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Abneigung gegenüber Stiefvater wird immer größer

  • Starter*in Starter*in Sheik
  • Datum Start Datum Start
Hallo lieber Bacon,

Weiß ich leider nicht. Stärken oder Talente hab ich im Grunde gar keine, das schlägt sich auch in meinem Zeugnis nieder.

ich habe mal gelwawn, daß ein Mensch in der Lage ist, mind. 5 verschiedene Berufe zu lernen. Jeder Mensch hat Talente, jeder! Man muß sich aber auch auf den Hosenboden setzen und sich die Sachen reinziehen und vor den Klausuren lernen, sonst wird das nichts mit dem guten Zeugnis und den Chancen auf dem Arbeitsmarkt und dem schnellen Auszug von Deinem SV.

DIES sehe ich als die Priorität in Deinem Leben, daß Du Dich auf einen guten Weg begibst. Dein Schreibstil ist sehr gut, Deine Rechtschreibung für unsere heutige Zeit ungewöhnlich gut. Für Dein Alter hast Du Empathie und Beobachtungsgabe, die Du in Worte umsetzen kannst. Da schlummert viel in Dir. Übernehme da Verantwortung und tue dafür etwas, damit die Noten besser werden.

Sicherlich hast Du auch ein gutes Auftreten und eine nette Persönlichkeit.

Was Anastasie schrieb:

Nun, auch für ihn hat sich einiges geändert - er stellt seine Wohnung und sein Einkommen seiner parasitären, nörgelnden, ihn nicht liebenden Frau, ihren Kindern und Pferden zur Verfügung und bekommt dafür: Nichts. Nicht mal ein Danke. Stattdessen nur Vorwürfe...

Nicht deine Mutter ist hier das große Opfer - denn die bescheißt ihn doch von vorne bis hinten. Zahlen darf er ihr und euch alles, aber sonst darf er nichts erwarten. Warum geht sie denn nicht arbeiten? Hat er es ihr verboten? Sie ans Haus gefesselt? Wenn sie keine Lust auf Hausfrau hat, soll sie sich was suchen. Aber wie es scheint, ist der Leidensdruck ja doch nicht so groß.

Der Mann ist hier eher das Opfer - weil er sie liebt. Wenn er es nicht tun würde, hätte er euch schon lange raus geschmissen. Und mit was, mit Recht.

Dieser Eindruck verdichtet sich bei mir auch. Viell. siehst Du es noch nicht in Deinen jungen Jahren, was es heißt, eine Familie zu unterstützen auch dann wenn der Job sicher ist (was ist schon sicher im Leben).

Ich verstehe, daß Dich der SV mit all den Problemen, die Du in diesem Hause erlebst, anwidert. Ich bleibe allerdings dabei, daß Deine Mutter auch ihren Anteil dazu beigetragen hat und eben kein Opfer ist. Sie hätte Möglichkeiten für Euch zu sorgen, Fakt ist, sie tut es nicht. Stattdessen belastet sie Dich damit. Dafür sind Kinder eben nicht da, daß sie die Probleme der Eltern lösen, sondern Eltern sorgen für eine Basis, damit die Kinder sich gut entwickeln und gedeihen können.

Konzentriere Dich auf die Schule und versuche schnellst möglichst eigenständig zu werden. Talente hast Du, Stärken auch. Beides solltest Du fördern, damit Du es mal besser machen kannst als Deine Eltern.

Kolya
 
In den letzten Monaten merkt man, dass die Ehe langsam auseinanderbricht. Die vorherige Ehe meiner Mutter lief so in etwa 5 Jahre lang, also zeitlich würde es passen. Aber je mehr ich meine Mutter unter der Situation hier leiden sehe, desto größer wird meine Antipathie für ihn. Das Ding ist, dass sie, voreilig wie sie bei Männern ist, ihren Job gekündigt hat, als wir zu ihm gezogen sind und sich somit völlig in eine finanzielle Abhängigkeit von ihm getrieben hat.
Dann scheint das bei deiner Mutter ja so eine Art System zu sein.

Nein, tut er nicht. Tut er wirklich nicht. Er bringt wie gesagt nie was konkretes zur Verbesserung der Situation bei. Dass meine Mutter die Schnauze voll von seinem andauernden "Alles was ich sehe, ist Liebe" hat, kann ich zu 100 % nachvollziehen. Er WILL gar nichts verändert, er will einfach nur, dass meine Mutter zur Ruhe kommt und wieder so funktioniert, wie es ihm recht ist.
Nur mal interessehalber: Was tut denn deine Mutter zur Verbesserung der Situation? Ausser am Mann rumnörgeln, sich aushalten lassen und um Pferd und Kinder kümmern.

Naja, ist ja nicht so als ob ichs mit den Leuten hier nicht versucht hätte 😉 Hatte auch kurzzeitig hier Freunde, das war dann aber auch schnell wieder vorbei. Meine Mutter und mein Bruder sind der selben Meinung, was die Menschen hier angeht, also von irgendwo kommt das nicht. Wer sich hier natürlich wohlfühlt ist mein SV, der lebt sein ganzes Leben hier und ist im Grunde genauso drauf wie diese Hinterwäldler. Inzest ist hier auch ein noch ein Begriff. Leider.
Manchmal, wenn man das Umfeld voller Idioten wähnt, sollte man sich allerdings einmal in ein wenig Selbstreflexion üben und sich fragen, ob wirklich alle anderen so scheiße sind, oder ob es nicht doch tatsächlich an einem selber liegt.

Nichts für ungut...
 
Zuletzt bearbeitet:
Athanasia meinte:
Nur mal interessehalber: Was tut denn deine Mutter zur Verbesserung der Situation? Ausser am Mann rumnörgeln, sich aushalten lassen und um Pferd und Kinder kümmern.

Damit tut sie ja schon mal mehr als er.
Sie spricht im Gegensatz zu ihm die offensichtlichen Probleme in der Beziehung an, gesteht sich im Gegensatz zu ihm einige Fehler ein und zieht uns im Gegensatz zu ihm nicht aktiv mit in die Sache hinein.
Ich weiß, es macht dir Spaß, meine Mutter hier anzuprangern, allerdings muss ich dir ganz ehrlich sagen, dass du dazu nicht das Recht hast. Diese Frau hat in den letzten Menge eine Menge Mist durchgemacht (welchen, den ich an der Stelle besser nicht nenne) und ist immer noch psychisch und körperlich völlig in Ordnung. Er hat absolut gar nichts geleistet außer das zu tun, was er schon seit ganzes Leben lang tut: Arbeiten gehen und ein Mamasöhnchen sein.

Athanasia meinte:
Manchmal, wenn man das Umfeld voller Idioten wähnt, sollte man sich allerdings einmal in ein wenig Selbstreflexion üben und sich fragen, ob wirklich alle anderen so scheiße sind, oder ob es nicht doch tatsächlich an einem selber liegt.

Naja, ich weiß nicht, was ich da jetzt noch entgegenbringen soll. Ich kenne die Leute hier und weiß wie sie sind, es gibt nunmal eine Fleckchen auf dieser Erde an denen es einfach mehr ekelhafte Menschen als anderswo gibt. Und ich habe nie behauptet, dass alle hier so sind, es gibt auch freundliche Menschen. Aber es überwiegt doch eher die andere Seite. Wir waren schon bei unseren Herzug nicht willkommen und es sind es jetzt nach 5 Jahren immer noch nicht, natürlich gibt mein SV uns allein die Schuld dafür. Was auch sonst.
 
Hallo Bacon,

ich will Dich nicht wütend machen oder Deine Mutter schlecht machen und auch nicht Deinen SV. Ich möchte Dir nur sagen, daß BEIDE nicht so unbeteiligt daran waren. Du siehst vieles sehr einseitig und beißt Dich gerade ein wenig fest.

Daß Dein Herz Deiner Mutter gehört, ist verständlich. Ich war selbst Scheidungskind und habe damals in Deinem Alter fürchterlich gelitten, wenn -bei mir- mein Vater mal wieder Probleme hatte. HEUTE nach 35 J. sehe ich die Situation ganz anders nachdem ich selbst mehrere Bez. hinter mich gebracht habe und weiß, was es heißt Verantwortung selbst für mich oder meiner Familie zu übernehmen. Man urteilt schnell und man klagt schnell an, wenn man die Situation selbst nicht erlebt hat.

Arbeiten gehen und ein Mamasöhnchen sein.

Weißt Du, Deine Mutter hat dieses arbeitenden Mamasöhnchen geliebt und sie bleibt bei ihm trotz der vermeintlichen schlechten Ehe- und Familiensituation. Das ist ihre Entscheidung und wenn sie unter der Situation leidet und trotzdem bleibt, dann ist es immer noch ihre Entscheidung.

Der Ausstieg aus einer Ehe ist nie leicht. Ich habe einen Bekannten, der aufgrund von drei gescheiterten Ehen, dreimal seine Selbstständigkeit aufgeben mußte und wieder neu gründen mußte. Niemand hat gesagt, daß es einfach ist und ich glaube, daß eine 50Jährige das eher erfahren hat als eine junger Mann mit 17 Jahren. Dieser Bekannte sagte mir, daß er immer wieder von vorne anfangen würde, egal, was im Leben passiert. Wenn man will, dann schafft man es auch von 0 auf 100 sich eine neue Existenz aufzubauen. Man muß ggf. sein Pferd und andere Bequemlichkeiten aufgeben oder in der Situation bleiben und das beste für sich machen. Aber sie ist eben kein Opfer, egal, was der Mann ist, ob Muttersöhnchen oder nicht. Sie entscheidet, ob sie bei ihm bleiben will oder nicht.

Es mag sein, daß aus Deiner Sicht dieser Mann ein "Versager" ist, ein Muttersöhnchen, jmd der nur arbeitet (und Frau und Kinder mit ernährt), aber Deine Mutter hat irgendwelche Vorteile, sonst wäre sie schon längst gegangen. Die Möglichkeiten hat sie. Das Ding ist nur: sie nutzt sie nicht. Sooooooo schlecht, ganz ehrlich, kann der Mann nicht sein.

Mache das Beste aus Deinem Leben. Ich kann Dir das nur immer wieder ans Herz legen: nehme Deine Schule ernst und arbeite daran eine gute Berufsausbildung erfolgreich abzuschließen.

Mehr kannst Du für Dich nicht tun. Das beste dieser Shit Situation zu entkommen. Hilfe und Unterstützung von Seiten Deiner Mutter würde ich nicht mit rechnen. Sei froh, daß Du bald volljährig bist und Dein Leben ganz unabhängig von dem SV zu leben. Nutze Deine Chancen und machen nicht den gleichen Fehler wie Deine Mutter.

Alles erdenkliche Gute

Kolya
 
Weil ich mich noch nicht bereit dazu fühle, bin ich ganz ehrlich. Vllt auch weil mir das nötige Selbstvertrauen fehlt. Natürlich werde ich trotzdem in den Sommerferien anfangen, Bewerbungen zu schreiben, mir ist klar dass mir sowas nicht zufliegt. Wenn ich das geschafft habe, muss nächstes Jahr eine Wohnung her, ist in einer Großstadt auch nicht so leicht v.a. mit einem Gehalt von zwei Auszubildenden. Wenigstens hat meine Mutter den Weg freigemacht, sodass ich mir um eine Erlaubnis erstmal keine Sorgen machen muss. Um den Rest kann ich mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht kümmern.

Es war so unglaublich dumm von mir, die 8. Klasse freiwillig zu wiederholen. Wenn ich das nicht getan hätte könnte ich zsm mit meinem Bruder diesen Sommer ausziehen. Aber rückgängig machen kann ichs jetzt auch nicht mehr.

Ich hab wirklich keine Lust auf die Zeit, die ich noch in diesem verdammten Haus verbringen muss, aber ich bin hier mehr oder weniger gefangen. Sowas ist echt ätzend.
 
Nichts davon so richtig. Alles handwerkliche fällt sofort weg, ich kann zwar gut mit Computern, aber von Programmieren bin ich kein Fan. Kinderbetreuen wäre etwas, allerdings ist der Ausildungsweg viel zu langwierig.
Das einzige Fach, in dem ich wirklich gut bin ist Englisch (einziges Fach in dem ich auf einer 1 stehe), aber was hilft mir das bei der Wahl einer Ausbildung?

Ich überlege auch, ob ich evtl auf die Fachoberschule gehe, allerdings bin ich mir da in Sachen Fördergelder (Bafög etc.) nicht so ganz sicher, ob das da auch alles hinhauen würde.
 
du dich mehr für die Fördergelder als für die Ausbildung selbst interessierst?

na, ja, das würde ich so erstmal nicht unterstellen. Ohne Moos nix los und wenn er ausziehen will, was ich verstehen kann, finde ich es gut, wenn man sich über die Finanzierung Gedanken macht.

Wenn Du gut in Englisch bist, viell. interessiert Dich der Beruf des Schifffahrtskaufmanns. Das ist ein gut bezahlter Job, bei dem Englisch super wichtig ist. Mein Schatz ist Schifffahrtskaufmann und er schickt mir oft Bilder von den Schiffen. Manchmal besuche ich ihn, dann bekomme ich vom Kapitän, je nach Herkunftsland auf dem Schiff länderübliches Mittagessen. Englisch ist die Sprache, in der man sich unterhält. Verdienst ist sogar super.

Dann kommst Du zu uns in den Norden, z.B. Hamburg oder Bremen. Coole und lockere Stadt.

Es gibt auf jeden Fall einige internationale Unternehmen, die Azubis mit guten Englischkenntnissen suchen. Ohne Englisch könnte ich meinen Job nicht machen.

Kaufm. Rechnen ist was anderes als Mathe in der Schule....falls Du sagst, Du bist schlecht in Mathe...😛

Ausreden gibt es nicht: Bewerben, Praktika...

Kolya
 
Hallo Bacon,
deine Abneigung gegenüber deinem Stiefvater hat vielleicht was mit deiner eigenen Pubertät zu tun. Ganz ehrlich solange er euch nicht demütigt, prügelt und respektlos behandelt finde ich dein Verhalten egoistisch. Nein, ich sehe ihm nicht als Messias und im Gegensatz zu einigen anderen hier finde ich auch nicht, dass deine Mutter dankbar dafür sein sollte, dass er sie "durch füttert". Immerhin ist sie für ihm in eine andere Umgebung gezogen.
Deine Mutter sollte dennoch ihre Ansprüche bezüglich dieser Beziehung überbedenken oder generell ihr Beziehungsmuster hinterfragen. Steiger dich in deinen Hass auf ihm bitte nicht rein, denn damit machst du es nicht nur für ihm und deiner Familie noch schlimmer, sondern auch für dich selbst. Abneigung die man gegen andere richtet, richtet sich letztendlich gegen einen selbst. Oder fühlst du dich wohl damit?
Wegen Auszug könntest du dich ans Jugendamt wenden und eventuell in ein Heim ziehen. Aber auch dort gibt es strenge Auflagen wie z.B regelmäßige Nachweise der Ausbildungs-oder Berufstätigkeit oder der Suche nach einer solchen (kenne Erwachsene, die als Jugendliche in Heimen gelebt haben). Einfach wird es so oder so nicht. Überleg es dir also ob daheim bleiben und sich mit den Stiefvater, unabhängig von deiner Mutter, wieder vertragen nicht die bessere Alternative ist....
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, ich sehe ihm nicht als Messias und im Gegensatz zu einigen anderen hier finde ich auch nicht, dass deine Mutter dankbar dafür sein sollte, dass er sie "durch füttert". Immerhin ist sie für ihm in eine andere Umgebung gezogen.

ich habe es im Gegenzug zu der Aussage geschrieben, daß er ein Versager ist. Selbstverständlich sollte sich der TE nicht vor ihm verneigen, aber schon mal überlegen, daß die Mutter nicht das alleinige Opfer ist, die völlig handlungsunfähig ist. Darum geht es ja in der Aussage.

Heimaufenthalt wird nicht einfacher werden, aber wäre viell. eine Option.

Viell. kann das Jugendamt eine Hilfe sein, wobei ich glaube, daß es keine bessere Lösung hat, selbst wenn TE in eine betreute WG wohnt. Da gibt es sicherlich auch Auflagen.

Ich sehe nur die Flucht nach vor, gute Bildungsabschluß anstreben, Ausbildung und raus.

Kolya
 
Adele meinte:
sag mal, kann das sein, dass du dich mehr für die Fördergelder als für die Ausbildung selbst interessierst?

Wenn du mich schon so direkt fragst: Ja.
Mein Ziel ist es nicht, so schnell wie möglich arbeiten zu gehen, sondern so schnell wie möglich auszuziehen. Und dafür brauche ich, wie Kolya bereits gesagt hat, Geld und wie ich da ran komme, ob jetzt durch Ausbildung oder irgendwelche Fördergelder ist mir relativ egal.

Kolya meinte:
Wenn Du gut in Englisch bist, viell. interessiert Dich der Beruf des Schifffahrtskaufmanns

Von dem Beruf hab ich bisher noch nie gehört 😀 Hört sich aber interessant an. Ich will als Erwachsener sowieso viel in der Welt rumkommen ^^ Ich schau mir das mal an

Devi meinte:
deine Abneigung gegenüber deinem Stiefvater hat vielleicht was mit deiner eigenen Pubertät zu tun. Ganz ehrlich solange er euch nicht demütigt, prügelt und respektlos behandelt finde ich dein Verhalten egoistisch.

Dass sich bei der Pubertät der Körper verändert usw. ist mir bewusst, aber dass sich dadurch auch die Wahrnehmung anderer Menschen verändert ist mir neu. Klingt für mich einfach nur nach diesem Evergreen-Pubertäts-Argument, tut mir leid.
Naja, und was der zweite Satz aussagen soll, ist mir auch nicht so klar. "Okay, er prügelt mich nicht tot, also hab ich ihn ab sofort lieb" - Die Beziehung zu einem Menschen lässt sich nicht in Pro- und Contra-Punkten abwiegen und dann über Argumente bestimmt werden. Sie entwickelt sich einfach.

Devi meinte:
Deine Mutter sollte dennoch ihre Ansprüche bezüglich dieser Beziehung überbedenken oder generell ihr Beziehungsmuster hinterfragen

Warum? Würde helfen, wenn du etwas konkreter werden könntest.

Kolya meinte:
Viell. kann das Jugendamt eine Hilfe sein

Nein, soweit ist es definitiv noch nicht. Die Lage im Haus ist angespannt, aber noch nicht kritisch. Und wenn ich in so eine Jugendheim-WG ziehe, würde ich meiner Mutter wahrscheinlich das Herz brechen. Sie macht sich so schon extrem viele Vorwürfe.

Ich kann ja noch etwas weiter ausholen, warum ich es hier so ätzend finde: Es ist nicht nur wegen meinem SV und der Situation hier im Haus. Es ist auch so, dass alle meine Freunde weiter weg wohnen (meine Grundschule 50 Kilometer, mit denen kann ich nur was in den Ferien machen) und meine anderen Freunde etwa 20 Kilometer (und die alle in einem Ort). Dann kommt's natürlich so, dass die alle zusammen was unternehmen und ich Tag für Tag alleine in diesem Haus rumgammle, weil ich nicht die Möglichkeit habe, zu denen zu kommen. Und dass meine Mutter mich nicht rumkutschiert, ist selbsterklärend. Das ist auf Dauer extrem deprimierend und hat wohl auch mit dazu geführt, dass ich mich in dem Haus nicht mehr wohlfühle und es einfach nur noch zum Kotzen finde, hier die ganze Zeit allein rumliegen zu müssen.
 

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