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alleine, krank und schwanger... HILFE

Hallo,
bin Jenny

bin 26, selber Mami und Lebe mit dem Kindesvater zusammen. Bin in meiner Studienzeit schwanger geworden. Das Kind war geplant, da finanzielle Absicherung bereits vorhanden war, weil mein Mann schon berufstätig war. Obwohl ich nicht alleinerziehend bin und auch liebe Eltern an meiner Seite habe, ist es trotzdem sehr sehr schwer sogar für einen gesunden Menschen Kind, Studium (dann in deinem Fall Ausbildung) unter einen Hut zu bekommen. Denn Kinder werden auch krank. Besonders die erste Zeit, wenn das Immunsystem noch nicht so stark ist. Und dann gehts los, du kannst Kind nicht in dei Kita bringen, weil es krank ist, dadurch verpasst du den Unterricht, kannst auf Grund dessen keine Prüfungen ablegen, weil du mit Stoff nicht hinterher kommst. Außer du setzt dich dann jede Nacht zum Lernen mit der Hoffnung, dass dein Kind mal durchschläft. Das macht aber der Körper auf dauer nicht mit.

Damit möchte ich nur sagen, dass es wirklich nicht leicht ist und dass man sich es wirklich an deiner Stelle überlegen sollte.
Ich bin auch gegen Abtreibung, doch gibt es manchmal Situationen wo man es lieber machen sollte. Hier hat jemand geschrieben, dass es einige Frauen nach der Abtreibung starke psychische Probleme haben und diese schlimmer wären, als dann die Probleme mit Kind. Nur muss man bitte bedenken, dass diese Probleme mit Kind nicht nur die der Mutter sind, sondern auch die des Kindes. Und das überwiegt meiner Meinung nach.

Dann möchte ich noch zum Thema Eltern was sagen. Du hoffst, dass sie dich unterstützen werden. Das ist gut. Nur muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass ich im Leben gelernt habe, dass man nur auf sich selber 100% verlassen kann. Denn auch Eltern haben ihr eigenes Leben und es könnte bei Ihnen im Leben etwas vorkommen, wodurch sie dann für dich und deinen Kind nicht da sein können. Beispiel: Meine Mama vor kurzem an Krebs erkrankt, musste viel operiert werden und war körperlich sowie geistig mit sich beschäftigt.

Die Vorschläge mit Mutter-Kind Heimen u.s.w. finde ich persönlich keine gute Lösung. Ist es das was du deinem Kind bieten möchtest?!!! Es ist wirklich eine Lösung für Mütter, die keine Wahl haben. Du dagegen hast diese noch!!!

Wünsche dir viel Glück für dein weiteres Leben
Gruss Jenny
 
Ich möchte hier widersprechen: auch im Falle einer Abtreibung ist das Kind mitbetroffen. Es wird abgetrieben!
Gerade im Falle einer psychischen Vorerkrankung kann eine Abtreibung zu noch mehr Problemen führen.
Entscheidet sich die junge Frau für das Kind, kann es auch sein, dass sie mit ihren Aufgaben wächst.
Kinder großzuziehen war nie einfach und wird nie einfach sein. Trotzdem will die Mehrheit der Menschen komischerweise nicht auf Nachwuchs verzichten.
Für jedes Problem gibt es eine Lösung und von einem jungen Mann zu erwarten, dass er von 0 auf 100 von der ungewollten Schwangerschaft begeistert ist, ist ein bißchen viel. Aber auch ihm kann man die Chance geben, daran zu reifen und seine Einstellung zu überdenken. Wenn er finanziell arm dran ist, springt das JA ein.
Es ist doch eine Illusion zu glauben, dass alles im Umfeld perfekt sein muss, damit ein Kind in ein lebenswertes Leben geboren wird. Misshandlungen sind keine Frage des sozialen Status, sondern kommen in allen Gesellschaftsschichten vor.
Selbst wenn alles eitel Sonnenschein ist, wenn frau sich für ein Kind entscheidet, wer sagt, dass das immer so bleiben wird. Das Leben ist voller Überraschungen: Trennung, Tod des Partners, Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit.... alles kann passieren und das Leben entzieht sich letztlich unserer Kontrolle.
Wenn du den Mut hast, dich trotz allem für dein Kind zu entscheiden, wirst du auch einen Weg finden, es zu schaffen! Hör auf den Herz! Du musst mit deiner Entscheidung leben und niemand nimmt dir die Konsequenzen ab!
 
Ich möchte hier widersprechen: auch im Falle einer Abtreibung ist das Kind mitbetroffen. Es wird abgetrieben!
Gerade im Falle einer psychischen Vorerkrankung kann eine Abtreibung zu noch mehr Problemen führen.
Entscheidet sich die junge Frau für das Kind, kann es auch sein, dass sie mit ihren Aufgaben wächst.
Kinder großzuziehen war nie einfach und wird nie einfach sein. Trotzdem will die Mehrheit der Menschen komischerweise nicht auf Nachwuchs verzichten.
Für jedes Problem gibt es eine Lösung und von einem jungen Mann zu erwarten, dass er von 0 auf 100 von der ungewollten Schwangerschaft begeistert ist, ist ein bißchen viel. Aber auch ihm kann man die Chance geben, daran zu reifen und seine Einstellung zu überdenken. Wenn er finanziell arm dran ist, springt das JA ein.
Es ist doch eine Illusion zu glauben, dass alles im Umfeld perfekt sein muss, damit ein Kind in ein lebenswertes Leben geboren wird. Misshandlungen sind keine Frage des sozialen Status, sondern kommen in allen Gesellschaftsschichten vor.
Selbst wenn alles eitel Sonnenschein ist, wenn frau sich für ein Kind entscheidet, wer sagt, dass das immer so bleiben wird. Das Leben ist voller Überraschungen: Trennung, Tod des Partners, Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit.... alles kann passieren und das Leben entzieht sich letztlich unserer Kontrolle.
Wenn du den Mut hast, dich trotz allem für dein Kind zu entscheiden, wirst du auch einen Weg finden, es zu schaffen! Hör auf den Herz! Du musst mit deiner Entscheidung leben und niemand nimmt dir die Konsequenzen ab!

Das klingt auch nach guten Argumenten! Also ich war damit vollkommen überfordert, als man von mir verlangte plötzlich volle Verantwortung für dieses Kind zu übernehmen, welches eigentlich nicht gewollt war. Trotz meiner Art mit dieser Sitution umzugehen, aus dem One Night Stand ein Kind zu bekommen, hat man mich völlig überfordert.
Ich bin auf ihren Anruf hin, nachdem wir eigentlich keinen Kontakt mehr hatten, zu ihr und wir sprachen in aller Ruhe darüber. Ich habe ihr sofort gesagt, dass wie auch immer sie sich entscheidet ich ihr gern zur Seite stehe aber, dass sich zwischen ihr und mir dadurch nichts ändern wird. Also, dass wir halt bloß nen One Night Stand hatten und es auch nie mehr sein wird. Sie war erstmal überrascht, weil sie damit gerechnet hatte, dass ich versuche auf sie einzureden, dass sie abtreiben soll. Natürlich haben wir kurz darüber gesprochen aber ich habe nicht auf sie eingeredet, weil ich wusste, dass sie sowiso macht, was sie will und ich eigentlich ja auch schon immer gerne eine Tochter haben wollte...
Ich habe ihr auch gesagt, dass ich noch studieren werde und somit auch nicht unedingt immer da sein kann, wenn es mal brennt und dass ich finanziell halt auch nicht viel tun kann. Ich habe ihr also erstmal ein paar Tage Zeit gegeben nochmal darüber nachzudenken und dann hab ich sie wieder besucht. Sie hatte sich klar entschieden das Kind zu bekommen und ich stellte dann ein paar Forderungen an sie. Ich forderte also, dass sich niemals Verwandte oder Bekannte oder sie selbst sich zwischen mich und das Kind stellen dürfen und sie sich auch dafür einsetzt, dass das nicht geschieht. Dann sagte ich ihr, dass ich, wenn es ein Mädchen wird gern den ersten Namen aussuchen möchte!
Wir einigten uns in allen Punkten und gaben uns die Hand drauf.
Kurz vor der Geburt, ich mitten in den Abiprüfungen und auf der Arbeit nebenbei, fing sie an rum zu spinnen, dass ich ja nie da wäre für mein Kind... (ich war 5 Tage nicht da gewesen und meine Kleine war ja auch noch nicht da...)
Ich ignorierte das Verhalten als Hormonschwankung und besuchte sie also ein paar Tage später wieder. Bei der Geburt hielt sie sich an unsere Abmachung und meine Kleine hat den von mir ausgesuchten Namen.
Das erste was ich von ihrer Verwandtschaft zu hören bekam, war eine Standpauke... Voll daneben! Ich besuchte meine Kleine also alle paar Tage und als ich dann mal 5 Tage nicht da war, sponn sie wieder rum, dass ich ja nie da wäre...
Dann verbot sie mir zur Taufe zu kommen. Ich wendete mich ans Jugendamt und die sagten bloß, ich solle nochmal mit ihr reden...
Sie meinte allerdings schon zuvor, dass sie will, dass ich entweder jeden Tag komme oder garnicht!
Sie hat sämtliche Abmachungen mit Füßen getreten und ich konnte nichts dagegen tun ausser heulen.
Sie war auch vor der Schwangerschaft mehrmals in der Psychiatrie und hatte auch zeitweise Antideprizeug genommen. Eigentlich hätte ich wissen müssen, dass man mit ihr nicht anständig und verantwortlich etwas angehen kann.
Ich finde es ein Unding, wie junge verwirrte Mädchen entscheiden und machen können was sie wollen, sei es zum Wohl oder auch gegen das Wohl des Kindes, denn ich könnte ohne diese vielen Tiefschläge, die sie mir bis jetzt gab mit Sicherheit ein toller Papi sein aber ich bin mit diesem hohen Mutter-Kind-Rechtsstatus völlig überfordert. Ich hab einfach neben allem anderen (Studium, Lebensunterhalt) keine Kraft dagegen an zu gehen und meine süße Kleine wenigstens mal ab und zu im Arm zu halten.

Ich hoffe Du wirst dem Vater nicht so im Weg stehen, denn damit beraubst Du das Kind seines Vaters und das ist nicht zum Wohl des Kindes!!!
 
und wieder einmal danke für die antworten, habe nicht mit so vielen gerechnet...

zu dir cowboy...
nein, ich habe nicht vor, dem vater des zwergs im weg zu stehen. ich wünsche mir sogar, das er sich um sein kind kümmert. es war seine entscheidung, es nicht zu wollen. aber dennoch hoffe ich, das sich das ändert. ich weiss wie es ohne papa ist und das möchte ich meinem kind gerne ersparen 😉
falls du meinen ersten beitrag gelesen hast, wirst du ja wissen, das ich psychisch auch vorbelastet bin. aber ums mal so zu sagen - ich habe noch einen klaren kopf, weiss was ich rede und tue. (-> falls du mir das nicht glaubst mit dem "nicht im wege stehen" 😉)

ich habe in den letzten jahren schon viel geschafft und weiss auch, das es immer wieder berg aufgeht.
wenn ich einmal 5 jahre zurück denke... durch die vielen psychischen probleme bestand ich nur noch aus haut und knochen, verletzte mich jeden tag, war total isoliert, hatte halluzinationen usw. heute ist davon nichts mehr übrig, weil ich gekämpft habe. das einzigste was bleibt, ist meine angst.´und auch diese war früher einmal so stark, das ich komplett die beherrschung über mich verlor und lauter dummes zeug machte / redete.
aber heute ist es nur noch das zittern, hyperventilieren, herzrasen und das gefühl (sorry) kotzen zu müssen.
demnach fällt mir das mit der schule nicht allzu leicht. in einem raum mit 30 leuten und das gefühl zu haben, gleich den tisch voll zu reiern ist nicht sehr prickelnd. und dieses gefühl ist es, was mich aus dem unterricht treibt.



naja, ich werde am montag noch einmal mit meinem kerl vom amt reden und mit meiner letzten therapeuthin. ich möchte versuchen, in den nächsten wochen noch einmal in eine reha unter zu kommen, um das ganze evtl doch noch in den griff zu kriegen, damit ich iwann ohne probleme meine ausbildung beenden kann...




danke für die vielen aufmunterungen und glückwünsche 🙂


lg, angela
 
Hey Angela, so lansam wirst Du mir richtig sympatisch! (Als ich Anfangs deinen Text las brannte ich innerlich vor Schmerz und war Dir erstmal nicht so wohl gesonnen...)
Also wie gesagt tue es einfach nur bitte dem Vater nicht an ihn zu blocken, wenn er versucht sich doch noch einzubringen! Erwarte auch nicht zu viel von ihm. Er ist sicher auch erstmal geschockt und wird zunächst nicht wissen, wie er nun damit umgehen kann, aber er wird früher oder später auch so weit sein, dass er sich gern engagieren möchte! Gib dann eine Chance oder zwei! Der kleine Wurm wird sehr dankbar sein, wenn er auch einen Vater hat und den auch mal ab und zu sieht! Ausserdem kann es auch Dir das Leben erleichtern wenn er irgendwann sich auch mal drum kümmert!

Ich drücke Dir und vielleicht ja auch dem kleinen Wurm und auch dem Vater die Daumen, dass alles sich zum Guten wendet!!!
 
ich halte es für extrem ungünstig, dass ein Vater, der keiner sein will in die Pflicht gezwungen wird...gerade für das Kind könnte das mal gefährlich werden. Also nicht zu sehr darauf hoffen...und dich ggf. darauf einstellen, dass du alleinerziehend sein wirst und gucken ob du damit klarkommst.

Wenn du das Kind bekommst, dann nur wenn du zuvor alles mit deinen Therapeuten beredet hast und dir auch Hilfe dazuholst für die Zeit in der du weiter psychisch krank oder angeknackst bist! Alles andere wäre UNVERANTWORTLICH dir selbst gegenüber und v.a. auch dem Kind gegenüber.
Aber wie ich lese hast du da ja bereits einiges in die Wege geleitet, das finde ich gut. Hol dir also genug Hilfe damit du nicht zu sehr in Überbelastung kommst.

Tyra

P.S. Was waren/sind die Ursachen deiner psychischen Erkrankungen?
 
hmmm...
ursachen...
naja, hier weiss ja niemand wer ich bin, also kann ichs ja sagen...
angefangen hat das alles glaub ich als ich zwölf war. wegen erneutem missbrauch.
hatte probleme in der schule, mit meiner familie, halt mobbing, keine freunde usw...
denke mal die üblichen sachen...
war damals auch nich gerade schlank, im gegenteil, dann hats halt angefangen mit esstörungen, isolation usw.
richtig krass wurde es aber erst mit 15.
der schulabbruch, die totale isolation, das svv, die austickerei mehrmals am tag, die suizidversuche usw...
hab ich aber mittlerweile alles hinter mir gelassn....

lg
 
oh gott bitte helt mir, ich weiss nicht was ich machen soll.

der werdende vater hat mich gerade angerufen.
muss dabei sagen, vor ein paar tagen sass er bereits hier und gab mir zu verstehen, das er halt das kind nicht will, aber um das sorgerecht kämpfen wird, damit der zwerg zu ihm kommt.

wie gesagt, gerade hat er angerufen und versucht, mich erneut zum abtreiben zu überreden und er weiss das ich schon in einigen kliniken war wegne meiner psychischen probleme und genau darauf will er aufbauen und sagte mir eben auch "stell dich drauf ein das du dein kind nach der geburt nicht mehr sehen wirst"

was soll ich denn jetzt tun??? *augen aus heul
 
Hallo Du Maus. Ich empfehle Dir, mal zu ProFamilia zu gehen und denen den Sachverhalt zu schildern. Auch und gerade das mit den Drohungen des Vaters. Lass Dich aufklären, ob und was genau passieren kann, sprich ob das nur hohles Gelaber von dem Vater ist oder ob es da wirklich Probleme geben könnte. Und falls wirklich, was Du konkret tun kannst, um zu verhindern, dass man Dir das Kind wegnimmt. Lieben Gruß
 
Ich stimme dem Vorbeitrag zu: wende dich an eine Hilfsstelle!

Deine passiv-devote Haltung ggü dem KV zeigt an sich dass du absolut nicht in der Lage bist für dich selber geschweige denn für ein Kind zu sorgen. Also beweis das Gegenteil indem du was für dich und das KInd tust und dich an Caritas, Diakonie, ProFamilia etc. wendest und ggf. an einen Anwalt.
Klär das auch bitte zusammen mit deinem Therapeuten! Rede mit dem und falls derzeit keiner vorhanden ist, such dir ganz schnell wieder einen!

Anstatt dazusitzen und zu heulen musst du was TUN, sonst wird das alles nix! Also beweg deinen Hintern! Wenn du nicht aktiv bist, sind es andere und du wirst ggf nicht mit dem Ergebnis zufrieden sein, daher ist es wichtig, dass du selber aktiv wirst und mitbestimmst was laufen soll.
Es ist dein Leben, dein Kind, also kümmer dich darum!

Tyra
 

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