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Abschaffung der Hauptschule

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ich denke, es geht auch einfach darum, dass man nur sehr ungenau sagen kann, wie sich ein 10jähriges Kind weiter entwickeln wird.

Das ist gerade der Anfang der Pubertät. Da verändert sich so viel. Beim einen klickst plötzlich und es gelingt ihm leichter. Dem anderen fällt alles plötzlich schwerer.

Aber wir maßen uns an, einem Kind eine Prognose zu stellen, die so einen krassen Einfluss auf sein weiteres Leben haben wird.. Das darf nicht sein.

Nach der 8. Klasse sieht das schon ganz anders. Da kann auch so ein Jugendlicher viel mehr verstehen und mitsprechen und sich dementsprechend verhalten und bemühen, aber ein Viertklässler?
 
Das finde ich auch obwohl ich es nur vom Hören kenne, aber viele Dinge die für Kinder getan wurden, waren einfach spitze.

Eine Klassenunterteilung wird es immer geben aber eine Hauptschule ist wirklich schon ein Stempel.

Auf Gesamtschulen hat man schon bessere Chancen, da das Bewertungssystem sich von anderen Schulen unterscheidet.
Dadurch hat man auch die Möglichkeit einen besseren Abschluß zu erlangen.

Die Chancen hat man auf der Gesamtschule auch nur wenn man den Stoff kann und bereit ist zu lernen.
Wenn man nämlich nicht bereit ist zu lernen und was zu tun oder wenn das Potential einfach nicht da ist, nutzt auch die Gesamtschule nichts.
 
Klar gehört auch lernen dazu aber Motivation auch.
Welche Einstellung ist besser?

Ich bin auf der Hauptschule, da macht das Lernen eh keinen Sinn oder aber ich bin auf der Gesamtschule, wenn ich fleißig bin kann ich es bis zur Oberstufe, sprich Abitur schaffen.

Eine Gesamtschule könnte einen großen Teil zur Motivation beitragen.
 
Na, so ganz kann ich mich mit der Gesamtschule auch nicht anfreunden. Ich hab gehört, dass es da so sein kann, dass bei schlechten Leistungen in einem Kurs ein Wechsel in einen anderen Kurs desselben Faches stattfindet, der das ganze etwas einfacher behandelt. Das ist doch unangenehm, wenn man dann öfters den Kurs wechseln muss und man möchte doch gerade als Jugendlicher auch mit seinen Freunden zusammen Kurse haben. Außerdem wird dann ab zwei schlechten Kursen (ab der 4 fängt es ja an) oft mal von den Lehrern gesagt, dass man wiederholen sollte. Ich hatte schon solche schlechten Fächer auf dem Gym, genau zwei, und die habe ich eben durchgezogen. Da hat mir dann kein Lehrer, wie ich das häufig von Gesamtschulen gehört hab, gesagt, dass ich bitte mal das Jahr wiederholen soll. Das wurde als meine Schwäche akzeptiert und Abi hab ich trotzdem gemacht und auch ein gutes. Ich denke mal, dass man bis zu einer gewissen Klassenstufe (vielleicht 10) einen Unterricht macht, für Leute, die nicht mitkommen, kann es doch Förderunterricht geben, zu dem Lehrer verpflichtet werden. Das Kind sollte dann nach dem Unterricht nicht nur seinen Lehrer aufsuchen können, sondern auch einen anderen, der etwas dem Kind entsprechend erklären kann.
Außerdem finde ich wichtig, dass auch Faktenwissen mal wieder gefragt ist. Es hat noch keinem geschadet, was ab und an auswendig zu lernen. Das bildet oft die Basis fürs Verstehen komplexerer Zusammenhänge, die man sich wiederum erschließen kann. In einigen Bundesländern ist man da ja nicht flott drin, da wird das eigene Denken gefordert. Leider kommt dabei das Wissen oft zu kurz, weil pubertierenden Teenagern gestattet wird, im Zeichen der Schulung des Durchsetzungsvermögens, auch ja alles zu diskutieren bis die Stunde rum ist..Bei mir ständig so gewesen...da wurde in der Stunde gequängelt, dass die Freundin nicht neben einem sitzt und man so nicht gut lernen kann...15 min mal kurz weg
 
Na das ist ja so auch nicht richtig.

Wenn du auf der Hauptschule gut lernst und den 10B machst und die Qualifikation hast kannst du auch in die gymnasiale Oberstufe gehen.
 
Ich finde auch ,dass man nach der Hauptschule, wenn man diese gut abschließt noch weiterführende Schulen besuchen und auch das Abitur machen kann.

Man kann sich nicht immer nach den Dümmsten richten, denn sonst bleiben alle anderen und die Gescheiten letztlich auch auf der Strecke.

Und wenn jemand während der Hauptschule, doch noch aufwacht und merkt , dass was in ihm steckt, dann kann er ja anschließend irgendeine weiterführende und aufbauende Schule besuchen und hat dann dasselbe in fast derselben Zeit wie jemand der den direkten Weg genommen hat.
 
nun, es ist aber mal Tatsache (da gibts ausreichend Studien zu), dass es wesentlich schwieriger ist, von unten wieder hochzukommen im Schulsystem als von oben durchzufallen.

zum Gast:

es müsste sich, wenn es vernünftig soll, um ein Gemeinschaftsschulsystem halten, nicht um eine verkappte dreigliedrige Schule in einem Gebäude (denn was wesentlich anderes ist die Gesamtschulart nicht).
Gemeinschaftsschule bedeutet, dass eben alle, egal welches Niveau sie haben, in einer Klasse sind und dort eben angemessen gefördert wird.
Davon haben alle was, die Schwachen haben ein angemessenes Lernvorbild (ganz wichtig), die Starken lernen auch durch lehren unheimlich viel..

Vermutlich wird das aber in Deutschland mit diesen 16 KM nie realisiert werden. Die hüpfen nur ein Schritt Richtung Reförmchen und dann wieder 3 Schritte zurück, weil sich der Philologenverband beschwert...
 
Ja, klar ist es schwer.
Die Gesamtschule ist aber für so was kein Allheilmittel!
Wenn man dort die Leistungen nicht bringt, sprich in die E Kurse kommt, hat man auch nur den Abschluss der dem Hauptschulabschluss gleich ist.
 
das kritisiere ich ja.

Wenn man Gesamtschulen einführt, bei denen es trotzdem Kurse gibt, die die Schüler aussortieren, dann kann ich auch gleich die Hauptschule lassen.

Man sollte sich mal in anderen Ländern umsehen. Unterricht für ALLE Kinder innerhalb einer Klasse. Und dann gibt es eben nach der 8. Prüfungen und Überlegungen, wie es weitergeht.

Eigentlich ganz einfach und fair
 
Klar ganz einfach und fair, aber hier in Deutschland wohl nicht umsetzbar, weil alle zu verbohrt sind 🙄
Es ist doch schon alleine ein Krampf, dass gleiche Schulformen innerhalb einer Stadt unterschiedliche Schulbücher haben.

Ich sehe es hier, die leistungsschwachen Kinder werden gefördert und die, die mehr zu leisten in der Lage sind erhalten keine Förderung.

In der Grundschule meiner Kleine fand ich es gut, dass die Lehrerin sich die Zeit genommen hat und auch einen Förderunterricht für die leistungsstarken Kinder gemacht hat.
In dem hat sie mit den Kindern die die Realschule bzw das Gymnasium besuchen grundlegende Lernstoffe nochmals intensiv auseinandergenommen.

Wie du auch geschrieben hast Sori die Gesamtschulen hier sind einfach nur die drei Schulsysteme unter einem Dach mehr nicht.
Von daher verstehe ich es nicht, dass diese Schulform so in den Himmel gehoben wird und würde bzw habe meine Kinder auch nicht dort hingeschickt,
weil ich ihre Chancen dort schlechter einschätze als eben auf der einzelnen Schule die ihrem Leistungsniveau entspricht.
Für mich ist diese Art der Gesamtschule eine schlechtere Alternative zu den jeweiligen einzelnen weiterführenden Schulen.
 
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