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als unsportlicher Erwachsener noch "Turnen" lernen?

Einige Fächer in den Schulen werden seit Jahren in Leistungskursen unterrichtet und erlauben so, dem unterschiedlichen Leistungsniveau von jungen Menschen gerecht zu werden. Im Sportunterricht ist das nicht der Fall, und war es auch nie.
Da erinnere ich mich an meine eigene Schulzeit, war ich doch als Spastiker grundsätzlich vom Sportunterricht befreit.
In der Unterstufe bereitete mir das Seelenqualen, musste ich doch - am Rande sitzend- meinen Mitschülern bei Aktivitäten zusehen, die ich nicht leisten konnte bzw. nicht leisten durfte.
In der Mittelstufe protestierte ich dann gegen diese - mich demütigende - Praxis und mein Direktor befreite mich von dieser Qual. Der Witz dabei: Zuhause spielte ich mit meinen Altersgenossen auf dem Bolzplatz Fußball.
Immer noch spielt im Sportunterricht der Aspekt der Leistungsbewertung eine größere Rolle als der Gedanke der sportlichen Betätigung.
Das ist eine Krux.

Burbacher
 
Ich hatte tatsächlich mal irgendeinen Schrieb vom Arzt, der besagt hat, dass ich keine Übungen machen darf, die den Rücken belasten.
Gebracht hat der leider gar nichts, die Lehrkraft meinte ich müsse dennoch weiter machen wie vorher.
Ist jetzt schon ein paar Jahre her, will es aber nochmals versuchen in den Sommerferien.
Wenn das von der Lehrkraft ignoriert wird, ist das nicht i.O. Das wäre ein Grund gewsen, sich an den Direktor zu wenden.

Einige Fächer in den Schulen werden seit Jahren in Leistungskursen unterrichtet und erlauben so, dem unterschiedlichen Leistungsniveau von jungen Menschen gerecht zu werden.
Aber auch nur an Gymnasien.

Im Sportunterricht ist das nicht der Fall, und war es auch nie.
Äh doch... Es wird vielleicht nicht bei allen Gymnasien angeboten, aber Leistungskurs in Sport gibt es durchaus. Aber, wenn man LK-Sport wählt, dann wird es richtig hart.

Da erinnere ich mich an meine eigene Schulzeit, war ich doch als Spastiker grundsätzlich vom Sportunterricht befreit.
In der Unterstufe bereitete mir das Seelenqualen, musste ich doch - am Rande sitzend- meinen Mitschülern bei Aktivitäten zusehen, die ich nicht leisten konnte bzw. nicht leisten durfte.
Ja, das kann ich durchaus auch mit meiner Teilbefreiung nachvollziehen. Allerdings durfte ich nicht immer nur rumsitzen, wenn ich nicht mitmachen durfte, sondern musste dem Sportlerer helfen, z.B. das Sandbecken rechen, wenn andere gesprungen sind, oder die Stoppuhr bedienen o.ä.
In der Berufsschule war es dann so, dass ich im Sekretariat aushelfen musste statt Sport zu treiben. Das war auch nur gerecht den anderen gegenüber, die den Unterrricht durchziehen mussten.

Immer noch spielt im Sportunterricht der Aspekt der Leistungsbewertung eine größere Rolle als der Gedanke der sportlichen Betätigung.
Das ist eine Krux.
Ja, leider.

Ich finde auch, dass bestimmte Sachen aus dem Sportunterricht potentiell gesundheitsschädlich sind. Ein Beispiel ist der Kopfstand. Die Belastung auf die Halswirbelsäule ist hier ziemlich hoch. Selbst mit einer gut trainierten Nackenmuskulatur ist der Kopfstand nicht ohne, aber wenn den noch Kinder durchführen müssen, die in der Regel keine besonders gut ausgeprägte Muskulatur haben (wenn sie nicht gerade privat viel Sport treiben) dann ist das schon verantwortungslos, dass man ihnen solche Übungen antut.
Dasselbe mit Sit-ups. Selbst Freizeitsportlern rät man, eher andere Bauchübungen auszuführen, da bei Sit-ups die Belastung für die Wirbelsäule zu hoch ist, vor allem, wenn man Sit-ups nicht richtig ausübt. Problematisch in der Schule ist auch, dass man soviel Sit-ups wie möglich in einer bestimmten Zeit schaffen muss. Wenn man aber die Übung zu schnell durchführt, macht man erst recht viel falsch. Wichtiger wäre es, auf eine langsame und saubere Ausführung zu achten.
 
Ich finde auch, dass bestimmte Sachen aus dem Sportunterricht potentiell gesundheitsschädlich sind. Ein Beispiel ist der Kopfstand. Die Belastung auf die Halswirbelsäule ist hier ziemlich hoch. Selbst mit einer gut trainierten Nackenmuskulatur ist der Kopfstand nicht ohne, aber wenn den noch Kinder durchführen müssen, die in der Regel keine besonders gut ausgeprägte Muskulatur haben (wenn sie nicht gerade privat viel Sport treiben) dann ist das schon verantwortungslos, dass man ihnen solche Übungen antut.
Dasselbe mit Sit-ups. Selbst Freizeitsportlern rät man, eher andere Bauchübungen auszuführen, da bei Sit-ups die Belastung für die Wirbelsäule zu hoch ist, vor allem, wenn man Sit-ups nicht richtig ausübt. Problematisch in der Schule ist auch, dass man soviel Sit-ups wie möglich in einer bestimmten Zeit schaffen muss. Wenn man aber die Übung zu schnell durchführt, macht man erst recht viel falsch. Wichtiger wäre es, auf eine langsame und saubere Ausführung zu achten.

Es stimmt schon, wie immer gesagt wird: "Sport ist Mord!" 😱 :mad:
 
Wenn das von der Lehrkraft ignoriert wird, ist das nicht i.O. Das wäre ein Grund gewsen, sich an den Direktor zu wenden.

Ich finde auch, dass bestimmte Sachen aus dem Sportunterricht potentiell gesundheitsschädlich sind. Ein Beispiel ist der Kopfstand. Die Belastung auf die Halswirbelsäule ist hier ziemlich hoch. Selbst mit einer gut trainierten Nackenmuskulatur ist der Kopfstand nicht ohne, aber wenn den noch Kinder durchführen müssen, die in der Regel keine besonders gut ausgeprägte Muskulatur haben (wenn sie nicht gerade privat viel Sport treiben) dann ist das schon verantwortungslos, dass man ihnen solche Übungen antut.
Dasselbe mit Sit-ups. Selbst Freizeitsportlern rät man, eher andere Bauchübungen auszuführen, da bei Sit-ups die Belastung für die Wirbelsäule zu hoch ist, vor allem, wenn man Sit-ups nicht richtig ausübt. Problematisch in der Schule ist auch, dass man soviel Sit-ups wie möglich in einer bestimmten Zeit schaffen muss. Wenn man aber die Übung zu schnell durchführt, macht man erst recht viel falsch. Wichtiger wäre es, auf eine langsame und saubere Ausführung zu achten.
Ich war damals in der 7. Klasse oder so, da hab ich das nicht wirklich gepeilt.
Habe gelesen, dass man wegen sowas zum Amtsarzt muss. Keine Ahnung wo ich bei uns in der Gegend einen finden soll. Habe gegoogelt, keine Ergebnisse. 😕
Einen kurzen Kopfstand kann man ja schon mal machen, aber es ist an vielen Schulen so, dass gerade bei Mädchen nur bzw. hauptsächlich Noten auf Bodenturnen gemacht wird, wo der Kopfstand gefühlte 10.000 mal geübt wird.
Sit-Ups sind leider tatsächlich sehr belastend für die Wirbelsäule weshalb ich sie kaum mehr mache. Die haben mir auch mega viel Spaß gemacht. Aber auch bei Sit-Ups wird leider meist nur bei den Jungs Noten gemacht. Das mit dem Zeitlimit ist, wie du sagst, der größte Schwachsinn überhaupt. Natürlich kann ich mit dem Schwung einen nach dem anderen machen. Aber das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache. Die Technik ist gerade bei Sit-Ups so wichtig.
Ich hoffe immer noch darauf, dass dieses blöde Männer-Frauen-Denken endlich auch im Schulsport aufhört. Auch Mädchen können Fußballtechniken erlernen. Genauso wie Jungs dazu fähig sind mit dämlichen Tüchern durch die Gegend zu fuchteln während einer gerade seine Solovorstellung Bodenturnen abliefert.
 
Sport ist in hohem Alter brandgefährlich. Das riecht geradezu nach Obetschenkelhalsbruch und ist oft dann im Krankenhaus das Todesurteil. Schlendern ist angesagt, kein Problem wenn auch der Hund etwas älter geworden ist. Ansonsten viel Sport sehen - habe die 20 Tage Tour de France richtig geschwitzt und hoffentlich auch abgenommen.
 
Also wenn du Lust auf den „American-Ninja-Warrior-Kurs“ hast, würde ich dir raten, es einfach mal zu versuchen, Sollilja. Hab meine Freude am Sport selbst relativ spät entdeckt und auch wenn ich lange nicht so trainiert wie viele in meinem Verein bin, macht es dennoch Spaß. Darauf freu ich mich jede Woche.

Zum Thema Schulsport kann ich sagen, dass mir damals eigentlich (fast) alles keinen Spaß mehr gemacht hat, sobald ich es im Unterricht machen musste, egal ob es nun um Volleyball, Textanalyse oder Algebra geht. Trotzdem musste ich durch all diese Themen durch und ein bisschen Sport finde ich gar nicht verkehrt. Wie der Unterricht dann in der Praxis gestaltet wird, war meinem Eindruck nach stark vom Lehrer abhängig, wie das eben häufig der Fall ist. Das man bestimmte Bereiche im Sport abdecken musste, gab es bei uns auch schon. So bin ich dann im Fußball, Fitness und Tanzen gelandet – immer 5 bis 7 Punkte kassiert, aber Hauptsache bestanden. Ich war dann ganz froh, als ich meinen Abschluss hatte.
 
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Ich war damals in der 7. Klasse oder so, da hab ich das nicht wirklich gepeilt.
Habe gelesen, dass man wegen sowas zum Amtsarzt muss. Keine Ahnung wo ich bei uns in der Gegend einen finden soll. Habe gegoogelt, keine Ergebnisse. 😕
Der Amtsarzt sitzt im Gesundheitsamt. Erkundige dich mal dort. Ansonsten sollte dir auch der Hausarzt weiter helfen können. Der weiß auch, wo du dich hinwenden musst. Der Amtsarzt braucht (glaube ich) auch Befunde vom Haus- und Facharzt. Aber ich weiß ehrlich gesagt auch nicht mehr genau wie da der Ablauf ist.

Aber auch bei Sit-Ups wird leider meist nur bei den Jungs Noten gemacht.
Je nach Lehrplan und Bundesland...
Ich bin in Sachsen zur Schule gegangen (Realschule) und die Mädels mussten fast alles machen, was auch die Jungs machen mussten. Es gab nur bestimmte Bereiche, wo wir getrennt waren. Während die Jungs Judo hatten, mussten die Mädels sich der rhythmischen Sportgymnastik widmen. Und im Geräteturnen hatten die Jungs das Pferd und den Barren und die Mädels den Schwebebalken und den Stufenbarren.
Das ist aber auch das Einzigste was mir einfällt, wo es eine Trennung gab.
Sit-ups, Liegestütze, Klimmzüge... mussten alles auch die Mädels machen und wurde auch benotet. Allerdings hatten es die Mädels etwas einfacher. Hier waren dann eher Frauenliegestütze gefragt oder Klimmzüge in Schräglage. Wenn man aber die normale Variante schaffte, war das aber genau so gut. Eine Mitschülerin und ich waren jedoch die einzigen Mädels in der Klasse, die überhaupt einen sauberen Klimmzug schafften. Reichtete aber schon für eine 1 😀

Sport ist in hohem Alter brandgefährlich. Das riecht geradezu nach Obetschenkelhalsbruch und ist oft dann im Krankenhaus das Todesurteil.
Oberschenkelhalsbrüche enstehen eher, weil man zu schwache Muskeln hat. Wer schwache Muskeln in den Beinen hat, verliert schneller das Gleichgewicht und stürzt eher. Bei alten Menschen ein sehr großes Problem. Hier kann Sport sehr gut vorbeugend helfen. Was soll da schon groß passieren? Gibt viele schonende Sportarten und Übungen, wo man sich sicher nicht so schnell die Gräten bricht 😀
 
Oberschenkelhalsbrüche enstehen eher, weil man zu schwache Muskeln hat. Wer schwache Muskeln in den Beinen hat, verliert schneller das Gleichgewicht und stürzt eher. Bei alten Menschen ein sehr großes Problem.

Bei Pilates kann zumindest bei den Bodenübungen🙂 nicht stürzen.
Eine ganz andere Art und Weise ist Fett ohne OP zu verlieren um so zu einer Sommerfigur zu kommen. Die Methode wird immer bekannter und ist bestimmt nicht uninteressant. Sport wird immer wichtig bleiben, gerade um die Organe in Schwung zu halten.
 
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