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Abneigung gegenüber Stiefvater wird immer größer

  • Starter*in Starter*in Sheik
  • Datum Start Datum Start
Ich wollte damit nicht sagen, dass dich das Ganze nichts angeht. Nein ich finde es furchtbar, wenn Kinder da mit hineingezogen werden. Ich finde weder das Verhalten deiner Mutter in Ordnung, noch das von deinem SV. Und will die beider nicht in Schutz nehmen.
Leider kannst du an der Situation aber nichts ändern. Auch wenn die Entscheidung deiner Mutter euch gegenüber egoistisch ist. Dein Bruder hat sich jetzt für seinen Vater entschieden. Du musst jetzt nach dir schauen, dass du da nicht unter die Räder kommst. Deshalb finde ich es sinnvoll, dass du dich da raus hälst. Nicht weil es dich nichts angeht, sondern weil die Gefahr besteht, dass du noch viel mehr in die Probleme mit hineingezogen wirst. Und das finde ich ziemlich mies von den beiden.
 
Ich halte mich so gut es geht auch raus, Stress ist wirklich das letzte, was ich gebrauchen kann.

Aber ich mach mir meinen SV insofern zum Feind, dass ich, wenn sie streiten und er sich wutentbrannt ins Auto setzt und wegfährt, zu meiner Mutter geh und mit ihr rede. Sie ist mir gegenüber auch sehr offen, was das angeht und erzählt mir auch alles. Das bekommt er natürlich bin und das stößt ihm dann sauer auf, ist zwar irgendwo auch nachvollziehbar, aber wir müssen ihn ja nicht fragen, wenn wir uns unterhalten wollen, auch wenn er das wohl gerne hätte.

Adele meinte:
Ich spekuliere mal sie hofft, dieses Mal wird alles ganz super und aus dieser Hoffnung heraus geht sie große Risiken ein, begibt sich in Abhängigkeiten und so fort.

Genau so ist es. Aber ich habe das Gefühl, dass sie sich das langsam nicht mehr vormachen kann. Aber anstatt zu handeln sitzt sie die Probleme hier trotzdem weiter aus. Ihre beste Freundin ist der selben Meinung wie ich und versucht sie auch immer dazu zu bewegen, den Schritt zu gehen, aber sie traut sich einfach nicht aus finanziellen Sorgen. Ich bin echt geschockt davon, meine Mutter war immer eine sehr starke und kämpferische Frau, wo ihr ganzes Selbstvertrauen hin ist, wüsste ich gerne.

Adele meinte:
Das halte ich für richtig, wobei ich Deinem Bruder wünsche dass sein Vater sich tatsächlich geändert hat. Falls nicht, wäre da das Jugendamt einzuschalten.

Keine Sorge, er hat sich wirklich gebessert. Er hat auch eine neue Ehefrau, die mein Bruder auch sehr gern mag und seit er mit ihr zusammen ist, ist er wirklich zu einem besseren Menschen geworden. Er schenkt mir sogar noch Sachen zum Geburtstag oder zu Weihnachten, das macht nicht mal mein leiblicher Vater xD

Adele meinte:
Wie sind deine Pläne? Wann hast Du deinen Schulabschluß, was willst du dann tun?

Habe mir bereits Pläne gemacht. Ich bin in der 9. Klasse, Realschule, und hab nächsten Sommer meinen Abschluss. Bis dahin muss ich dann eine Ausbildung gefunden haben, ich plane dann nächsten Sommer (bin dann 17) auszuziehen, wenn meine Mutter es bis dahin nicht getan hat. Sie hat auch bereits ihr OK gegeben, kann auch meine Gründe nachvollziehen (sind mehr als nur das mit meinem SV). Ich werde dann wahrscheinlich mit meinem Freund aus der Grundschule in eine WG ziehen, ist jetzt zwar nie mein Traum gewesen aber ich will inzwischen einfach nur noch weg hier. Hoffen wir mal, dass das auch alles so klappt, ich hab wirklich keine Lust hier noch länger zu leben. Mit einer Person unter einem Dach zusammengepfercht zu sein, die man absolut nicht mag, sowas ist wirklich schlimm. Aber ich kann auch nirgends hin, das ist fast noch schlimmer.

Elpia meinte:
Nicht weil es dich nichts angeht, sondern weil die Gefahr besteht, dass du noch viel mehr in die Probleme mit hineingezogen wirst.

Meine Mutter macht das nicht mehr, sie hält uns so gut wie es geht da raus, wenn er da ist. Er dagegen zieht mich inzwischen mit in die Angelegenheit hinein.

Was auch noch erwähnenswert ist: Meine Mutter hat meinem SV von meinen Auszugsplänen erzählt und auch davon, dass er der Hauptgrund dafür ist. Letzten Freitag hat er mich dann von der Schule abgeholt und hat dann im Auto gefragt, ob ich was gegen ihn hätte usw. Das war einfach richtig schlimm für mich, weil ich dieses Gespräch immer vermeiden wollte, aber aus dem Auto konnte ich ja nicht fliehen. Ich hab ihm dann ziemlich ehrlich meine Meinung zu dem ganzen gesagt (ich nehme generell kein Blatt vor den Mund), das hat ihn sichtlich getroffen (was gar nicht meine Absicht war). Ich hab ihm u.a. gesagt, dass ich die Liebe zwischen ihm und meiner Mutter für nicht echt halte, dass ich ihn nicht leiden kann (hab ich indirekt übermittelt) und dass er im Grunde will, dass mein Bruder und ich so schnell wie möglich verschwinden, damit er endlich die Ehe führen kann, die er immer haben wollte. Das ist ja auch wahr, ansonsten würde ich sowas nicht sagen. Als wir heimkamen hatte er dann einen halben Nervenzusammenbruch wegen dem Gespräch, ist mit meiner Mutter wieder in Streit geraten und hat ihr dann die Schuld daran gegeben, wie wir Kinder über ihn denken. Ich meine, gehts noch? Als ob wir uns über die 5 Jahre keine Meinung von ihm gebildet haben. Er hat sich 5 Jahre lang absolut 0 für uns interessiert und jetzt merkt er anscheinend, dass das Familienverhältnis vollkommen im Eimer ist und versucht es durch seine schnulzigen Sprüche (im Auto kamen u.a. Sachen wie "Ja, deine Mutter und ich haben ja auch Probleme, aber wir lieben uns ja und ich will ja, dass wir alle glücklich sind" - so ähnlich zumindest) zu retten.
Aber ganz ehrlich - der Käß ist für uns, für meinen Bruder und für mich, gegessen.
Er wollte dann noch mit mir einen Spaziergang machen (!), aber Gott sei Dank hat meine Mutter ihn davon abgehalten, weil sie wusste, worin das geendet wäre.

Ich habe Angst vor dem Auszug meines Bruders. Ich kann nicht einschätzen, wie sich die Situation danach entwickelt. Ins Positive wohl kaum, das ist klar. Ich hab Angst, dass das ganze dann mehr auf meinem Rücken ausgetragen wird.

Ich fühle mich in diesem Haus und dieser "Familie" vollkommen fehl am Platz und langsam verspüre ich auch ein Gefühl des Unwohlseins in diesem Haus, vor allem in der Anwesenheit meines SVs. Das ist wirklich nicht schön, v.a. wenn man nirgendswo hin kann. Meine Freunde wohnen ca. 20 bzw. 50 Kilometer weit weg und hier in diesem asozialen Dorf hab ich keine Freunde. Es ist kurz gesagt einfach zum Kotzen hier, und das schon seit wir hier wohnen.
 
Aber ich mach mir meinen SV insofern zum Feind, dass ich, wenn sie streiten und er sich wutentbrannt ins Auto setzt und wegfährt, zu meiner Mutter geh und mit ihr rede. Sie ist mir gegenüber auch sehr offen, was das angeht und erzählt mir auch alles. Das bekommt er natürlich bin und das stößt ihm dann sauer auf, ist zwar irgendwo auch nachvollziehbar, aber wir müssen ihn ja nicht fragen, wenn wir uns unterhalten wollen, auch wenn er das wohl gerne hätte.

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h spekuliere mal sie hofft, dieses Mal wird alles ganz super und aus dieser Hoffnung heraus geht sie große Risiken ein, begibt sich in Abhängigkeiten und so fort.
Genau so ist es. Aber ich habe das Gefühl, dass sie sich das langsam nicht mehr vormachen kann. Aber anstatt zu handeln sitzt sie die Probleme hier trotzdem weiter aus. Ihre beste Freundin ist der selben Meinung wie ich und versucht sie auch immer dazu zu bewegen, den Schritt zu gehen, aber sie traut sich einfach nicht aus finanziellen Sorgen. Ich bin echt geschockt davon, meine Mutter war immer eine sehr starke und kämpferische Frau, wo ihr ganzes Selbstvertrauen hin ist, wüsste ich gerne.

Hey Bacon,

danke für Dein Feedback. Ich finde Dich übrigens sehr reif, das fiel mir gestern schon auf. Ich denke, Du hast in Deinem jungen Leben schon sehr viel Verantwortung übernehmen müssen und denkst wirklich an Deiner Mutter und ihr Wohlbefinden. Und genau an diesem Punkt setzt mein "das geht Dich nix an" ein. Selbstverständlich wohnst Du da und MUTTER und SV sind dafür verantwortlich daß es den Kindern (auch wenn Du 17 J. alt bist und so gut wie erwachsen, das Kind Deiner Mutter) gut geht. Bei Euch scheint es allerdings umgekehrt zu sein: Du machst Dir mehr Gedanken damit es Deiner Mutter gut geht. Das finde ich ist ein Rollentausch, der NICHT gut gehen kann. Du kannst auch NICHTS ändern. Wenn sie wegen der Tiere und wegen des Geldes oder was auch immer bei ihm bleiben will, dann will sie das, ob das gut ist aus Deiner Sicht oder nicht, spielt erst mal keine Rolle, denn sie ist erwachsen genug, selbst zu entscheiden, auch wenn es Deiner Meinung nach (und ich stimme Dir ja zu) falsch ist. Aber es ist ihre Entscheidung. Diese hat man zu respektieren.

Punkto Respekt, da hattest Du mich gefragt (SV): Ich finde es schon respektabel, wenn ein Mann für zwei SK und eine Frau arbeiten geht und dafür (auch wenn es "nur" finanziell ist, Verantwortung übernimmt").

Der erste Abschnitt des Zitats beschreibt gut, daß die Situation verzwickt ist. Ich schrieb schon, daß Kinder loyal ihren Eltern sind i.d.R. Das ist klar, daß Du zu Deiner Mutter stehst und sie verstehen kannst. Was in ihm vorgeht, wird hier nicht thematisiert und ein Mann der "die Fresse voll hat", schmeißt Kind und Kegel raus. Daß Deine Mutter mit einem Mann aufgrund finanzieller Motive zusammen ist, der für die Familie arbeiten geht, ist eben nicht edel und gut. Daß sich dieser Mensch (Dein SV) zutiefst verletzt fühlt, ist aus meiner Sicht nachvollziehbar und wenn er dann sieht, daß er so ganz alleine mit seinen Gefühlen da ist, weil sich Deine Mutter sich bei Dir ausheult anstatt MIT ihrem Mann zusammen IHRE Probleme löst, finde ich nicht gut....nicht produktiv, verletzend. Dieses Problem (Eheprobleme) wirst Du NICHT lösen können. In diesem Sinne meine ich es auch: es geht Dich nichts an. Die Eheprobleme müssen beide lösen. Das ist deren Ehe, nicht Deine.

Wenn beide (Deine Mutter und Dein SV) bereit sind (und Bereitschaft ist die Grundvoraussetzung), die Ehe fortzusetzen, müssen DEINE Mutter und DEIN SV es lösen, am besten professionell. Du bist als Kind und Familienmitglied aber NICHT professionell, nicht weil Du blöde bist, sondern weil Du emotional und aufgrund der Blutsverwandtschaft involviert bist.

Oder sie müssen sich eben lösen, aber Deine Mutter, will sich versorgt wissen und hängt an den Pferden, will eben keine Bewerbungen schreiben und sich nach einer neuen Bleibe umgucken, sonst hätte sie es schon längst gemacht. Sie nimmt in Kauf, daß ihr Jüngster zum Vater flüchtet. (mein Herz schmerzt bei diesem Gedanken).



DESWEGEN find ich es super gut, daß Du Dich um Deinen Schulabschluß kümmerst und um eine Ausbildung, um dort auszuziehen und selbst eine Familie zu gründen (oder auch nicht, je nach Lebensplanung), um es besser zu machen als Deine Ma (und davon bin ich überzeugt).

Ich hoffe, Dir den Zusammenhang ein wenig näher gebracht zu haben. Ich verstehe, daß Du Deine Mutter irgendwie "retten" willst, aber wenn sie sich für das "Leid" (Zigarettenrauchen, Alkohol, mit einem Mann zusammenleben, den sie nicht liebt) entschieden hat, dann ist es ihre Sache, die Du nicht ändern wirst. Sie braucht eben IHRE Zeit der Veränderung. Viell. wäre eine Therapie für Deine Mutter nicht verkehrt.

Egoistisch finde ich Dich überhaupt nicht. Ich wäre stolz auf einen Sohn wie Dich. Du bist mir sehr sympathisch.

Liebe Grüße

Kolya
 
Ich habe Angst vor dem Auszug meines Bruders. Ich kann nicht einschätzen, wie sich die Situation danach entwickelt. Ins Positive wohl kaum, das ist klar. Ich hab Angst, dass das ganze dann mehr auf meinem Rücken ausgetragen wird.

Ich fühle mich in diesem Haus und dieser "Familie" vollkommen fehl am Platz und langsam verspüre ich auch ein Gefühl des Unwohlseins in diesem Haus, vor allem in der Anwesenheit meines SVs. Das ist wirklich nicht schön, v.a. wenn man nirgendswo hin kann. Meine Freunde wohnen ca. 20 bzw. 50 Kilometer weit weg und hier in diesem asozialen Dorf hab ich keine Freunde. Es ist kurz gesagt einfach zum Kotzen hier, und das schon seit wir hier wohnen.

ich glaube Dir das und eigentlich wäre Deine Mutter auch dafür verantwortlich, daß es Euch gut geht. Es ist schlimm, an einem Ort wohnen zu müssen, in dem man nicht hingehört.

Kolya
 
diese "Offenheit" ggü. Kindern ist völlig unangemessen. finde ich. dass ihm das auftößt finde ich auch nachvollziehbar und sie tut schon genau das, was er ihr vorwirft, sie zieht dich in den Streit rein, dich auf ihre Seite und schafft so Fronten. natürlich muss er nicht fragen, wenn ihr euch unterhalten wollt. aber ihr unterhaltet euch über ihn, die Beziehung die die beiden haben etc., allerdings hat er keine Chance, da mizureden und seine seite darzustellen. das ist weder dir noch ihm ggü. in Ordnung.

Genau so ist es. Aber ich habe das Gefühl, dass sie sich das langsam nicht mehr vormachen kann. Aber anstatt zu handeln sitzt sie die Probleme hier trotzdem weiter aus. Ihre beste Freundin ist der selben Meinung wie ich und versucht sie auch immer dazu zu bewegen, den Schritt zu gehen,
ihre beste Freundin diskutiert dann auch noch mit Dir darüber - da redet scheinbar jeder über jeden aber keiner mit dem anderen. Nix gut.


Er bemüht sich und hat da keine Chancen. Es ist nicht deine Aufgabe Chancen zu verteilen

alle beide tragen ihre Beziehung und ihren Streit und auch ihre verzweifelte Hilflosigkeit auf deinem Rücken aus


Das sind gute Aussagen von Adele. Sie hat es auf den Punkt gebracht, besser als ich...

Kolya
 
Hallo, die beste Idee wäre doch, deine Mutter verkauft die Pferde und ihr 3 nehmt euch zusammen eine Wohnung.

Und wenn jetzt jemand sagt "die armen Pferde", nein, die Kinder gehen vor.
 
_cloudy_ meinte:
Hallo, die beste Idee wäre doch, deine Mutter verkauft die Pferde und ihr 3 nehmt euch zusammen eine Wohnung.

Und wenn jetzt jemand sagt "die armen Pferde", nein, die Kinder gehen vor.

Sagt sich so einfach, aber meine Mutter hängt sehr an den Pferden. Wie vorhin schon gesagt hab ich sogar manchmal das Gefühl, dass sie ihr wichtiger sind als wir Kinder. Oder sie benutzt sie einfach als Ausrede die Dinge nicht selbst in die Hand nehmen zu müssen.

Kolya meinte:
Du hast in Deinem jungen Leben schon sehr viel Verantwortung übernehmen müssen

Mehr oder weniger, ja. Als ich 10/11 war, war ich bis abends allein daheim, weil meine Mutter arbeiten war. Dadurch wird man schon eigenständiger.

Kolya meinte:
Punkto Respekt, da hattest Du mich gefragt (SV): Ich finde es schon respektabel, wenn ein Mann für zwei SK und eine Frau arbeiten geht und dafür (auch wenn es "nur" finanziell ist, Verantwortung übernimmt")

Da muss ich dir leider komplett widersprechen. Er hat diesen Job seit 28 Jahren, dass er ihn jemals verlieren wird, ist äußert unwahrscheinlich. Als er meine Mutter kennengelernt hat und sie sich dazu entschlossen hat, zu ihm auf's Dorf zu ziehen, hat sie alles aufgegeben: Ihre Wohnung, ihre Arbeit, im Grunde ihr gesamtes Leben. Sie hat auch uns Kinder aus unserem Leben einfach herausgerissen, wofür ich ihr ehrlich gesagt auch noch ein wenig böse bin, weil das ein unfassbar rücksichtsloser Zug von ihr war. Und womit wird sie belohnt? Direkt nach unserem Herzug verbreitet mein SV irgendwelche Gerüchte über uns, dass meine Mutter gekündigt worden wäre und er uns aus der Augsburger Gosse gerettet hätte. Toller Beziehungspartner, wirklich. Dazu kommt, dass er ggüber seiner Mutter noch nie wirklich zu meiner Mutter gestanden hat und dazu noch einige andere Aktionen, die ich an dieser Stelle nicht nennen kann, weil sie zu...krass sind. Also meine Abneigung ihm ggüber hat sehr viele Gründe, dass er selber mir nie wirklich was getan hat, macht das ganze noch kurioser.

Für ihn hat sich im Grunde nichts geändert, er ist immer noch seiner Arbeit nachgegangen, hatte jetzt halt noch 2 Kinder und eine Hausfrau daheim rumsitzen. Und auf dieses Hausfrau-Dasein hat meine Mutter auch keine Lust mehr, trotzdem sucht sie sich keinen Job, obwohl sie es schon so oft angekündigt hat (sogar wo sie noch nicht verstritten waren)

Kolya meinte:
Wenn beide (Deine Mutter und Dein SV) bereit sind (und Bereitschaft ist die Grundvoraussetzung), die Ehe fortzusetzen, müssen DEINE Mutter und DEIN SV es lösen, am besten professionell.

Ja, das meine ich auch. Aber ich weiß nicht, ob die beiden dazu bereit wären, ich hab meine Mutter auch noch nie danach gefragt. Aber solange sie die einzige bleibt, die irgendwie versucht an der Situation hier etwas zu verbessern, wird das nicht klappen.

Kolya meinte:
Daß sich dieser Mensch (Dein SV) zutiefst verletzt fühlt, ist aus meiner Sicht nachvollziehbar und wenn er dann sieht, daß er so ganz alleine mit seinen Gefühlen da ist, weil sich Deine Mutter sich bei Dir ausheult anstatt MIT ihrem Mann zusammen IHRE Probleme löst, finde ich nicht gut....nicht produktiv, verletzend

Naja, er machts ja au ned anders. Wenn er wieder mal zu viel hat, setzt er sich in sein Auto und fährt irgendwo hin. Wahrscheinlich zu seiner Mutter und heult sich bei der aus.

Adele meinte:
allerdings hat er keine Chance, da mizureden und seine seite darzustellen. das ist weder dir noch ihm ggü. in Ordnung

Damit hast du im Grunde zwar recht, aber es ist ja nicht so, als ob ich diese Dinge, die sie mir erzählt dann ihm an den Kopf werfe. Ich rede im Grunde überhaupt nicht mehr mit ihm, er interessiert mich auch gar nicht. Und meine Mutter fängt ja selbst an mit mir darüber zu reden, ich quetsche sie ja nicht darüber aus. Und wenn sie sich etwas von der Seele reden will, dann bin ich natürlich für sie da. Das Verhältnis zwischen uns hat sich in den letzten Wochen auch wieder verbessert, darüber bin ich sehr glücklich.

Adele meinte:
welche Ausbildung willst du machen? wo wirst du dich bewerben? hast du mit deinen Noten Chancen auf den gewünschten Ausbildungsplatz?

Weiß ich leider nicht. Stärken oder Talente hab ich im Grunde gar keine, das schlägt sich auch in meinem Zeugnis nieder.

Adele meinte:

Nein, tut er nicht. Tut er wirklich nicht. Er bringt wie gesagt nie was konkretes zur Verbesserung der Situation bei. Dass meine Mutter die Schnauze voll von seinem andauernden "Alles was ich sehe, ist Liebe" hat, kann ich zu 100 % nachvollziehen. Er WILL gar nichts verändert, er will einfach nur, dass meine Mutter zur Ruhe kommt und wieder so funktioniert, wie es ihm recht ist.

Adele meinte:
das schreibst du aber oben ziemlich anders. Die tun sich da wohl beide nix.

Wie bereits erwähnt, ich werfe ihm nichts an den Kopf, was meine Mutter mir erzählt. Zumindest fast nicht (Die Situation im Auto war eine andere). Wenn er nachts um 12 Uhr zu mir reingestürmt kommt und irgendwelche (für ihren momentane Streit) relevanten Dinge von mir wissen will, DAS verstehe ich unter reingezogen werden.

Adele meinte:
naja, wenn man die Leute asozial findet, wollen sich sich selten mit einem anfreunden ;-) du musst dich auch nicht mit ihnen anfreunden, das ist ja deine Entscheidung. Schlauer wäre es aber, du würdest nochmal einen genaueren Blick wagen und ihnen auch eine Chance geben. wenn man "alle" asozial findet, hat das meist mehr mit einem selbst als mit den anderen zu tun.

Naja, ist ja nicht so als ob ichs mit den Leuten hier nicht versucht hätte 😉 Hatte auch kurzzeitig hier Freunde, das war dann aber auch schnell wieder vorbei. Meine Mutter und mein Bruder sind der selben Meinung, was die Menschen hier angeht, also von irgendwo kommt das nicht. Wer sich hier natürlich wohlfühlt ist mein SV, der lebt sein ganzes Leben hier und ist im Grunde genauso drauf wie diese Hinterwäldler. Inzest ist hier auch ein noch ein Begriff. Leider.

Tut mir leid, wenn ich nicht auf alle Antworten eingehe, ich verliere leicht mal den Überblick xD Aber trotzdem an alle! 🙂
 
Für ihn hat sich im Grunde nichts geändert, er ist immer noch seiner Arbeit nachgegangen, hatte jetzt halt noch 2 Kinder und eine Hausfrau daheim rumsitzen. Und auf dieses Hausfrau-Dasein hat meine Mutter auch keine Lust mehr, trotzdem sucht sie sich keinen Job, obwohl sie es schon so oft angekündigt hat (sogar wo sie noch nicht verstritten waren)
Nun, auch für ihn hat sich einiges geändert - er stellt seine Wohnung und sein Einkommen seiner parasitären, nörgelnden, ihn nicht liebenden Frau, ihren Kindern und Pferden zur Verfügung und bekommt dafür: Nichts. Nicht mal ein Danke. Stattdessen nur Vorwürfe...

Nicht deine Mutter ist hier das große Opfer - denn die bescheißt ihn doch von vorne bis hinten. Zahlen darf er ihr und euch alles, aber sonst darf er nichts erwarten. Warum geht sie denn nicht arbeiten? Hat er es ihr verboten? Sie ans Haus gefesselt? Wenn sie keine Lust auf Hausfrau hat, soll sie sich was suchen. Aber wie es scheint, ist der Leidensdruck ja doch nicht so groß.

Der Mann ist hier eher das Opfer - weil er sie liebt. Wenn er es nicht tun würde, hätte er euch schon lange raus geschmissen. Und mit was, mit Recht.
 
Rede doch einmal Klartext mit deiner Mutter.

Dass du als Tochter es ganz furchtbar findest, dort wohnen zu müssen,

und ob ihr beiden Kinder oder die Pferde ihr wichtiger sind.
 
_cloudy_ meinte:
Rede doch einmal Klartext mit deiner Mutter.

Dass du als Tochter es ganz furchtbar findest, dort wohnen zu müssen,

und ob ihr beiden Kinder oder die Pferde ihr wichtiger sind.

*Sohn, aber ist in Ordnung xd

Hab ich bereits getan, sie weiß auch, dass ich so schnell wie möglich weg will. Vorhin hatten wir wieder ein Gespräch, was dann in eine Art Streit geraten ist. Sie wirft mir vor, sie unter Druck zu setzen, was aber gar nicht meine Absicht ist. Dass mein Verlangen, so schnell wie möglich hier wegzuziehen, in solchen Gesprächen über die momentane Situation mit reinspielt, ist ja irgendwo auch logisch. Ein bisschen muss man ja auch an sich selbst denken und sein eigenes Wohl. Und ich sehe den nächsten 1 1/2 Jahren sehr schwarz entgegen. Ich hab ihr auch ziemliche Vorwürfe gemacht (u.a. dass es dumm von ihr war, 3 Monate nach dem Kennenlernen alles für dieses Mann aufzugeben), das hat sie seltsamerweise ziemlich getroffen und sie wurde sehr wütend. Aber es ist ja wahr, sogar mein Bruder hat mir da zugestimmt. Ich würde auch niemandem Sachen an den Kopf werfen, die nicht wahr sind.

Athanasia meinte:
Nun, auch für ihn hat sich einiges geändert - er stellt seine Wohnung und sein Einkommen seiner parasitären, nörgelnden, ihn nicht liebenden Frau, ihren Kindern und Pferden zur Verfügung und bekommt dafür: Nichts. Nicht mal ein Danke. Stattdessen nur Vorwürfe...

Ich finde es ziemlich lustig, wie mein SV hier teilweise dargestellt wird, als wäre er der Messias.
Ich weiß nicht, was für dich in einer Beziehung eine Rolle spielt, aber meine Mutter gibt auch viel auf Sachen wie Liebe und nicht nur auf's Geld. Eine von diesen 2 Dingen sind in dieser "Beziehung" noch zu genüge vorhanden.

Deine Argumentationsweise verstehe ich nicht. "Du lebst von meinem Geld, also sei mir auf ewig dankbar und hör auf zu nörgeln!" - diese Denkweise ist nicht nur in gewissermaßen dämlich, sondern auch gefährlich.

Athanasia meinte:
Der Mann ist hier eher das Opfer - weil er sie liebt. Wenn er es nicht tun würde, hätte er euch schon lange raus geschmissen. Und mit was, mit Recht.

Wow, Respekt, er wirft uns NICHT raus. Dann muss er schon ein ziemlich guter Mensch sein, wenn er das nicht macht. Ich wäre ihm nicht mal böse drum, dann wüsste meine Mutter endlich woran sie bei ihm ist.
 

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