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als unsportlicher Erwachsener noch "Turnen" lernen?

Btw: Ich bin sehr für die Abschaffung dieses doofen Turnens an Schulen.
Wem's Spaß macht, der soll in einen Verein gehen.
Andere Leute aber soll man nicht mit solchem Twatsch quälen!
Für unsportliche Leute ist das die reinste Folter.

*down*

Naja dennoch ist der Schulsport das ein- zigste wo sich die Kinder heute noch bewegen man sollte aber die Benotung abschaffen sowie das Programm ändern so das die Kinder wieder Spaß an Bewegung haben.

Wozu brauch ich Hochsprung ich habe seit ich aus der Schule bin nicht noch nicht die Notwendigkeit gehabt über eine Stange zu springen wozu auch?
Man sollte da eher mehr Wert auf anderes wie z.B. Mannschaftssportarten legen und Dinge welche die Kinder auch wirklich gerne machen.
 
Wenn Du keine Lust auf Sport hast, dann lasse es, es sei denn Du brauchst das für Deine Gesundheit.

Viell. wäre ja Rudern oder Klettern etwas für Dich ?

Kolya


Das Blöde ist, wenn man 50+ Stunden die Woche am Computer arbeitet, dann "braucht" man es wohl früher oder später. Schließlich ist erwiesen, dass man mit zunehmendem Alter automatisch Muskelmasse abbaut... Außerdem empfahl der Kardiologe Sport, nachdem ich mit unerklärlichen Anfällen von Herzrasen bei ihm vorstellig geworden bin. (Vielleicht ist das aber auch nur der Standardratschlag, wenn der Arzt nicht weiter weiß.)

Rudern - nee... Paddeln mag ich, aber nur wenn ich mit jemandem im Kajak sitze, der für mich mitpaddelt 🙂. Ist außerdem nicht regelmäßig machbar.
Klettern - ca. 1mal im Jahr Kletterwald ist gut. Würde ich vielleicht auch 2-3mal mehr im Jahr machen, wenn es näher dran wäre. Aber das geht ja auch nur in der Sommersaison. Klettern in der Halle scheint mir nicht praktikabel, da man 1. einen Kletterpartner mit ähnlichem Gewicht braucht und 2. man sich diesem Kletterpartner gegenüber auch zuverlässig verhalten sollte. Letzteres wird für mich wegen der Arbeit schwierig.

In der Grundschule mochte ich gern Tischtennis (auf dem Schulhof mit dem netten Jungen aus der Parallelklasse 🙂 ). Aber nachdem es im Schulsport dran war, mochte ich es nicht mehr. Badminton mochte ich auch mal, bis es im Schulsport dran war, danach nicht mehr. Einige Jahre habe ich Volleyball gespielt, aber das wäre mir heute zu verletzungsintensiv. Einen Tai-Chi Kurs habe ich mal gemacht, das zählt für mich aber nicht als Sport. Dann eine gewisse Zeit Karate, aber der Verein bei mir im Ort sagt mir nicht zu (bzw. der Trainer hat es didaktisch nicht gerade drauf).

Ich habe also schon manches durch
 
Btw: Ich bin sehr für die Abschaffung dieses doofen Turnens an Schulen.
Wem's Spaß macht, der soll in einen Verein gehen.
Andere Leute aber soll man nicht mit solchem Twatsch quälen!
Für unsportliche Leute ist das die reinste Folter.

*down*
Unsportlich gibt es nicht. Untrainiert trifft es eher. Sicher mag Turnen oder andere Sportarten nicht jedem liegen. Jeder wird von Natur aus andere Vorraussetzungen mitbringen. Vieles lässt sich aber gut trainieren - auch zu Hause. Sei es eine Vorwärts- oder Rückwärtsrolle, der Hand- oder Kopfstand oder was auch immer... Übung macht den Meister. Und für manche Übungen braucht man auch ein paar Muskeln. Lässt sich alles trainieren.
Ich meine, ich könnte jetzt auch sagen, Mathe ist die reinste Folter. Da musste ich halt auch zu Hause dafür üben, weil es mir eben auch nicht in die Wiege gelegt wurde, gut mit Zahlen umzugehen. Da muss man eben durch. Man kann sich in der Schule nicht nur die Rosinen rauspicken.
Sport gehört nun mal dazu. Allein schon als Ausgleich zum sitzenden Schulunterricht. Meiner Meinung nach gibt es sogar zu wenig Sportunterricht. Meist nur 3 Unterrichtsstunden in der Woche. Immer häufiger fällt Sport auch aus oder kann nicht durchgeführt werden, weil Sporthallen sanierungsbedürftig sind.
 
ich könnte jetzt auch sagen, Mathe ist die reinste Folter

Ich habe eine Postkarte zuhause, auf dem eine Schülerin drauf ist und die sagt: Mathe ist ein A*******. Sie hat recht.

Ich habe VIEL für Mathe tun müssen, nur um auf eine VIER zu kommen. Mathe habe ich auch gehaßt.

Ich sage ja nicht, daß Sport oder Mathe abgeschafft werden sollte. Ich habe nur gesagt: ich hasse Schulsport. Ich habe es gehaßt über den Bock zu springen, weil ich Angst hatte. Das heißt nicht, daß ich untrainiert bin. Das sind Fächer, die man auch anders gestalten kann für Kinder, die Angst haben soetwas zu machen. Tanzen wäre auch eine Sportart zum Ausgleich langen Sitzens. Viele Kinder hätte Spaß am Tanzen oder Team Spiele, wenn einem nicht liegt am Reck irgendwelche Dinge zu tun, die angsteinflößend sind. DAS führt nämlich dazu, daß man den Spaß an körperlicher Bewegung verliert. Gynm. Übungen kann man vor dem Geräteturnen oder Tanzen machen. Warum soll das Kind sich nicht ein Projekt aussuchen können. Ab 11 Klasse konnte man das. War toll. Haben Tanzformationen eingeübt, dann war ich im Volleyball, Lauftraining. Hat mir super Spaß und brachte auch was.

Mathe muß man leider durch. Sehe ich auch so.

Kolya
 
Ich sage ja nicht, daß Sport oder Mathe abgeschafft werden sollte. Ich habe nur gesagt: ich hasse Schulsport.
Meine Aussage war ja auch nicht auf dich bezogen 😉 Manesse wollte, dass der Sport abgeschafft wird. Das finde ich aber nicht die richtige Lösung.

Ich habe es gehaßt über den Bock zu springen, weil ich Angst hatte.
Angst zu haben, ist ja wieder etwas anderes. Jemanden zu etwas zwingen, wovor er Angst hat, halte ich auch nicht für richtig. Angst hat auch nichts damit zu tun, untrainiert bzw. unsportlich zu sein.

Das heißt nicht, daß ich untrainiert bin.
Ich habe nicht behauptet, das du das wärst 😉

Um nochmal auf die Bedeutung von Unsportlichkeit zurückzukommen: Unsportlichkeit heißt für mich nur, dass man ungeübt bzw. untrainiert ist. Mit Angst hat das rein gar nix zun tun!
Hier gibt es noch einen interessanten Artikel dazu:
Mythos Unsportlichkeit | wissen.de
[...]Werden einige Menschen zum Spitzensportler geboren, während andere dazu verdammt sind, eine lahme Ente zu bleiben? Fragt man Wissenschaftler, fällt die Antwort eindeutig aus: Unsportlichkeit als angeborene Eigenschaft gibt es genauso wenig wie Sportlichkeit. Allerdings gibt es viele Gründe dafür, warum mache Menschen sich mehr bewegen als andere.[...]

Das sind Fächer, die man auch anders gestalten kann für Kinder, die Angst haben soetwas zu machen. Tanzen wäre auch eine Sportart zum Ausgleich langen Sitzens. Viele Kinder hätte Spaß am Tanzen oder Team Spiele, wenn einem nicht liegt am Reck irgendwelche Dinge zu tun, die angsteinflößend sind. DAS führt nämlich dazu, daß man den Spaß an körperlicher Bewegung verliert.
Ich weiß ja nicht, wie es bei dir war, aber bei mir im Schulsport gab es viele Teamspiele. Ist ja nicht so, dass Sport nur aus Geräteturnen bestand. Aber auch hier gab es Schüler, die Angst hatten. Teamspiele sind nämlich auch nicht für jeden was. Da gab es in meiner Klasse nicht wenige, die z.B. Angst vor geworfenen Bällen hatten. Mal ehrlich, wo will man da noch eine Grenze ziehen? Jeder hat vor irgendwas Angst. Meine Nichte z.B. hat Angst vor ihren Mitschülern bestimmte Sportarten auszuüben, weil sie Angst hat sich zu blamieren. Aber ist es richtig, die Situation zu meiden? Ich finde es auch wichtig zu lernen, sich Ängsten zu stellen. Man sollte es zumindest mal probieren und nicht im Vornherein sagen, man macht es nicht, weil man Angst hat.

Warum soll das Kind sich nicht ein Projekt aussuchen können.
Du kannst dir bei den Schulfächern auch nicht nur die Themen rauspicken, die dich interessieren. Genau so ist das beim Sport. Da muss man eben auch mal Dinge tun, die man eben nicht mag. Bei der Angst sieht das natürlich anders aus. Da wäre ich für eine Teilsportbefreiung für Kinder, die vor bestimmten Sportübungen Angst haben. Das sollte aber auch vom Arzt attestiert werden, wie es auch bei körperlichen Leiden der Fall ist.
 

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