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Ängste vor der Zukunft

Nach meiner Meinung hat Demenz auch viel mit dem Lebensstil und der Ernährung zu tun, ob es jemand bekommt oder nicht. Auch psychischer Stress kann das fördern.
Sowie geistig nicht mehr gefordert sein, kein soziales Netz haben, bzw. Vereinsamung etc.
Das spielt alles mit rein, ja. Wir sollten uns hier aber nicht zu weit von der eigentlichen Frage entfernen, ich schließe mich da mit ein.
 
Mein Vater ist seit 1,5 Jahren in einem Altenheim. Es ist sicher nicht perfekt. Aber: Es geht ihm besser als daheim. Er ist noch fit genug, um an den Veranstaltungen teilzunehmen und im Sommer in den hauseigenen Garten zu gehen.

Der Hausarzt kommt einmal pro Woche zu ihm.

Da mein Vater privat versichert ist, bekomme ich alle Rechnungen und Rezepte.
Falls er Antidepressiva bekommt, zahlt die wohl jemand anders.

Amen !

Ich bin 8 Jahre über die Gemeinde als Ehrenamtlicher in Altenheimen aus und ein gegangen. Auch ausserhalb dessen als Besucher viele Jahre und das was ich gesehen, erlebt habe, ist der Grund, warum ich, nicht da hin will, wenn eben möglich da nicht hin muss. Ich kann gar nicht zählen, wieviel Leute mit Antideprresiva ruhig gestellt waren, die ich vorher kannte, und nach als fremde erlebt habe.

Also Giulia, jetzt Verantwortung übernehmen und selbst vorsorgen. Schauen wie kann ich meine Selbständigkeit und Freiheit möglichst lange erhalten.

Es gibt beides, auch nicht immer vom finanziellen Aspekt abhängig.
Noch schlimmer als die Unterschiede, was es zu einem Glücksdpiel macht, fand ich, dass über Vit. B eine Bekannte ihre Mutter kurzfristig gut unterbringen konnte, während andere ohne Vit. B vergeblich auf Warteliste standen...
 
Nun, es gibt ja speziell in Großstädten eine Reihe von Zwischenlösungen. Ich denke da an Wohnstifte, kirchlich oder gemeinnützig. Oder auch an Servicewohnungen bzw. Seniorenwohnanlagen von Baugenossenschaften, wo man sich bei Belieben Anschluss und Gesellschaft suchen kann, aber nicht muss. Senioren-WGs, so vorhanden, setzen eine Reihe persönlicher Eigenschaften voraus. Da wird nicht Jede mit Jedem glücklich, wobei man auf engstem Raum zusammen lebt.

Schwerstpflegefälle sind allerdings wirklich in einem geeigneten Heim besser aufgehoben, wo Tag und Nacht Hilfe vorhanden ist.
 
Es gibt beides, auch nicht immer vom finanziellen Aspekt abhängig.
Noch schlimmer als die Unterschiede, was es zu einem Glücksdpiel macht, fand ich, dass über Vit. B eine Bekannte ihre Mutter kurzfristig gut unterbringen konnte, während andere ohne Vit. B vergeblich auf Warteliste standen...

Und oft hat man noch nicht mal die Wahl, weil Knall auf Fall ein Heimplatz her muss.
 
Hallo ihr Lieben,

meine Frage richtet sich eher an "ältere" User...

Habt ihr ängstliche Gedanken, wenn ihr an eure Zukunft denkt ? Also so dahingehend: alleine Wohnen, den Alltag zu bewältigen...

Ich habe immer mal wieder Angst, wenn ich an meine Zukunft denke - im Moment ist es wieder mal ganz schlimm - ...

Ich habe Angst, dass ich einmal alleine bin und wie ich das alles bewältigen soll....

Servus. Ich darf doch bestimmt auch etwas dazu schreiben, obwohl ich erst 24 bin.

Aber es gibt auch immer mal wieder Phasen, in denen ich solche Zukunftsgedanken habe. Was ist in 50 Jahren wenn ich mal alleine hier wohne. Kann ich mich dann noch um das Haus kümmern?

Alleine schon ob ich mir das noch leisten kann, wenn meine Eltern mal nicht mehr sind.

Vor einem Pflegeheim hätte ich nicht mal so Angst. Ich würde mir das im hohen Alter auch nicht schlecht vorstellen.

Ja. Für mein Alter hört sich das komisch an. Aber ich denke eben manchmal auch an: Was wird wohl in 50 Jahren sein, obwohl bis dahin noch so viel passieren kann.
 
Hallo ihr Lieben,

meine Frage richtet sich eher an "ältere" User...

Habt ihr ängstliche Gedanken, wenn ihr an eure Zukunft denkt ? Also so dahingehend: alleine Wohnen, den Alltag zu bewältigen...

Ich habe immer mal wieder Angst, wenn ich an meine Zukunft denke - im Moment ist es wieder mal ganz schlimm - ...

Ich habe Angst, dass ich einmal alleine bin und wie ich das alles bewältigen soll....
Ich bin Einzelgänger, ich tue mir sehr sehr schwer mit anderen Menschen näheren Kontakt herzustellen.

Bekannte gibt es genug, bei denen ich mich anschließen könnte...
Dennoch habe ich ein Einsamkeitsgefühl, wenn ich an meine Zukunft denke...

Ich habe Angst, dass ich mal in ein Heim komme.... Endstation - so offensichtlich...

Meine erwachsenen Kinder wohnen mit ihren Familien weiter weg und es kommt für mich auch nicht infrage, zu ihnen zu ziehen. Ich bleibe hier in meinem trauten Heim... aber ich habe Angst...

Es tut mir sicherlich gut, wenn ich eure Beiträge dazu lese...
Was ist ein älterer User?
Niemand weiß was morgen ist, warum machst du dir mit solchen Gedanken das Leben schwer?
Diese Form der Angst ist beherrschbar, du fühlst dich einsam.
Ist ein Unterschied zum allein sein.
Allein sein kann man lernen, das kann ich bewusst selbst entscheiden.
 
Meintest du das mit "alles bewältigen"?
Sitzt du allein in einem für 1 Person unnötig großem Zuhause?
Mit entsprechendem Arbeitsaufwand?

Wenn ja, warum?

ja, das meinte ich damit. Noch schaffe ich das alles.
Ich habe noch Geld in (hoffentlich letzte) Schönheitsrenovierungen reingesteckt (neue Heizung, neue Küche, Bad renoviert... ) soweit möglich auch schon "altersgerecht" ....
ich brauche mit dem kleinen Häuschen an keine Miete denken... und mich nicht mit anderen Mietern rumschlagen...
es macht mir Angst, dass ich das evtl. nicht mehr kann...
Das sind so meine Existenzängste... die mich öfter mal heimsuchen....
 
ja, das meinte ich damit. Noch schaffe ich das alles.
Ich habe noch Geld in (hoffentlich letzte) Schönheitsrenovierungen reingesteckt (neue Heizung, neue Küche, Bad renoviert... ) soweit möglich auch schon "altersgerecht" ....
ich brauche mit dem kleinen Häuschen an keine Miete denken... und mich nicht mit anderen Mietern rumschlagen...
es macht mir Angst, dass ich das evtl. nicht mehr kann...
Das sind so meine Existenzängste... die mich öfter mal heimsuchen....

Ich würde denken, bei der Mehrzahl von Mietverhältnissen gibt es keine Probleme mit anderen Mietern; mir erscheint das zumindest sehr wahrscheinlich.

Wenn ein Haus belastend wird, (durchaus realistische) Ängste verursacht, sehe ich es nicht als sinnvoll.
Was ich nicht bewältigen kann, lasse ich hinter mir.

Wie willst du es lösen, wenn du nicht mehr selbst bewältigen kannst, was anfällt?
Lässt du das Haus verwahrlosen, den Garten verwildern?
Zahlst du jemanden dafür, es in Schuss zu halten?
Hast du dafür einen Plan?
 
Wie willst du es lösen, wenn du nicht mehr selbst bewältigen kannst, was anfällt?
Lässt du das Haus verwahrlosen, den Garten verwildern?
Zahlst du jemanden dafür, es in Schuss zu halten?
Hast du dafür einen Plan?

wenn ich den Garten nicht mehr schaffe, würde ich jemanden beauftragen.
Und ja, für Arbeiten, die ich nicht kann, muss ich Handwerker kommen lassen.
 

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