Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Abtreibung - pro und contra

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Jedenfalls find ich´s vollkommen lächerlich, wenn man hier plötzlich die "Kämpfe" von 1972 wieder beleben will. Das ist alles Geschichte und in Gesetzesform. Und ich find´s auch lächerlich, ( und fand es damals auch schon lächerlich ) wenn nun irgendwelche Schwarzträger oder selbsternannte Moralhüter als Apostel auftreten. Für mcih galt und gilt, daß dies die Frauen ( oder maximal ein Ehepaar bzw. Freundin und Freund ) selbst entscheiden müssen - nämlich diejenigen die ein Leben lang Verantwortung tragen. Alles andere halte ich für Käse.
 
Ich dachte an die Persönlichkeit, die ich in dem Fall "Baby" noch nicht entwickelt sehe. Es ist mehr eine "weiterentwickelte" Eizelle.

sagt Whisperer

Nach deiner Logik würden dann aber Menschenrechte gegen ein von dir aufgestelltes Konzept der Persönlichkeitsrechte ausgespielt. Darf man denn Menschen, die nicht mehr als Personen gelten, töten? Was ist denn dann mit Koma-Patienten oder Hirntoten?

Menschenrechte werden nicht verliehen, sondern anerkannt. Zum Grundrecht auf Leben gehört auch das man es unabhängig vom Urteil anderer besitzt. Alles andere ist Willkür.

Cheney
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin gegen Abtreibung, es gibt Verhütungsmittel und sollte doch etwas "schief" gehen, es gibt genug adoptivwillige Paare.
Es sei denn aus gesundheitlichen Gründen ist eine Abtreibung notwendig.
 
Natürlich, man kann dagegen sein - aber es wird sich nichts mehr ändern. Es könnte höchstens liberaler werden. Denn wenn man das wieder zurückdrehen würde - im Gegensatz zu den meisten EU-Staaten - müsste man wieder Grenzkontrollen nach Holland einführen. Und vor allen Dingen Grenzer die nach dicken Frauenbäuchen tasten.
 
Natürlich, man kann dagegen sein - aber es wird sich nichts mehr ändern. Es könnte höchstens liberaler werden. Denn wenn man das wieder zurückdrehen würde - im Gegensatz zu den meisten EU-Staaten - müsste man wieder Grenzkontrollen nach Holland einführen. Und vor allen Dingen Grenzer die nach dicken Frauenbäuchen tasten.

Natürlich kann es morgen wieder mal anders werden, mike.... nichts ist so sicher wie die gesellschaftliche Veränderung.
Genauso wie die Röcke der Frauen mal kürzer und mal länger sind, genau so verändern wir uns immer wieder. Es soll ja lt. Zeitungsberichten einen richtigen Babyboom geben ... +20% in verschiedenen Städten, hört hört .

Nein, was mir an einer solchen Diskussion überhaupt nicht gefällt:
Wir Männer, manche von uns ohne je Nachwuchs gezeugt oder dabei waren als diese auf die Welt gebracht wurden, reden über Abtreibung, Geburt, Verdammnis oder Moral.
Kirchliche Schelte für Frauen in Not.... etwas schlimmeres kann es eigentlich nicht geben. Es erinnert mich an die Pharisäer im Tempel Gottes.
In dieser Sache hat jede Frau (und Mann) unser vollstes Verständnis notwendig. Unsere Hilfe und unsere Anteilnahme und unser Verzeihen .
Denn Cheney: Was möchtest du denn mit diesen Frauen machen, welche ihre Föten abtreiben? Einsperren? In die ewige Verdammnis, sprich Hölle schicken? Oder steinigen? oder an den Pranger stellen.... oder was ?
Ich erwarte eigentlich Hilfe von dir, ja gerade von dir! Hilfe für diese Frauen. Was tust du dafür, das sie ihre Abtreibung aufgeben? Was ist deine konkrete Hilfe? Und komm mir jetzt nicht mit irgendwelchen salbungsvollen Worten....

Ich denke, du weisst was Hilfe ist. Ich denke, du weisst auch, das ein Staatsmann, wenn er Kinder in den Krieg schickt die in Särgen zurückkommen, Hilfe benötigt - oder einen Henker?
dieser Satz in deinem Profil : "Für Liberale sind 3200 gefallene US-Soldaten im Irak skrupellos. Aber 1,5 Millionen abgetriebene Babys im Jahr ein Grund zu feiern!
bedeutet er, das du zwischen den Toten Soldaten und den abgetriebenen Babys etwa aufgrund der Menge einen größeren Schaden irgendwo siehst ?
Ich sage dir: ein Toter (Soldat oder Baby) ist schon zuviel !

Wenn es aber in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht gelingt, Frauen dazu zu bewegen, Kinder auszutragen, dann sollten wir das zu verändern versuchen. Ganz bestimmt wird das nicht gelingen, indem wir Gesetze erlassen, welche ein Verbot aussprechen. Das hatten wir alles ja schon. Was aber nicht getan wurde, war, Gesetze zu erlassen, welche das Recht auf ein Kind bestätigen.
Wir sollten
- alles tun, damit den Müttern (Eltern) diese Entscheidung für ein Kind leicht fällt
- Kinder freundlich aufzunehmen, was nicht überall gelingen will.
- optimale Betreuungsunterstützung für Mütter(Eltern) anbieten und nicht sagen: Mütter sollen daheim bleiben, basta.
- unser Klappe halten, wenn Mütter(Eltern) nicht so sein wollen ,wie wir sie gerne hätten 😀
- Kindergeschrei in der Nachbarschaft erdulden und uns daran freuen,
- Familien mit mehr als 2 Kindern nicht als asozial getitteln
- Kindern ihre Freiheit lassen und sie nicht mit Krankheiten belegen, die nur auf uns zurückfallen,
- eine Gesellschaft werden, wo Mütter(Eltern) mit Kinder willkommen sind .
Wenn es uns dann noch gelingen sollte , dass wir die restlichen Mütter , welche ihr Baby trotzdem nicht austragen wollen, nicht verdammen, sondern Hilfestellung geben, damit diese seelische Not verarbeitet wird - dann , ja dann könnte es gelingen, das Abtreibung wirklich zu einem aussergewöhnlich geringen Maße in Anspruch genommen wird.
Solange aber nur die Keule der Inquisition geschwungen wird, dürfen wir nicht erwarten, das Mütter(Eltern) mit diesen Nöten uns(oder dich Cheney) fragen.
Und genau deshalb fragt dich auch keiner, Cheney!
Nächstenliebe hört nicht bei Abtreibung auf, sie fängt genau dort an!
denk mal darüber nach
lg
Standhafter
 
So wie ich Cheney verstanden habe, hat er sich heute von hier verabschiedet. Ich brauche ein neues Feindbild!

Und ansonsten stimme ich Standhafter zu: Du hast in großen Teilen Frankreich beschrieben wie es mit Kindern umgeht!
 
okay, zugegeben, deutschland ist kein kinderfreundliches land......
warum nicht? in skandinavien oder frankreich läuft es anders......
naja, liegt sicher auch an der politik, aber......?
warum ist familienpolitik so lange ignoriert worden?

auf diese fragen hab ich keine antwort.....
nur auf die frage, warum frau v.d. leyen so hohe popularitätswerte hat.....
weil sie mal das thema endlich mal resolut anspricht........
 
cheney meinte:
Nach deiner Logik würden dann aber Menschenrechte gegen ein von dir aufgestelltes Konzept der Persönlichkeitsrechte ausgespielt. Darf man denn Menschen, die nicht mehr als Personen gelten, töten? Was ist denn dann mit Koma-Patienten oder Hirntoten?

Menschenrechte werden nicht verliehen, sondern anerkannt. Zum Grundrecht auf Leben gehört auch das man es unabhängig vom Urteil anderer besitzt. Alles andere ist Willkür.

Ich bin dafür Hirntote sterben zu lassen. Koma-Patienten können wieder aufwachen und ihr leben leben, wieder ihre Persönlichkeit haben.

Richtig Menschenrechte hat jeder Mensch, doch ab wann beginnt man ein Mensch zu sein? Ich denke nicht, dass man dies schon bei der Befruchtung der Eizelle ist.

grüße whisperer
 
Ich bin gegen die Abtreibung. Selbst habe ich drei Kinder und 2 Enkelkinder. Es ist richtig, dass Deutschland kein familien- bzw. kinderfreundliches Land ist. Aber das ist für mich noch lange kein Grund für die Abtreibung. Ich habe gestern abend bei Stern-TV die 3-D- bzw. 4-D-Ultraschalluntersuchung von werdenden Müttern gesehen und dort war sehr wohl zu sehen, wie weit entwickelt ein Embryo mit ca. 11 - 12 Wochen ist. Es graust mir bei der Vorstellung, dass das mit einer Abtreibung abgetötet wird.
Ich hätte den Wunsch, dass sich jede Frau und jeder Mann bewusst sind, dass jeder - wohlgemerkt jeder ungeschützte - Verkehr zu einer Zeugung führen kann. Da wäre doch mehr Verantwortungsbewusstsein angesagt und nicht nachher. Da beginnt für mich schon mal die Entscheidung jedes einzelnen. Wenn man sich das bewusst macht, dann bräuchte man keine Abtreibung.
Und die Geschichten von den vielen undichten Kondomen und so, das sind sehr oft einfach nur Schutzbehauptungen.
Ausnehmen würde ich Schwangerschaften nach Straftaten und bei festgestellten Behinderungen.
 
behinderung wäre für mich -sofern das Kind schon geboren ist- kein Grund um es wegzugeben, ok - kein Problem bei körperliche Behinderung, geistig - ich weiß nicht ob ich damit umgehen könnte, dann eher Adoption... 😱 *schamt sich dafür*

Richtig mit 11-12 Wochen (3 Monaten) ist ein Embryo bereits weiterentwickelt, aber das ist die Obergrenze zum abreiben, nicht die Untergrenze, bereits kleinere Babys werden abgetrieben. Die sind noch nicht so weit entwickelt.
EDIT: bitte Sorors Beitrag #102 dazu lesen -> bei Behinderung ist Abtreibung auch später möglich!
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben