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Abschaffung der Hauptschule

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Meine Tochter hat auch die Hauptschule besucht - eine der nicht "so schlimmen" in Erfurt.
In ihrer Klasse flogen nur Stühle und Papierkörbe durch den Klassenraum, tägliche Angriffe während des Unterichts waren normal und sie wurde sogar von den Lehrern aufgefordert sich zu wehren. Kinder die wirklich lernen wollen, haben da keine Chance, denn der Unterichtsstoff geht in Lärm und Krach unter.
In anderen Hauptschulen, haben die Wände schon Dellen, von den Tischen die dagegen fliegen. Der Frust bei den Kids ist soo groß, das sie sich in den Schulen austoben - zumal die Mehrheit der Schüler in den Hauptschulen aus Problemfamilien stammen und nur eines gelernt haben - sich mit den Fäusten zu wehren.

Ich selbst habe lange Gespräche zu diesem Thema mit den Lehrern geführt, die Angst haben, ihre Klassen zu betreten.

Der Klassenlehrer von meiner Tochter hat sich im Auto mit Benzin übergossen und angebrannt.
 
Meine Tochter hat auch die Hauptschule besucht - eine der nicht "so schlimmen" in Erfurt.
In ihrer Klasse flogen nur Stühle und Papierkörbe durch den Klassenraum, tägliche Angriffe während des Unterichts waren normal und sie wurde sogar von den Lehrern aufgefordert sich zu wehren. Kinder die wirklich lernen wollen, haben da keine Chance, denn der Unterichtsstoff geht in Lärm und Krach unter.
In anderen Hauptschulen, haben die Wände schon Dellen, von den Tischen die dagegen fliegen. Der Frust bei den Kids ist soo groß, das sie sich in den Schulen austoben - zumal die Mehrheit der Schüler in den Hauptschulen aus Problemfamilien stammen und nur eines gelernt haben - sich mit den Fäusten zu wehren.

Ich selbst habe lange Gespräche zu diesem Thema mit den Lehrern geführt, die Angst haben, ihre Klassen zu betreten.

Der Klassenlehrer von meiner Tochter hat sich im Auto mit Benzin übergossen und angebrannt.

Und was soll an solchem Verhalten die Abschaffung der Hauptschulen ändern?
Da haben die Eltern versagt und nicht das Schulsystem ist daran Schuld.
Ausserdem herrschen an vielen Gesamtschulen ähnliche Verhältnisse.
Die Hauptschulen werden meines Erachtens nach oftmals zu unrecht schlecht gemacht.
Wenn die Hauptschulen abgeschafft werden wird sich doch nicht die Problematik lösen, dass es Kinder aus Problemfamilien gibt.
Da liegt es an den Familien und nicht an den Schulen.
Die Gewaltbereitschaft ist an den Gesamtschulen nicht geringer als an den Hauptschulen also ist mit Sicherheit die Hauptschule nicht Schuld an so was.

Dass Lehrer Angst haben in bestimmten Klassen zu unterrichten gibt es nicht nur an Hauptschulen, dies zieht sich durch alle Schulzweige, denn die gewaltbereitschaft gegenüber Mitschülern und dem Lehrpersonal hat ja allgemein zugenommen und da sage ich ganz klar sind die Eltern die die es nicht im Griff haben, weil die meisten Eltern eh nicht mehr wissen was ihre Kinder machen entweder mangels Interesse oder mangels Zeit.
 
Und was soll an solchem Verhalten die Abschaffung der Hauptschulen ändern?
Da haben die Eltern versagt und nicht das Schulsystem ist daran Schuld.
Ausserdem herrschen an vielen Gesamtschulen ähnliche Verhältnisse.
Die Hauptschulen werden meines Erachtens nach oftmals zu unrecht schlecht gemacht.
Wenn die Hauptschulen abgeschafft werden wird sich doch nicht die Problematik lösen, dass es Kinder aus Problemfamilien gibt.
Da liegt es an den Familien und nicht an den Schulen.
Die Gewaltbereitschaft ist an den Gesamtschulen nicht geringer als an den Hauptschulen also ist mit Sicherheit die Hauptschule nicht Schuld an so was.

Dass Lehrer Angst haben in bestimmten Klassen zu unterrichten gibt es nicht nur an Hauptschulen, dies zieht sich durch alle Schulzweige, denn die gewaltbereitschaft gegenüber Mitschülern und dem Lehrpersonal hat ja allgemein zugenommen und da sage ich ganz klar sind die Eltern die die es nicht im Griff haben, weil die meisten Eltern eh nicht mehr wissen was ihre Kinder machen entweder mangels Interesse oder mangels Zeit.

es liegt nicht allein an den Familien - zunehmende Arbeitslosigkeit und ratlose Eltern, die mit ihrem Geld nicht bis zum Monatsende kommen - allein gelassen in einem Staat, der sich Rechtsstaat nennt
 
es liegt nicht allein an den Familien - zunehmende Arbeitslosigkeit und ratlose Eltern, die mit ihrem Geld nicht bis zum Monatsende kommen - allein gelassen in einem Staat, der sich Rechtsstaat nennt


An wem soll es denn sonst liegen?

Der Staat ist nicht an allem Schuld wie ich schon geschrieben habe.
Man muss für sich selber die Verantwortung tragen!
Der Staat kann einen nicht an die Hand nehmen und einen durchs Leben fürhen.
Alleingelassen würde heissen keinerlei Unterstützung aber es gibt doch die finanzielle Unterstützung fürs nixtun, welche die Grundbedürfnisse sichert, für alle anderen Bedürfnisse muss man eben was tun.

Wenn man diese Haltung den Kindern vorlebt dann ist es doch klar, dass daraus auch nichts werden kann. Dazu gab es übrigens einen sehr interessanten Bericht auf Phönix die Tage, wie sich die Arbeitslosigkeit durch Generationen zieht.
 
An wem soll es denn sonst liegen?

Der Staat ist nicht an allem Schuld wie ich schon geschrieben habe.
Man muss für sich selber die Verantwortung tragen!
Der Staat kann einen nicht an die Hand nehmen und einen durchs Leben fürhen.
Alleingelassen würde heissen keinerlei Unterstützung aber es gibt doch die finanzielle Unterstützung fürs nixtun, welche die Grundbedürfnisse sichert, für alle anderen Bedürfnisse muss man eben was tun.

Wenn man diese Haltung den Kindern vorlebt dann ist es doch klar, dass daraus auch nichts werden kann. Dazu gab es übrigens einen sehr interessanten Bericht auf Phönix die Tage, wie sich die Arbeitslosigkeit durch Generationen zieht.

........sicher gibt es solche und solche Eltern, aber das Vorleben findet nicht allein im Elternhaus statt - der Staat lebt einen vor - tagtäglich - das Macht und Geld alles ist - und andere Werte nicht profitabel sind und die Kids glauben das, bis sie irgendwann mit dem Leben konfrontiert werden und das beginnt in den Klassen, wo die Klassenunterschiede schon zu Konfrontationen führt und wird weitergeführt auf den Schulhöfen, wo nur der Stärkere die Macht hat und diese verkörpert und wer das nicht glaubt, dem wird diese Macht eingebläut. Und wer kein MP3 oder I-Pot hat, na der ist gleich ganz unten durch - sollte sich am besten garnicht unter die anderen mischen und das tun sie auch nicht. Sie gehen los und lassen ihren Frust raus.

schau Dir mal das Video an und höre zu und lese die letzten Worte genau

YouTube - Amoklauf in Erfurt 2002
 
Ach Magic, ist doch klar das wieder genau so was kommt. Der Staat ist schuld 🙄


Genau die Menschen die mit ihrem Leben unzufrieden sind werfen dem Staat immer vor wie beschissen er doch ist.
Die Menschen die ihren Lebensunterhalt vom Staat der ja so beschissen ist beziehen 😉.

Das wird nun alles OT 😉

Übrigens er war Gymnasiast um mal auf den Frust, der Hauptschüler die ja keine Chancen haben zurückzukommen.
 
ich weiß bei der ganzen Diskussion gar nicht mehr recht, was ich sagen soll, aber es regt sich schon irgendwie was in mir, da mir das Thema Schulpolitik in Deutschland doch sehr zu Herzen geht, obgleich ich nun auch nicht zu denjenigen gehöre, die sich für Lehramt oder Pädagogik etc. entschieden haben.
Erst einmal verurteile ich, wie die meisten hier, den Aufbau des deutschen Schulsystems. mich stört es ja schon, dass es so uneinheitliche Abschlussprüfungen gibt und Haupt-und Realschüler immer schön Prüfungen machen müssen, während ein Gymnasiast in der Regel nach Besuch der 9. oder 10. schon mal nen Abschluss hat. Diese ganzen Zwischenstufen, wie ,,verbesserter Hauptschulabschluss" nach einem Jahr mehr und son Mist find ich auch total überflüssig.
Ich würde hier auch nicht unbedingt das Wort Frust gern wählen, wenn es um Krawalle in den Hauptschulen geht, weil es irgendwie dem Ganzen noch nen mitfühlenden Anstrich gibt, der bei Schülern, die zu Gewalt neigen, warum auch immer, meines Erachtens nicht angebracht ist. Einigen von denen fehlt wohl eine gute Erziehung und es mangelt auch an Verständnis oder Vorbildern, aber das ist nie Rechtfertigung für Gewalt. Manchmal würde einigen Schülern wohl mal etwas Realität und Eigenverantwortung gut tun und so manchem auch ne Zeit ohne seine Familie, um bei schlechten Verhältnissen innerhalb der Familie zu sich zu kommen. Hab von nem Schüler gelesen, der so aggressiv war, dass das Jugendamt ihn immer wieder zu Gesicht bekam. Da haben sie ihm die Möglichkeit gegeben, an nem Programm teilzunehmen. Die wussten sich keinen Rat mehr und die konventionellen Methoden wären da auch ziemlich teuer gewesen. Aus diesem Grund haben sie ihn letzten Endes nach Sibirien geschickt, wo er seinen Tagesablauf selbst organisieren muss. Anscheinend soll es hinhauen und er soll schon viel ruhiger geworden sein. Hat wohl gemerkt, dass es noch was anderes gibt als Wohlstandsdetschland, wo er sich sämtliche Frechheiten herausnehmen konnte. Richtig erzogen mit viel Strenge und Liebe gleichermaßen und von klein auf gefördert werden, das ist es, was einigen Jugendlichen einfach fehlt.
Außerdem denke ich, dass wir auch selbst ein wenig alle an uns arbeiten müssten. Einige haben doch immer ein Klassendenken im Kopf. Ich hab mal mit Eltern zu tun gehabt, die ihre Tochter bei Liebeskummer ,,getröstet" haben, dass ihr Schatz ja eh nur Realschulabschluss hätte und sie doch Gym, der wär doch eh nichts für sie...Da denke ich doch einfach: Fu** you!
 
Schade finde ich natürlich auch den Abbau der handwerklichen Berufe, denn dafür benötigte man nicht unbedingt Abitur, da reichte ein Hauptschulabschluß aus.Die heutige Zeit hat viel verändert.
 
Was früher mal Hauptschule ist, ist heute eher eine Sonderschule.

Machen wir uns nichts vor: In Finnland (PISA, Platz 1) zaubern fast 80%
ihr Abi und in Deutschland sind es nur etwa 20%. Auch ist
bei uns im europäischen Vergleich die Anzahl der Studierenden
recht niedrig. Alles in Einem : Das deutsche Bildungssystem
bringt's kaum noch. Es wird den Anforderungen einer hochkomplizierten
Berufswelt nicht mehr gerecht.
Das dreigliedrige Schulsystem ist asozial und höchst uneffektiv. In Finnland
gibt es nur eine Schulform und das noch verbunden mit der Möglichkeit zur
ganztägigen Unterrichtung/ Aufenthalt. Die soziale Herkunft bestimmt in
Deutschland immer noch primär den weiteren Schulweg und ob man
studiert. Das ist einmalig in Europa. Die Hauptschule hat ausgedient.
Geben wir ihr einen Tritt in den Hintern und nehmen wir uns solche Schulen
als Vorbild, wo es klappt mit der Bildung. Dazu gehören übrigens auch
die Waldorfschulen. 😉

Herzlichst

Germ
 
Wir sind halt leider nicht in Finnland. Und die Walddorfschulen machen den Kohl auch nicht fett.
 
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