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Abtreiben oder nicht? -Freund droht mit Trennung!

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Anscheinend mag die TE sich auch nicht mehr melden. Kann ich auch verstehen, sie scheint schon überfordert genug mit dieser Ausnahmesituation von der ungeplanten Schwangerschaft, der Aussagen ihres Freundes und dann hier sowas. Sie muss sich mit dem ganzen ganz schön alleine und im Stich gelassen fühlen, so wenig Verständis wie für ihre Seite rüberkommt und alle Seiten auf irgendeine Art auf sie einreden, ob einem das nun bewusst ist oder nicht, aber hier wird wirklich am Gewissen gekratzt.

Liebe Gast-Schreiberin,

solltest Du das Kind austragen und Dir der Vater des Kindes weglaufen, Du das Kind alleine nicht großziehen willst oder kannst, dann bin ich zu einer Adoption gerne bereit. Melde Dich bitte hier an, damit wir in dem Fall per PN die Kontaktdaten austauschen können. Ich halte gerne meinen Kopf hin, wenn dadurch ein Leben gerettet wird. Ich habe bereits 5 Kinder groß gezogen, ein 6tes wäre voll ok für mich.

Jedenfalls ist so sicher gestellt, dass Du nicht alleine stehst und das Ungeborene auch nicht!
Vielleicht warst Du bislang mit dieser Entscheidung alleine - jetzt aber nicht mehr!

LG, Nordrheiner
 
Liebe Gast-Schreiberin,

solltest Du das Kind austragen und Dir der Vater des Kindes weglaufen, Du das Kind alleine nicht großziehen willst oder kannst, dann bin ich zu einer Adoption gerne bereit. Melde Dich bitte hier an, damit wir in dem Fall per PN die Kontaktdaten austauschen können. Ich halte gerne meinen Kopf hin, wenn dadurch ein Leben gerettet wird. Ich habe bereits 5 Kinder groß gezogen, ein 6tes wäre voll ok für mich.

Jedenfalls ist so sicher gestellt, dass Du nicht alleine stehst und das Ungeborene auch nicht!
Vielleicht warst Du bislang mit dieser Entscheidung alleine - jetzt aber nicht mehr!

LG, Nordrheiner

Jetzt wird's aber albern. Dir ist schon klar, das ein adoptionsverfahren sich nicht danach richtet, ob du "gerne bereit" bist, heldenhaft "ein Leben zu retten"?
 
Jetzt hört sich alles auf...
Sind wir hier in einer privaten Adoptionsbörse?
Das grenzt ja schon fast an Menschenhandel.
Als ob Adoption ein Spiel wäre... unfassbar.
 
Jetzt wird's aber albern. Dir ist schon klar, das ein adoptionsverfahren sich nicht danach richtet, ob du "gerne bereit" bist, heldenhaft "ein Leben zu retten"?

Wie ein mögliches Adoptionsverfahren ausgehen wird, ist reine Spekulation. Ich schätze meine Chancen als gut ein. Jedoch Pflegschaft wäre auch ein Option. Wenn ich praktische Hilfe anbiete, was soll daran albern sein???

Jetzt hört sich alles auf...
Sind wir hier in einer privaten Adoptionsbörse?
Das grenzt ja schon fast an Menschenhandel.
Als ob Adoption ein Spiel wäre... unfassbar.

Die theoretischen Diskussionen sind ja ganz nett, aber praktische Hilfe erscheint mir besser.
Es mag sein, dass Dir praktische Hilfsangebote nicht passen - aber wer fragt Dich?
Du gönnst dem Kind anscheinend wohl keine Überlebenschance. Unsere Gast-Schreiberin hat gewiss nichts dagegen, wenn auch Du Dich anbietest. Und ich natürlich auch nicht. Es geht mir nicht um mich - sondern um das noch Ungeborene.

Um was es Dir bei Deiner Kritik geht, ist mir schleierhaft.
 
Ihr tut so als wäre eine Schwangerschaft ein Spaziergang für die Frau und die Geburt ebenfalls und das Kind anschließend in fremde Hände geben erst recht... Da muss ich immer an Welpenzucht denken. Das stellt ihr euch wahnsinnig einfach vor, wie mir scheint. Das kann wirklich Konsequenzen für den psychischen Zustand der Frau haben. Auch nach Jahren erst. Wie gesagt, man kann einem Mann nicht mal zum Vorwurf machen, dass er niemals voll und ganz begreifen KANN wie eine Frau da fühlt, weil er eben eher "daneben" steht und nie ein Kind in sich tragen und gebären wird und das wahrlich etwas etwas anderes, so toll auch das Vater werden sein kann, es ist einfach doch nicht das selbe.

Ich werde mich an dieser Stelle auch wieder ausklinken aus diesem Thread (auch nicht mehr hier lesen), das wird sonst noch hässlich.

Mit Gottes Wille, Religion, etc. muss auch keiner kommen. Damit habe ich null am Hut.

Liebe TE,
höre auf dein Herz und dein Bauchgefühl. Lass die anderen stur mit dem Kopf denken. Die einzige richtige Entscheidung kann man manchmal nur aus dem treffen, was man fühlt. Lass dir von niemanden einreden was mit deinem Körper geschehen und wie dein zukunftiges Leben aussehen soll. Wenn du dich absolut nicht bereit fühlst ein Kind in diese Welt zu setzen und großzuziehen, dann soll es hier und jetzt auch nicht sein.
 
Sich hinzustellen und zu sagen: "Ich gehe wenn du einen Abbruch vornehmen lässt" ist schlichtweg primitiv.

Nein, sein gutes Recht! Genauso wie sie sich für oder gegen das Kind entscheiden kann.

Das sie sich evtl. in der Lage sieht, dies als Manipulation zu empfinden (oder auch nur ihr im Forum) ist ein Umstand für den niemand etwas kann. Aber man kann ihn wohl kaum kritisieren weil er, was dieses Thema angeht, eine feste Meinung besitzt und diese auch ausspricht, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Er kann natürlich auch die Klappe halten und sich im Anschluss trennen. Ich sehe da keinen Unterschied an der Ausgangslage.

Aber "primitiv" ist natürlich ein starkes Argument. Jetzt weiss ich auch weshalb du die ganze Zeit keine Lust hattest, darauf zu antworten. Aber was will man auch vorbringen in einem freien Land mit freiem Willen. Wäre ja auch schlimm, wenn du ein konkretes Gegenargument gehabt hättest. Wäre ja fast so, als wollte man über seinen Kopf hinweg bestimmen, ob er mit dieser Situation gefälligst klarzukommen hat oder nicht. 🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe da gerade ein kleines Gedankenspiel:
Was würdet ihr alle, die gegen Abtreibung sind und darüber hinaus sagen, dass ein Mann absolutes Mitspracherecht hat, einer Frau raten die ungewollt schwanger wird das Kind bekommen will, der Partner aber mit Trennung droht, wenn sie es nicht abtreibt? Wäre seine Reaktion genauso nachvollziehbar? Sollte sie sich seinem Wunsch beugen oder würdet ihr sagen, sie solle das Kind entgegen seinem Wunsch unbedingt bekommen?
Wenn ihr für Letzteres plädiert, warum dürfte sie in diesem Fall allein entscheiden?

Also ich persönlich würde das vereinfacht gesehen so sehen:

Ich werde schwanger - Freund hat gefälligst mitzureden.
O was für eine Horrorvorstellung wenn ich allein "wie Gott" austrage oder nicht (ich betrachte Abtreibungsrecht als Schutzwaffe gegen unzumutbare Zustände für schwangere Frauen - die Männer richten die Politik der Gesellschaft danach aus - ganz oben - nicht als: ich muss allein alles entscheiden und bewältigen, ich darf - aber ich muss nicht)

- allein ich austrage oder nicht - und er nur ein Samenspender? Ich eine Gebährkuh - und er nur ein "Tier" mit dem ich Spaß hatte????

Ich sehe das so: ist er nicht in der Lage mitzureden - bekomme ich den Verdacht von einem minderbemittelten befruchtet worden zu sein - die Wahrscheinlichkeit einer Abtreibung steigt rapide an - warum soll ich ein Kind auf eigene Faust UND Entscheidung austragen, von jemandem der garnicht in der Lage ist mitzureden? Ich ERWARTE dass er mitredet, oder ich habe Angst wessen Kind ich da austrage und ob das eine gute Idee ist....
(und unbwußt könnte ich mich auf fragen: ist das Kind vielleicht dann auch so ein "Idiot" oder nennt man das Schwerbehinderung?)

Soll heißen: Natürlich hat der Partner Mitverantwortung ob eine Frau ihr Kind austrägt (erfolgreich) oder nicht.... nur wenn er sich dieser Verantwortung entzieht oder ihr sogar die Schuld zuschiebt WENN sie es austrägt.... ist das eine ungünstige Position für sie. Deswegen existiert doch dieses Abtreibungsrecht, weil sonst ganz oben Politiker alles für zumutbar halten.
Es ist wie ein Notfall dieses Abtreibungsrecht - es ist eine Schande dass es das geben muss, obwohl es Frauen geben mag wo es gesundheitlich - ohne Schuld der Mitmenschen - einfach sein muss. (oder die Gesellschaftssituation der jeweiligen Frau zu dieser Notfalleinschätzung führt - z.T. berechtigt)
Der Partner darf und SOLL mitreden. Tut er es nicht, darf die Frau allein entscheiden. Auch so entscheidet sie allein - aber doch nicht ohne Unterstützung. Der Punkt ist doch der mit diesem Beispiel dass eine Frau letztlich eben doch allein entscheiden muss, weil der Partner so oder so handeln könnte -entgegen seiner Worte und Beziehung was kompliziertes ist. Er sollte keine Belastung sein. Sondern Freude in ihr Leben bringen.
Das kann man nicht von Aussen einfach sagen: Hey Dein Freund ist so cool, wieso bist Du unzufrieden? Das ist nicht objektiv - die Frau weiß wie sie sich fühlt, was wirklich passiert daheim und zwischen den Zeilen, die Einstellung einander gegenüber, das Verhalten, die Einfühlungsfähigkeit - das Team, die Zusammenarbeit, das Gemeinsame. Niemand sonst von den Aussenstehenden kann ihr einfach den schwarzen Peter zuschieben.

Trotzdem will ich nicht alleingelassen werden und allein die Entscheidung haben. Der Partner gehört dazu, er ist der Vater.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du gönnst dem Kind anscheinend wohl keine Überlebenschance.

Was du mir hier unterstellen möchtest ist ein absolutes Unding.
Das ist hochgradig verletzend. Und du sprichst hier von Ethik und Moral während du im gleichen Atemzug durch solch eine Aussage deine religiösen Überzeugungen mit den Füßen trittst.
 
Was du mir hier unterstellen möchtest ist ein absolutes Unding.
Das ist hochgradig verletzend. Und du sprichst hier von Ethik und Moral während du im gleichen Atemzug durch solch eine Aussage deine religiösen Überzeugungen mit den Füßen trittst.

Zur Sache: Ich habe Dir nichts unterstellt - sondern eine Frage gestellt.
Tatsächlich wollte ich Dich nicht verletzen - aber worin Du jetzt eine Verletzung empfindest, kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht erläuterst Du mir ...? Jedoch ganz offen bin ich für Deinen Vorwurf, ich würde meine religiöse Überzeugung mit den Füßen treten. Eine Begründung hast Du nicht beigefügt. Wenn es keine emotionale Luftblase war, dann bitte ich zumindest in dem Punkt um Aufklärung.
 
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