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Am Ende mit den Nerven

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Lieber TheCore!


Ich freue mich riesig über Deine Antwort! Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, Du klangst
das letzte Mal ausnehmend betrübt.


Für Deine positive "Tagesbilanz" (falls Du das tatsächlich machen möchtest) kann ich Dir übrigens
jetzt sofort - und das sogar aus dieser Entfernung - gleich mehrere Punkte nennen, die an Dir

großartig und bewundernswert sind:


1. Obwohl Du gerade so sehr gegen Depressionen kämpfen musst und Dich sogar regelmäßig
der Lebensmut verlässt, bist Du immer wieder offen für neue Wege. (Andere in dieser Situation
kommen jahrelang nicht Mal aus dem Bett - wie Du Dir vl. sogar vorstellen kannst).



2. Du hast Deinen letzten Besuch in dem Cafe als schmerzhafte Erfahrung verbucht, bist
aber trotzdem diszipliniert und mutig genug, Dich der Situation gleich nochmal zu stellen.
Weißt Du eigentlich wie wenige Menschen so viel Stärke aufbringen??



3. Als ich in meiner ersten Nachricht an Dich ganz dezent auf die körperlichen Nebeneffekte
von Depressionen (schlechte Ernährung und wenig Bewegung) hingewiesen habe, hast Du
keinen Hehl daraus gemacht, Dir ehrlich anzusehen, was davon bei Dir möglicherweise zutrifft und



4. auch sofort Maßnahmen in die Tat umgesetzt, um das zu ändern (wie geht es Dir übrigens
inzwischen in der Hinsicht?)


5. Deine Ausdrucksweise verrät ein enormes sprachliches Talent. Ich schätze, dass Du Dir das
noch gar nicht in dem Ausmaß zunutze gemacht hast, wie es Dir vermutlich möglich wäre. Falls
Du am Ende eine künstlerische Ader hast (so gut kenn ich Dich ja nicht), würde ich Dir fast empfehlen,
zu Schreiben (Gedichte, Lieder, Prosatexte, wenn Du die Möglichkeit bekommst, vl. sogar
Zeitungsbeiträge oder - bei weniger „öffentlichen“ Ambitionen - wenigstens Tagebuch …).



6. Du bist in der Lage, Deine Gefühle auszudrücken und Dein Anliegen auf den Punkt zu bringen.


7. Deine Eltern haben offenbar (wenn auch unabsichtlich) für Dich folgenschwere Fehlentscheidungen
getroffen. In Deiner ersten Schilderung hast Du Ihnen gegenüber große Vorwürfe geäußert. Trotz dieses
(sicher berechtigten) Kummers warst Du sofort imstande, Deine Energien darauf zu konzentrieren, was
Du selber - nachdem nun einmal alles ist wie es ist - zu einer Verbesserung Deiner Situation beitragen
kannst. Dafür braucht es zumindest Ehrlichkeit, aber auch ein Mindestmaß an Lösungsorientiertheit, Versöhnlichkeit und Vernunft. Auf alle diese Fähigkeiten zuzugreifen, wenn es einem so geht, wie es
Dir grade ging, ist ungewöhnlich. Menschen, die über
lange Zeit in Depressionen schwelgen, reagieren sehr oft mit Abwehrhaltungen gegen jede Art von Lösungsvorschlägen - egal, wie sinnvoll und
gut gemeint sie auch sein mögen. Du bist nicht so. Du legst nicht die Hände in den Schoß und
bleibst dabei, Dich selber zu bedauern. Bei jedem kleinen Schubs, den Dir jemand zukommen ließ, hast Du Dich sofort daran gemacht, alle Vorschläge zu überdenken und sie bestmöglich umzusetzen. Du hast echt Rückgrat, mein Lieber!


Ich möchte Dir mit dieser kleinen ad-hoc-Aufzählung einfach nur zeigen, dass Dein ganzes Vorgehen bisher
einen Menschen beschreibt, der sehr charakterstark und mutig ist. Mein lieber Schwan, an dem Tag, an dem es
Dir gelingt, das selber zu erkennen, liegt Dir die Welt zu Füßen! Schau, ich kenne Dich nicht Mal richtig und finde gleich auf Anhieb und ohne Nachdenken sieben Großartigkeiten an Dir.

Ich bin mir sicher, Du - als jemand, der Dich viel, viel besser kennt - findest noch viel mehr davon …



Alles Liebe derweil,
Glasperle



 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber TheCore!


Ich freue mich riesig über Deine Antwort! Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, Du klangst
das letzte Mal ausnehmend betrübt.


Für Deine positive "Tagesbilanz" (falls Du das tatsächlich machen möchtest) kann ich Dir übrigens
jetzt sofort - und das sogar aus dieser Entfernung - gleich mehrere Punkte nennen, die an Dir

großartig und bewundernswert sind:


1. Obwohl Du gerade so sehr gegen Depressionen kämpfen musst und Dich sogar regelmäßig
der Lebensmut verlässt, bist Du immer wieder offen für neue Wege. (Andere in dieser Situation
kommen jahrelang nicht Mal aus dem Bett - wie Du Dir vl. sogar vorstellen kannst).



2. Du hast Deinen letzten Besuch in dem Cafe als schmerzhafte Erfahrung verbucht, bist
aber trotzdem diszipliniert und mutig genug, Dich der Situation gleich nochmal zu stellen.
Weißt Du eigentlich wie wenige Menschen so viel Stärke aufbringen??



3. Als ich in meiner ersten Nachricht an Dich ganz dezent auf die körperlichen Nebeneffekte
von Depressionen (schlechte Ernährung und wenig Bewegung) hingewiesen habe, hast Du
keinen Hehl daraus gemacht, Dir ehrlich anzusehen, was davon bei Dir möglicherweise zutrifft und



4. auch sofort Maßnahmen in die Tat umgesetzt, um das zu ändern (wie geht es Dir übrigens
inzwischen in der Hinsicht?)


5. Deine Ausdrucksweise verrät ein enormes sprachliches Talent. Ich schätze, dass Du Dir das
noch gar nicht in dem Ausmaß zunutze gemacht hast, wie es Dir vermutlich möglich wäre. Falls
Du am Ende eine künstlerische Ader hast (so gut kenn ich Dich ja nicht), würde ich Dir fast empfehlen,
zu Schreiben (Gedichte, Lieder, Prosatexte, wenn Du die Möglichkeit bekommst, vl. sogar
Zeitungsbeiträge oder - bei weniger „öffentlichen“ Ambitionen - wenigstens Tagebuch …).



6. Du bist in der Lage, Deine Gefühle auszudrücken und Dein Anliegen auf den Punkt zu bringen.


7. Deine Eltern haben offenbar (wenn auch unabsichtlich) für Dich folgenschwere Fehlentscheidungen
getroffen. In Deiner ersten Schilderung hast Du Ihnen gegenüber große Vorwürfe geäußert. Trotz dieses
(sicher berechtigten) Kummers warst Du sofort imstande, Deine Energien darauf zu konzentrieren, was
Du selber - nachdem nun einmal alles ist wie es ist - zu einer Verbesserung Deiner Situation beitragen
kannst. Dafür braucht es zumindest Ehrlichkeit, aber auch ein Mindestmaß an Lösungsorientiertheit, Versöhnlichkeit und Vernunft. Auf alle diese Fähigkeiten zuzugreifen, wenn es einem so geht, wie es
Dir grade ging, ist ungewöhnlich. Menschen, die über
lange Zeit in Depressionen schwelgen, reagieren sehr oft mit Abwehrhaltungen gegen jede Art von Lösungsvorschlägen - egal, wie sinnvoll und
gut gemeint sie auch sein mögen. Du bist nicht so. Du legst nicht die Hände in den Schoß und
bleibst dabei, Dich selber zu bedauern. Bei jedem kleinen Schubs, den Dir jemand zukommen ließ, hast Du Dich sofort daran gemacht, alle Vorschläge zu überdenken und sie bestmöglich umzusetzen. Du hast echt Rückgrat, mein Lieber!


Ich möchte Dir mit dieser kleinen ad-hoc-Aufzählung einfach nur zeigen, dass Dein ganzes Vorgehen bisher
einen Menschen beschreibt, der sehr charakterstark und mutig ist. Mein lieber Schwan, an dem Tag, an dem es
Dir gelingt, das selber zu erkennen, liegt Dir die Welt zu Füßen! Schau, ich kenne Dich nicht Mal richtig und finde gleich auf Anhieb und ohne Nachdenken sieben Großartigkeiten an Dir.

Ich bin mir sicher, Du - als jemand, der Dich viel, viel besser kennt - findest noch viel mehr davon …



Alles Liebe derweil,
Glasperle




Hallo Glasperle,

danke, dass du mir meine Stärken aufgezeigt hast. Die waren mit ehrlich gesagt bis zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht bewusst. Wenn du mich fragen würdest, dann würde ich sagen, dass ich keine habe. Außer eventuell, dass ich pünktlich bin, ehrlich und hilfsbereit. Ob ich nochmal in das Cafe gehe weiß ich aber noch nicht zu 100%. Mit dem Sport lief es eigentlich ganz gut. Ich bin alle 3 Tage ca. 5 km schnell gelaufen. Letzte Woche habe ich allerdings eine Pause gemacht, da es viel zu warm war. Heute hatte ich mal wieder Lust auf einen Döner und habe dem ehrlich gesagt auch nachgegeben. Am Wochenende habe ich ein paar Süßigkeiten gegessen. Dies hielt sich allerdings in Maßen. Am Mittwoch habe ich mir vorgenommen wieder laufen zu gehen. Dafür habe ich mir extra Laufschuhe und eine Umhängetasche mit Trinkflaschen gekauft. Ich glaube, dass ich mich erst wieder einigermaßen schön finden kann, wenn der dicke Bauch weg ist. Das wird bei 1,86 m Körpergröße und einem Gewicht von 90 kg jedoch etwas dauern. Deinen Buchvorschlag habe ich mir als Hörbuch für unterwegs geholt. Finde es irgendwie beruhigender, wenn eine Stimme zu mir spricht.
 
Lieber TheCore,




ein paar kürzere Absätze, die insgesamt nun doch wieder einen langen
Text ergeben haben … (Anm.: wenn Dir das was ich schreibe einfach
zu viel Input ist, sag es bitte. Solange Du nicht stopp sagst, geh ich
davon aus, dass Du Dich mit all dem gerne befasst, okay?)



Deine Guten Eigenschaften


Mir ist schon klar, dass Dir Deine Stärken nicht bewusst waren/sind - aber
Du hast ganz viele davon, wie Du siehst. Hör nicht auf, sie zu beachten,
zu pflegen und dankbar dafür zu sein, was Du alles GUTES bist und kannst.
Wenn Dir das auch nur ein klein wenig gelingt, wirst Du sehen, wie Dir
dadurch immer wohler wird im Leben.


Pünktlichkeit, Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit sind gleich drei ganz
grundlegende und wertvolle Dinge, die Du mit Fug und Recht an Dir
als Kostbarkeiten schätzen kannst. Ich kenne keine respektable Person,
die eine dieser Eigenschaften geringschätzt.


Deine Guten Eigenschaften vs. das genaue Gegenteil


Wenn Dir irgend jemand oder vl. die ganze Gesellschaft um Dich herum
tatsächlich das Gefühl vermittelt haben sollte (so lesen sich nämlich Deine
verschüchterten Zeilen zu dem Thema), diese Eigenarten wären unwichtig,
klein und wenig bedeutsam, dann betrachte Mal unterm Vergrößerungsglas
die gegenteiligen Eigenschaften: Streng genommen müssen es ja recht
unverlässliche, rücksichtslose und schlampige Menschen sein, die z.B. keine
Wertschätzung für Pünktlichkeit haben. Demnach sind es außerdem in erster
Linie - nennen wir es beim Namen - Lügner und Betrüger (also Menschen,
die die Unehrlichkeit lieben), die keinen Wert auf Ehrlichkeit legen usw.
Zu keiner dieser Sorte Mensch (unverlässlich, verlogen und Ausnutzer statt
hilfsbereit) möchte eine geradlinige, mitfühlende und ehrliche Person gerne
gehören - noch weniger ist es für sie erstrebenswert, mit ebensolchen
Charakteren zu tun zu haben.


Soziale Ängste und die Sehnsucht nach dem „Dazu gehören“: Zu wem
will ich wirklich ‚dazu gehören‘?


Ironischerweise ist das Gefühl des „Nicht-Dazugehörens“ - gerade angesichts
einer übersteigerten sozialen Angst - oft so eine Belastung, dass man vor lauter
„den ‚Fehler‘ ausschließlich bei sich selber suchen“ aufhört, sich die Frage zu
stellen: „Will ich das überhaupt? Will ich ‚hier‘ dazugehören?“ Wenn Du nämlich
klar definieren kannst, was Du an anderen magst und welche Art Mensch Du
selber gerne sein möchtest, dann wirst Du vermutlich (ich will es Dir ja nicht
einreden - ich gehe jetzt Mal von mir selber aus und hoffe, damit ins Schwarze
zu treffen) alle Eigenschaften, die Du da aufgezählt hast, an Dir selbst und anderen
ganz besonders mögen. Das wiederum (diese Eigenschaften nicht nur zu „haben“,
sondern sie auch zu schätzen und selbstbewusst dazu zu stehen) bringt Dich
ganz natürlich in Verbindung mit anderen Menschen, die diese Eigenarten ebenso
schätzen. Zu sich und seinen Eigenarten stehen bedeutet aber immer auch in
der Lage zu sein, im Anlassfall für sich selber einzustehen. Tut man das, eckt man
natürlich auch schon Mal an oder muss damit leben, dass bei bestimmten Menschen
der Widerstand umso größer wird. Aber solche Menschen, die einen für Geradlinigkeit,
Hilfsbereitschaft und Gutmütigkeit gering schätzen, sind für einen selbstbewussten
Menschen ohnehin vollkommen uninteressant - hoffentlich bald auch für Dich.


Du bist toll - so wie Du bist! Und jeder, der Deine Freundschaft wert ist,
nimmt Dich so an, wie Du bist.


Also was Du hier so „beiläufig“ erwähnst, eingeleitet von „außer eventuell“
(Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, …) - das sind ganz großartige
Schätze, die Du zu bieten hast. Sei bloß stolz darauf! Ich jedenfalls wäre es an
Deiner Stelle. Ein Mensch mit diesen Eigenarten hat es nicht nötig, sich von
irgendwem dafür runtermachen zu lassen. Und vor allem sollte er/sie sich nicht
selbst runtermachen, Du weißt ja wohin das führt. Wenn Du das Gute in Dir
schätzen lernst und einen immer besseren Blick dafür bekommst, wo Du
längst genau das bist, was Du schon immer sein wolltest,
dann wirst Du immer mehr Selbstbewusstsein gewinnen - und mit der Zeit
noch viel mehr Schätze anhäufen. Solche, die Du als „schon vorhanden“
ausgraben kannst, aber auch solche, die dann neu in Dir heranreifen. Als
selbstbewusster Mensch meidest Du auch ganz instinktiv eine übermäßige
Beschäftigung mit Menschen und Situationen, die Dich runterziehen
(nicht aus Fluchtgedanken heraus oder aus Angst, sondern aus einem
natürlichen Gespür dafür, wer oder was Dir Kraft und Freude schenkt, und
wer oder was eben eher das Gegenteil bewirkt) und bewegst Dich bewusst
in Gesellschaft von Menschen und in Situationen, die Dich aufbauen, ermutigen
und unterstützen. Du weißt dann, dass Du es verdienst, glücklich zu sein und es
ist das normalste auf der Welt für Dich, all das für Dich in Anspruch zu nehmen.


Cafe hin - Cafe her: Arbeite in erster Linie an Deinem Selbstwert!


Ob Du wirklich nochmal ins Cafe gehst oder nicht ist gar nicht das
Wesentliche. Dass Du überhaupt in Erwägung gezogen hast, dort
wieder hinzugehen, ist ein gesundes und gutes Zeichen. Wenn Du
länger drüber nachdenkst und Dich nicht gut dabei fühlst ist das auch
keine Tragödie. In dem Fall: leg die Sache einfach auf Eis, bis es sich
wieder gut für Dich anfühlt. Wichtig ist nicht, dass Du Dich mit Gewalt in
eine ganz bestimmte, vorgegebene Situation begibst, sondern dass Du
jetzt immer wieder - in völlig unterschiedlichen Arten und Weisen - mit
Menschen Umgang pflegst, dabei aber konstant einem einzigen obersten
Ziel treu bleibst: dem Zuwachs an Selbstwertgefühl!


Also alle zwischenmenschlichen Interaktionen zunächst so angehen, dass
Du keine bestimmten Reaktionen von anderen Menschen erwartest. Du
übst praktisch nur, in der eigenen Mitte zu bleiben - egal was kommt.
Übe, Dich nicht davon abbringen zu lassen, Dich selber anzunehmen wie
Du bist. Gib Acht, dass Du Dir ein wahrer und treuer Freund bleibst, so
wie Du Dir den idealen „beste Freund“ im Außen vorstellst: den kann keine
Gruppendynamik der Welt davon abhalten, Dich einfach zu mögen, zu stärken,
zu umsorgen, zu trösten und aufzumuntern - in jeder Situation.


Ernährung und Bewegung


Was den Döner und die Süßigkeiten angeht: ich würde sagen, dass Du Dir das
durchaus immer wieder erlauben kannst und sogar sollst; es geht ja keinesfalls darum,
ein Asket zu werden; Du sollst einfach darauf achten, nicht hauptsächlich
und in erster Linie Junk-Food in Dich reinzufuttern und nebenher noch ein
Couch-Potatoe-Dasein zu fristen.


Dass Du das mit der Bewegung durchziehst ist einfach TOLL von Dir !!!
Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du immer mehr spüren kannst, wie Dich
Dein Körper dafür belohnt, dass Du ihm endlich wertvollen Treibstoff und regelmäßige
Bewegung verschaffst.


Sport & Ernährung: Motivationsfaktor?


Deine Ambitioniertheit im Hinblick auf das „Bäuchlein“ ist ja okay; wenn Du Dir selber
sagst: Für mich persönlich ist das eben wichtig, dass ich dem von mir selbst gesetzten
Idealgewicht gerecht werden kann, weil ich mich dann in meinem Körper wohler fühle,
ist das durchaus legitim. Dass Du Dich jedoch „nur dann“ magst und annehmen kannst,
wenn Du eine bestimmte körperliche Form aufweist, finde ich persönlich nicht ganz
hilfreich. An sich arbeiten? - Ja! Trainieren und seiner Gesundheit damit Gutes tun? -
Ja! Sich auf dem Weg zum „Ziel“ selbst ablehnen? - k. A. da sträubt sich in meiner
Magengrube was dagegen.


Bei manchen wirkt ein gewisser Widerstand gegen den „Ist-Stand“ tatsächlich als
Motivation. Es kann aber unterschwellig auch recht demotivierend wirken, sich
unter bestimmten Voraussetzungen selber nicht „dulden“ zu wollen. Am besten Du
beobachtest Dein eigenes Verhalten. Wenn Du mit dieser Unzufriedenheit im Bauch
auf Dauer nichts weiterbringst, solltest Du es aber wirklich Mal ganz bewusst mit
„Selbst-Akzeptanz unter allen Umständen“ versuchen - nach dem Motto: „Der Weg
ist das Ziel“. Das Gute daran wäre, dass Dir diese Philosophie erlaubt, Dich sofort
besser zu fühlen, während die andere immer die Bedingung stellt, dass erst eine
größere Hürde geschafft werden muss, bevor man es sich erlaubt, mit sich
„zufrieden“ oder wenigstens „etwas zufriedener“ zu sein.


Wenn Dir andererseits eine gewisse „Wut“ auf die überflüssigen Kilos allen Ernstes
einen Antrieb gibt, um rasch zu mehr Selbstverwirklichung zu gelangen, dann:
weiter so - solange das keine krankhaften Ausmaße, wie z.B. ernste Essstörungen
auslöst. Da musst Du wohl einfach in Dich reinhören und immer wieder fragen: „Fühlt
sich das gesund an?“ „Geht es mir gut?“ - Aber das machst Du ohnehin ganz toll,
wie ich finde.


Literaturstudium


Das Hörbuch ist sicher eine tolle Idee. Der Übungsteil ist aber nicht als passive
Angelegenheit gedacht, weshalb ich hoffe, dass Du die Muße findest, sie Dir wirklich
rauszuschreiben bzw. rauszuhören und durchzuführen.




Alles Liebe Dir wieder Mal,
Glasperle
 
Zuletzt bearbeitet:
@HeyNow88

Hier ist der Link zu meinem Steam Profil. Über den Namen würdest du glaube ich ewig suchen.

[...]

@Glasperle

Ich kann deinen Worten wieder mal nur voll und ganz zustimmen. Bisher bin ich eher mit Leuten in Kontakt getreten, die unzuverlässig waren und meine Hilfsbereitschaft ausgenutzt haben. Das war z.B. in der Ausbildung so. Dort hatte ich auf dem Gebiet Rechnungswesen schon ein paar Vorkenntnisse gesammelt durch die Schule und war auch recht gut darin. Für die Prüfung und teilweise auch im Unterricht habe ich dann 2 Personen (mit denen habe ich immer die Pausen verbracht) geholfen. Die haben halt im Unterricht nur Quatsch gemacht. Waren aber scheinbar froh, dass ich ihnen Rechnungswesen so gut erklären konnte. Jetzt nach der Ausbildung (ist fast 2 Jahre her) haben sie sich kein einziges Mal wieder gemeldet. Da fühlt man sich dann echt ausgenutzt. Aber mit solchen Menschen will ich dann auch nichts zu tun haben. Die können mir dann gestohlen bleiben.

Das mit dem Sport stimmt. Ich sollte da etwas umdenken. Es stimmt mich bestimmt positiver, wenn ich mir selbst sage, dass ich heute schon wieder laufen war und es durchziehe. Wenn ich mir andauernd sage, dass der Bauch nicht schnell genug weggeht, dann demotiviert mich das eher wieder.

Werde mich am Wochenende nochmal melden, zwecks Fortschritt usw. Habe auch noch etwas zu berichten, aber dafür brauche ich etwas mehr Zeit. Möchte jetzt erstmal den Feierabend ausklingen lassen 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber TheCore,

doch keine weitere "Schilderung" vom letzten WE? 🙂

Ich hoffe, dass Du deshalb nicht mehr schreibst, weil Du Dich grad pudelwohl fühlst
und Du keinen Gesprächsbedarf hast.

Lass es Dir gut gehen - und wenn's Mal nicht so sein sollte: meld Dich jederzeit!!

LG,
Glasperle

 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber TheCore,

doch keine weitere "Schilderung" vom letzten WE? 🙂

Ich hoffe, dass Du deshalb nicht mehr schreibst, weil Du Dich grad pudelwohl fühlst
und Du keinen Gesprächsbedarf hast.

Lass es Dir gut gehen - und wenn's Mal nicht so sein sollte: meld Dich jederzeit!!

LG,
Glasperle


Hallo,

sorry dass ich erst jetzt antworte. Ich habe die letzten Wochen viel erlebt. Angefangen mit einem Höhenflug bin ich jetzt wieder in einem Tiefflug gefangen, der noch schlimmer ist als der Erste. Wäre es vlt. möglich mal zu telefonieren oder wenn das zu viel ist per WhatsApp zu schreiben? Brauche einfach jemanden gerade, dem ich das erzählen kann, was mich gerade so zerfrisst.
 

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