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Ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung

Holunderzweig ist für mich oft kryptisch bis naiv
Es gibt auch für mich Kryptisch/Naive einen netten Platz und das Recht auf ein Artgerechtes Leben. 💕 🙂

Jetzt ohne Scherz, es lohnt sich, auf sich und seine individuellen Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen.
Hier in diesem Fall von baltar ist sicher sinnvoll, wenn er solchen Leuten ausweicht. Jeder ist nicht komisch mit ihm, auf diesen Mob muss er halt verzichten.
 
Mein Problem, mit dem ich sowohl beruflich als auch privat angeguckt bin, Ist, dass ich wohl zu empfindlich bin, bei Kritik, auch wenn sie nicht böse gemeint ist, gleich in die verteidigungsstellung gehe und den anderen den Eindruck vermittele, dass sie mir was wollen. Und dass ich Äußerungen überbewerte. Aber ich weiss schon gar nicht mehr, wie ich was genau erkennen und einschätzen kann.

Ich hab in der Schulzeit und auch in der Familie viel Kritik erfahren, Ausgrenzung und verspottet durch andere, und ich hab mir sehr lange Zeit alles bieten lassen. Durch die Therapie ist es nun so, dass ich mich zur wehr setze, aber mit dem gegenteiligen Effekt, dass es wohl zu viel des Guten ist. Ich kann nicht einschätzen, wie was die andere Seite wirklich meint und wie sie mir gegenübersteht. Ich hab die Rückmeldung neulich von einem Kollegen bekommen, ich würde immer gleich in die Verteidigung gehen und mich angegriffen fühlen. Möchte ich mit der Person sachlich sprechen, mich entschuldigen, sagt man mir, ich soll nicht auf Sachen rumreiten. Oder keinen Streit suchen. Will ich schlichten, ist das auch wieder falsch. Langsam hab ich keine Lust mehr. Dann kann ich mir nur noch die Zunge abschneiden.
 
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Mein Problem, mit dem ich sowohl beruflich als auch privat angeguckt bin, Ist, dass ich wohl zu empfindlich bin, bei Kritik, auch wenn sie nicht böse gemeint ist, gleich in die verteidigungsstellung gehe und den anderen den Eindruck vermittele, dass sie mir was wollen.
Das klingt mir aber nicht nach ängstlich vermeidend, sondern mehr nach Kritikunfähigkeit. Sieh doch nicht alles an Kritik, sondern als Feedback. Sonst hat irgendwann auch keiner mehr Lust mit dir zu reden.
 
Vielleicht solltest du genau das tun: Dir bildlich die Zunge abschneiden und dich nicht vorschnell verteidigen. Erstmal versuchen ruhig zu bleiben und den aufkommenden Ärger abflauen zu lassen. Das braucht Übung und geht nicht von jetzt auf gleich, aber je öfter du das versuchst, umso schneller werden dir deine reflexartigen emotionalen Reaktionen bewusst und du wirst eher in der Lage sein, sachlich zu bleiben.

Da du nicht einschätzen kannst was die andere Seite meint, musst du halt fragen. "Wie meinst du das?", "Wie kann ich es das nächste Mal besser machen?" und nicht: "Ich hab's doch nur gut gemeint" oder "Ich hab nichts falsch gemacht".
Ein beispiel: eine Kollegin sagt zu mir, wenn ich was nicht mehr genau weiss, "hab ich dir schon mal gesagt" oder "wurde schon gesagt" oder "hast du doch schon mal gemacht". Einige Kollegen wissen auch mal was nicht mehr und fragen ein zweites mal nach. Aber von ihr kommt die Bemerkung ständig. Vor einigen Tagen komme ich ins Büro und mir wird gesagt, dass eine Mitarbeiterin on der Leitung war. Da ich zum Chef sollte, hab ich den Hörer nur kurz in die Hand genommen und gesagt, dass ich mich später melde. Dann bin ich schnell zum Chef gegangen, weil er gesagt hat, dass es dringend ist. Ich komme später wieder und wusste aber nicht mehr genau, welche Mitarbeiterin genau das am Telefon war. Ich frage, wer es nochmal war. Da kommt von der Kollegin: "du hast doch selber mit ihr geredet". Die äusserung ist mir dann richtig auf den keks gegangen und hab sie später unter vier Augen gebeten, das zu lassen. Da war sie eingeschnappt und hat mir vorgeworfen, Streit zu suchen. Man müsse eben die Besonderheiten der anderen akzeptieren, wie in einer Ehe
 
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In einem anderen Fall habe ich bei einer Buchung im Buchhaltungssystem eine Differenz. Eine Kollegin, die mit mir arbeitet und die Zahlungen erstellt, unterstellt mir, dass ich nicht gründlich alles nochmal feprüft habe, bevor die Buchung abgeschlossen wurde. Ich hab es einfach übersehen, e war nur 1 Cent. Und sie selber hat auch Fehler schon gemacht. Aber sie will meine Arbeit in Zukunft kontrollieren.

Es lief so ab: wir haben Zahlungen gemacht. Dazu wird eine Liste ausgedruckt mit den gebuchten Rechnungen. Die wird mit den Rechnungen abgeglichen. Es prüfen immer zwei Leute, falls der erstprüfer was übersieht. Sie machte die erste, ich die zweite Prüfung. Ich finde die Differenz und frage sie, was wir damit machen. Sie sagt mir: da ist keine Differenz, ich hab doch alles kontrolliert. Dann zeige ich sie ihr, und gleich sagt sie mir, ich hab blind drauf los gebucht und hinterher die Kontrolle nicht gemacht. Ich hatte kontrolliert, aber den einen Cent doch irgendwie übersehen. Ich bin schon mehr als ein halbes Jahr in der Abteilung, und hab in anderen betrieben ähnliches gearbeitet, trotzdem will sie mich nochmal überwachen wie einen Anfänger.
 
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Ja, das ist echt schon sehr UwU, wenn beim Buchen mal ein Fehler gemacht wurde... als ob man das nicht korrigieren kann, wenn es dann an anderer Stelle noch mal auffällt. Ohje, ohje... Mal im ernst: So lange das Buchungsjahr nicht vorbei ist, man Buchungen korrigieren kann... was soll der Aufstand? Natürlich passieren jedem Fehler. Und manchmal werden solche Centbeträge auch durch das Buchungsprogramm selbst blöd gebucht, weil anders gerundet wird. Wenn das anscheinend nie passieren würde, dann würde es ja auch buchhalterisch kaum Regeln dazu geben.

Wenn sie die Zeit und Muse hat zu kontrollieren, dass lass sie doch. Ist ja ihre Zeit.
 
Hilft nix wenn du dir einBein brichst andre zu fragen die auch einen Beinbruch haben.
So auch bei andern Erkrankungen, grad die Psyche.
Da sollte man den Facharzt konsultieren!
 

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