Die Frage ist ja letztendlich - was hast Du davon, wenn Du in Zukunft sehr leistungsfähig bist und dann depressiv wirst, weil es wieder nicht geklappt hat oder Du den Erfolg nicht genießen kannst und darüber wieder depressive Schübe bekommst ?
Für mich solltest Du Dein psychisches Wohlbefinden völlig unabhängig betrachten von erfolgsorientierten " Vorsätzen" .
Deine Leistungsfähigkeit ist steigerbar - durchaus - Deine Vulnerabilität aber doch genauso.
Wenn Du Angst hast alleine raus zu gehen, schau doch mal , ob es nicht so einen Dienst gibt oder ob Du nicht jemanden findest, der Dich am Telefon beim Laufen draußen überwacht.
In den USA weiß ich es gibt so etwas für Jogger , Spaziergänger, etc. ...kostet aber ....bsp. Du gehst joggen , meldest Dich ab , dein Handy wird getracked, die wissen auf 5m wo Du bist.
Du sagst Du läufst 30 minuten - dann rufst Du an - alles Ok - es gibt keinen Alarm.
Du meldest Dich nicht - die setzen Himmel und Hölle in Bewegung ...je nach Vertrag .
Was Du grade machst ist vor lauter "Fahrigkeit " und hin und Her Gerissenheit zwischen Angst haben und Mut haben wollen - Dich konzentrieren auf etwas was Halt oder Ruhe gibt.
Die so erzeugte Unproduktivität , grämt Dich innerlich , weil Du Dir selbst die " Schuld " dafür gibst.
Wäre es da nicht erstmal sinnvoller - die Schuldfrage zu klären - bevor Du Dich auf die Dinge konzentrierst, die wichtig sind , besonders dann, wenn die Schuldzuweisungen unter Umständen unrichtig sind und Dich ausbremsen , depressiv machen, Dein Selbstwertempfinden vulnerabel machen ...so das Dir das Verletzt sein vor Schmerz die Luft nimmt ?