Ich bin heute auf der Arbeit einer weiteren "Schattenseite" meinerseits begegnet. Nein, es ist nicht Alkohol, das haben wir schon tausendmal durchgekaut. Es ist viel banaler - nämlich Kaffee.
Klingt komisch, ich weiß. Ich muss dazu sagen: Ich war nie Kaffeetrinker, da ich Kaffee geschmacklich überhaupt nicht mag. Meine letzte Tasse Kaffee ist bereits über 4 Jahre her (zum Vergleich: Mein letztes Glas Alkohol ist "erst" 5 Monate her 😉 ). Jetzt bin ich heute auf der Arbeit am Kaffeeautomaten auf einen Vanille-Milchkaffee gestoßen, bei dem ich mir dachte: "Ich mag Kaffee zwar nicht, aber den würde ich durchaus mal probieren, vielleicht schmeckt er mir ja". Und ab da setzte dann eine Blockade in meinem Gehirn ein. Weil es scheinbar nicht in mein (völlig verschobenes) Selbstbild passt. Wenn ich mir so 'nen Kaffee rauslassen würde, käme ich mir völlig bescheuert vor. Ich würde mir denken: "Du trinkst keinen Kaffee, also was um alles in der Welt machst du da, du Idiot? Schäm dich dafür!". Ist natürlich alles Sabotage vom eigenen Unterbewusstsein, aber es zeigt doch, wie kaputt mein eigenes Selbstbild ist. Und ich sehe da durchaus Parallelen zu all dem, was in diesem Thread steht, insbesondere zu der Party/Alkohol-Sache. Aber ich habe dadurch auch wieder was gelernt - ich verabscheue Alkohol also tatsächlich nicht deswegen, weil es ungesund ist, sondern deswegen, weil es einfach nicht in mein Selbstbild passt. Das merke ich jetzt bei der Kaffeesache. Das, was mich vom Alkohol zurückhält, hält mich auch vom Kaffee zurück - dabei ist Kaffee ja absolut nix Ungesundes. Aber ich habe von Kaffee immer die Finger gelassen, und das hat sich tief in mein Kaffeehasser-Selbstbild eingebrannt.
Mein Coach hat natürlich einige Tipps auf Lager, wie man sich von seinem bisherigen Selbstbild verabschiedet, um sein wahres Ich und seine Schattenseiten akzeptieren zu können. Aber die kann ich erst nach meinem Umzug anwenden, vorher fehlt mir dazu die Kraft und die Zeit. Zum Glück ist es bald soweit.
Klingt komisch, ich weiß. Ich muss dazu sagen: Ich war nie Kaffeetrinker, da ich Kaffee geschmacklich überhaupt nicht mag. Meine letzte Tasse Kaffee ist bereits über 4 Jahre her (zum Vergleich: Mein letztes Glas Alkohol ist "erst" 5 Monate her 😉 ). Jetzt bin ich heute auf der Arbeit am Kaffeeautomaten auf einen Vanille-Milchkaffee gestoßen, bei dem ich mir dachte: "Ich mag Kaffee zwar nicht, aber den würde ich durchaus mal probieren, vielleicht schmeckt er mir ja". Und ab da setzte dann eine Blockade in meinem Gehirn ein. Weil es scheinbar nicht in mein (völlig verschobenes) Selbstbild passt. Wenn ich mir so 'nen Kaffee rauslassen würde, käme ich mir völlig bescheuert vor. Ich würde mir denken: "Du trinkst keinen Kaffee, also was um alles in der Welt machst du da, du Idiot? Schäm dich dafür!". Ist natürlich alles Sabotage vom eigenen Unterbewusstsein, aber es zeigt doch, wie kaputt mein eigenes Selbstbild ist. Und ich sehe da durchaus Parallelen zu all dem, was in diesem Thread steht, insbesondere zu der Party/Alkohol-Sache. Aber ich habe dadurch auch wieder was gelernt - ich verabscheue Alkohol also tatsächlich nicht deswegen, weil es ungesund ist, sondern deswegen, weil es einfach nicht in mein Selbstbild passt. Das merke ich jetzt bei der Kaffeesache. Das, was mich vom Alkohol zurückhält, hält mich auch vom Kaffee zurück - dabei ist Kaffee ja absolut nix Ungesundes. Aber ich habe von Kaffee immer die Finger gelassen, und das hat sich tief in mein Kaffeehasser-Selbstbild eingebrannt.
Mein Coach hat natürlich einige Tipps auf Lager, wie man sich von seinem bisherigen Selbstbild verabschiedet, um sein wahres Ich und seine Schattenseiten akzeptieren zu können. Aber die kann ich erst nach meinem Umzug anwenden, vorher fehlt mir dazu die Kraft und die Zeit. Zum Glück ist es bald soweit.