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Abtreiben oder nicht? -Freund droht mit Trennung!

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Mit Verlaub, was für ein Unfug! Hier werden keine KINDER getötet.
Was denn sonst, etwa Waschbären?

Ich werde jetzt hier nicht weiter mit dir rumdiskutieren, da dies an den eigentlichen Interessen der TE vorbeigeht.
Mir scheint, die Begründung müsse lauten: .... weil Dir, Pepita, die Argumente ausgehen.

Eine herzergreifende "Diskussion" zum Thema "Lebensschützer" kannst du ja im Gesellschaftsforum anleiern.
Ich finde es absolut NICHT in Ordnung, die TE hier massiv emotional manipulieren zu wollen.

Es geht mir um die rein sachliche Feststellung - wo Menschenwürde anfängt. Das hat mit Manipulation nichts zu tun.
 
Es geht mir um die rein sachliche Feststellung - wo Menschenwürde anfängt. Das hat mit Manipulation nichts zu tun.

Ach wo, Nordrheiner... nee nee das ist keine Manipulation hier eine Ethikdiskussion vom Zaun zu brechen.
Ich bin nur froh dass ich mein Thema damals nicht hier ins Forum stellte, sondern anderswo. Sonst wäre ich zerbrochen.
 
Dass er eben gehen soll, wenn er nicht klar kommt darauf, dass sie noch nicht Mutter werden möchte.

Ich kann nur für mich sprechen. Wenn ich gehen würde, nur wenn, dann aber nicht weil meine Partnerin noch nicht Mutter werden will, sondern weil unsere Auffassung von Menschenwürde und Verantwortung unvereinbar zu sein scheinen.

Aber eben wirklich gehen, nicht die ganze Zeit nur "androhen" zu gehen, in der Hoffnung sie rumzukriegen oder bis eine Abtreibung nicht mehr geht. Das hat dann für mich tatsächlich nichts mit Konsequenz zutun, sondern ganz klar andere Absichten.
Und eben auch mal Verständnis für die TE aufbringen. Immer sagen "wir schaffen das", "wird schon alles", etc. bringt da leider auch nicht viel.

In meinen Augen ist es eine Zumutung, dieses "wir schaffen das schon" am Ende nur der Partnerin aufzuhalsen. Ich wäre auch so ein Typ, der evt. die Konsequenzen androhen könnte. Aber das wäre nur das Letzte und auch nicht das Beste, was ich versuchen würde. Mir wäre es wichtig, den Wert des neuen Lebens hoch zu schätzen und diese Werteinstellung in liebe- und verständnisvoller Form rüberzubringen. Gelänge mir das nicht, dann würde ich schon Konsequenzen ziehen.

Ich habe keine Ahnung, wie alt der Partner unserer Gast-Schreiberin ist. Das ganze Gespräch (...und sicher gab es mehrere Gespräche) kennen wir nicht. Dabei kann ich mir schon vorstellen, dass er sich nicht sehr geschickt ausgedrückt hat. Ich denke, da ist über Form und Inhalt solch wichtiger Gespräche nachzudenken.


Finde es auch etwas ulkig... Wenn ein Mann kein Kind will und Frau wird doch ungeplant schwanger und will das Kind bekommen, dann wird immer auf die Frau geschimpft und was nicht alles. Will eine Frau kein Kind und wird doch ungeplant schwanger und will das Kind nicht austragen, wird auch wieder auf die Frau geschimpft, bzw. ihr in's Gewissen geredet.
Kann es sein, dass zumindest Männer immer eher zum Mann halten? 😕

Nee, das ist doch nicht ulkig. Ich halte gewiss nicht eher zu Männern. Alles was wir in einer festen Beziehung tun, das fördert und pflegt die Beziehung - oder lockert sie. Auf die Frau zu schimpfen, wäre daher in meinen Augen grundfalsch.

Finde es unmöglich ihr nur in's Gewissen zu reden und kein bisschen daran zu denken, dass sie sich für die Mutterrolle noch nicht bereit fühlt und es hier um ihren Körper geht, über den sie ganz alleine bestimmen muss.

In dem Punkt widerspreche ich Dir.
Wir können das Gewissen nicht abkoppeln wie einen im Moment überflüssigen Waggon. Tun wir das, dann entscheiden wir gewissenlos.

Selbstverständlich steht das Problem "sie fühlt sich noch nicht für die Mutterrolle bereit" im Zentrum des aktuellen Geschehens. Wäre es meine Partnerin, so würde ich alles dran setzen sie zu unterstützen und ihr Mut zu machen und ich würde mir überlegen, womit ich ihr ihre Aufgabe leichter machen könnte. Natürlich darf sie über ihren Körper alleine entscheiden. Aber über den Körper des von mir mitgezeugten Kindes nicht. Rein rechtlich kann sie es doch. Aber es wäre eine Handlungsweise, die ich als höchst beziehungsfeindlich empfinde.

Ist ja schon schlimm, wenn ein Kind ohne Vater aufwächst, weil er das Kind nicht wollte und sich dafür nicht interessiert.
Aber wohmöglich ohne Mutter oder einer Frau, die nicht die Mutter sein kann, die das Kind braucht? Ist das wirklich besser...? 😕

Beides sind ganz schreckliche Szenarien.
 
Ich habe da gerade ein kleines Gedankenspiel:
Was würdet ihr alle, die gegen Abtreibung sind und darüber hinaus sagen, dass ein Mann absolutes Mitspracherecht hat, einer Frau raten die ungewollt schwanger wird das Kind bekommen will, der Partner aber mit Trennung droht, wenn sie es nicht abtreibt? Wäre seine Reaktion genauso nachvollziehbar? Sollte sie sich seinem Wunsch beugen oder würdet ihr sagen, sie solle das Kind entgegen seinem Wunsch unbedingt bekommen?
Wenn ihr für Letzteres plädiert, warum dürfte sie in diesem Fall allein entscheiden?
 
Frau hat verhütet, weil sie ein duales Studium absolviert. Mann war mit der (einseitigen) Verhütung und contra Kind einverstanden. Durch eine Magenverstimmung ist die (einseitige) Verhütung fehlgeschlagen. Frau wird schwanger, wobei sie zu verstehen gibt, dass das Kind in ihren derzeitigen Lebensplan nicht vorgesehen ist. Freund freut sich auf das Kind und billigt ihr ihre freie Entscheidung über Kind ja/nein zu und droht ihr gleichzeitig die Beendigung der Beziehung an, wenn sie sich gegen das Kind und für ihre Ausbildung entscheidet.

Ich kenne Männer, die dasselbige oder das Gleiche fühlten und der Frau zugesprochen haben; die sich auf ein Kind freuten, ja sogar ein gemeinsames Kind planten und bekamen. Und diese Männer, nach ihren hochheiligen Schwüren, sich in kürzester Zeit von Frau und Kind trennten.

Einzig und allein kann nur die TE entscheiden; pro Kind, contra Kind oder für eine Adoption.
 
Ich kann jetzt auch nur für mich sprechen... Für mich ist in so einem frühem Stadium da auch noch kein "Mensch" in dem Sinne. Ich meine, mir hat das richtig geholfen... daran zu glauben das ist eher ein "Zellklumpen" als ein "Mensch", als ich die FG hatte. Mir egal, ob das für einige blöd klingt.
Würde mich jetzt mit aller Macht jemand davon überzeugen, dass da schon ein Mensch mit Gefühlen war, wäre das echt traumatsierend.

Eigentlich wollte ich hier ja eh nicht schreiben. Habe sowas auch schon befürchtet, dass man hier so an's Gewissen geht.

Anscheinend mag die TE sich auch nicht mehr melden. Kann ich auch verstehen, sie scheint schon überfordert genug mit dieser Ausnahmesituation von der ungeplanten Schwangerschaft, der Aussagen ihres Freundes und dann hier sowas. Sie muss sich mit dem ganzen ganz schön alleine und im Stich gelassen fühlen, so wenig Verständis wie für ihre Seite rüberkommt und alle Seiten auf irgendeine Art auf sie einreden, ob einem das nun bewusst ist oder nicht, aber hier wird wirklich am Gewissen gekratzt.
 
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