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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Alltag, Akzeptanz, Freundschaft, Beziehung, Stigmatisierung mit Handicap: eure Meinung / Erfahrung?

Im Endeffekt einigten wir uns auf einen Job ohne feste Arbeitszeiten und seitdem bin ich für Büro / Organisation verantwortlich.
Gibt echt auch coole Leute! Wenn man will dann geht’s auch!👍🏼
Auch so fiel mir in Dänemark oft auf, wie barrierefrei es überall ist. Am Strand führen z.B. Rampen ins Wasser, so dass man auch mit Rolli ins Wasser kann.
Hier in Italien ist gar nix barrierefrei, aber das ist vollkommen Wurscht! Weil die Leute so offen und nett sind und gerne helfen wollen! 🙂
Da werden schnell 2 Tische im Café auf die Seite geschoben, oder am Strand schnell ein Platz frei gemacht…!🤩
Nur geeignete Toiletten muss ich lange suchen aber da hab ich ja meine Lösung.
Und Behindertenparkplätze werden immer frei gehalten auch wenn die sonst überall parken wos verboten ist!!😁
Anscheinend waren wir auch nicht genügend cool oder stylish für den Laden!
Fies!!🦹
Hoffentlich habt ihr woanders was gefunden!
Hab ich hier zum Glück ganz anders erlebt!
😁
 
Aktuell zum Thema passend, heute in der Straßenbahn, ich war im Rolli unterwegs:

(Ich muss vorweg erwähnen dass es Rollstuhlrampen gibt. Aber ich hab das geübt, kann easy ohne die Rampe in die Niedeflur Garnituren ein und aussteigen und muss nicht jedes Mal den Fahrer aus seiner Kajüte holen!🤩
(Ein kleiner Wheelie und ein Ruck und ich bin genauso schnell drin und draußen wie die Fußgänger!)

Ich war also mit einer Freundin unterwegs und wir sind eingestiegen (ich eben selbstständig) als eine Frau zu meiner Freundin sagt „Es ist ja toll dass sich junge Leute auch um Behinderte kümmern aber sie könnten schon ein bisschen mithelfen!“
😳
Da ist mir kurz die Hutschnur gerissen und ich hab sie (unabsichtlich) ziemlich angefahren von wegen „Sie ist nicht meine Betreuerin sondern eine Freundin!“
Die Frau hat ganz erschrocken dreingeschaut, also hab ich sie noch aufgeklärt: „Ich kann das alleine und ich will auch gar keine Hilfe dabei!“

Das hatte sie glaube ich verstanden. Aber ein klassisches Beispiel von wahrscheinlich gut gemeint aber ganz schlecht rübergebracht! Und unglaublich nervig weil ich Ähnliches immer wieder erlebe!!😔

Kennt jemand das auch?
Nervt es euch auch so?

Eine Rollifahrerin hat in ihrem Blog geschrieben:
Geht davon aus dass ich Alles kann bis ich sage dass ich etwas nicht kann!

Das sagt eigentlich Alles!👌
 
@Spinagirl , sowas berichtet mir eine Bekannte, die auch im Rolli sitzt. Hier vermute ich, dass sowas ständig Leuten mit sichtbarer Behinderung passiert.

Meine Behinderung ist unsichtbar, aber bemerkbar an meinem Verhalten. Das führt auch immer mal wieder zu Schwierigkeiten, die aber ganz anders sind.
Verhaltensauffälligkeiten werden mir immer als mein Fehler/ Dummheit oder sowas ausgelegt.
Habe keine Idee, was das ändern könnte.
In Bezug auf meine demenzartigen Ausfälle habe ich mir schon den einen oder anderen Satz zurecht gelegt, den ich dann erklärend sage, etwas anderes bleibt mir nicht übrig.
 
@Spinagirl , sowas berichtet mir eine Bekannte, die auch im Rolli sitzt. Hier vermute ich, dass sowas ständig Leuten mit sichtbarer Behinderung passiert.

Meine Behinderung ist unsichtbar, aber bemerkbar an meinem Verhalten. Das führt auch immer mal wieder zu Schwierigkeiten, die aber ganz anders sind.
Verhaltensauffälligkeiten werden mir immer als mein Fehler/ Dummheit oder sowas ausgelegt.
Habe keine Idee, was das ändern könnte.
In Bezug auf meine demenzartigen Ausfälle habe ich mir schon den einen oder anderen Satz zurecht gelegt, den ich dann erklärend sage, etwas anderes bleibt mir nicht übrig.
Da kannst nichts ändern, musst dich nicht für etwas entschuldigen auf das du keinen Einfluss hast.
Es ist nicht notwendig, sich rechtfertigen zu müssen.
Sich nicht zu rechtfertigen bedeutet nicht, unhöflich zu sein.
Es bedeutet, die eigene Entscheidung als legitim zu behandeln und sich bewusst innerlich zu sagen:
"Ich darf Entscheidungen treffen, ohne sie erklären zu müssen“.
Wer mich nicht kennt, muss nur eines wissen und akzeptieren.
Es ist mein Leben, meine Zeit, meine Sache, was ich damit anfange!
Stehe dazu und bitte, wenn angebracht, um Entschuldigung.
Das war's.
Keine Erklärung, keine Details.
Welche Infos das im einzelnen sind, geht in erster Linie mich etwas an, weil ich in der Regel niemanden überzeugen muss.
 
Meine Behinderung ist unsichtbar, aber bemerkbar an meinem Verhalten. Das führt auch immer mal wieder zu Schwierigkeiten, die aber ganz anders sind.
Verhaltensauffälligkeiten werden mir immer als mein Fehler/ Dummheit oder sowas ausgelegt.
Habe keine Idee, was das ändern könnte.
Ich fürchte das kannst du gar nicht ändern!

Ich denke das oft bei Leuten die sich irgendwie „anders“ verhalten. Vorsicht mit Vorurteilen, man weiß ja nie wie die das wahrnehmen.
Darum hab ich dann heute auch bei der Frau die Erklärung nachgeschoben.
Ich dachte die hat womöglich pflegebedürftige Angehörige und versteht gar nicht dass ich mir gar nicht immer helfen lassen will wenn’s nicht notwendig ist?
 

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