Niceguy
Aktives Mitglied
Man kann auch ein sog. psychiatrisches Testament machen, das den Umgang mit Psychopharmaka regelt. Unterlagen dazu gibts im Netz. Ich werde das meiner Patientenverfügung zufügen. Bei meinem Vater konnte ich Neuroleptika verhindern, als überaus harmlos nach Beruhigungsmitteln gefragt wurde.Ich habe mal am Empfang eines sehr gediegenen Seniorenheimes gearbeitet. Ich kann nur bestätigen was @Marisol schreibt. Ausnahmslos alle Patienten wurden u.a. mit Antidepressiva in hohen Dosen "behandelt". Der Heimarzt kam 1 x die Woche und brachte einen Packen Rezepte mit, ohne die Patienten jemals aufgesucht zu haben. Selbst die Pflegerinnen meinten, dass sie niemals ihre Eltern in dieses/ein Heim bringen würden.
Ansonsten ist es leider Unsitte, dass Patienten gar nicht erfahren, welche Medis in ihrem Tablettennäpfchen sind. Und wer sich weigert bekommt sie ins Essen gemischt....😈