Ich sage ja nicht, daß Sport oder Mathe abgeschafft werden sollte. Ich habe nur gesagt: ich hasse Schulsport.
Meine Aussage war ja auch nicht auf dich bezogen
😉 Manesse wollte, dass der Sport abgeschafft wird. Das finde ich aber nicht die richtige Lösung.
Ich habe es gehaßt über den Bock zu springen, weil ich Angst hatte.
Angst zu haben, ist ja wieder etwas anderes. Jemanden zu etwas zwingen, wovor er Angst hat, halte ich auch nicht für richtig. Angst hat auch nichts damit zu tun, untrainiert bzw. unsportlich zu sein.
Das heißt nicht, daß ich untrainiert bin.
Ich habe nicht behauptet, das du das wärst
😉
Um nochmal auf die Bedeutung von Unsportlichkeit zurückzukommen: Unsportlichkeit heißt für mich nur, dass man ungeübt bzw. untrainiert ist. Mit Angst hat das rein gar nix zun tun!
Hier gibt es noch einen interessanten Artikel dazu:
Mythos Unsportlichkeit | wissen.de
[...]Werden einige Menschen zum Spitzensportler geboren, während andere dazu verdammt sind, eine lahme Ente zu bleiben? Fragt man Wissenschaftler, fällt die Antwort eindeutig aus: Unsportlichkeit als angeborene Eigenschaft gibt es genauso wenig wie Sportlichkeit. Allerdings gibt es viele Gründe dafür, warum mache Menschen sich mehr bewegen als andere.[...]
Das sind Fächer, die man auch anders gestalten kann für Kinder, die Angst haben soetwas zu machen. Tanzen wäre auch eine Sportart zum Ausgleich langen Sitzens. Viele Kinder hätte Spaß am Tanzen oder Team Spiele, wenn einem nicht liegt am Reck irgendwelche Dinge zu tun, die angsteinflößend sind. DAS führt nämlich dazu, daß man den Spaß an körperlicher Bewegung verliert.
Ich weiß ja nicht, wie es bei dir war, aber bei mir im Schulsport gab es viele Teamspiele. Ist ja nicht so, dass Sport nur aus Geräteturnen bestand. Aber auch hier gab es Schüler, die Angst hatten. Teamspiele sind nämlich auch nicht für jeden was. Da gab es in meiner Klasse nicht wenige, die z.B. Angst vor geworfenen Bällen hatten. Mal ehrlich, wo will man da noch eine Grenze ziehen? Jeder hat vor irgendwas Angst. Meine Nichte z.B. hat Angst vor ihren Mitschülern bestimmte Sportarten auszuüben, weil sie Angst hat sich zu blamieren. Aber ist es richtig, die Situation zu meiden? Ich finde es auch wichtig zu lernen, sich Ängsten zu stellen. Man sollte es zumindest mal probieren und nicht im Vornherein sagen, man macht es nicht, weil man Angst hat.
Warum soll das Kind sich nicht ein Projekt aussuchen können.
Du kannst dir bei den Schulfächern auch nicht nur die Themen rauspicken, die dich interessieren. Genau so ist das beim Sport. Da muss man eben auch mal Dinge tun, die man eben nicht mag. Bei der Angst sieht das natürlich anders aus. Da wäre ich für eine Teilsportbefreiung für Kinder, die vor bestimmten Sportübungen Angst haben. Das sollte aber auch vom Arzt attestiert werden, wie es auch bei körperlichen Leiden der Fall ist.