Hallo liebe Enie, sieh das ganze als Therapie, als Intermezzo, das sich jetzt abspielt, ein "Dialog von ICH und einem DU" nachher kommt es anders, jetzt ist das dran. Du verlierst ja nichts, es kommt eh alles wie es kommen wird. Geh einfach mit mit dem Jetzt und reagiere Zeitgleich. Nicht vorher, nicht im Nachhinein sei ganz aus dem Bauch heraus, wie dir danach ist- lass zu, was raus will. Mal ist es Wut, dann Zorn, dann Trauer, dann Sehnen, dann Friede wieder und so nach und nach ebben diese ganzen Befindlichkeiten ab, wenn du sie nicht zensierst oder gar wichtig nimmst. Sieh das wie ein Reinigen deiner Seele und seiner zugleich.
Vielleicht geht es dir besser, wenn du diesen ganzen Emotionalkram nicht mehr so ernst nimmst, er ist wie ein Sturm im Wasserglas, mehr nicht. Von Befindlichkeiten darf man sein Leben nicht abhängig machen, das ist ein Wettergeschehen, von dem kann man nicht einkaufen gehen und seine Miete zahlen und sich durchbringen durch sein Leben. Das ist vom Rang her untergeordnet, dieses Beziehungstamtam. Ähnlich wie ein Zeitvertreib, weil man nichts Besseres zu tun hat gerade.
Dieser junge Mann wird kein Ehemann werden für dich, kein lebenslanger Partner, kein zukünftiger wertvoller Preis, den du anstrebst, was ist er dann? Ein Kamerad, der mit dir im Austausch steht, mal so, mal anders. Wenn er deine Schmerzgrenze erreicht, dann brich ab, wenn er sich wieder meldet, dann sei neugierig, nichts weiter.