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26 Jahre alt, selbstbewusst, dennoch ewiger Single

Vielleicht geht es hier aber für den TE nicht nur darum, welche Probleme er mit den Frauen hat und dem Kontakteknüpfen, sondern auch ums Erwachsenwerden. Das meine ich nicht mal angreifend. Aber wenn ein erwachsener Mann sagt, er hat vor, "Langzeitstudent" zu sein, d. h. vermutlich nie arbeiten zu wollen, dann sollte dieser Mann auch mal andere Baustellen abchecken.

Irgendwie wäre mir das zuwider, bis ins hohe Alter bei meinen Eltern zu wohnen und nur zu studieren. Da macht man sich doch nur abhängig. Denn dann verdient man keine Kohle und irgendwann wird es doof, wenn die Freunde sich weiterentwickeln, Geld für schöne Sachen und eigene Wohnungen haben und man selbst noch bei den Eltern wohnt und gar nicht herausgefunden hat, was man sonst noch so gut könnte und welche Chancen auf einen warten.
 
Ich bin der Threadersteller.

Bereits zur Mittagsstunde hatte ich Antworten verfasst, die leider immer noch nicht freigeschaltet wurden. Ich hoffe, die Freischaltung erfolgt bald.

Ganz ehrlich: Diese despektierlichen, zum Teil fast gehässigen Antworten sind einfach nur unter aller Sau und bestätigen meine Sicht dieses weit verbreiteten festgefahrenen, unreflektierten Spießerdenkens. Ich habe mich hier nicht registriert, um mich z. T. erniedrigen zu lassen und verstehe auch die Reaktionen nicht!

An Sofia: Nein, ich entstamme nicht dem muslimisch-arabischen Kulturkreis, aber es passt zu deinen implizit offenbarten Wertvorstellungen, dass dies dein erster Verdacht ist. Es ist schon interessant, dass du Minderwertigkeit mit fehlendem beruflichen Ehrgeiz gleichsetzt. Und Frauen, die an mir Interesse zeigen (könnten), als anspruchslos bezeichnest. Na vielen Dank! Denn wie wir ja alle wissen, ist ein Mensch dann etwas wert, wenn er angepasst ist, eine hohe Reputation aufweist, beruflich ehrgeizig ist und etwas hermacht. Ich bin in erster Linie stolz darauf, dass ich mich karikativ und ehrenamtlich betätige und Menschen damit Gutes getan habe. Ich lasse mich nicht von irgendwelchen dahergelaufenen Gestalten wie dir implizit und spöttisch als minderwertig bezeichnen. Im Folgenden werde ich dich übrigens ignorieren. 😉

An Sparkly: Familienpläne von Frauen (ohne ein hohes Einkommen) mal ausgenommen... Warum sollte man mich deswegen abweisen? Warum sollte beruflicher Ehrgeiz so verdammt wichtig sein? Warum diese abschätzige Haltung gegenüber Leuten mit alternativen Lebenskonzepten? Du stellst mich so dar, als wäre ich irgendein Schmarotzer. Ich bringe mich zuhause tatkräftig mit ein und habe mir mit allen möglichen Nebenjobs schon die Nächte um die Ohren geschlagen. Möchtest du mir einen moralischen Vorwurf machen?

An Finderfuchs: Ich habe nicht vor, ewig bei meinen Eltern zu wohnen, auch wenn ich mich mit dem Auszug offenkundig nicht beeile. Ich kann bei den meisten Leuten, auf die du referierst, nicht wirklich eine Weiterentwicklung erkennen. Es ist doch nicht zu leugnen, dass dort draußen Heerscharen an arbeitenden, einen eigenen Haushalt schmeißenden Idioten herumlungern. Alle möglichen Realisierungen von eigenen, INDIVIDUELLEN Wünschen / Zielen stellen Möglichkeiten dar, sich auf unterschiedlichen Ebenen weiterzuentwickeln. Gleichzeitig muss ein jeder auf irgendeiner Ebene Abstriche bei der persönlichen Entwicklung machen. Ich teile deine Wertvorstellungen schlicht nicht. Meine materiellen Ansprüche sind vergleichsweise gering. Ich werde garantiert nicht neidisch auf irgendwelche tollen, schönen Sachen sein, die sich meine Freunde zukünftig werden leisten können.

EDIT: Meine Beiträge wurden freigeschaltet. Im Übrigen werde ich Kommentaren wie den obigen keine Beachtung mehr schenken. Beim nächsten herabwürdigen Kommentar werde ich das Forum denn auch verlassen. Ist mir schlicht zu blöd.
 
Zuletzt bearbeitet:
An Sparkly: Familienpläne von Frauen (ohne ein hohes Einkommen) mal ausgenommen... Warum sollte man mich deswegen abweisen? Warum sollte beruflicher Ehrgeiz so verdammt wichtig sein? Warum diese abschätzige Haltung gegenüber Leuten mit alternativen Lebenskonzepten? Du stellst mich so dar, als wäre ich irgendein Schmarotzer. Ich bringe mich zuhause tatkräftig mit ein und habe mir mit allen möglichen Nebenjobs schon die Nächte um die Ohren geschlagen. Möchtest du mir einen moralischen Vorwurf machen?

Moralischer Vorwurf? Nö keineswegs. Must dich nicht rechtfertigen, ist deine Sache wie du dein Leben führen willst. Nur musst du eben damit rechnen, dass nicht jeder deinen Lebensentwurf teilen möchte. Jemand, dem berufliches Fortkommen etc wichtig ist, der kann halt mit deiner Lebensweise nix anfangen: unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Prioritäten. Wird ja auch Dinge geben, die für dich nicht gehen und aufgrund dessen du einen Menschen abweisen würdest.
Deswegen wäre es klüger, dir eine Partnerin zu suchen, die einen ähnlichen Lebensentwurf im Kopf hat wie du. Ist nicht sooo selten denke ich, es gibt Menschen beiderlei Geschlechts, die nichts mit Arbeit anfangen können. Dann suche halt in anderen Gefilden nach einer Partnerin.
 
Ich bin der Threadersteller.

An Finderfuchs: Ich habe nicht vor, ewig bei meinen Eltern zu wohnen, auch wenn ich mich mit dem Auszug offenkundig nicht beeile. Ich kann bei den meisten Leuten, auf die du referierst, nicht wirklich eine Weiterentwicklung erkennen. Es ist doch nicht zu leugnen, dass dort draußen Heerscharen an arbeitenden, einen eigenen Haushalt schmeißenden Idioten herumlungern. Alle möglichen Realisierungen von eigenen, INDIVIDUELLEN Wünschen / Zielen stellen Möglichkeiten dar, sich auf unterschiedlichen Ebenen weiterzuentwickeln. Gleichzeitig muss ein jeder auf irgendeiner Ebene Abstriche bei der persönlichen Entwicklung machen. Ich teile deine Wertvorstellungen schlicht nicht. Meine materiellen Ansprüche sind vergleichsweise gering. Ich werde garantiert nicht neidisch auf irgendwelche tollen, schönen Sachen sein, die sich meine Freunde zukünftig werden leisten können.

Wenn du aber ausziehst, brauchst du Geld. Für Miete, für Essen und sonstige Lebenshaltungskosten. Dann brauchst du auch mal Kleidung. Wenn du aber studierst, wird es schwer mit einem Job, der das alles abdeckt. Du musst ja auch lernen und in Vorlesungen sitzen. Selbst wenn du sehr genügsam bist, brauchst du also Geld. Ich gehe einfach mal davon aus, dass du mit "ausziehen" meinst, dass du nicht finanziell von deinen Eltern abhängig sein wirst oder willst. Ich weiß es gar nicht, wie lange darf man maximal Bafög beziehen? Was ist dann, wenn du das Bafög zurückzahlen musst?

Aber darum geht es nicht. Es geht hier darum, dass du Probleme mit Frauen hast und dem Kontakt zu Frauen. Wenn du hier einen Thread aufmachst, musst du auch mit Reaktionen rechnen, die nicht deiner Meinung und deinem Weltbild entsprechen, oder Leuten, die dein Verhalten nicht gut finden.

Ganz ehrlich: Diese despektierlichen, zum Teil fast gehässigen Antworten sind einfach nur unter aller Sau und bestätigen meine Sicht dieses weit verbreiteten festgefahrenen, unreflektierten Spießerdenkens. Ich habe mich hier nicht registriert, um mich z. T. erniedrigen zu lassen und verstehe auch die Reaktionen nicht!

Übertreibst du nicht etwas? Du stellst hier eine große Erwartungshaltung an das Forum. Aber dann anscheinend bitte nur Antworten, die deinem Denken und Gutdünken entsprechen. Bringt dich das wirklich weiter?

Du urteilst genauso ungerecht über die Leute hier, wie du es den anderen vorwirfst. 😉
 
@Sparkly und Finderfuchs
Ich denke, dass ich in Bezug auf Kritik / Anfeindungen eher der reagierende als der agierende Typ bin. Ja, ich weise einen bestimmten Frauentypus ebenfalls ab (ansonsten wäre ich nicht mehr Jungfrau...), aber ich käme nicht auf die Idee, jemanden zu erniedrigen, zu beleidigen oder, von meiner moralischen Mondsichel aus herabplaudernd, zu kritisieren. Derartiges tue ich eigentlich prinzipiell nur retour.

Ich reagiere auf solche Kommentare wie jenem von Sofia sehr allergisch, da ich mir schon zahlreiche Abweisungen in diesem Stil gefallen lassen musste. Und ich die Art und Weise absolut beschämend finde.

Zu den Finanzen: Kaum Bafög-Schulden, keinerlei sonstige Schulden, einige Rücklagen vorhanden und eine definitiv vorhandene Bereitschaft zur Übernahme von monotonen, schlichten Arbeiten verschiedener Art.

An Wolverine: Dankeschön! 😉
 
@Sparkly und Finderfuchs
Ich denke, dass ich in Bezug auf Kritik / Anfeindungen eher der reagierende als der agierende Typ bin. Ja, ich weise einen bestimmten Frauentypus ebenfalls ab (ansonsten wäre ich nicht mehr Jungfrau...), aber ich käme nicht auf die Idee, jemanden zu erniedrigen, zu beleidigen oder, von meiner moralischen Mondsichel aus herabplaudernd, zu kritisieren. Derartiges tue ich eigentlich prinzipiell nur retour.

Ich reagiere auf solche Kommentare wie jenem von Sofia sehr allergisch, da ich mir schon zahlreiche Abweisungen in diesem Stil gefallen lassen musste. Und ich die Art und Weise absolut beschämend finde.

Zu den Finanzen: Kaum Bafög-Schulden, keinerlei sonstige Schulden, einige Rücklagen vorhanden und eine definitiv vorhandene Bereitschaft zur Übernahme von monotonen, schlichten Arbeiten verschiedener Art.

An Wolverine: Dankeschön! 😉

Hallo Philipp25,

man kann das weiter oben allerdings tatsächlich anders verstehen, als du es jetzt noch mal ausgeführt hast. Vielleicht gilt es neben der Zielgruppen-Suche auch noch mal darum, das sprachlich dann auch richtig zu vermitteln, wie du dir so deine Zukunft vorstellst. Was du da schreibst, finde ich ansonsten nicht wirklich soooo desaströs. Wenn du eine Hochschulkarriere anstrebst, dauert das nun auch entsprechend lang, v.a. wenn du dann den Bachelor noch zu Ende führst und einen Master dran hängst. Dass du allerdings dazu in der Lage bist, was erfolgreich abzuschließen, hast du ja schon bewiesen. Das soll halt auch erst mal jemand schaffen. Gibt doch genügend Leute, die nie richtig was zu Ende führen und das bis weit über 30 so weitermachen. Den Eindruck habe ich ja bei dir nicht mal. Politikwissenschaften neigt sich doch dann auch mal dem Ende bei dir zu.

Was alternative Lebensentwürfe angeht. Ich finde, da wird vielfach zu sehr pauschalisiert. Erstens kann jeder irgendwann mal arbeitslos werden und es gibt bei den AlgII-Beziehenden ja nun genug, die in einer Ehe leben oder in einer eheähnlichen Gemeinschaft. Wenn man nach diesem gängigen Gelaber ginge, müssten sich ja sofort alle Frauen trennen, sobald der Mann a-los oder was weiß ich, was, wird. Ist doch in vielen Fällen gar nicht so. Zweitens gibt es auch genug genügsame Frauen, die sich tatsächlich aus Materialismus nicht so viel machen. 🙄 Ich z.B. habe auch erst mit 28 das Studium abgeschlossen, lebe nun übergangsweise auch von Aufstockung und einem Nebenjob, bis ich an meinen Studienberuf mal herankomme. Na und? - bin es demzufolge auch gewöhnt, fast immer nur unter 900 Euro im Monat zu haben. Ich finde es ja schon viel, wenn man im Monat 1200 hat. 😱

Die Hauptsache für mich ist immer, dass man zufrieden ist, weiß wie man das bekommt, was man will usw. Langt doch dann.

LG
Tears of the Dragon 🙂
 
Er schrieb doch aber auch was von Hochschulkarriere oder habe ich mich da verlesen??? Die kann man ja mit Ende 20 oder Anfang 30 immer noch ohne Weiteres machen.

Es gibt im Übrigen wirklich viele Leute, die über Regelstudienzeit studieren. In meinem Lehramtsstudiengang sind fast alle über 9 oder 10 Semester drüber gewesen, inkl. Auslandsaufenthalte, Krankheitssemester, Urlaubssemester wegen Kinder bekommen usw. So selten kommt das also nicht einmal vor...
 
Danke für deinen Beitrag! Leider kann ich ihm nicht viel abgewinnen...

Ich leide zwar seit einigen Monaten unter Depressionen (multifaktoriell bedingt) und habe auch größere Probleme mit einigen Eigenschaften von mir; aber nein, ich bin garantiert nicht unzufriedener mit mir selbst als die meisten Leute, die dort draußen so herumlaufen und strahle dies erst recht nicht aus. Im Gegenteil: Ich bin eben bedingt durch meine Entwicklung zu Schulzeiten ziemlich selbstbewusst und habe klare Ziele. Ich selbst kann mich hervorragend mit meinem Lebensstil, meiner Lebenskonzeption arrangieren. ANDERE können es nicht und bezeichnen mich wahlweise als Gammler, Muttersöhnchen, Vagabund, Parasit, ewige Jungfrau usw. Mir schwebt kein geregelter Job als Angestellter der Firma XY vor. Ich will mich weiterbilden. Ich will auch mit Anfang 30 noch studieren. Ich habe (erstmal) noch nicht vor auszuziehen. Ich schäme mich nicht für mein jungfräuliches Dasein.

ich glaube du übersiehst da etwas..du schriebst du hast depressionen,sind die von dir diagnostiziert oder ärztlich? und wie kann man eine depression haben und dann zufrieden sein?
eine depression kommt auch zustande,uner anderen gründen,die sein können,weil man unzufrieden ist,eben weil man sein potiential nicht ausleben kann...also für mich passt zufridenhiet und depris nicht zusammen...
 
Er schrieb doch aber auch was von Hochschulkarriere oder habe ich mich da verlesen??? Die kann man ja mit Ende 20 oder Anfang 30 immer noch ohne Weiteres machen.

Es gibt im Übrigen wirklich viele Leute, die über Regelstudienzeit studieren. In meinem Lehramtsstudiengang sind fast alle über 9 oder 10 Semester drüber gewesen, inkl. Auslandsaufenthalte, Krankheitssemester, Urlaubssemester wegen Kinder bekommen usw. So selten kommt das also nicht einmal vor...


Es geht nicht um die Regelstudienzeit.

Lies mal, was er plant...


Ich habe vor, so lange wie möglich weiterzustudieren. Ich schließe nicht aus, früher oder später einen Sprung ins stete Berufsleben zu wagen, doch derzeit scheint es mir unwahrscheinlich. Ich bin wissbegierig und möchte noch zahlreiche Fächer studieren, koste es, was es wolle, und mein jeweiliges Studium, sofern möglich, erfolgreich abschließen. Meinen Lebensunterhalt sichere ich mir seit Jahren durch mehrere Nebenjobs. Natürlich bin ich mir der Tatsache bewusst, dass ich im Alter – wenn überhaupt – lediglich auf den Grundsicherungsbeitrag zurückgreifen kann und mir sicher kein materiell luxeriöses Dasein bevorsteht. Dies nehme ich für die Verwirklichung meiner Lebenskonzeption in Kauf.
 

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