Kolya
Aktives Mitglied
Eins kann ich aus eigener Erfahrung definitiv sagen. Ab 30 wird es verdammt schwer sich neu zu orientieren.
Das geht damit schon los, dass man nicht mehr so aufnahmefähig für neues ist.
Dann geht es damit weiter, dass man schwer das Geld aufbringen kann, wenn man niemanden hat, der einen unterstützt. Sowohl bezüglich Studium als auch Ausbildung.
Es ist finanziell dann noch schwerer. Zumal man sich ja oft schon eine Existenz aufgebaut hat und wieder ganz kleine Ansprüche stellen muss.
😀 ich amüsiere mich gerade. Wieso ist man mit 30 J. nicht mehr so aufnahmefähig wie früher. Ich bin 50 und fühle ich top fit. Bin auf Kongressen unterwegs, lerne eine neue Sprache und ein neues Musikinstrument. Es hat sich nichts geändert. Seit 1989 gehe ich mit dem PC um und lernen immer wieder was neues dazu. Und das auch noch gerne. Im Instrumentenunterricht mache ich sehr sehr gute Erfolge. Ich lache mit hier gerade kaputt. Wie alt bist Du? Wie erwähnt bin ich 50 Jahre jung und habe immer gelernt. Im Gegenteil je älter ich werde - desto neugieriger bin ich. Ich denke manchmal, der liebe Gott sollte mir 10 Leben noch dazu geben 😀
Finanziell ging es mir noch nie so gut.
Der Arbeitsmarkt ist angespannt, ja, ich kenne allerdings einige aus meinem Bekanntenkreis, die mit über 50 einen Job bekommen haben. Teilweise im Außendienst oder eben Umzug.
Der LG meiner Freundin hat mit 52 J. einen super Posten, okay, er ist nur Wochenende zuhause. Sogar zwei Bürokaufleute, die über das Jobcenter so eine Umschulung gemacht haben, sind untergekommen (da dachte ich schon, wieso das Jobcenter Bürokaufleute, ausbildet 😕). Die sind in meinem Alter übrigens.
Es gibt allerdings viele Arbeitslose, die sich wirklich bemühen und unverschuldet arbeitslos sind. Ich will hier keinen Arbeitslosen schmälern. Es ist heutzutage nicht einfach, wie Cinne das auch schon sagte bzw. schrieb.
Ich will nur sagen, daß Du wirklich alles sehr neg. siehst.
Mit eine wenig mehr Schwung, Elan und Neugierde dem ganzen begegnen, hilft auch bei einer 40 Stunden Woche, sein Arbeitsleben schön zu gestalten und interessant. Gerade mit abgeschlossenem Studium sollte man doch einen Job bekommen, der Spielräume läßt.
Aber das man ab 30 Jahren nicht mehr aufnahmefähig ist, da lache ich drüber. Meine Arbeitsstelle unterstütze berufsbegleitende Studiengänge. Kollegen gleich_größer 30 nehmen dieses Angebot neben der Arbeit gerne in Anspruch und beenden das Studium mit dem Master.
Ich bitte Dich...erfrischend bist Du ja 😀