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Hallo cucaracha,

schau mal hier: ---. Hier findest du vielleicht was du suchst.

ein Weg geht über die Differenzierung Deiner Selbstunterschätzung , Deiner Selbstüberschätzung was zu einer Standpunktfindung notwendig ist, die Du dringend brauchst, weil wenn Du keinen Standpunkt hast, kannst Du die Basis der Kontrolle nirgendwo finden.
 
Nur weil sich da 28 Jahre nix geändert hat ???
wie war es vor 10 Jahren ?
Weil sich 18 Jahre nix geändert hat ?
Vor 18 Jahren, weil sich 10 Jahre nix geändert hat ???

Du beschwerst Dich darüber das der Therapeut nicht in der Lage war, Dir einen Weg aufzuzeigen,
wie Du in die Kontrolle über Dich selbst kommst ....

Du kannst lesen und schreiben , aber hast , hattest und wirst nie Schriftstücke finden, wo das steht ???
In etlichen Jahren nicht ???
Selbstkontrolle ist doch kein unerlernbares Hexenwerk, auch nicht für gestörte und psychisch kranke Menschen, sondern Du bist ja selbst der Überzeugung das es einen Weg gibt, in die Kontrolle über Dich selbst, sonst würdest Du Dich doch nicht über den Therapeuten und dessen nicht aufgezeigten Weg beschweren .

Da frage ich mich was tust Du denn da in Eigenregie ? Wie erlangt ein Mensch Selbstkontrolle und was ist das überhaupt ???
Den Therapeuten hast Du wahrscheinlich auch nicht gefragt " Hallo - wieso zeigen sie mir keinen Weg auf "??? sonst wüsstest Du es ja , weil Du eine Antwort bekommen hättest.

Kann es ein das es für Dich schon irgendwie klar ist , das Du niemals an Lebensqualität gewinnen wirst, weil Du ja , für immer unheilbar ( psychisch) krank - eh nur noch Bock hast zu sterben ?
Könnte ja auch sein , dass das die suizidalen Anteile Deiner Depression sind.

Wenn der Mensch aus Vermeidungsstrategien und einer "Bindungsstörung" heraus Arrangements trifft , mit sich und andern, so läuft er Gefahr die Situation mit der sich vordergründig arrangiert innerlich innerlich abzulehnen.
Es gibt sicherlich Wege in die Kontrolle über Dich selbst, für mich gehst Du die aber nicht, sondern lässt es, warum ?
 
Ich kann verstehen, dass dir verständnisvoll zustimmende Beiträge erstmal gut tun.
Jetzt ist die Frage, wonach du suchst.
Wohltuendes oder Anstöße, wie du und dein Partner die Lage verbessern könnt?

Nach meiner Sicht kommt mir da zu häufig das Verantwortung wegschiebende "sein Asperger". Bleib doch mehr bei dir, das ist ja schließlich das Einzige, was du verändern kannst.

Und ich sehe auch nicht den Therapeuten in der Verantwortung, dir Lösungen zu liefern. Die musst du dir schon selbst erarbeiten, wobei ein Therapeut dich unterstützen kann, durch die richtigen Fragen vielleicht ein wenig lenken. Die Arbeit musst schon du machen wollen und machen.

Danke....
Es ist schwierig in Worte zu fassen, sein Distanz wollen hat für mich einen narzisstische Aspekt, er tut es, wenn es für mich eh schon schwierig ist. Nicht einfach, in Worte zu fassen.

Du stülpst ihm das über, aber ist das auch so?
Spielen da nicht eher deine eigenen Vorbelastungen eine große Rolle?
Du glaubst, was du denkst, und er hat es auszubaden. Das ist DEINE Geschichte, dein Problem, und muss mit ihm überhaupt nichts zu tun haben.

Für mich als Außenstehende ist viel wahrscheinlicher, dass ihn solche Situationen überfordern und er aus Selbstschutz die Distanz sucht. Und manches vielleicht nicht in Gänze erfassen kann, was verwirren und verunsichern kann und auch wieder Distanz suchen lassen kann.

@cucaracha das stimmt!!! Aber ich tendieren dazu, mich selbst aufzugeben für die Beziehung. Ich verliere mein Gesicht, meine Integrität, mein bisschen Selbstachtung. Vielleicht bin ich nicht reif. Keine Ahnung. Wenn ich das Wort Psychotherapeut nur schon höre, cucaracha.... dann kriege ich einen Klumpen im Bauch.

Mein Partner hat eine sehr narzisstische Mutter, er behandelt mich manchmal glaub einfach so, wie er es gelernt hat. Das ist für mich schlimm.

Wieder DEINE Probleme.
Er ist nicht verantwortlich für deine Selbstaufgabe usw., das bist du selbst.
Er ist nicht verantwortlich für deine Gedanken, das bist du selbst.

Psychotherapeuten magst du nicht, weil...?
Und wieviele kennst du?

Sich richtig (!) auf eine Psychotherapie einzulassen ist nicht angenehm. Man erfährt so Dinge über sich, die man vielleicht gar nicht erkennen wollte. Da nicht hinzusehen ist sehr viel angenehmer.
Und etwas an sich, seinem Denken, seinem Verhalten ändern zu wollen, ist wahnsinnig anstrengend.
Sich dafür oder dagegen zu entscheiden liegt in der eigenen Verantwortung.
Ebenso wie die Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Z. B. mit der eigenen Bindungsstörung nicht gut umgehen zu lernen und immer wieder mit den gleichen Problemen konfrontiert zu werden.

Mit deinem Partner kannst du nur Gespräche führen, über euer beider Anteile und welche Handlungsmöglichkeiten ihr habt, um Krisen zu vermeiden.

Bin auf ihn zu und hab ihn gefragt, ob wir gemeinsam zu Abend essen wollen.
Gesagt, getan, es war sehr harmonisch. Bis zu einem Punkt.

Ich glaube, dass ich aufgrund meiner schweren Bindungsstörung nie sein kann wie jemand, der Bindung erfahren durfte. Mein Organismus reagiert mit Stress auf Dinge, die andere gar als angenehm erleben.
Ich könnte laut schreien, so unfair ist das.
Sein Asperger hilft da natürlich nicht.
Denn für ihn ist "alles im Moment, gleichzeitig", wie er sagt.

Und ich bin in totaler Erklärungsnot.

Der Traumatologe, der mich 2018 mit der schweren Bindungsstörung diagnostizierte, meinte einmal, "Sie müssen in Kontrolle von sich selbst kommen". Den Satz hör ich innerlich noch heute. Und leider konnte der Super-Traumatologe zwar schlaue Dinge von sich geben, aber mir einen Weg aufzeigen oder gemeinsam einen erarbeiten, das konnte er natürlich nicht.
Ich könnte kotzen.

Bindungsstörung ist die Höchststrafe (für mich).

An welchem Punkt und warum wurde es unharmonisch? Womit konntest du nicht umgehen?

Eine Erklätung in der akuten Situation kann überfordern, ein Codewort könnte helfen. Und danach sollten klärende Gespräche möglich sein und stattfinden. Mit Lösungssuche.

Weshalb hast du deiner Meinung nach die Höchststrafe verdient, so dass sie unbedingt aufrechterhalten werden muss?

Zeobathlings Beitrag klingt hart, ich halte ihn aber für hilfreich. Wenn auch schmerzhaft.
 
Ja...diesen Beitrag finde ich wichtig.

Es ist dein Leid und es sind deine Probleme,

welche du mit einem sympathischen Psychotherapeuten bearbeiten solltest.

Es ist nicht fair diesen Freund für deine eigenen Probleme verantwortlich zu machen.

Er hat keine Schuld an deiner schlimmen Vergangenheit.
Du ziehst ihn in deine eigenen Probleme mit rein und du erwartest zuviel von ihm.
 
Naja im Endeffekt wird hier gerade versucht dir Ratschläge zu geben.
Es gibt Menschen, die schreiben direkter, aber ich glaube man versucht dir einfach zu helfen.

Von außen hat man doch manchmal eine objektivere Sichtweise.
Versuche doch einfach mal zu überlegen ganz in Ruhe, ob da was dran ist.

Wenn mich eine Aussage zum Beispiel stört, denke ich in Ruhe darüber nach, ob da wirklich was dran ist. Denn häufig ist das so.

Es wäre hilfreich, wenn du nennen könntest, was du genau von uns brauchst.
Welche Richtung möchtest du gehen?
 
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