müssen, als ich mit meinen Syrern, Irakern und Afghanen gearbeitet habe und denen nach der Arbeit noch Nachhilfe im Deutschunterricht gegeben habe. Am Ende hatte ich zerstochene Fahrradreifen.
Ich weiß bis heute nicht welcher Idiot mir die Reifen zerstochen hat, aber das hat mich gerade animiert weiterzumachen und denen Deutsch zu lernen.
Die Menschen, die da demonstrieren müssen begreifen, dass sie nicht ganz Amerika retten können. Das kann man im Kleinen, wenn man in small steps bei der eigenen Umwelt anfängt, aber es ist größenwahnsinnig zu glauben man kann Rassismus komplett ausrotten.
Es wird immer Trumps geben. Klar, vielleicht gibt es ein paar Verbesserungen wenn tausende von Menschen auf die Straße gehen, aber alles zu verändern? Hallo, in Utopia.

Die schwarze Bevölkerung hat geprägt durch die Geschichte einen extrem schlechten Stellenwert in der amerikanischen Gesellschaft. Hinzu kommt, dass die Menschen durch die Vorurteile eben auch in Bildung und Arbeit benachteiligt sind. Dazu kommt der starke Unterschied zwischen arm und reich und die Entstehung von Slums und sozialschwachen Stadtteilen.
Das dämmst du nicht in einem Jahr ein. Das braucht 20 Jahre und länger.

Ich gehe aus von soften Verbesserungen. Polizisten, die nicht mehr in den Schwitzkasten nehmen dürfen usw. Aber selbst wenn es 0 rassistische Polizisten gäbe. Ändert das an der Gesamteinstellung mit der Schwarze in der dortigen Gesellschaft behandelt werden? Wohl eher nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wüsste ich es nicht ganz genau, ich würde denken, ich bin hier nicht bei hilferuf sondern im Forum einer gewissen Gruppierung.
Das ist keine neutrale Analyse mehr und nicht zweiseitig, sondern viel zu einseitig.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass man in linken Szene und in der Presse Anlässe sucht, um eines der Lieblings-Empörungsthemen hochzukochen. Denn ein Urteil steht sofort fest, ohne Hintergründe abzuwarten.

Seit 150 Jahren dreht man sich in den USA mit der Rassismus-Diskussion im Kreis.

Da muss man sich doch fragen, ob Rassismus, den ich nicht bestreite, gar nicht die eigentliche Ursache, sondern nur ein Brandbeschleuniger ist.

Parallelen sehe ich im indischen Kastensystem. Dieses ist so tief in der Kultur verankert, dass Gesetze wenig bewirken. Wir haben eine soziale Kluft zwischen den Kasten, Hochzeiten sind nur innerhalb der eigenen Kaste erlaubt, selbst auf den Friedhöfen ist eine Trennung erforderlich. Auch hier spielt Farbe eine Rolle. Allerdings als Marker auf der Stirn.

Wenn also die Hautfarbe in den USA der Marker für die Kastenzugehörigkeit ist, dann muss man dort ansetzen, um etwas zu ändern.
 
Das Opfer war unbewaffnet und wehrte sich nicht.

Ganz so stimmt das nicht:

Der Beamte Lane bewegte sich dort zur Fahrerseite, zog seine Schusswaffe und forderte Floyd auf, seine Hände auf das Lenkrad zu legen. Floyd kam dieser Aufforderung nach, woraufhin Lane seine Schusswaffe wieder in sein Holster steckte. Anschließend sollte Floyd festgenommen werden. Nach einem kurzen Gerangel zog Lane George Floyd aus dem Fahrzeug. Als Floyd Handschellen angelegt wurden, leistete er kurzzeitig Widerstand, begann jedoch zu kooperieren, als ihm der Grund für die Festnahme mitgeteilt wurde.[1][2][4]
 
Solange es Trumps an der Macht gibt, wird sich da gar nichts ändern. Das Großkapital ist nun mal weiß und nicht schwarz und diese Menschen mit dem Großkapital werden nicht zulassen, dass ihnen das Zepter aus der Hand gerissen wird. Ist es Habgier? Angst, weil sie befürchten, dass Menschen mit schwarzer Hautfarbe widerstandsfähiger sind?

Ich war in Afrika, in Amerika, in Asien, im Studium und nachdem ich die Schule beendet habe.
Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind überwiegend fitter, sportlicher, athletischer. Vielleicht haben die Trumps dieser Welt davor Angst? Ich würde behaupten von allen Nationen am fittesten und sie sind anpassungsfähiger. Das geht beim Hautkrebsrisiko los und hört bei vielen anderen Dingen auf. Wie es in Amerika ist, da möchte ich nicht pauschalisieren, aber in Afrika waren die dortigen Menschen sehr sehr fit, weil sie mehrheitlich näher an dem Lebensstyl dran sind, den wir Menschen vor Millionen Jahren hatten. Man sieht das auch bei afrikanischen Kindern. Achtet mal darauf, wenn ihr die Kids seht. Die haben Feuer im Blut. Mein Neffe ist 5 und ihr bester Freund kommt aus Kenia. Wenn die toben oder Sport machen, ist sein Freund meinem Neffen um Längen voraus.
 
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