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Ärger mit Eltern wegen Weihnachten

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Ich finde euch beide kindisch und trotzig. Deinen Vater und dich ebenso.

Dein Vater erwartet, dass du ihn um Erlaubnis bittest, eh du ein Ehrenamt oder Urlaub machst und schmollt dann regelrecht rum. Und du, weil es irgendwie wirkt, als ist das mit dem Ehrenamt und dem Urlaub jetzt auch mehr als Rache gedacht... weil du immer wieder betonst, dass du vor 2 Jahren ja auch nicht willkommen warst (was du m.E. zu persönlich nimmst, nur weil dein Dad die Corona-Regeln einhalten wollte) und du auch betonst, dass du deswegen auch über den 60. Geburtstag deines Vaters schon in Urlaub geflogen bist. Da wirkt das ein bisschen, als fliegst du jetzt auch wieder in Urlaub, um ihm eins reinzudrücken, weil du ja vor 2 Jahren nicht kommen durftest an Weihnachten.

Ihr benehmt euch beide affig und nicht wie erwachsene Männer. Wie ihr das jetzt klärt... eure Sache. Eingebrockt habt ihr es euch ja selbst, entweder findet ihr einen Weg und sprecht euch aus, oder ihr schmollt euch beide weiter gegenseitig an.
 
Du frisst den Hass immer weiter in dich rein und findest immer neuen Hass, ohne darauf zu schauen, was du von deinem Vater wirklich willst. Du willst Anerkennung udn die bekommst du von ihm nicht, sondern das Gegenteil. Man kann hier auch schreiben was man will, du hast in deinem Hass auf alles eine Antwort. und findest immer neue Argumente.

Ich möchte, dass mich mein Vater als gleichberechtigten Sohn ansieht und würde mir wünschen, dass er einfach mal sagt, dass ihm sein Verhalten an Weihnachten 2020 leid tut.

Dass er mich als nicht gleichberechtigt sieht, hast du ja oben selbst herausgestellt. Ich soll meinen Vater um Erlaubnis bitten, an Weihnachten verreisen zu dürfen. Mein Bruder braucht ihn aber nach seiner Einschätzung nicht um Erlaubnis fragen, Weihnachten bei den Schwiegereltern zu verbringen.

Nenn es Hass. Weil Worte bei meinem Vater nicht helfen, möchte ich ihm mit meinem Verhalten zeigen, dass ich ein genauso vollwertiger Mensch wie mein Bruder bin und selbst über mein Leben entscheiden kann.
 
Ich möchte, dass mich mein Vater als gleichberechtigten Sohn ansieht und würde mir wünschen, dass er einfach mal sagt, dass ihm sein Verhalten an Weihnachten 2020 leid tut.

Dass er mich als nicht gleichberechtigt sieht, hast du ja oben selbst herausgestellt. Ich soll meinen Vater um Erlaubnis bitten, an Weihnachten verreisen zu dürfen. Mein Bruder braucht ihn aber nach seiner Einschätzung nicht um Erlaubnis fragen, Weihnachten bei den Schwiegereltern zu verbringen.

Nenn es Hass. Weil Worte bei meinem Vater nicht helfen, möchte ich ihm mit meinem Verhalten zeigen, dass ich ein genauso vollwertiger Mensch wie mein Bruder bin und selbst über mein Leben entscheiden kann.

Verstehe jetzt so einiges nicht. Dein Vater hat den Standpunkt, 2020 war Corona. Warum kannst du das nicht akzeptieren, dass ihm da seine Sicherheit wichtiger war, wenn er sich an den Lockdown usw. gehalten hat? Ich gehe zum Beispiel nicht davon, dass das 2020 persönlich gegen dich gemeint war. Aber da bist du jetzt beleidigt.

Warum sollst du deinen Vater um Erlaubnis bitten, in den Urlaub zu fahren? Du hast das beschlossen, auch aus Trotz und es ist o.k. so. Um Erlaubnis geht es doch gar nicht. Es ging ihm darum, dass er dich zu Weihnachten einladen wollte, du aber schon Urlaub gebucht hast. Da du kein Interesse an gemeinsamen Feiern hattest, hast du auch einfach so ohne Rücksprache mit ihm den Urlaub gebucht. Mit Erlaubnis von ihm hat das nichts zu tun. Du hast ihn nicht einbezogen, weil er sich ja einen Besuch von dir gewünscht hätte.
 
Wenn du deinen Vater so hasst, dann brich halt den Kontakt zu ihm ab.

Das jetzt alles an diesem Corona Weihnachten festzumachen (was war eigentlich Weihnachten 2021 bei euch?), finde ich verkehrt. Damals gab es eben Kontaktbeschränkungen und er musste sich für 1 Sohn entscheiden. Da wollte er Weihnachten wohl lieber seinen neuen Enkel sehen als dich. Finde ich jetzt nicht so verwerflich. Oder hättest du erwartet, dass alle gegen die Regelungen verstoßen und ihr beide Weihnachten bei euren Eltern verbringt?

Wenn es aber was Generelles ist - dass dein Vater dich weniger wertschätzt, weil du (noch) keine Familie gegründet hast -, dann hätte ich an deiner Stelle überhaupt keine Lust, mit ihm Weihnachten oder überhaupt Zeit zu verbringen. Dann würde ich aber auch keine Energie auf Beleidigtsein verschwenden.

Ist dein Kontakt zu deinem Bruder seit der Hochzeit, seit Corona oder seit der Geburt seines Kindes schlechter geworden?
 
Nachdem ich jetzt eine Nacht darüber geschlafen habe, werde ich meinen Bruder aber wohl tatsächlich enterben. Ich sehe ihn ja seit Corona kaum noch und wenn er vor mir stirbt, bekommen ja wahrscheinlich alles seine Frau und sein Sohn. Warum sollte ich ihm dann etwas vererben, wenn ich von ihm nichts erhalten werde.

Wenn es dir in erster Linie um das emotionale Abnabeln von der Familie geht beim Testament verfassen, verstehe ich das total.

Falls du aber aufgrund einer schweren Krankheit wirklich erwarten musst, vor deinem älteren Bruder und vielleicht sogar vor deinen Eltern zu sterben, würde ich dich bitten wollen, nach Möglichkeit einen Weg zu finden, dich mit deiner Familie zu versöhnen.

Alles andere erscheint mir grausam, sowohl für dich als auch für die Überlebenden.
 
Wenn es aber was Generelles ist - dass dein Vater dich weniger wertschätzt, weil du (noch) keine Familie gegründet hast -, dann hätte ich an deiner Stelle überhaupt keine Lust, mit ihm Weihnachten oder überhaupt Zeit zu verbringen. Dann würde ich aber auch keine Energie auf Beleidigtsein verschwenden.

Ist dein Kontakt zu deinem Bruder seit der Hochzeit, seit Corona oder seit der Geburt seines Kindes schlechter geworden?

Ich habe generell den Eindruck, dass mein Vater mich weniger wertschätzt, weil ich keine Familie habe. Das wurde mir dann nochmal an Weihnachten 2020 gezeigt. Wenn mein Vater konsequent gewesen wäre, hätte er niemanden kommen lassen.

Der Kontakt zu meinem Bruder ist nach der Hochzeit weniger geworden. Das Verhältnis war aber zunächst nicht schlechter. Mein Bruder ist halt mit seiner Frau in eine andere Stadt gezogen (in Richtung Schwiegereltern) und wir haben uns dann weniger häufig gesehen. Aber es war zumindest regelmäßig telefonischer Kontakt da und unsere Treffen waren so herzlich wie vor seinem Wegzug.

Ob der Kontakt zu meinem Bruder seit Corona oder seit der Geburt meines Neffens schlechter geworden ist, kann ich nicht trennen. Mein Neffe ist Anfang November 2020 geboren, also genau zu Beginn des langen Lockdowns. Und dann kam Weihnachten 2020 und dann habe ich mich halt auch zurückgezogen.

Bei der Taufe meines Neffens kurz nach dem Lockdown durfte ich wegen der Corona-Regeln nicht dabei sein (maximal vier Familienangehörige neben den Eltern - Regel der Kirche, weil das wegen dem Kommunionsrückstau mit den Kommunionen zusammenfiel) und ich habe mich dann über die Zeit immer mehr von ihm entfremdet. Nach Weihnachten 2020 hat er sich gar nicht mehr aktiv bei mir gemeldet. Nur zu meinen Geburtstagen.

Das mit der Taufe nehme ich meinem Bruder aber nicht übel. Ich hätte mich da auch für meine Eltern und Schwiegereltern entschieden, wenn es mein Kind gewesen wäre. Ich hätte mich aber dennoch gefreut, wenn ich zum anschließenden Zusammensitzen und Essen bei ihm zuhause mit eingeladen worden wäre.
 
Verstehe jetzt so einiges nicht. Dein Vater hat den Standpunkt, 2020 war Corona. Warum kannst du das nicht akzeptieren, dass ihm da seine Sicherheit wichtiger war, wenn er sich an den Lockdown usw. gehalten hat? Ich gehe zum Beispiel nicht davon, dass das 2020 persönlich gegen dich gemeint war. Aber da bist du jetzt beleidigt.

Warum sollst du deinen Vater um Erlaubnis bitten, in den Urlaub zu fahren? Du hast das beschlossen, auch aus Trotz und es ist o.k. so. Um Erlaubnis geht es doch gar nicht. Es ging ihm darum, dass er dich zu Weihnachten einladen wollte, du aber schon Urlaub gebucht hast. Da du kein Interesse an gemeinsamen Feiern hattest, hast du auch einfach so ohne Rücksprache mit ihm den Urlaub gebucht. Mit Erlaubnis von ihm hat das nichts zu tun. Du hast ihn nicht einbezogen, weil er sich ja einen Besuch von dir gewünscht hätte.

Mein Vater hat mir am Telefon vorgeworfen, dass ich ihn nicht um Erlaubnis gebeten habe, Weihnachten zu verreisen. Das ist mir halt sehr negativ aufgestoßen.

Angst vor Corona hatten meine Eltern nicht. Einziges Argument war: Was sollen denn die Nachbarn denken, wenn du die sechste Person aus dem dritten Haushalt bist.
 
Dein Vater wird dich lieben und du bist ihm sehr wichtig.
Auch deshalb will er mit dir Weihnachten feiern.


Verständlich ..aber auch schwierig finde ich das Verhalten von euch beiden in Bezug auf euren Streit..

Dein Vater kann oder will deine Verletzung nicht verstehen.
Er wollte dich persönlich nicht verletzen.
Die Zeiten mit Corona waren Ausnahmesituationen.

Versuche ihm nicht böse zu sein.

Feiere doch Weihnachten so wie du es dir wünschst.
Es ist toll, dass du dich für Obdachlose engagierst.
 
Mein Vater hat mir am Telefon vorgeworfen, dass ich ihn nicht um Erlaubnis gebeten habe, Weihnachten zu verreisen. Das ist mir halt sehr negativ aufgestoßen.

Angst vor Corona hatten meine Eltern nicht. Einziges Argument war: Was sollen denn die Nachbarn denken, wenn du die sechste Person aus dem dritten Haushalt bist.
Dein Vater redet schwierig, ungeschickt und er ist unsicher wegen der Nachbarn.
Er denkt zuviel darüber nach was andere Leute denken.
Du musst niemand um Erlaubnis fragen.

In Corona Zeiten klingelte bei uns einmal die Polizei...weil Nachbarn die Polizei riefen, da eine Person bei uns zuviel hätte sein können.
Die Polizei meinte zu uns, dass sie den Anruf der Nachbarn und ihren Einsatz selber als peinlich und lächerlich empfinden.
 
Wenn es dir in erster Linie um das emotionale Abnabeln von der Familie geht beim Testament verfassen, verstehe ich das total.

Falls du aber aufgrund einer schweren Krankheit wirklich erwarten musst, vor deinem älteren Bruder und vielleicht sogar vor deinen Eltern zu sterben, würde ich dich bitten wollen, nach Möglichkeit einen Weg zu finden, dich mit deiner Familie zu versöhnen.

Alles andere erscheint mir grausam, sowohl für dich als auch für die Überlebenden.

Es geht mir da wirklich nur um das testamentarische Abnabeln. Ich habe die letzten Jahre nicht mehr das Gefühl, gleichberechtigtes Mitglied der Familie zu sein. Das möchte ich entsprechend berücksichtigen.

Ich habe zwar ein paar (nervige) Erkrankungen, die sind aber nicht lebensverkürzend und sportlich/physikalisch befindet sich mein Körper in einem sehr gesunden Zustand.
 
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